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Eigentum trumpft -- Gericht untersagt Filmverbreitung
die besagten Aufnahmen sind von U-Bahnhöfen eines Unternehmens, der einen öffentlichen Auftrag hat und DU euch Steuer dafür bezahlst. Das hat mit Hausfriedenbuch nix zu tun!AndyZZ hat geschrieben:Wenn jemand unerlaubt mein Grundstück betritt, in´meinen besitz eindringt, dann nenne ich das Hausfriedensbruch. Auch das kann strafrechtlich verfolgt werden. Vielleicht heben sie im Hintergrund darauf ab...
Ach, und deshalb darf man Bahnhöfe und Züge beschmieren und Scheiben zerkratzen? Leute mit dieser Geisteshaltung sind die größten Penner unseres Landes, weil sie nämlich Millionen von Fahrgästen schädigen und belästigen. Die Fahrgäste wollen auf sauberen Bahnhöfen warten und mit sauberen unbeschmierten Fahrzeugen fahren.ennui hat geschrieben:Also öffentliches Eigentum.
Das hat aber der Eigentümer der Betonwand zu entscheiden und niemand sonst.ChristianG hat geschrieben:Aber wenn graue Betonmauern bemalt werden, betrachte ich das im urbanen Umfeld durchaus als Mehrwert.
Das müsste dann doch glatt als Aktionskunst durchgehen.Pianist hat geschrieben: Ich hätte total Bock, einen Spot zu drehen, wo BVG-Mitarbeiter in Unternehmenskleidung zu den Sprayern und Scratchern nach Hause gehen, ihnen in die Wohnung scheißen, gegen den Fernseher pinkeln, den Bildschirm zerkratzen und alle Wände beschmieren.
Ich hätte total Bock, einen Spot zu drehen, wo BVG-Mitarbeiter in Unternehmenskleidung ....
Wenn man aber für Eisenbahn- und Nahverkehrsunternehmen filmt, und sich an den Grundsatz hält, keine beschmierten oder beschädigten Züge oder baulichen Anlagen zu zeigen, hat man zunehmend ein Problem, weil bestimmte Dinge dadurch nahezu unfilmbar werden.motor-tv hat geschrieben:Man kommt ja als Filmprodzent von der kreativen Seite.
Bin ganz deiner Meinung!Pianist hat geschrieben:Das hat aber der Eigentümer der Betonwand zu entscheiden und niemand sonst.ChristianG hat geschrieben:Aber wenn graue Betonmauern bemalt werden, betrachte ich das im urbanen Umfeld durchaus als Mehrwert.
Ich hätte total Bock, einen Spot zu drehen, wo BVG-Mitarbeiter in Unternehmenskleidung zu den Sprayern und Scratchern nach Hause gehen, ihnen in die Wohnung scheißen, gegen den Fernseher pinkeln, den Bildschirm zerkratzen und alle Wände beschmieren.
Matthias
Dann nennt man das Ganze einfach Internetforum...gg hat geschrieben:Wo sollte das den bitte enden, wenn jeder machen könnte wonach ihm gerade ist?
VG
Aha. Zur Erinnerung: Wir reden hier nicht von Waffen oder harten Drogen, wo in beiden Fällen Personen gesundheitlichen Schaden nehmen können, sondern von F-a-r-b-e. Aber leider genießt ja Besitz und Eigentum in dieser Gesellschafft eine höhere Wertschätzung als das Wohlergehen der Menschen selbst.Pianist hat geschrieben: Ich halte es übrigens für ein Versagen der Politik, dass solche Sprühdosen immer noch frei verkäuflich sind.
Von "sauberen" Fahrzeugen und Bahnhöfen kann doch keine Rede sein. Tagtäglich brüllt mich ungefragt Werbung dort in immer neuen Formen und Ausmaßen an. Ich kann mir vorstellen, dass sich auch Millionen andere Fahrgäste dadurch belästigt fühlen, um in deinen Worten zu sprechen. Nur ist diese Form der visuellen Verschmutzung durch Gesetzte legitimiert. Das macht sie aber moralisch und qualitativ nicht besser als die "Schmiererei" aus der Dose. Nur weil etwas legal ist, bedeutet das nicht, dass es richtig und wertvoll für die Gesellschaft ist - und umgekehrt.Pianist hat geschrieben:Ach, und deshalb darf man Bahnhöfe und Züge beschmieren und Scheiben zerkratzen? Leute mit dieser Geisteshaltung sind die größten Penner unseres Landes, weil sie nämlich Millionen von Fahrgästen schädigen und belästigen. Die Fahrgäste wollen auf sauberen Bahnhöfen warten und mit sauberen unbeschmierten Fahrzeugen fahren.
Mal ganz ehrlich: Versuchst du damit möglichst witzig oder möglichst stulle rüberzukommen?Pianist hat geschrieben:
Ich hätte total Bock, einen Spot zu drehen, wo BVG-Mitarbeiter in Unternehmenskleidung zu den Sprayern und Scratchern nach Hause gehen, ihnen in die Wohnung scheißen, gegen den Fernseher pinkeln, den Bildschirm zerkratzen und alle Wände beschmieren.
Matthias
Pianist hat geschrieben: (…) Ich halte es übrigens für ein Versagen der Politik, dass solche Sprühdosen immer noch frei verkäuflich sind. (…)
Ich gehe einfach mal davon aus, dass diese Sprühdosen zu mindestens 99 Prozent zu dem Zweck erworben oder geklaut werden, um Flächen zu beschmieren, die sich nicht im Eigentum des Schmierfinken befinden. Ich selbst habe jedenfalls noch nie eine Sprühdose benötigt. Und mir ist auch nicht bekannt, dass diese z.B. in Schulen für Unterrichtszwecke benötigt werden.PowerMac hat geschrieben:Wie meinst du das? Worauf beziehst du dich und auf welcher Rechtsgrundlage würdest du gerne ein Gesetz sehen, das Sprühfarbe verbietet?