slashCAM
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DJI Ronin-S und Canon EOS C200 - wie gut ist der Einhand-Gimbal Ronin-S im schweren Setup? Teil 1

Beitrag von slashCAM » Di 03 Jul, 2018 10:27

Bild
Im ersten Teil unseres Praxis-Test mit dem neuen Einhand-Gimbal Ronin-S von DJI haben wir ein eher schweres Setup zusammen mit der Canon EOS C200 gewählt. Wie gut schlägt sich der Ronin-S in dieser Konfiguration? Wie ist das Handling und worauf sollte man achten? Wie lange hält der Ronin-S durch?



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Test: DJI Ronin-S und Canon EOS C200 - wie gut ist der Einhand-Gimbal Ronin-S im schweren Setup? Teil 1




DAF
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Re: DJI Ronin-S und Canon EOS C200 - wie gut ist der Einhand-Gimbal Ronin-S im schweren Setup? Teil 1

Beitrag von DAF » Di 03 Jul, 2018 11:13

Bei allem Respekt so viel Funktion & Payload in einen Einhand-Gimbal zu packen, würde mich pers. mal interessieren für welche Art Aufnahmen ein knapp 5Kg schweres Einhand-Setup in der Praxis genutzt wird?

Hintergrund:
Ich nutze einen Ronin-M (mit Kamera, Monitor usw. 4700 Gramm) an einem EasyRig. Damit mache ich Veranstaltungen (unter anderem z.B. Sport usw.) auch über Stunden mit nur kurzen Pausen. Ohne Tragegestell = chancenlos!

Es ist doch schier unmöglich, ein 5Kg Setup mehr als 2-3 Minuten aus der Hand sinnvoll (also ruhig und wirklich auch in Feinheiten koordiniert) zu nutzen. Auch mit 2 Händen. Und nach einem intensiven, halben Drehtag verringert sich die einzelne Nutzungsperiode sicher auf 1 Minute oder so...
Wer keine Erfahrung hat kann es ja mit einem Wassereimer versuchen: 5 Liter rein und das Ding 3 Minuten freihand vor sich hingestreckt halten.
(Dann Gesicht fotografieren & hier posten :)))

Und wenn man den Einhand-Gimbal dann beispielsweise auf den Arm einer FlyCam-Weste steckt oder an ein Überkopf-Tragesystem hängt, ist doch der ganze Vorteil weg. Bei solchen Setups bieten doch im Gegenteil normale Gimbals deutliche Vorteile gegenüber 1-Hand Versionen.

Für was für Aufnahmen nutzt (oder wollt) ihr einen in der Summe 5 Kilo schweren Einhand-Gimbal nutzen?
Grüße DAF

Konfuzius sagt: Wer seinen Kopf in den Sand steckt, bringt seinen Arsch in eine verdammt gefährliche Position




rush
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Re: DJI Ronin-S und Canon EOS C200 - wie gut ist der Einhand-Gimbal Ronin-S im schweren Setup? Teil 1

Beitrag von rush » Di 03 Jul, 2018 11:24

Nicht jeder rennt ja unbedingt zwei Stunden damit durch die Gegend... die C200 ist ja schon auch eher ein Gerät für szenisches Arbeiten und da hat man oft deutlich kürzere Takes in denen man ein paar Sekunden dem Schauspieler folgt oder dergleichen... der Mix macht es letzten Endes aus und nicht der durchgehende Gimbal-Einsatz der eher langweilt auf Dauer... Gleiches gilt für Steadicam.
Russian Ark hat mich seinerzeit schwer beeindruckt - aber langweilig war es dennoch.
Und auch im Mix für TV und Co haben Steadis/Gimbals in der Regel nur kurze Schnitte um andere Kameras umbauen zu lassen oder Flankenwechsel etc. einzuleiten.

Das man mit den Gimbals heute auch immer häufiger durchgehend und am Stück filmt verstehe ich sowieso nicht ganz - aber das ist offenbar Geschmäckle und ein kleiner Trend kommend aus der Vlogging-Szene wo man dauernd mit rollender Kamera durch die Welt läuft.

Wer 'nen Konzert etc. mit so einem Gimbal 2h am Stück filmen möchte muss sich aber logischerweise etwas überlegen und an einen Support denken... selbst mit 2 Hand Halterung geht das sicher nicht durchgehend wenn man quasi immer ein sauberes Bild anbieten muss.
keep ya head up




Frank Glencairn
Beiträge: 10247

Re: DJI Ronin-S und Canon EOS C200 - wie gut ist der Einhand-Gimbal Ronin-S im schweren Setup? Teil 1

Beitrag von Frank Glencairn » Di 03 Jul, 2018 11:57

Ja, die meisten Takes für die ich sowas nutzen würde sind unter einer Minute.

Ansonsten halt ein Monopod drunter, macht ja auch keinen Sinn, ständig in Bewegung zu sein.




rob
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Re: DJI Ronin-S und Canon EOS C200 - wie gut ist der Einhand-Gimbal Ronin-S im schweren Setup? Teil 1

Beitrag von rob » Di 03 Jul, 2018 13:17

Ich denke auch, dass für Sportveranstaltungen/Events ein solches Setup nicht ohne zusätzliche Tragesyteme in Frage kommt.

Für szenisches Arbeiten mit Kameras wie der C200 oder auch der EVA1, FS5 etc. passt es hingegen.

Nicht vergessen sollte man hierbei auch den kompakten Formfaktor. Eine C200/EVA1 bekomme ich inkl. Ronin-S und ein Paar Optiken in einen Rucksack. Dazu noch ein Monopod an der Seite und man hat ein recht flexibles, hochportables System am Start.

Viele Grüße

Rob




rideck
Beiträge: 272

Re: DJI Ronin-S und Canon EOS C200 - wie gut ist der Einhand-Gimbal Ronin-S im schweren Setup? Teil 1

Beitrag von rideck » Di 03 Jul, 2018 14:04

@ Rob

Wobei man beim szenischen Dreh meist mehr dabei hat als nur einen Rucksack ;)




rob
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Beiträge: 1150

Re: DJI Ronin-S und Canon EOS C200 - wie gut ist der Einhand-Gimbal Ronin-S im schweren Setup? Teil 1

Beitrag von rob » Di 03 Jul, 2018 14:12

rideck hat geschrieben:
Di 03 Jul, 2018 14:04
@ Rob

Wobei man beim szenischen Dreh meist mehr dabei hat als nur einen Rucksack ;)
ok, vielleicht noch nen Karabiner mit Gaffa-Tape dran ;)

Nein - war als Ergänzung gedacht, dass es auch Anwendungen gibt, bei denen man mit kleinem Gepäck unterwegs ist/sein muss und trotzdem für stabilisierte Bilder dankbar ist (Reportage, Doku, Lowbudget-Industrie etc.)

Viele Grüße

Rob




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