stimmt! -- trotzdem sollte es keine auswirkungen haben, weil ja nicht skaliert wird...Jott hat geschrieben:Das Kreuz bei "Interlaced skalieren" ist natürlich Quark.
Wenn es um ein Uploadfile für Vimeo oder Youtube geht: beide akzeptieren inzwischen ProRes als Codec. Man mag über die Sinnhaftigkeit geteilter *Meinung* sein, Tatsache ist aber, dass ein Kompressionsschritt ausgelassen wird und diese Videos fast artefaktfrei sind. Philip Bloom zum Beispiel lädt seine kürzeren Beauty-Videos in ProResLT hoch. Generell gilt ja, dass die Uploadqualität so hoch wie möglich sein sollte.mash_gh4 hat geschrieben:das problem liegt u.a. darin, dass bei derart untypisch hohem bewegungsanteil im bild all-intra kompression (prores) fast besser/effizienter funktioniert als long GOPs (h264).
prinzipiell hast du zwar natürlich recht, trotzdem wird das oft überschätzt. bei codecs die auf DCT compression beruhen, sind nämlich diese verluste bei kaskadierter komprimierung kleiner als man es erwarten würde, jedenfalls nicht in dem ausmaß vorhanden, wie bei der ersten anwendung.TomStg hat geschrieben:ProRes ist ein verlustbehafteter Codec und H264 auch. Zweimal nacheinander mit Verlust codieren erzeugt natürlich ein deutlich schlechteres Bild als nur einmal.
ob das wirklich der zielführendste weg ist, hängt ganz stark davon ab, wie gut die betreffende applikation h264 komprimiert. quicktime basierende lösungen unter windows sind diesbezüglich bspw. libx264 weit unterlegen. deshalb ist es durchaus üblich, bspw. im resolve, prores für den export zu verwenden, und es erst in einem weiteren schritt mit geeigneteren mitteln in das erwünsche delivery-format zu übersetzten. so kommt man letztendlich zu höherer bildqualität bei geringeren datenraten.TomStg hat geschrieben:Daher vorgehen wie von Jott beschrieben. Der Umweg über ProRes bei der Ausgabe ist überflüssig.
aber wie das das FCPX intern löst bzw. mit welcher tatsächlichen qualität, wirst du mir vermutlich auch nicht exakt beschreiben können...Jott hat geschrieben:Von Windows redet hier aber keiner.
Mastering Studios nehmen Lossless oder Raw YCbCr und erst wenn der Schnitt und alles andere drum herum fertig ist, erst DANN geht's ab ins Finale Format, nicht vorher.Wer jetzt meint, ProRes an sich schlecht finden zu müssen (für Hollywood und Hochglanz-Serien reicht's jedenfalls)
Hast recht,ich habe mich vertan....der HQX hat den DNxHD vom Thron gestossen und nicht den ProRes.merlinmage hat geschrieben:Dafür, dass GV HQX ProRes den Rang abgenommen hat, hab ich den Codec recht häufig schon gesehen: exakt bei keiner einzigen Produktion.
ich wollte eher darauf hinaus, dass man sich leider auch bei teuren kommerziellen programmen nicht immer darauf verlassen kann, dass sie jede teilaufgabe perfekt lösen. wie gut also das h264 encoding im FCPX nun tatsächlich ist, kann ich ich nicht wirklich beurteilen. die heute als veralteten geltenden quicktime-libraries vom selben herteller, die noch immer von vielen programmen genutzt werden, waren jedenfalls in dieser hinsicht bei gott nicht das wahre.Jott hat geschrieben:fcp x greift natürlich immer auf das Originalmaterial zurück, ...mash_gh4 hat geschrieben:aber wie das das FCPX intern löst bzw. mit welcher tatsächlichen qualität, wirst du mir vermutlich auch nicht exakt beschreiben können...
wennst es wirklich zum hochladen auf youtube/vime barauchst, sehe ich schwarz, weils dort beim transcodieren mit gebräuchlichen einstellungen wieder so unbaruchbar rauskommen dürfte. in dem fall würde ich keinen grain von dieser intensität drüber legen.Philmer hat geschrieben:Jemand noch einen Tipp?
Zu gebrauchen wofür? Noch eine Variante: wenn du zu YouTube oder Vimeo hochladen willst, dann mach auch das mal direkt aus der fcp x-Timeline heraus. Alles voreingestellt, one-click.Philmer hat geschrieben:Ich würde sagen der Unterschied war miniminimal besser, aber immer noch nicht zu gebrauchen.
Ja,da habe ich mich geirrt,ich meinte den DNxHD,habs oben aber schon mal berichtigt.merlinmage hat geschrieben:Dafür, dass GV HQX ProRes den Rang abgenommen hat, hab ich den Codec recht häufig schon gesehen: exakt bei keiner einzigen Produktion.
Philmer hat geschrieben:Guten Morgen in die Runde,
"ich bekomme ein Problem beim komprimieren nicht in den Griff. Die Sache sie wie folgt aus:
- Schnitt in FCPX, Export als ProRes 422 - Daten sehen super aus
- Die 8gb ProRes File mit MPEG Streamclip exportieren als MPEG4, wahlweise als Quicktime-Film
- Der Export verwäscht das Bild super extrem, so ging mir das noch nie."
Warum machst Du den Umweg über mpg-Streamclip? Warum trancodierst Du nicht gleich mit FCPX??? Oder sehen die Derivate dann auch schlecht aus?
Gruß
NorbertF.
wurde eigentlich schon ein paar einträge weiter oben beantwortet:Norbert.F hat geschrieben:Warum machst Du den Umweg über mpg-Streamclip? Warum trancodierst Du nicht gleich mit FCPX??? Oder sehen die Derivate dann auch schlecht aus?
wie gesagt, es gibt ja alternativen! durchaus auch ein paar sehr einfach zu bediendende, die auch FCPX verwöhnte zeitgenossen nicht verschrecken sollten... handbrake z.b., wo man auch über die grafische oberfläche auf das 'tune grain" und andere kompressionseinstellungen des libx264 zugreifen kann...Philmer hat geschrieben:Danke für die reichlichen Anmerkungen, leider wurde es als direktexport aus FCPX nur geringfügig besser. Aber nicht in dem Maße, in dem ich es mir gewünscht hätte. Ich würde sagen der Unterschied war miniminimal besser, aber immer noch nicht zu gebrauchen.
mash_gh4 hat geschrieben:"wurde eigentlich schon ein paar einträge weiter oben beantwortet:"Norbert.F hat geschrieben:Warum machst Du den Umweg über mpg-Streamclip? Warum trancodierst Du nicht gleich mit FCPX??? Oder sehen die Derivate dann auch schlecht aus?
Ui, Sorry
hab zu schnell durchgesehen und die entsprechenden Stellen nicht wahrgenommen!
Kann das auch an der Quell-Datei liegen?
Ich bin etwas verwirrt betr.der og.Einstellungen!
Beim Transcodieren würde ich auch deinterlacing einstellen und MultiPass! mp4AVC und Mov-AVC-Dateien können nur progressiv! Die Framerate einstellen wie im Schnittprojekt bzw. in der ProRes-Ausgabedatei!
Gibt es auch Filter zur Verringerung von Artefakten??
Das weniger verrauschte Bild sieht aber auch nicht gerade gut aus - ziemlich verpixelt an manchen Stellen-Kann natürlich auch von der Bilderstellung herrühren!
Gruß
NorbertF.
ich denke, es würde ihm schon reichen, wenn es nicht aussieht wie eine SD-DVD, trotz etwas anders gearteter aufgabenstellung...Norbert.F hat geschrieben:Wenn es nicht nötig ist, sollte man in diesem Fall auf eine SD-DVD verzichten!
Auch wenn ich Dir nicht helfen konnte, es würde mich interessieren, wie Du das "um Längen besser" nun erreicht hast???Philmer hat geschrieben: "... nun wurde es ein feineres Korn. Damit hat es ganz gut funktioniert. Nicht optimal, aber um Längen besser als das was davor passiert ist."
Yo, das ist doch gut! - Da scheint das Problem ja gelöst zu sein!Philmer hat geschrieben:Ich habe ein anderes Korn ausgewählt, ein feineres. Das hat sich im export optisch deutlich verändert. Sobald der Clip online ist, kann ich es zeigen. Auf der Premiere lief alles fein und sah gut aus. Was youtube und vimeo daraus nun machen wird sich zeigen.

