pilskopf hat geschrieben:Gabriel_Natas hat geschrieben:
Nunja, als Fan der alten Adventures (Monkey Island, Indiana Jones ;) und vor allem Loom:
http://www.youtube.com/watch?v=ICesj1HQMck), würde ich noch Fallout 3 und Fallout New Vegas empfehlen (moderne Rollenspiele mit Handlung ;) yeahhh ), die Elders Scroll Reihe ist auch nicht schlecht..
Jahaaa, das versteht einer das Fach. Fallout oder Oblivion, wahninns Spiele, was man da fürs Geld bekommt, alleine Oblivion hab ich glaub ich so 200 Stunden gespielt, Fallout, woha, was für ein Abenteuer, was für eine Endzeit Atmosphäre. Ich spiel lieber ein gutes spiel als 10x ins Kino zu gehen. Vor allem wenn die so gut erzählt werden wie die aufgezählten Spiele, tolle story, tolles Gameplay, man ist halt mitten drin.
Loom natürlich damals durchgespielt, ich bin mit dem ganzen Scheiß aufgewachsen. :D
Najo, für mich kommen nur Rollenspiele mit Handlung, Point and Click Adventures oder gute Strategie-/Managerspiele in Frage ;) Damit schließe ich mich im Moment aber auch von 95% des Videospielmarktes aus ^^
Was ich noch vergessen hab, sind die alten DSA RPGs als Computerspiel (obwohl sie mit dem P&P Spiel weniger zu tun hatten), die fetzten auch Drakensang war ganz gut, aber kommt nicht an Fallout oder Oblivion ran.
Und es war mal angedacht, ein Fallout Kinofilm zu machen ;)
http://fallout.wikia.com/wiki/Fallout_%28film%29
Nur das dumme, wenn man mal das Script liest, Fallout als Film klappt nicht (also der Film wäre sicher ganz gut geworden, aber an die Spiele wärs nicht rangekommen).
Als TV Serie könnte ich es mir aber gut vorstellen.
Und um den Bogen zum Topic mal wieder zu spannen:
Kinofilme haben gewaltige Nachteile gegenüber z.B. Serien oder auch Computerspielen:
Sie sind zu kurz.
Man hat 90-180 Minuten zeit, die Charaktäre vorzustellen, eine Handlung zu etablieren und diese wieder zu lösen.
Das heißt, man muss komplexe Sachverhalte kurz und knackig darstellen, Probleme erzeugen und sie plausibel aber schnell lösen.
Habe ich hingegen eine gewöhnliche TV Staffel zeit, hab ich 22x45 Minuten, also fast 1000 Minuten. d.H. ich kann mir wesentlich mehr Zeit nehmen, die Charaktäre einzuführen, die Handlung aufzubauen, Problemlösungen zu finden und den Spannungsbogen zu schließen.
Kinofilme waren Serien vor 15 Jahren noch überlegen, weil Serie aufgebaut waren, wie kleine Fortsetzungsfilme über 45 Minuten. Die Handlung pro Folge in sich geschlossen ... . Das heißt, den ganzen 3-Akter in 45 Minuten quetschen. Zudem war noch das Produktionsbudget wesentlich geringer.
Mit aufkommen von VHS, DVD und Internet wurden aber Folgenübergreifende Handlungsstränge praktikabel. Musste man bei Deep Space 9 oder Babylon 5 noch jedes mal vorm Fernseher sitzen, weil man ansonsten der Handlung nicht mehr folgen konnte und somit Folgen oder gar Staffelübergreifende Handlungsstränge problematisch für einen TV Sender waren, ist sowas heute kein Problem mehr.
Der Zuschauer kann dank Videorecorder, Videothek oder Kauf die Folgen schauen und braucht keine Angst mehr zu haben, eine Folge zu verpassen und dadurch der Handlung nicht mehr folgen zu können.
Dadurch wurden Serien extrem aufgewertet und die Entwicklung von Eine Story-Eine Folge ging zu Eine-Story-Eine Staffel bis Eine Story-Eine komplette Serie.
Die Möglichkeiten wuchsen und auch die Budgets (musste eine Folge früher durch die Werbung in der Erstausstrahlung bezahlt sein, sind das heute dann noch DVD Verkäufe, Merchandising, zweit- und dritt- Rechte).
d.H. Serien haben heutzutage einen extremen Vorteil gegenüber Filmen, der durch neue Technologien, die es dem Zuschauer ermöglichten, keine Folge mehr zu verpassen, möglich wurden.
Das selbe bei guten! Computerspielen: Viel mehr Zeit.
Und dazu noch Non-Linearität.
Während man bei Filmen eine Fantasy-Welt nur an der Oberfläche ankratzen kann, bei Serien zwar tiefer gehen kann, aber immer nur aus der Perspektive der Hauptfiguren das sieht, können in Computerspielen die Welten komplett erschaffen und und in den besseren auch komplett erforscht werden.
Man kann in Fallout auf die Hauptstory pfeifen und einfach durch die Gegend laufen und sich über den Einfallsreichtum freuen, den die Erschaffer an jedem Ort im Spiel geschaffen haben und die Welt zu seinen Bedingungen selbst erforschen.
Hingegen bei einer Serie und bei einem Film ist es eben nicht möglich, den vorgegebenen Pfad zu verlassen, die Charaktäre böse sein zu lassen, wenn der Autor es nicht will (In Fallout 3 kann man vom Wüstenheiligen bis hin zum Massenmörder, durch Detonation einer Atombombe in einer Siedlung, alles sein, was man will ...).
(Gute) Spiele bieten Freiheiten, die ein Film oder eine Serie nicht bieten kann.
Darum gerät Hollywood immer mehr durch die Konkurrenz aus TV und Gamestudio immer mehr ins Schwitzen.