slashCAM
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Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von slashCAM » Fr 12 Feb, 2016 09:40

Der CMOSIS Sensor der URSA Mini 4K ist eigentlich ein alter Bekannter. Dennoch hat sich die 4K Qualität gegenüber den ersten Blackmagic Modellen etwas weiterentwickelt...



Hier geht es zu Artikel auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Test: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor




frantidscheg gluk
Beiträge: 64

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von frantidscheg gluk » Fr 12 Feb, 2016 11:29

SUPER! RUDI ! iIhr seit spitze!

Der Test passt mir genau. Aus der Sicht als "as it is" Kamera (unter RAW)
hat die die FS-5 ausgematcht. Das ist so. Das die halt mit den DR zurecht
kommen muß, war klar, wenn ich des wiederum sehe was die erste AJA kann, dann
stehen wir da net schlecht. Und die hat mir schon recht gut gefallen..aber.
Preis. Wahnsinn. Geduld ist die Empathie der Empfangsgeschwindigkeit des Lieferboten
dann halt, wenn er sich aus der Unschärfe des Eintreffens löst!
Und in RAW ist sie halt, net so schlecht. Für meine Pimpifaxrebellsmalls genug.
Damit ist für mich klar, das das mal die "hot option "ist, und um den Rest geht sich
eine Sony A7 MK-3 aus wenn ich die Nachfolgerrelasegeschwindigkeit von 7
Monaten sehe. Wenn sagen die Spartaner.

Ich wünsche euch ein gesegnetes Wochenende und nun öfter mal hier und werde
noch Slashcamer..sagt man so? Grüße Franti :)




Drushba
Beiträge: 2109

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von Drushba » Fr 12 Feb, 2016 13:14

Nur 11 Blenden Kontrastumfang? Das ist ja auf GH4-Niveau ohne V-Log. Angepriesen wird sie immerhin mit 12...

Finde es immer noch sehr schade, daß die BMCC 2,5K mit ihren 13 Blenden Kontrastumfang nicht in dieses bessere Gehäuse gepackt wurde. Delivery findet nach wie vor in 2K oder FullHD statt - 2,5K hat hierfür erfahrungsgemäß genügend Reserven zum Croppen - und das Bild der BMCC ist sehr "filmisch".




Borke
Beiträge: 603

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von Borke » Fr 12 Feb, 2016 13:29

Zur NAB gibts wieder neue BM-Kameras die im Juli geshipped werden :-)




rudi
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Beiträge: 1315

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von rudi » Fr 12 Feb, 2016 13:33

Drushba hat geschrieben:Nur 11 Blenden Kontrastumfang? Das ist ja auf GH4-Niveau ohne V-Log. Angepriesen wird sie immerhin mit 12...
Na, jetzt bitte nicht festnageln. Sagen wir mal gefühlte 11 Blenden. Genau messen kann man sowas ja nicht.
Drushba hat geschrieben: Finde es immer noch sehr schade, daß die BMCC 2,5K mit ihren 13 Blenden Kontrastumfang nicht in dieses bessere Gehäuse gepackt wurde. Delivery findet nach wie vor in 2K oder FullHD statt - 2,5K hat hierfür erfahrungsgemäß genügend Reserven zum Croppen - und das Bild der BMCC ist sehr "filmisch".
Dafür gibts halt Global Shutter. Ich persönlich empfinde auch die 2,4-2,5K eigentlich als das Optimum. Da wird schon das Debayering an den Grenzfrequenzen schön. 4K sind einfach zu scharf für viele Sachen. Außerdem geht 4K wegen der kleinen Sensel auf die Dynamik und eben das Rauschen.




Pianist
Beiträge: 6690

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von Pianist » Fr 12 Feb, 2016 13:37

frantidscheg gluk hat geschrieben:Geduld ist die Empathie der Empfangsgeschwindigkeit des Lieferboten dann halt, wenn er sich aus der Unschärfe des Eintreffens löst!
Dunkel sind Deiner Worte Sinn...

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik.




rudi
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Beiträge: 1315

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von rudi » Fr 12 Feb, 2016 14:27

Pianist hat geschrieben:
frantidscheg gluk hat geschrieben:Geduld ist die Empathie der Empfangsgeschwindigkeit des Lieferboten dann halt, wenn er sich aus der Unschärfe des Eintreffens löst!
Dunkel sind Deiner Worte Sinn...

Matthias
Und doch nicht gänzlichst frei von etwaiger Poesie... irgendwie;)




Borke
Beiträge: 603

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von Borke » Fr 12 Feb, 2016 15:53

Ein wunderbarer Nogo-Imitator. Aber lieber das Original...




iasi
Beiträge: 17042

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von iasi » So 14 Feb, 2016 15:37

so sehr gut kommt die 4k-Mini hier bei den Kunden nicht weg:

http://www.bhphotovideo.com/c/product/1 ... omerReview

Ist denn der Audio-Teil immer noch so schlecht, wie z.B. bei der BMCC?




-paleface-
Beiträge: 3303

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von -paleface- » Mi 17 Feb, 2016 11:15

Ich suche zur Zeit auch nach einem neuen Camcorder.
Möchte meine AC90 verkaufen und bin nun am überlegen.

Könnte auch die Ursa werden. Aber wenn dann die 4.6K.

Alternativ die FS5, wenn die bis dahin ein vernünftiges Firmware Update hatte und man weiß was die für ihr RAW haben möchten.

Weiß jemand wie es mit dem AutoFokus der Ursa so aussieht?
Würde sie auch gerne ab und an mal für Konzertmitschnitte benutzen wollen.
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Frank Glencairn
Beiträge: 13359

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von Frank Glencairn » Mi 17 Feb, 2016 12:08

Den Auto Focus kannste vergessen. Wenn du sowas brauchst, kauf dir ne andere Kamera.




-paleface-
Beiträge: 3303

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von -paleface- » Mi 17 Feb, 2016 16:12

Hmm schade.
Dachte schon ich würde meine persönliche "Eierlegende Wollmilchsau" bekommen.
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Pianist
Beiträge: 6690

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von Pianist » Mi 17 Feb, 2016 16:30

Na sage mal - kannst Du keine Schärfe ziehen? Ich habe noch nie mit Autofokus gedreht, das ist im Film- und Fernsehbereich eigentlich total unüblich. Wichtig ist, dass der Sucher so gut ist, dass man die Schärfe gut beurteilen kann.

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik.




iasi
Beiträge: 17042

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von iasi » Mi 17 Feb, 2016 16:32

Pianist hat geschrieben:Na sage mal - kannst Du keine Schärfe ziehen? Ich habe noch nie mit Autofokus gedreht, das ist im Film- und Fernsehbereich eigentlich total unüblich. Wichtig ist, dass der Sucher so gut ist, dass man die Schärfe gut beurteilen kann.

Matthias
Sag niemals nie - ein guter Autofokus kann in manchen Situation durchaus hilfreich sein.




rush
Beiträge: 11653

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von rush » Mi 17 Feb, 2016 16:41

iasi hat geschrieben: Sag niemals nie - ein guter Autofokus kann in manchen Situation durchaus hilfreich sein.
Mir reicht i.d.R. ein "push Autofokus" völlig aus... also wenn er mir einmal die Schärfe abholt. Nachziehen ist bei den Fotooptiken sowieso immer grenzwertig bzw. nicht ganz so einfach.

Man sollte hier eben auch unterscheiden womit man arbeitet Matthias. Du kannst das arbeiten mir der Schärfe an einer EB-Optik eben nicht mit einer Fotooptik vergleichen. Die meisten Fotooptiken (also Zooms) sind ja nicht einmal parfokal, wodurch bereits das Abholen der Schärfe im Tele und dem anschließenden Wiederaufziehen in Fehlfokus resultiert.
Die ideale Ergänzung wäre für solch eine Kamera dann ein professionelles Zoom im ENG Style.. Fujinon als auch Canon bieten solche für S35 gerechneten Zooms mit Servo und Parfokalität an. Damit ist arbeiten wie im EB-Bereich wieder möglich. Auch gibt es Adaptermöglichkeiten um 2/3" Zooms an jene Kameras anzuflantschen... allerdings kommen hier wieder optische Konverter zum Einsatz die zum einen Lichtstärke und zum anderen auch Qualität kosten.
keep ya head up

Zuletzt geändert von rush am Mi 17 Feb, 2016 16:44, insgesamt 1-mal geändert.




Pianist
Beiträge: 6690

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von Pianist » Mi 17 Feb, 2016 16:42

iasi hat geschrieben:Sag niemals nie - ein guter Autofokus kann in manchen Situation durchaus hilfreich sein.
Aber woher soll ein Autofokus wissen, wohin sich ein Objekt bewegt? Nein, also auf sowas kann ich komplett verzichten. Auf einen Blendenring möchte ich allerdings nicht verzichten. Ob ich auf ein Filterrad verzichten kann, weiß ich noch nicht ganz genau.

Nun möchte ich den Thread hier nicht schon wieder mit leicht abwegigen Unter-Themen belasten, aber ich sage mal so: Die Canon C 100 und C 300 haben zwar ein Filterrad, dafür aber keine XLR-Toneingänge. Dazu müsste man erst diese seltsame Box an den Griff bauen, das muss ich wohl ablehnen.

Die Sony FS 5 schreibt einen Codec, der mir den Avid vollkommen lahmlegt, muss ich ebenfalls ablehnen. Theoretisch käme die FS 7 in Frage, auch wenn man die noch erheblich aufriggen muss. Insgesamt wird das dann aber deutlich teurer als die anderen Geräte.

Unter dem Strich (und weiterhin so rein nach Aktenlage) macht es immer noch den Eindruck, dass die Ursa mini für mich am ehesten eine Lösung sein könnte.

Und was die Objektive angeht: Irgendwie kann ich mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, an eine Kamera, die wohl ein extrem gutes Bild machen wird, ein billiges Zoom-Objektiv zu machen, welches bei Blende 4 beginnt. Da würde ich dann wohl doch noch mal drüber nachdenken, die XEEN 24/50/85 zu verwenden. Die Kamera würde ich ja ohnehin nie für die ganz eiligen Termine einsetzen, so dass gelegentliche Objektiv- und Filterwechsel wohl kein Problem darstellen werden.

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik.




-paleface-
Beiträge: 3303

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von -paleface- » Mi 17 Feb, 2016 19:11

Pianist hat geschrieben:Na sage mal - kannst Du keine Schärfe ziehen? Ich habe noch nie mit Autofokus gedreht, das ist im Film- und Fernsehbereich eigentlich total unüblich. Wichtig ist, dass der Sucher so gut ist, dass man die Schärfe gut beurteilen kann.

Matthias

....echt jetzt?

Ich hab doch extra noch geschrieben das es mal für ein Konzert ist.
Ich wüsste nicht das dort jemand 2 Stunden auf ein Bildschirm schaut, mitschwenkt und gleichzeitig auch noch die Schärfe mitzieht wenn der Sänger sich hin und her bewegt.

Wenn geht sowas nur wenn da eine Regie ist, die dir über Funk sagt "Jetzt Kamera D auf den Drummer in..3,2,1 los"
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Pianist
Beiträge: 6690

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von Pianist » Mi 17 Feb, 2016 19:18

-paleface- hat geschrieben:Ich wüsste nicht das dort jemand 2 Stunden auf ein Bildschirm schaut, mitschwenkt und gleichzeitig auch noch die Schärfe mitzieht wenn der Sänger sich hin und her bewegt.
Äh - also ich wüsste nicht, wie ich ein Konzert anders filmen sollte, als immer darauf zu achten, dass die Schärfe genau dort liegt, wo ich sie haben möchte. Woher soll ein Autofokus das denn wissen? Ein bisschen handwerkliches Können sollte man schon haben.

Ich habe jedenfalls in 20 Jahren ohne Autofokus noch nie auch nur eine einzige unscharfe Aufnahme gedreht. Allerdings war mein Sucher auch teurer als bei vielen Leuten die Kamera mit sämtlichem Zubehör.

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik.




iasi
Beiträge: 17042

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von iasi » Mi 17 Feb, 2016 21:24

Es gibt mittlerweile durchaus recht gut AF - gerade bei den Spiegellosen.

Mag ja sein, dass man so weit, wie nur möglich die Kontrolle behält, aber es kann auch Fälle geben, bei denen ein AF vielleicht eben doch die bessere Möglichkeit ist.
Allein schon, wenn man besondere Kamerapositionen hat, die den Zugang zum Objektiv erschweren.

Bei geringer Brennweite und etwas geschlossener Blende traue ich modernen AF durchaus zu, die Schärfe auch mal nachführen zu können. BMD hat jedoch einen solchen AF nicht in seinen Kameras verbaut.




iasi
Beiträge: 17042

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von iasi » Mi 17 Feb, 2016 21:28

Pianist hat geschrieben: Ich habe jedenfalls in 20 Jahren ohne Autofokus noch nie auch nur eine einzige unscharfe Aufnahme gedreht. Allerdings war mein Sucher auch teurer als bei vielen Leuten die Kamera mit sämtlichem Zubehör.

Matthias
Das bedeutet aber eben auch, dass du das Auge am Sucher und die Hand am Objektiv haben musst - diese Beschränkung kann ein guter AF eben durchaus beseitigen und besondere Perspektiven und Kameraeinsätze ermöglichen (gerade, wenn die Kameras dann auch nicht kompakt und leicht sind.)




-paleface-
Beiträge: 3303

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von -paleface- » Mi 17 Feb, 2016 22:30

Ok. Dann mal andersherum gefragt.
Mit welcher Kamera filmst du denn deine Konzerte?
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rush
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Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von rush » Mi 17 Feb, 2016 22:46

-paleface- hat geschrieben: Ich hab doch extra noch geschrieben das es mal für ein Konzert ist.
Ich wüsste nicht das dort jemand 2 Stunden auf ein Bildschirm schaut, mitschwenkt und gleichzeitig auch noch die Schärfe mitzieht wenn der Sänger sich hin und her bewegt.
Da muss ich jetzt Matthias allerdings mal den Rücken stärken.

Ein guter Kameramann sollte in der Lage sein dies 2 Stunden lang tun zu können. Besonders bei Bühnenlicht versagt der AF doch besonders oft weil er sich von Lichtern und Kontrasten ablenken lässt. In diesen Fällen ist der AF eigentlich selten eine wirkliche Hilfe, selbst wenn er Gesichtserkennung haben sollte. Denn Musiker drehen sich auch mal um, laufen weg und weiß der Geier was oder es wird eine andere Stelle wichtig (Instrument, Fans whatever...)

Und auf einen Bildschirm schaut auch beinahe nur jene Generation, die mit dem Handy groß geworden ist.

Kameraarbeit bedeutet im professionellen Umfeld zu 90% Sucherarbeit. Sportveranstaltungen, Musik, Live-Shows... mal auf die Kameramänner respektive Frauen geachtet? Die schrauben alle manuell an der Schärfe, gucken dabei durch den Sucher und fahren "live" saubere Schwenks und auch Zoomfahrten wenn es sein muss. All das ohne AF. Und oft auch noch in Schwarz/Weiß, der besseren Schärfebeurteilung wegen.

Für Quereinsteiger und Unbedarfte ist das immer ein Rätsel, für einen gut ausgebildeten Kameramann dagegen beinahe Routine. Wenn du an einer Super-Highspeed Kamera arbeitest grillt dich der Regisseur wenn die Aufnahmen der EVS ständig out of focus sind... das muss sitzen. Einige haben ein Händchen dafür, andere Talent und wieder andere bekommen es halt nicht so gut hin. Auch kein Beinbruch, die machen dann eher andere Sachen die es ja ebenfalls gibt.

Aber: Und da muss ich eben auch wieder einschränken: Die Bedienung einer Studiolinse mit HKB oder auch eines ENG Zooms mit langen Fokusweg ist etwas völlig anderes als die Arbeit mit einem mikrigen Fotozoom und ultra kurzen Fokuswegen. Einfach nicht vergleichbar und daher zwei paar Schuh.
keep ya head up




-paleface-
Beiträge: 3303

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von -paleface- » Do 18 Feb, 2016 09:36

Die Hauptfrage war doch Einfach ob der Autofokus was taugt.

Das wir jetzt über mein Talent beim schärfeziehen reden ist doch absolut keine Diskussion.

Bisher waren alle meine Filme scharf, ob ich Manuel gezogen, den AF benutzt oder 2 Bikinidamen an der Funkschärfe herumgespielt haben. Mehr Interessiert doch niemanden.

Wenn jetzt die Frage aufkommt "hat die Kamera einen Blitzschuh?", muss ich dann Angst haben das man mir kommt mit "Die Profis würden nie ihr Equipment an einen Blitzschuh hängen".
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rush
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Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von rush » Do 18 Feb, 2016 10:24

palerace... ich habe dich nicht persönlich angesprochen und hätte erwartet das du da auch drüber stehst.

Nur du erwähntest eben das du niemanden kennst der bspw. 2 Stunden ein Konzert mitschwenkt und durch den Sucher schauend die Schärfe zieht. Ich kenne da halt einige Leute und auch einige richtig richtig gute - daher habe ich es erwähnt.

Natürlich zählt am Ende das Ergebnis und es kommt ja auch auf den Auftrag an und wie man arbeitet.

Es gibt eben die verschiedensten Bereiche und das sollte man dann eben auch im Hinterkopf haben.

Ich persönlich bin immer Fan beider Welten... also wenn Leute das handwerkliche Geschick besitzen aber sich auch nicht vor neuen Dingen wie einem AF gänzlich verschließen. Man muss eben in der Lage sein das richtige Tool im richtigen Moment anwenden bzw einsetzen zu können sodass am Ende das Ergebnis überzeugt. Genauso wie sich einige der älteren Semester etwa neuer Technik gegenüber ein wenig streuben, gibt es eben auch bei den ganz jungen Wilden hin und wieder einen naiven Trend etwa in der Form Sucher komplett zu verschmähen oder wie auch immer. Nobodys perfekt.

Daher: Nicht persönlich angesprochen fühlen - :-)

@Matthias: Das was du am Body sparst könntest du ja in eine wie ich finde brauchbare Zoomoptik stecken.... damit dürftest du fast wieder so arbeiten können wie an deiner Ikegami.
Es gibt nur wieder einen Schuh der dabei drückt: Aufgrund des fehlenden ND Filterrades der Mini bekommt man spätestens mit der Optik Probleme oder man muss dauerhaft ein Kompendium davor schnallen.

http://www.provideocoalition.com/canon- ... servo-lens
keep ya head up




Frank Glencairn
Beiträge: 13359

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von Frank Glencairn » Do 18 Feb, 2016 10:59

-paleface- hat geschrieben: Ich wüsste nicht das dort jemand 2 Stunden auf ein Bildschirm schaut, mitschwenkt und gleichzeitig auch noch die Schärfe mitzieht wenn der Sänger sich hin und her bewegt.
Doch, genau so mach ich das.




Axel
Beiträge: 13867

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von Axel » Do 18 Feb, 2016 11:08

Welche Großsensorkamera hat denn eigentlich einen zuverlässigen Motiv-Verfolgungsautofokus? Bis jetzt gibt es keine, die nicht irgendwann mittendrin anfängt zu pumpen.




740intercooler
Beiträge: 218

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von 740intercooler » Do 18 Feb, 2016 12:41

-paleface- hat geschrieben: Ich wüsste nicht das dort jemand 2 Stunden auf ein Bildschirm schaut, mitschwenkt und gleichzeitig auch noch die Schärfe mitzieht wenn der Sänger sich hin und her bewegt.

Wenn geht sowas nur wenn da eine Regie ist, die dir über Funk sagt "Jetzt Kamera D auf den Drummer in..3,2,1 los"
Ich habe das bisher bei keiner Produktion anders erlebt, ob mit oder ohne Regie im Ohr. Das waren unter Anderem Konzerte, Opern und andere Bühnengeschichten.

Oft mit Viewfinder als Monitor auf der Kamera. Manchmal auch im EB-Stil mit Blick direkt in den Sucher und der linken Hand am Objektiv. Im Normalfall ist die Schärfe rechts und die Brennweite links am jeweiligen Schwenkarm. Einen Autofokus gibt es nicht.
Beim Fussball wird die Schärfe übrigens auch per Hand gezogen. Neben dem Schwenken und Fahren. Die Jungs sind extrem geübt!




-paleface-
Beiträge: 3303

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von -paleface- » Do 18 Feb, 2016 18:22

Wüsste immer noch gerne mit welchen Kameras ihr das dann macht?

Bei jedem Spielfilm wird die schärfe mit Massband abgemessen.
Und dann bei einem Konzert wollt ihr mit der selben Kamera dann einfach zagzag die Schärfe eines wilden Rockers mitlaufen?

Wozu braucht ihr dann einen Focuspuller bei den anderen Drehs?

Das kann also nur bedeutet es liegt an der Kamera.
Wir reden hier ja immer noch über die Ursa und nicht über eine EB Kamera oder einen anderen Camcorder.

Ich denke es ist immer noch eine Kombination aus Kamera und Objektiv ob man die Schärfe einfach so mitziehen kann.
Daher finde ich pauschal zu sagen, DAS GEHT, etwas hochgegriffen.
Ich meine klar, mit Übung geht alles.
Sicher irgendwo gibt es auch Leute die bei ner 1DC mit einem 200mm Objektiv und Blende 1,8 immer noch die Schärfe sofort finden.

Geschweige das man dann Vibrationen im Bild hat weil man die ganze Zeit bei hoher Brennweite am Objektiv dreht. Könnte man ja dann wiederum mit einem Stabilisierer ausgleichen....aber ob das nun Profis benutzen dürfen.....
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rush
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Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von rush » Do 18 Feb, 2016 18:56

-paleface- hat geschrieben: Geschweige das man dann Vibrationen im Bild hat weil man die ganze Zeit bei hoher Brennweite am Objektiv dreht. Könnte man ja dann wiederum mit einem Stabilisierer ausgleichen....aber ob das nun Profis benutzen dürfen.....
Gegen Verwacklungen helfen gute Stative ;)

Und geschraubt wird bei hoher Brennweite nicht an der Optik selbst sondern über Servos - sprich die Bedienung der Optik für Schärfe und Zoom befindet sich nicht unmittelbar am Objektiv selbst sondern etwas weiter entfernt, etwa am Schwenkarm.

Und ja - tatsächlich finden sich in einigen wenigen Broadcast-Objektiven mittlerweile auch Bildstabilisatoren... Das hat also nicht zwangsweise etwas mit Profi oder Semi-Profi/Amateur zu tun... aber - und auch das musst du sicherlich zugeben: Selbst der beste Bildstabi ist eben nicht immer perfekt, Effekte wie ein vorauseilen bzw. nachziehen gibt es leider noch immer. Es sind eben Automatiken und Helferlein die gute Dienste leisten können.

Beim Spielfilm hast du Zeit, in der Regel (sofern nicht improvisiert) ist alles planbar. Entsprechend kann man sich alles markieren und Laufwege etc abstecken.
Im Live-Betrieb ist dies dagegen nur bedingt möglich. Hier helfen Proben um Abläufe durchzugehen und sich Wege einzuprägen ... wenn es dann soweit ist und es live abgeht, kommt es es aber oft doch wieder anders.

Und ja - viele hier sprechen von 2/3" Mühlen - klar. Der Unterschied zu S35 in Sachen Tiefenschärfe ist natürlich vorhanden, das Problem bleibt aber dasselbe. Kein AF ist bisher so gut um einen Menschen in allen Situationen ersetzen zu können. Und abgesehen davon wird eben mit Großsensorkameras noch relativ wenig live gemacht. Das ist momentan alles ein wenig im Umbruch und wird den Operatoren einiges abfordern. Aber auch da wird es Freaks geben die sich genau darauf einschießen... so wie es die Super-Slo-Operatoren beim Fußball oder auch Wintersportübertragungen bereits seit Jahren machen.
Allerdings stellt sich die Frage ob man für Fußball wirklich S35 Sensoren benötigt - denn das was man dann im Vergleich zu 2/3" wieder an fetten Optiken anflantschen muss ist auch nicht eben unerheblich. Daher gilt es immer das richtige Tool für den entsprechenden Einsatzzweck abzuwägen.
keep ya head up




Frank Glencairn
Beiträge: 13359

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von Frank Glencairn » Do 18 Feb, 2016 19:07

Die letzten zwei Konzerte waren glaub ich 2 Red und ne BMCC, Schärfe über Peaking am Monitor mit nem FF gezogen. Wenn ich mich richtig erinnere hatte eine Red nen extra Puller, wegen 300mm Optik.




rudi
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Beiträge: 1315

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von rudi » Do 18 Feb, 2016 19:43

Hi Frank,

ich sehe gerade auf Twitter, dass du mit ner URSA Mini 4,6K spielst...
Darfst/wirst du mehr dazu in kürze von dir geben, oder stehst du da unter NDA?




Jott
Beiträge: 19198

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von Jott » Do 18 Feb, 2016 20:03

Frank Glencairn hat geschrieben:
-paleface- hat geschrieben: Ich wüsste nicht das dort jemand 2 Stunden auf ein Bildschirm schaut, mitschwenkt und gleichzeitig auch noch die Schärfe mitzieht wenn der Sänger sich hin und her bewegt.
Doch, genau so mach ich das.
Yep, die Älteren haben so was gelernt und beherrschen das! :-)




iasi
Beiträge: 17042

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von iasi » Do 18 Feb, 2016 20:04

Frank Glencairn hat geschrieben:Die letzten zwei Konzerte waren glaub ich 2 Red und ne BMCC, Schärfe über Peaking am Monitor mit nem FF gezogen. Wenn ich mich richtig erinnere hatte eine Red nen extra Puller, wegen 300mm Optik.
Mit einer Red kann man auch die Motoren eines Foto-Objektives nutzen - externe Anbauten sind eigentlich gar nicht mehr notwendig.

Ich denke, dass mit der weiteren Enwicklung der Objektive die FF irgendwann mal völlig überholt sein werden.




Frank Glencairn
Beiträge: 13359

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von Frank Glencairn » Do 18 Feb, 2016 22:10

rudi hat geschrieben:Hi Frank,

ich sehe gerade auf Twitter, dass du mit ner URSA Mini 4,6K spielst...
Darfst/wirst du mehr dazu in kürze von dir geben, oder stehst du da unter NDA?
Bin zwar unter NDA, aber ich darf schon Frames und Clips posten.

Bisher hab ich erst mal für mich ein paar Tests gedreht, um ein Gefühl für die Mühle zu bekommen. Morgen mach ich dann einen ausführlichen Test, und schreib auch einen Artikel auf meinem Blog dazu. Ende des Monats dreh ich dann einen Kurzfilm.

Wenn du was wissen willst, frag einfach




Frank Glencairn
Beiträge: 13359

Re: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor

Beitrag von Frank Glencairn » Do 18 Feb, 2016 22:14

iasi hat geschrieben:
Mit einer Red kann man auch die Motoren eines Foto-Objektives nutzen - externe Anbauten sind eigentlich gar nicht mehr notwendig.
Und jeder Focus Puller kotzt, weil das völlig unpräzise ist.
Alle die ich kenne würden eher mit der Hand am Objektiv drehen als die internen Motoren zu nutzen.




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