Pianist hat geschrieben:Ich persönlich halte solche (schriftlichen) Verträge für ziemlich nutzlos und überflüssig. (…) Je mehr da drinsteht, womöglich noch von Nichtjuristen formuliert, um so mehr Hintertüren gibt es". Matthias
Klingt auch schlüssig, diese Sichtweise. Man könnte es ja ganz kurz formulieren, beispielsweise: "Ich gebe mein Einverständnis, daß das Interview von einem beliebigen TV-Sender gesendet wird." Dann verbleibt die interviewte Person mit dem Gefühl einer verbindlichen Verpflichtung, und wird sich reiflicher überlegen müssen, ob sie morgen statt hü wieder hott sagt.
Ich könnte -im jetzigen Stadium der Planung- vielleicht nicht völlig aussschließen, daß Druck auf den Interviewten ausgeübt wird, um weitere Öffentlichkeit in dem Fall zu vermeiden. Das wäre unter Umständen möglich. Deshalb möchte ich gut dastehen, wenn es zu entsprechender Meinungsänderung bei der interviewten Person kommen sollte.
Es handelt sich hier im übrigen um einen (zurückliegenden) politischen Skandal im europ. Ausland, der zwar schon in Printmedien aber noch nicht im TV dargestellt wurde. Während der anfänglichen staatsanwaltlichen Ermittlungen bzw. unterlassenen Ermittlungen wurde ein Zeuge eliminiert, kurz bevor er aussagen wollte; deshalb nun noch mit möglichen Pressionen jedweder Art zu rechnen ist nicht völlig abwegig. Deswegen auch mein Absicht, mich wenigstens hinsichtlich des Interviews etwas abzusichern.
"Whoever controls the media, controls the mind." (Jim Morrison, The Doors)