habe eine wichtige Frage:
Ich möchte mein Material gerne jetzt nachcapturen und habe aber leider das Problem, dass es in meinem Material einige Timecodesprünge gibt. Beim ersten Einlesen hatte ich schon Probleme deswegen.
Jetzt beim Nachcapturen bekomme ich jedesmal eine Fehlermeldung.
"Capture aborted due to lack of continuity in time code"
Ist das automatisch so oder liegt das an einer voreingstellten Handle Length beim Capturen? Hab in den Settings nichts dergleichen finden können.
Ich weiß jetzt nicht, welches Avid Du nutzt. Ich kenne nur das nicht mehr angebotene Liquid Edition. Dort konnte man mittels Häkchensetzung festlegen, ob das Capturen abgebrochen werden soll, wenn Timecodesprünge auftreten. Das ist eigentlich eine Standardeinstellung für Schnittsoftware.
Bei Canopus Edius, das ich jetzt nutze, ist das auch einstellbar.
Falls Du den Mediia Composer hast, würde ich denken, dass es auch dort gehen müsste, kann es aber nicht mit Gewissheit sagen.
Muss es denn Batch-Capturing sein? Versuchs mal ganz normal einzulesen.
Dann musst Du allerdings nochmal schneiden. Aber vielleicht geht es ja anhand Deiner vorhandenen Timecodewerte irgendwie schneller.
Wie ist Deine Schnitt-Vorgehensweise? Hast Du das Material beim ersten Durchgang in geringer Auflösung gecaptured und editiert und willst nun lediglich die benötigten Clips erneut im hochauflösenden Format nachcapturen? Das ist so ziemlich der Hauptsinn des Batch-Capturning. Mit einem einigermaßen potenten Rechner muss man das aber nicht so machen.
Damit kann man gleich hochauflösend arbeiten.
ja, das Problem an der Geschichte ist, dass es ein größeres Projekt ist, 5 Filme.
Da an mehreren Plätzen gearbeitet wurde wurde dieser Teil des Materials klein gerechnet um das Transportieren praktikabler zu machen.
Jetzt steht die Ausspielung an und das Material soll neu gebatcht werden.
Nur wurden beim Einlesen die Timecodesprünge drin gelassen.
Jetzt war Dein Hinweis auf die Settings goldrichtig, nur aus irgendeinem Grund ignoriert Avid manche Sprünge und bei anderen bricht er ab.
Na, ich nehme an, dass die Timecodesprünge so sind, dass die Capturing-Software die "Orientierung" auf dem Band verliert. Wenn der TC also irgendwann auf dem Band wieder bei Null beginnt, läuft das Band nur bis zu dieser Nullposition und die davor liegenden Aufnahmen werden ignoriert. Ein TC höher als Null wird die Software dann nach dem von ihr gefundenen Nullstand suchen, obwohl Du die Aufnahme vor diesem Punkt liegen hast.
Evtl. hilft da manuelles rückspulen in die Position, auf der die gewünschte Aufnahme liegt.
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