Alf_300 hat geschrieben:Mal ein Beispiel von einer Blu Ray
Allgemein
ID : 0 (0x0)
Vollständiger Name : C:\00008.m2ts
Format : BDAV
Format/Info : Blu-ray Video
Dateigröße : 2,78 GiB
Dauer : 44min
Modus der Gesamtbitrate : variabel
Gesamte Bitrate : 8 900 Kbps
maximale Gesamtbitrate : 48,0 Mbps
Video
ID : 4113 (0x1011)
Menü-ID : 1 (0x1)
Format : AVC
Format/Info : Advanced Video Codec
Format-Profil : High@L4.1
Format-Einstellungen für CABAC : Ja
Format-Einstellungen für ReFrames : 4 frames
Codec-ID : 27
Dauer : 44min
Bitraten-Modus : konstant
Bitrate : 8 000 Kbps
Breite : 720 Pixel
Höhe : 576 Pixel
Bildseitenverhältnis : 4:3
Bildwiederholungsrate : 25,000 FPS
Standard : PAL
ColorSpace : YUV
ChromaSubsampling : 4:2:0
BitDepth/String : 8 bits
Scantyp : MBAFF
Scanreihenfolge : oberes Feld zuerst
Bits/(Pixel*Frame) : 0.772
Stream-Größe : 2,52 GiB (91%)
colour_primaries : BT.601 PAL
transfer_characteristics : BT.470 System B, BT.470 System G
matrix_coefficients : BT.601
colour_range : Limited
Interessante Daten, wenn ich das richtig herauslese, ist die BluRay-Datei mit einer ähnlichen Bitrate wie bei einer DVD codiert. Obwohl man ja sagt, dass man mit H.264 maximal ein Drittel bei gleichbleibender Qualität zu MPEG-2 einspart. (bei H.265 soll es sogar bis zu 60 % zu H.264 sein)
Da sieht man gut das Potential, allerdings wird diese Encoding-Qualität wohl durch wesentlich bessere Encoder der Industrie erreicht. Schnittsoftware wie Adobe Premiere Pro werden wohl bei weitem nicht diese leistungsfähigen Encoder haben. Danke für die gute Veranschaulichung.
Ich denke, ich belasse die alten Dateien so wie sie sind. Sollte MPEG-2 mal nicht mehr abspielbar sein, vergehen noch einige Jahre, wer weiß, was es da für Codecs dann gibt und dann ist eine Konvertierung früh genug.
Aber wenn ich mir das so ansehe, sind meine 17 Mbit/s als variable Bitrate wohl eher zu hoch angesetzt, wenn professionelle BluRay die Hälfte der Bitrate haben.