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CD und Stativ




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Frage von Verena:


Hallo,
ich bin völlig neu in der "Freizeitvideobranche" und oute mich hiermit gleich, bevor sowieso jeder an der Frage erkennt, dass ichs bin.

Also, seit einer Woche bin ich stolze Besitzerin einer digitalen Videokamera.
Auf einem Konzert hatte ich gar die Erlaubnis zu filmen, was ich für meine minimalen Grundkenntnisse sogar mit recht großem Erfolg getan habe.

Nun brauche ich natürlich eine Videoschnittkarte um das ganze auf PC zu übertragen und zu schneiden.

Was mir in diesem Fall wichtig wäre: Ich möchte von dem Konzert eine CD erstellen...
im Moment weiß ich nur, wie ich das über die Soundkarte tun könnte, aber dann würde ich ja digital in analog und wieder zurück umwandeln und das hat sicher keinen positiven Einfluss auf die Qualität.

Nun also: welche Videoschnittkarte (;so um die 200 €) bietet sich für meinen wohl auf Dauer gesehen anspruchsvollen HObbygebrach an? Kann ich über FirewireFirewire im Glossar erklärt und Software ein besseres Audio-Ergebnis erzielen? Welche Software unterstützt auch klangliche Weiterverarbeitung? Macht das auch videosoftware oder muss ich dazu auf spezielle Audio-Software zurückgreifen, welche?

Nun stellt sich weiter die frage: Demnächst filme ich auf einer Hochzeit... dazu wäre ein Stativ erforderlich... worauf muss ich da achten, wie viel Geld muss ich da anlegen? Ab wann ist die Qualität erträglich für gute Aufnahmen?

Also, Fragen über Fragen... und die Hoffnung auf einen, bzw. viele Antworten von Euch Spezialisten,
es dankt schonmal jetzt, Verena

VePu -BEI- gmx.de




Antwort von Peter:

Cameo DV 600 mit MSP6 VE im Bundle. Da ist alles drin!

Peter -BEI- Dreisky.de



Antwort von Wolfgang:

Hallo Verena,

eigentlich kommt es bei all deinen Fragen darauf an, was du tun möchtest. Wenn du nur das Material deiner Digitalen Video Kamera auf den PC übertragen willst, brauchst du keine besondere Schnittkarte. Eine Karte mit FirewireFirewire im Glossar erklärt Schnittstellen ist dann ausreichend. Nur wenn du auch analoges Material auf deinem PC bearbeiten willst, ist eine Karte mit einem normalen Analogen Eingang notwendig. Mit FirewireFirewire im Glossar erklärt kannst du auch den aufgenommenen Ton auf deinen Rechner übertragen. Dann benötigst Du noch eine gute Schnitt-Software. Am besten probierst Du einige, der kostenlosen Demo Versionen aus. Ich benutze das Programm Vegas Video 3. Die internen Audio Editoren sind in allen Programmen nicht besonders gut. Als externe Programme würde ich dir Goldwave oder Cool Edit 2000 empfehlen. Besonders mit Cool Edit kannst du deine Sounddaten besonders umfangreich manipulieren. Du wirst immer die bessere Audio-Qualität habe wenn du den Sound über FirewireFirewire im Glossar erklärt auf den PC überträgst und dann weiter bearbeitest. Am besten liest du dir erst mal den www.edv-tipp.de durch, da werden die meisten deiner Fragen beantwortet. Wenn Du irgendwo nicht weiter kommst oder zusätzliche Fragen hast kannst Du Dich auch per E-Mail an mich wenden.

Gruß Wolfgang

Wolfgang -BEI- hess-computertechnik.de



Antwort von Rainer:

Was die Stativwahl angeht, kommt es natürlich auch darauf an, was Du tun willst.
Generell ist hier der Hersteller Manfrotto zu empfehlen. Am besten mal in einen guten Fotoladen gehen und Dir Prospektmaterial geben lassen - oder gleich zu einem Großhändler fahren und Dich dort beraten lassen. Hab weiter unten über meine Erfahrungen beim Stativkauf berichtet:
http://www.slashcam.de/cgibin/webbbs/forum_config.pl?read=17526

Nützlich ist auch unten stehender Bericht aus dem FAQ, wobei ich persönlich das Manfrotto Junior für zu instabil halte - aber wenn"s nur ums Hobby geht, sicherlich ausreichend. Ich tendiere da eher zu einer Kombination aus Stativ und extra Kopf. Ein super Preis/Leistungs-Verhältnis bietet der Manfrotto-Videoneiger MA 501, falls zu teuer geht aber auch der MA 128LP - je nach dem, wie hoch Deine Ansprüche sind und ob Du evtl. auch mal schwerere Kameras darauf befestigen willst. Als nützliche und rel. leichte Stative bieten sich die Modelle MA 190 und 055 an (;evtl. auch in der Pro-Version). Dazu dann bei Bedarf noch einen Nivellierkopf MA 438. 300 Eur kann sowas dann allerdings schon kosten.

Probier einfach mal aus, was für Dich am besten ist.

Gruß, Rainer

Erfahrungsbericht: Stativauswahl
rainer-g -BEI- gmx.net



Antwort von marcotronic:

Hallo,

auch ich Manfrotto-Stative nur wärmstens empfehlen. Sie haben meiner Meinung nach wirklich das beste Preis/Leistungsverhältnis. Ich hatte anfangs leider den Fehler gemacht und mir ein recht günstiges Blöd-Markt-Stativ gekauft. Für die Fotografie, die ich mit dem Teil auch betrieben habe, hat"s gerade so eben gereicht. Dann habe ich mir irgendwann mal ein Manfrotto-Stativ mit einem 3D-Kopf gekauft (;auch erstmal für die Fotografie) - ein himmelweiter Unterschied, dabei war es gar nicht mal so teuer. Dann bin ich irgendwann mal zum Videofilmen gekommen... Erst gestern habe ich mir dann einen Manfrotto Videoneiger (;MA 200) für das Stativ gekauft (;knapp 80 EUR) und bin begeistert - extrem fluid-gedämpft und sehr angenehm zu bedienen. Wenn man vorhat, das Stativ auch für horizontale und vertikale Schwenks zu benutzen (;was sich im Videobereich ja auch grundsätzlich anbietet...), dann sollte man direkt darauf achten, dass der Videokopf fluid-gedämpft ist, sonst ruckelt"s u.U. wie wild bei Drehen und Neigen der Kamera. Der Vorteil eines Systems wie Manfrotto ist die allgemeine Kompatibilität zwischen den Komponenten des Herstellers. Man kann nahezu jedes Stativ mit jedem Kopf kombinieren (;wenn nicht gar alle (;notfalls über Adapterstücke)). Solltest Du Dir z.B. erstmal ein solides Stativ kaufen und noch nicht so superviel Geld für einen megahochwertigeren Stativkopf haben, dann nimm halt erstmal einen etwas günstigeren (;oder umgekehrt - ein günstigeres Stativmodell mit hochwertigerem Kopf...). Später kann man ja immer noch aufrüsten und die bisherigen Ausgaben sind nicht ganz für die Katz. ;-)

Gruß,
Marco.

tachpost -BEI- marco-neumann.de



Antwort von Achim:

"(;User Above)" wrote:

: Hallo,
: ich bin völlig neu in der "Freizeitvideobranche" und oute mich hiermit
: gleich, bevor sowieso jeder an der Frage erkennt, dass ichs bin.
:
: Also, seit einer Woche bin ich stolze Besitzerin einer digitalen Videokamera.
: Auf einem Konzert hatte ich gar die Erlaubnis zu filmen, was ich für meine minimalen
: Grundkenntnisse sogar mit recht großem Erfolg getan habe.
:
: Nun brauche ich natürlich eine Videoschnittkarte um das ganze auf PC zu übertragen und
: zu schneiden.
:
: Was mir in diesem Fall wichtig wäre: Ich möchte von dem Konzert eine CD erstellen...
: im Moment weiß ich nur, wie ich das über die Soundkarte tun könnte, aber dann würde ich
: ja digital in analog und wieder zurück umwandeln und das hat sicher keinen positiven
: Einfluss auf die Qualität.
:
: Nun also: welche Videoschnittkarte (;so um die 200 €) bietet sich für meinen wohl auf
: Dauer gesehen anspruchsvollen HObbygebrach an? Kann ich über FirewireFirewire im Glossar erklärt und Software
: ein besseres Audio-Ergebnis erzielen? Welche Software unterstützt auch klangliche
: Weiterverarbeitung? Macht das auch videosoftware oder muss ich dazu auf spezielle
: Audio-Software zurückgreifen, welche?
:
: Nun stellt sich weiter die frage: Demnächst filme ich auf einer Hochzeit... dazu wäre
: ein Stativ erforderlich... worauf muss ich da achten, wie viel Geld muss ich da
: anlegen? Ab wann ist die Qualität erträglich für gute Aufnahmen?
:
: Also, Fragen über Fragen... und die Hoffnung auf einen, bzw. viele Antworten von Euch
: Spezialisten,
: es dankt schonmal jetzt, Verena


Den Film erst mal komplett per FirewireFirewire im Glossar erklärt auf die Festplatte und dann den Ton digital davon trennen ist sicher die technisch bessere Lösung, aber mit einer ordentlichen Soundkarte kann man den Ton auch über die Analog-Leitung in den PC bringen. Ich habe auf diese Weise auch gut klingende CDs erzeugt. Ich spreche hier aber natürlich von Amateur-Aufnahmen mit einem guten Amateur-Mikro, -klar, werden Profis die Nase rümpfen, aber wenn du erst mal die CD machen willst, würde ich dir von einem Versuch über die Analogleitung nicht abraten!
Achim


vergessen -BEI- gibts.net



Antwort von Angel:

Falls Du eine Sonie-Digital8-Kamera hast, stehen die Chancen sogar recht gut, daß Du tatsächlich auch ohne teure Schnittkarte analoges Videomaterial auf die Festplatte spielen kannst. Dann fungiert die Kamera als Wandler. Mit meiner Sonie TRV-120E klappt das blendend. Muß aber vorher DV-in-fähig geschaltet werden.

Gruß, Angel

P.S.: Ansonsten gebe ich meinen Vorschreibern recht. Eine einfache Firewirekarte reicht aus, die Cameo soll aber wirklich stressfrei sein. Außerdem ist da ne gute Software direkt dabei.


angelpopangel -BEI- yahoo.de



Antwort von Rainer:

"(;User Above)" wrote:

: -BEI- Manfred: Zweifelsohne sind Manfrotto und Sachtler-Stative nicht übel - aber für einen
: Neuling??


Hi!

Vorweg zur Erinnerung: Ich heiße Rainer (;falls Du mich überhaupt meintest) :-)

Ich kann nur von meinen Erfahrungen ausgehen - und die sind nun mal dahingehend, dass man sich lieber gleich was Ordentliches kauft, als mit einem zu großen Kompromiss zu arbeiten. Gestern noch hab ich Kameraführung mit einer VX1000 und einem Sony-Stativ mit Hinterkamera-Bedienung gemacht. Die Remote war ja ganz komfortabel, aber ansonsten war es eine einzige Katastrophe! Das Stativ (;mit ausgezogener Mittelsäule) wackelte schon bei der bloßen Berührung, von weichen Schwenks mal ganz zu schweigen. Hab mich kaum getraut, das Ding anzufassen. Dass sich Sony nicht schämt, sowas auf den Markt zu bringen... Nächstes Mal bring ich mein eigenes Stativ mit.

Also selbst für einen Anfänger würde ich zumindest das Manfrotto Junior oder ein gleichwertiges Stativ empfehlen, sonst hat man gar keine Freude dran und die 40 Euro Billigstativ sind gleich aus dem Fenster geschmissen - außer, man stellt das Ding wie einen Fotoapparat in den Raum und rührt es nicht mehr an. Ich finde die ca. 95,- Euro für das Junior auch nicht soo teuer. Mal abgesehen davon kostet die Lösung mit einem 190DB-Stativ und dem 128er Kopf auch nur ca. 155,-. Wiegt nur 2,7 kg und man kann die im Stativ integrierte Mittelstange mit etwas Improvisation sogar als Stabilisierung wie eine Art Schwebestativ einsetzen. Zudem kann man durch die längliche Führung der Befestigungsschraube beim 128er Kopf die Kamera ausbalancieren.

So long, Rainer



rainer-g -BEI- gmx.net



Antwort von Peter:

-BEI- Manfred:

Zweifelsohne sind Manfrotto und Sachtler-Stative nicht übel - aber für einen Neuling??

Ich würde zu folgender Lösung raten:

Erst mal was ganz billiges von "Ich bin ja so blöd" für 25-40 Euro. Dazu ein kleines, handliches Ministativ (;z.B. von SOLIGOR) das man sich an den Gürtel hängen kann (;kostet auch so um die 35 Euro). Wenn man damit ausreichend geübt hat und weiß, worauf es ankommt, kann man sich immer eine vergoldete Version von Sachtler holen - wenn mann"s dann überhaupt noch haben will....

Viele Grüße
Peter



Peter -BEI- Dreisky.de



Antwort von Verena:

Vielen Dank für die vielen schnellen Antworten.
Ich habe inzwischen mit Erfolg das Konzert auf CD gebrannt (;zumindest teilweise).
Dazu habe ich mir die besagte Terratec Karte gekauft (;hatte ich auch schon vorher im Visir)...
Was das Stativ betrifft werde ich mal schauen was ich mir so zum Geburtstag wünschen kann.

Viele Grüße und danke nochmal, Verena

VePu -BEI- gmx.de




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