Gestern gesehen: Kichiku (englisch: The Demon), 1978 von Yoshitarô Nomura. Ein vor der Insolvenz stehender kleiner Drucker, der die Alimente für seine drei Kinder (1, 3 und 6) nicht mehr aufbringt, bekommt diese von der Mutter auf’s Auge gedrückt, was den absoluten Hass seiner Ehefrau bewirkt. Wir müssen die Kinder loswerden, wie auch immer! Wer ist der Dämon? Alle sind zugleich Täter und Opfer, Erbauliches, Tröstliches oder gar Heroisches sollte man nicht erwarten. Diese Verweigerung einer Haltung - wohl - ließ die imdb-Bewertung bei 2.5 von 5 bleiben, obwohl der Film klotzt und nicht kleckert. Epische Bilder, sensationelle Darsteller, Musik zwischen Herrman und Morricone. Leider ohne VPN hierzulande nicht verfügbar.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...
Die ersten zwei Staffeln fand ich schon genial und nun kommt in einem Monat endlich Staffel 3 ...
Darauf freue ich mich.
Funless has spoken!
......................................................... "The enemy of art is the absence of limitations."
(Orson Welles)
.........................................................
No Cenobites were harmed during filming.
Mal was ganz anderes. Wahl zwischen s/w (dick aufgetragener film noir) und Farbe - das dann extrem konsequent durchgestylt mit exakt definierter Farbpalette, sieht extrem geil aus, wie handkoloriert).
Beides wurde wohl gleichzeitig gedreht (logisch). Wie genau das lief, kriege ich nicht raus. Am Set waren alle Monitore s/w, so viel ist zu lesen.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“
Darth Schneider hat geschrieben: Mo 08 Jun, 2026 12:09
Zur Debatte ob die teure Raumfahrt auch uns jetzt was bringt oder nicht dürfte damit beantwortet sein.
Das gabs schon bevor der erste Satellit ins All geschossen wurde ;-)
Jott hat geschrieben: Fr 05 Jun, 2026 21:19
Spider-Noir auf Amazon Prime. 30er-Jahre.
Mal was ganz anderes. Wahl zwischen s/w (dick aufgetragener film noir) und Farbe - das dann extrem konsequent durchgestylt mit exakt definierter Farbpalette, sieht extrem geil aus, wie handkoloriert).
Ist auch hand- (bzw. computer-)koloriert - die Serie wurde für s/w gedreht und gemastert, und dann erst nachträglich koloriert.
Egal, super gespielt, Cage in Hochform.
Ja, und die Bilder sind fantastisch - so, wie eigentlich Kino sein sollte. Die Geschichte ist dabei eher zweitranging.
"Wieso eigentlich überhaupt was drehen? Warum nicht jahrelang nur darüber philosophieren?" -stip
Funless has spoken!
......................................................... "The enemy of art is the absence of limitations."
(Orson Welles)
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No Cenobites were harmed during filming.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“
Naja, also global betrachtet nach Todesopfern, worum es bei Schiffsunglücken nur gehen kann, ist die Costa Concordia eher ein Schlußlicht.
Da gab es wesentlich schlimmere Unglücke mit mehreren tausenden Opfern in Südostasien und Westafrika zb seit der Titanic.
Von Todesopfern während Kriegszeiten mal noch abgesehen.
Und selbst wenn man es stärker eingrenzt "Schiffsunglücke Europas zu Friedenszeiten nach dem zweiten Weltkrieg", ist die Costa Concordia auch ein Schlußlicht.
Da wären als Beispiele zunächst das Fährschiff Estonia (über 800 Todesopfer), Herald of free enterprise, und selbst die Jan Heweliusz hatte mehr Todesopfer zu beklagen (56 Menschen).
R.I.P. an die Opfer der Concordia natürlich (und so und so an alle SeefahrerInnen und Passagiere der Weltmeere bei Schiffsunglücken), aber genau weil es um Todesopfer geht finde ich es etwas problematisch dieses Schiffsunglück in diesem Filmprodukt als "The most shocking disaster since the Titanic" zu betiteln.
Es war medial ein dickes Ding und der Kapitän hat sich per Rettungsboot als einer der ersten aus dem Staub gemacht. Dann die ganze Bergungsangelegenheit. Aber mir wird das zu sehr aufgepumpt um irgendwelche Titanic Vibes bei Zuschauern zu erzielen.
Bildlauf hat geschrieben: Di 14 Jul, 2026 17:18 Aber mir wird das zu sehr aufgepumpt um irgendwelche Titanic Vibes bei Zuschauern zu erzielen.
Ich glaube, das hört heute mit dazu, um Zuschauer zu gewinnen. Aber du hast mit den Beispielen natürlich recht. Trotzdem fand ich diese Doku sehenswert.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“
Ich glaube, das hört heute mit dazu, um Zuschauer zu gewinnen. Aber du hast mit den Beispielen natürlich recht. Trotzdem fand ich diese Doku sehenswert.
Das sollte auch nicht moralisierend rüberkommen, Zuschauern ggü. so und so nicht, war auch alles auf die Produktion bezogen.
Als Maritim Interessierter/Nerd bin ich bei der Aussage halt erstmal hintenübergefallen.
Aber ist halt wirklich Marketing.
Alles gut. So hatte ich das auch nicht verstanden. Was ich vergessen hatte: Hier gab es sehr viel Videomaterial von Handys und Digitalkameras der Passagiere sowie Funkverkehr der Brücke. Das macht die Sache doch noch authentischer und intensiver. Das Unglück fand 2012 statt, da war die Technik doch weiter als Mitte der 1990er-Jahre.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“
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