Jott
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Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von Jott »

Das Abwägen von Kameraspecs ist eher sein Ding.



Bildlauf
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Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von Bildlauf »

Jott hat geschrieben: Mo 29 Dez, 2025 14:35 „ Er überfliegt eine Raffinerie zweimal mit einer Drohne und macht dann den firmeninternen Film über die Werksfeuerwehr.“


Ganz so einfach ist es dann auch nicht - aber ja, so ist das Prinzip. Klappt wegen hoher Honorare sogar mit fair bezahlten Angestellten (nicht Trainees oder Azubis).
klar, war natürlich stark vereinfacht dargestellt :-)



soulbrother
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Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von soulbrother »

iasi hat geschrieben: Mo 29 Dez, 2025 13:27 Du und deine Angestelltenmentalität.
Such dir doch eine gute Anstellung und überlasse das Unternehmertum anderen.
Sag der, der mal Angestellter oder Beamter war, sich seit Jahren im Vorruhestand langweilt, und vermutlich keine Ahnung/Erfahrung vom Unternehmertun hat.

Bzw. halt genausoviel (oder wenig) wie vom (praktischen) Filmemachen, oder von der Filmwirtschaft in Indien, oder wovon auch immer das grade aktuelle, aber nur angelesene "Fachthema" des Spezialisten iasi handelt.

Trotzdem einen guten Rutsch und mögen sich im neuen Jahr dann neue Fachgebiete für Dich erschließen, denn seit einiger Zeit ist es nicht nur peinlich, sondern schon oft langweilig.



Jott
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Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von Jott »

KI-Spielfilm prompten. Wäre nicht der erste, aber der ist so grottenschlecht, das ist keine Hürde.

Vorteil: keine geldgeile Crew, kein Catering, nicht mal eine ZR. Einfach nur prompten. Ein Träumchen!

Okay, das Abwägen, was und wo man promptet, kann wieder zehn Jahre dauern. Denn wer einfach drauflos promptet, ist ja ein nur ein Videoprompter.



ffm
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Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von ffm »

Das wird nicht klappen: Die falschen prompts und es kommt ein Hundchen-Film heraus.



Phil999
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Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von Phil999 »

ich finde die grundsätzliche Idee von iasi gut. Aber diese Idee verlangt viel Eigeninitiative und eben auch Geld. Eine Freundin hat vor ein paar Jahren einen Dokumentarfilm gedreht. Mit Aufnahmen in verschiedenen Ländern. Ein einzelner Kameramann, darum existieren im Film keine Aufnahmen aus anderer Perspektive. Schnitt auch vom Kameramann. Color Grading professionell, da wurde Geld ausgegeben.

Die gute Freundin sagte, dass der Film 50'000 Euro gekostet habe. Dass sie einen Film für 50'000 Euro realisiert habe. Da musste ich, obwohl ich mich in dem Geschäft nicht gut auskenne aus eigener Erfahrung, nur lachen. Da muss man eine Null am Ende anfügen, dann entspricht das eher der Realität. Flugtickets, Hotels, Essen, Mietkosten für Equipment, etc. Und die nichtentlöhnte Arbeit.

---

Aber nochmal zurück zu der Idee von iasi. Mit Laiendarstellern, die die Idee mittragen, verfügbarem Equipment, Naturlicht mit Reflektoren und nicht so teuren Lichtmitteln, Kenntnis in Schnitt und Farbgestaltung, kann ein Spielfilm schon Hand und Fuss bekommen. Ein wesentlicher Punkt ist die Farbgestaltung, das Color Grading. Das war bisweilen nur in der Hand von Experten. Mittlerweile steht diese Kunst allen zur Verfügung. Inklusive Post-Stabilisierung, automatisches Masking und Depth Mapping.

Als unabhängig arbeitender Filmemacher habe ich schon einige Filmchen veröffentlicht, die in Bildgestaltung und Qualität gut Wasser halten können mit Fernsehproduktionen. Oder sogar Filmproduktionen. Ohne Budget, ohne Sponsoren. Allerdings ohne Ton, was natürlich völlig ab der Rolle ist. Selbst Stummfilme hatten eine Klavierbegleitung live eingespielt. Ich liefere einfach nur Bildmaterial, und vertraue darauf, dass die Zuschauer selber ihre Lieblingsmusik dazu hören. Oder einfach mal ohne musikalische Untermalung den Szenen schauen.

Es geht nicht nur ums Geld, nicht nur ums Equipment. Es geht vor allem um die Idee, den Text bzw. das Script. Das ist etwas, was grundsätzlich allen verfügbar ist.

Film ist eine Kunst, die gelernt sein will.



iasi
Beiträge: 30518

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von iasi »

Phil999 hat geschrieben: Mo 29 Dez, 2025 23:11 ich finde die grundsätzliche Idee von iasi gut. Aber diese Idee verlangt viel Eigeninitiative und eben auch Geld. Eine Freundin hat vor ein paar Jahren einen Dokumentarfilm gedreht. Mit Aufnahmen in verschiedenen Ländern. Ein einzelner Kameramann, darum existieren im Film keine Aufnahmen aus anderer Perspektive. Schnitt auch vom Kameramann. Color Grading professionell, da wurde Geld ausgegeben.

Die gute Freundin sagte, dass der Film 50'000 Euro gekostet habe. Dass sie einen Film für 50'000 Euro realisiert habe. Da musste ich, obwohl ich mich in dem Geschäft nicht gut auskenne aus eigener Erfahrung, nur lachen. Da muss man eine Null am Ende anfügen, dann entspricht das eher der Realität. Flugtickets, Hotels, Essen, Mietkosten für Equipment, etc. Und die nichtentlöhnte Arbeit.

---

Aber nochmal zurück zu der Idee von iasi. Mit Laiendarstellern, die die Idee mittragen, verfügbarem Equipment, Naturlicht mit Reflektoren und nicht so teuren Lichtmitteln, Kenntnis in Schnitt und Farbgestaltung, kann ein Spielfilm schon Hand und Fuss bekommen. Ein wesentlicher Punkt ist die Farbgestaltung, das Color Grading. Das war bisweilen nur in der Hand von Experten. Mittlerweile steht diese Kunst allen zur Verfügung. Inklusive Post-Stabilisierung, automatisches Masking und Depth Mapping.

Als unabhängig arbeitender Filmemacher habe ich schon einige Filmchen veröffentlicht, die in Bildgestaltung und Qualität gut Wasser halten können mit Fernsehproduktionen. Oder sogar Filmproduktionen. Ohne Budget, ohne Sponsoren. Allerdings ohne Ton, was natürlich völlig ab der Rolle ist. Selbst Stummfilme hatten eine Klavierbegleitung live eingespielt. Ich liefere einfach nur Bildmaterial, und vertraue darauf, dass die Zuschauer selber ihre Lieblingsmusik dazu hören. Oder einfach mal ohne musikalische Untermalung den Szenen schauen.

Es geht nicht nur ums Geld, nicht nur ums Equipment. Es geht vor allem um die Idee, den Text bzw. das Script. Das ist etwas, was grundsätzlich allen verfügbar ist.

Film ist eine Kunst, die gelernt sein will.
Manche Dokumentarfilme kann man gar nicht mit großer Crew drehen. Wenn man mit vielen Leuten und Technik auftaucht, geht die Authentizität verloren.

Es müssen bei einem Spielfilmprojekt auch nicht Laiendarsteller sein. Das FF-Gesetz sieht sogar vor, dass der Eigenanteil über Eigenleistungen der Beteiligten - auch der Hauptdarsteller - erbracht werden kann.
(3) Eigenleistungen sind Leistungen, die der Hersteller als kreativer Produzent, als Herstellungsleitung, als regieführende Person, als Person in einer Hauptrolle oder als kameraführende Person zur Herstellung des Films
erbringt. Bei Animationsfilmen können auch andere Leistungen anerkannt werden, wenn diese mit den in Satz 1
genannten Eigenleistungen vergleichbar sind. Als Eigenleistung gelten auch Rechte des Herstellers an eigenen
Werken wie Romanen, Drehbüchern oder Filmmusiken, die er zur Herstellung des Films benutzt.
Also wenn der Gesetzgeber schon davon ausgeht, sollte eine gemeinsame Produktion doch generell möglich sein. ;)
So sind Darsteller oft auch als Produzenten beteiligt.

Besonders wichtig ist die Planung und Vorbereitung.
Es gibt die Situation, dass der Regisseur das Set betritt und darüber nachdenkt, wie er die Szene auflösen kann.
Und es gibt die Situation, dass im Drehbuch jede Einstellung beschrieben ist oder zu jeder Einstellung eine Zeichnung vorliegt.
Beim Verfassen des Drehbuchs muss natürlich der Produktionsaufwand auch immer mitbedacht werden.
Drehorte, die den Film bereichern, sollten ebenfalls schon im Drehbuch eingebaut werden.
Von dem großen Theater hinter der Kamera ist doch auf der Leinwand am Ende nichts zu sehen. Mittlerweile kann man sich davon also viel sparen.
...

Optimierungen im Hinblick auf das, was am Ende auf der Leinwand zu sehen sein wird.



72cu
Beiträge: 43

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von 72cu »

Phil999 hat geschrieben: Mo 29 Dez, 2025 23:11 ich finde die grundsätzliche Idee von iasi gut.
Ich glaube, dass es, wenn auch schön, doch nur eine romantische Vorstellung ist, ein Team aus Freiwilligen zusammen zu stellen. Mir graust davor, wenn ich daran dneke, mit welchem "Eifer" manche, natürlich nicht alle Freiwilligen bei der Sache - egal welcher - sind.
Wenn man bei so einer Sache mitmacht, dann muss man das zu 100%, und zuverlässig. Aber gerade bei Freiwilligenprojekten gibt es immer Leute, die in ihrer Illusion voll dabei sind, aber wenn es zur Sache geht, jegliche Ernsthaftigkeit vermissen lassen, und denken: "Ach, es ist ja nur ein Freizeit-Projekt, da macht es nichts, wenn man Termine nicht einhält, oder nicht erscheint. Irgendwann kann man ja noch einmal...". Wenn ich mir vorstelle, 10, 20 Leute kommen zusammen, und dann haben ein paar gerade keine Lust, weil das Wetter zu schlecht oder zu schön ist, und das ja nichts macht, weil das ja nichts wirklich "professionelles" ist.
Wer will sich so etwas antun?



iasi
Beiträge: 30518

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von iasi »

72cu hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 10:16
Phil999 hat geschrieben: Mo 29 Dez, 2025 23:11 ich finde die grundsätzliche Idee von iasi gut.
Ich glaube, dass es, wenn auch schön, doch nur eine romantische Vorstellung ist, ein Team aus Freiwilligen zusammen zu stellen. Mir graust davor, wenn ich daran dneke, mit welchem "Eifer" manche, natürlich nicht alle Freiwilligen bei der Sache - egal welcher - sind.
Wenn man bei so einer Sache mitmacht, dann muss man das zu 100%, und zuverlässig. Aber gerade bei Freiwilligenprojekten gibt es immer Leute, die in ihrer Illusion voll dabei sind, aber wenn es zur Sache geht, jegliche Ernsthaftigkeit vermissen lassen, und denken: "Ach, es ist ja nur ein Freizeit-Projekt, da macht es nichts, wenn man Termine nicht einhält, oder nicht erscheint. Irgendwann kann man ja noch einmal...". Wenn ich mir vorstelle, 10, 20 Leute kommen zusammen, und dann haben ein paar gerade keine Lust, weil das Wetter zu schlecht oder zu schön ist, und das ja nichts macht, weil das ja nichts wirklich "professionelles" ist.
Wer will sich so etwas antun?
Die Vorstellung es wären "Freiwillige" ist nicht korrekt.

Die Produktion eines Filmes erfolgt durch ein Unternehmen.
Entsprechend gründen mehrere Personen ein Unternehmen. Die GmbH ist hierfür eine geeignet Unternehmensform. Eventuell noch erweitert durch eine KG.
Wenn also der Kameramann beteiligt ist, dann ist er Gesellschafter und somit Miteigentümer des Unternehmens.
Der Erfolg des Unternehmens ist somit auch sein Erfolg. Das ist ein stärkerer Ansporn als ein Engagement mit Gage.

Im FF-Gesetz ist dies ausdrücklich vorgesehen, weil nun einmal Praxis.
Niemand arbeitet also umsonst für einen Anderen.

Also:
Jeder arbeitet gemeinsam mit den anderen an der Produktion eines Films des gemeinsamen Unternehmens.
Anstatt windiger Rückstellungsverträge hat man Anteile an der GmbH oder GmbH&CoKG.
Jeder arbeitet somit für sich selbst.

Wenn der Kameramann seine Gage und die Miete für sein Equipment in die Produktion mit einbringt, erlangt er dadurch einen entsprechenden Anteil am Unternehmen.
Er wird auch bei schlechtem Wetter den Drang verspüren, die Produktion zum Abschluss und zum Erfolg zu führen, denn er hat seine Gage investiert und erzielte Einnahmen werden anteilsmäßig an ihn gehen.

Dieser Quark mit Ausbeutung, der in Jotts Kopf herumspukt, existiert nicht, denn der Kameramann ist schließlich sein eigener Boss. Professionelle Arbeitsteilung führt dann zum Erfolg.



Phil999
Beiträge: 175

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von Phil999 »

72cu hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 10:16
Phil999 hat geschrieben: Mo 29 Dez, 2025 23:11 ich finde die grundsätzliche Idee von iasi gut.
Ich glaube, dass es, wenn auch schön, doch nur eine romantische Vorstellung ist, ein Team aus Freiwilligen zusammen zu stellen. Mir graust davor, wenn ich daran dneke, mit welchem "Eifer" manche, natürlich nicht alle Freiwilligen bei der Sache - egal welcher - sind.
Wenn man bei so einer Sache mitmacht, dann muss man das zu 100%, und zuverlässig. Aber gerade bei Freiwilligenprojekten gibt es immer Leute, die in ihrer Illusion voll dabei sind, aber wenn es zur Sache geht, jegliche Ernsthaftigkeit vermissen lassen, und denken: "Ach, es ist ja nur ein Freizeit-Projekt, da macht es nichts, wenn man Termine nicht einhält, oder nicht erscheint. Irgendwann kann man ja noch einmal...". Wenn ich mir vorstelle, 10, 20 Leute kommen zusammen, und dann haben ein paar gerade keine Lust, weil das Wetter zu schlecht oder zu schön ist, und das ja nichts macht, weil das ja nichts wirklich "professionelles" ist.
Wer will sich so etwas antun?
ja das stimmt. Kenne ich von Musikprojekten. Wenn kein Geld im Spiel ist, gilt es als nicht wichtig. Und was das Geld betrifft: den monatlichen Beitrag der Musikraum-Miete war stets ein Durcheinander. Für Drogen und Alkohol war immer Geld da, aber für die Miete oder für Equipment nur spärlich.

Es kommt halt drauf an, mit wem man zusammenarbeitet. Mit Kindern einen Abenteuerfilm drehen wäre vielleicht noch am einfachsten. Tageslichtaufnahmen und kleine Crew mit zwei-drei Kameras. In meinen Projekten mache ich es mir einfach. Meine Protagonisten sind Wildtiere und Insekten. Die sind zwar auch nicht so zuverlässig wie man es sich wünschen würde, dafür sind die Aufnahmen, wenn sie stattfinden können, authentisch. Man rechnet damit, mit leeren Händen nach Hause zu gehen, und lässt sich vom Zufall überraschen.



72cu
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Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von 72cu »

iasi hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 10:50Die Vorstellung es wären "Freiwillige" ist nicht korrekt.

Die Produktion eines Filmes erfolgt durch ein Unternehmen.
Entsprechend gründen mehrere Personen ein Unternehmen. Die GmbH ist hierfür eine geeignet
Das ist dann vom rechtlichen her kein Problem. Zumindest in Deutschland kann man inzwischen für fast kein Geld eine haftungsbeschränkte Gesellschaft gründen, wobei... die 25 oder 50 Tausend braucht man ja ohnehin immer. - Ich bin noch Laie, war überrascht, was allein die Prüfung für die Altersfreigabe an Kosten verursachen wird.
iasi hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 10:50Der Erfolg des Unternehmens ist somit auch sein Erfolg. Das ist ein stärkerer Ansporn als ein Engagement mit Gage.

Im FF-Gesetz ist dies ausdrücklich vorgesehen, weil nun einmal Praxis.
Niemand arbeitet also umsonst für einen Anderen.
OK. Dann musst Du "nur" ernsthafte Leute suchen und finden, die auch das wirtschaftliche Risiko zu tragen bereit sind.
Ich glaube, das ist auch nicht einfach. Du brauchst Leute, welche die nötige Zeit dafür aufbringen wollen und können. Was Jott anspricht (andere, geldbringende Aufträge), ist auch nicht von der Hand zu weisen - das mit Vertragsstrafen zu unterbinden, wird keiner unterschreiben.
Jedenfalls glaube ich, dass es der einfachere Weg ist, selbst zu organisieren, und zu bezahlen, was man braucht. Und so oder so: Geld ist nötig. Ich weiß nicht, aber selbst im günstigsten Fall, wenn Du Kameramann, Ton, Schnitt usw. auf so eine Weise organisieren kannst, sparst Du ja auch vielleicht nur 50% der Kosten. Anderes ist fix.



72cu
Beiträge: 43

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von 72cu »

Phil999 hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 11:02Es kommt halt drauf an, mit wem man zusammenarbeitet. Mit Kindern einen Abenteuerfilm drehen wäre vielleicht noch am einfachsten.
Daran zweifle ich. In meinem Projekt gibt es auch mehrere Minuten mit der Beteiligung eines Kindes. Diese Auflagen will ich mir nicht antun. Nachdem ich ohnehin viel Animation im Film habe, mache ich das Kind digital.
Phil999 hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 11:02In meinen Projekten mache ich es mir einfach. Meine Protagonisten sind Wildtiere und Insekten. Die sind zwar auch nicht so zuverlässig wie man es sich wünschen würde, dafür sind die Aufnahmen, wenn sie stattfinden können, authentisch. Man rechnet damit, mit leeren Händen nach Hause zu gehen, und lässt sich vom Zufall überraschen.
:-) schlau!



Michael Froschmann
Beiträge: 45

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von Michael Froschmann »

Klar ist, unglaublich viel ist möglich, auch abseits bekannter Wege. Aber wer ein Projekt initial stemmen möchte, sollte Menschen von seiner Idee überzeugen können und sich nicht verstecken. Eigentlich braucht es also soziale Kompetenz, um mit mehr Menschen auszukommen als nur mit sich selbst.



ffm
Beiträge: 395

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von ffm »

Viel Spaß bei der Entscheidungsfindung mit zehn Beteiligten im allgemeinen und der "Erweiterung der GmbH durch eine KG" im speziellen.



tom
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Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von tom »

Die iasi Diskussion findet sich jetzt hier wieder

Also zurück zum Thema ;-)
slashCAM



iasi
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Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von iasi »

72cu hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 11:44
iasi hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 10:50Die Vorstellung es wären "Freiwillige" ist nicht korrekt.

Die Produktion eines Filmes erfolgt durch ein Unternehmen.
Entsprechend gründen mehrere Personen ein Unternehmen. Die GmbH ist hierfür eine geeignet
Das ist dann vom rechtlichen her kein Problem. Zumindest in Deutschland kann man inzwischen für fast kein Geld eine haftungsbeschränkte Gesellschaft gründen, wobei... die 25 oder 50 Tausend braucht man ja ohnehin immer. - Ich bin noch Laie, war überrascht, was allein die Prüfung für die Altersfreigabe an Kosten verursachen wird.
iasi hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 10:50Der Erfolg des Unternehmens ist somit auch sein Erfolg. Das ist ein stärkerer Ansporn als ein Engagement mit Gage.

Im FF-Gesetz ist dies ausdrücklich vorgesehen, weil nun einmal Praxis.
Niemand arbeitet also umsonst für einen Anderen.
OK. Dann musst Du "nur" ernsthafte Leute suchen und finden, die auch das wirtschaftliche Risiko zu tragen bereit sind.
Ich glaube, das ist auch nicht einfach. Du brauchst Leute, welche die nötige Zeit dafür aufbringen wollen und können. Was Jott anspricht (andere, geldbringende Aufträge), ist auch nicht von der Hand zu weisen - das mit Vertragsstrafen zu unterbinden, wird keiner unterschreiben.
Jedenfalls glaube ich, dass es der einfachere Weg ist, selbst zu organisieren, und zu bezahlen, was man braucht. Und so oder so: Geld ist nötig. Ich weiß nicht, aber selbst im günstigsten Fall, wenn Du Kameramann, Ton, Schnitt usw. auf so eine Weise organisieren kannst, sparst Du ja auch vielleicht nur 50% der Kosten. Anderes ist fix.
Die Personalkosten sind der größte Teil der Kosten.

Und mal eben die Herstellung eines Filmes zu bezahlen, ist leicht gesagt.
Woher soll das Geld kommen?
Ein Kameramann hat nicht nur eine Wochengage von mehr als 3.000€, hinzu kommen die Sozialabgaben bis hin zum Urlaubsanspruch.
Die FFA geht bei ihren Beispielkalkulationen nicht ohne Grund von Herstellungskosten von 4 Mio.€ aus.
Hast du 4 Mio.€.
Willst du 4 Mio.€ in eine Filmproduktion investieren?
Oder hast du vielleicht einen Investor, der mal eben 4 Mio.€ investiert?
Der Investor wird sich dann fragen, ob dein Film die erforderlichen 800.000 Kinozuschauer erreichen wird.

Der andere Weg ist die Finanzierung über Koproduktionen mit ÖRR und natürlich Filmfördertöpfe.
In diesen Töpfen haben aber schon andere ihre Pfoten drin.

Und was heisst hier, keiner wird etwas unterschreiben, wo ihm Vertragsstrafen drohen.
Dann kann ja keiner mehr irgendeinen Vertrag unterschreiben.
Jeder Vertrag impliziert, dass bei Nichteinhaltung Konsequenzen drohen.
Es ist schließlich keine Freizeitbeschäftigung einen Film zu produzieren. Leute, die es nicht ernst nehmen, kann man nicht gebrauchen - und die würden eh nicht mal einen Gesellschaftervertrag unterschreiben.

Heutiges Equipment ermöglicht große Kostenersparnisse im Vergleich zu Negativ-Zeiten und den Anfängen der Digi-Cine-Cams. Auch indem sie den Personalbedarf verringern. Was aber bleibt, sind die Personalkosten.

Natürlich produziert man mit geringem Budget keinen Historienschinken mit aufwändigen Bauten oder einen Actionfilm mit langen Verfolgungsjagden durch die Stadt. Man wird auch nicht einen Kriegsfilm mit Materialschlachten drehen.
Es gibt z.B. signifikante Unterschiede beim Produktionsaufwand zwischen Hitchcocks "Die Vögel" und "Psycho".



72cu
Beiträge: 43

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von 72cu »

iasi hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 22:34 Die Personalkosten sind der größte Teil der Kosten.
OK, Du hast bestimmt Erfahrung, und mehr Wissen als ich, so dass Du das einschätzen kannst. Und es hängt natürlich von der Art des Films ab.
Aber man wird auch nicht alle mitwirkenden dazu bringen können, Gesellschafter zu werden. Es geht ja auch um die Schauspieler.
iasi hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 22:34 Und mal eben die Herstellung eines Filmes zu bezahlen, ist leicht gesagt.
Woher soll das Geld kommen?
Ein Kameramann hat nicht nur eine Wochengage von mehr als 3.000€, hinzu kommen die Sozialabgaben bis hin zum Urlaubsanspruch.
Entweder "Gage" oder Anstellung und Sozialabgaben etc., beides zugleich sicher nicht.
iasi hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 22:34 Die FFA geht bei ihren Beispielkalkulationen nicht ohne Grund von Herstellungskosten von 4 Mio.€ aus.
Hast du 4 Mio.€.
Willst du 4 Mio.€ in eine Filmproduktion investieren?
Oder hast du vielleicht einen Investor, der mal eben 4 Mio.€ investiert?
Ich weiß nicht, wie Du oder die FFA auf 4 Mio. kommt. Einen Durchschnittsfilm gibt es ja nicht; das hängt in der Luft. Oder meinst Du, 4 Mio. für einen Film, wie Du ihn planst.
Ja, das ist schon viel Geld. Falls das Dein erster Film wird, gleich mit so einem Budget anzufangen, ist natürlich ambitioniert.
Wenn Du die 50% auf die 4 Mio. beziehst, dann gibt es aber viele Mitwirkende. Und die werden bestimmt nicht alle GmbH-Gesellschafter. Ich glaube, das kriegst Du nie hin.
Wenn Du es nicht selbst finanzieren kannst, kannst Du ja auch Crowdfunding versuchen.
iasi hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 22:34 Der andere Weg ist die Finanzierung über Koproduktionen mit ÖRR und natürlich Filmfördertöpfe.
In diesen Töpfen haben aber schon andere ihre Pfoten drin.
Und vor allem brauchst Du etwas nachweisbares, abgeschlossene Projekte, Ausbildung, Partner.
iasi hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 22:34 Und was heisst hier, keiner wird etwas unterschreiben, wo ihm Vertragsstrafen drohen.
Dann kann ja keiner mehr irgendeinen Vertrag unterschreiben.
Ich meinte damit einen Vertrag, in dem steht: "Bei Nichterfüllung sind x EUR zu bezahlen." Allgemeine Schadensersatzansprüche kann es immer geben, klar.
iasi hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 22:34 Natürlich produziert man mit geringem Budget keinen Historienschinken mit aufwändigen Bauten oder einen Actionfilm mit langen Verfolgungsjagden durch die Stadt. Man wird auch nicht einen Kriegsfilm mit Materialschlachten drehen.
Ja.

Ich bin ja noch nicht so lange hier. Von Euch kennen sich einige offenbar schon besser. Von daher weiß ich nicht, und kann ich nicht einschätzen, was Du planst, und was Du dafür schon unternommen hast.
Eines ist aber klar: Einfach ist es nicht. Es ist kein Projekt einfach, das so groß ist, dass man 4 Mio. Startkapital braucht.
Ich sehe eben die Schwierigkeit darin, etliche Personen mit Fach-Know-How in all' den nötigen Gebieten zusammen zu bekommen, die allesamt bereit sind, unternehmerisch tätig zu werden, und die Zeit dafür aufwenden können. Aber das Problem siehst Du bestimmt auch.



iasi
Beiträge: 30518

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von iasi »

72cu hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 23:03
iasi hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 22:34 Die Personalkosten sind der größte Teil der Kosten.
OK, Du hast bestimmt Erfahrung, und mehr Wissen als ich, so dass Du das einschätzen kannst. Und es hängt natürlich von der Art des Films ab.
Aber man wird auch nicht alle mitwirkenden dazu bringen können, Gesellschafter zu werden. Es geht ja auch um die Schauspieler.

Die GmbH&Co.KG würde es ermöglichen, über die KG auch nur für ein Projekt Mitwirkende teilhaben zu lassen.

Aber gerade Hauptdarsteller können und sollten sich als Gesellschafter beteiligen.

Natürlich wird nicht jeder Assistent und Nebendarsteller Gesellschafter werden.
72cu hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 23:03
iasi hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 22:34 Und mal eben die Herstellung eines Filmes zu bezahlen, ist leicht gesagt.
Woher soll das Geld kommen?
Ein Kameramann hat nicht nur eine Wochengage von mehr als 3.000€, hinzu kommen die Sozialabgaben bis hin zum Urlaubsanspruch.
Entweder "Gage" oder Anstellung und Sozialabgaben etc., beides zugleich sicher nicht.
iasi hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 22:34 Die FFA geht bei ihren Beispielkalkulationen nicht ohne Grund von Herstellungskosten von 4 Mio.€ aus.
Hast du 4 Mio.€.
Willst du 4 Mio.€ in eine Filmproduktion investieren?
Oder hast du vielleicht einen Investor, der mal eben 4 Mio.€ investiert?
Ich weiß nicht, wie Du oder die FFA auf 4 Mio. kommt. Einen Durchschnittsfilm gibt es ja nicht; das hängt in der Luft. Oder meinst Du, 4 Mio. für einen Film, wie Du ihn planst.
Ja, das ist schon viel Geld. Falls das Dein erster Film wird, gleich mit so einem Budget anzufangen, ist natürlich ambitioniert.
Wenn Du die 50% auf die 4 Mio. beziehst, dann gibt es aber viele Mitwirkende. Und die werden bestimmt nicht alle GmbH-Gesellschafter. Ich glaube, das kriegst Du nie hin.
Wenn Du es nicht selbst finanzieren kannst, kannst Du ja auch Crowdfunding versuchen.
Die durchschnittlichen Budgets eines deutschen Filmes liegt bei knapp 4 Mio.€.
Natürlich unterscheiden sich die Budgets wie auch der Produktionsaufwand zwischen verschiedenen Filmen.

Wenn wir nur mal die Minderstgage eines Kameramanns nehmen: 3311€ pro Woche bei voll sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung.
Und wenn es auch nur 6 Wochen sind, die er beschäftigt ist, sind wir schnell mal bei 30.000€ nur für ihn.
Weder die 6 Wochen noch die 30.000€ werden jedoch genügen.
Regisseur, Produzent, Produktionssekretär, Tonmann, Drehbuchautor, ... es brauch dann doch zumindest eine kleine Crew.
Dann noch die Darsteller.
Mit Crownfunding bekommt man das notwendige Budget eher nicht zusammen.

https://www.startnext.com/blog/crowdfun ... a1099.html

Investoren wird man beim schlechten Ruf deutscher Produzenten nicht finden - selbst deutsche Produzenten geben zu, dass 90% der deutschen Filme ihre Kosten nicht einspielen.

72cu hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 23:03
iasi hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 22:34 Der andere Weg ist die Finanzierung über Koproduktionen mit ÖRR und natürlich Filmfördertöpfe.
In diesen Töpfen haben aber schon andere ihre Pfoten drin.
Und vor allem brauchst Du etwas nachweisbares, abgeschlossene Projekte, Ausbildung, Partner.
Man benötigt Referenzpunkte.
Und man muss vernetzt sein.
Das ist ein verkrustetes System.
72cu hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 23:03
iasi hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 22:34 Und was heisst hier, keiner wird etwas unterschreiben, wo ihm Vertragsstrafen drohen.
Dann kann ja keiner mehr irgendeinen Vertrag unterschreiben.
Ich meinte damit einen Vertrag, in dem steht: "Bei Nichterfüllung sind x EUR zu bezahlen." Allgemeine Schadensersatzansprüche kann es immer geben, klar.
Wenn jemand den Auftrag annimmt einen Lifeauftritt einer Band zu filmen, kann er auch nicht einfach sagen: "Keine Lust mehr." Oder: "Ich hab einen besseren Auftrag angenommen."
Er wird dann Schadensersatzansprüche rechnen müssen.
Das ist dann wie z.B. mit den 25.000€ Stammkapital der GmbH. Die Gründung ist schon mit der Häfte möglich und ob die Gesellschafter die andere Hälfte nachgereichen wird nicht kontrolliert. Im Falle einer Insolvenz sind die Gesellschafter dann aber für die zweite Hälfte haftbar.
72cu hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 23:03
iasi hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 22:34 Natürlich produziert man mit geringem Budget keinen Historienschinken mit aufwändigen Bauten oder einen Actionfilm mit langen Verfolgungsjagden durch die Stadt. Man wird auch nicht einen Kriegsfilm mit Materialschlachten drehen.
Ja.

Ich bin ja noch nicht so lange hier. Von Euch kennen sich einige offenbar schon besser. Von daher weiß ich nicht, und kann ich nicht einschätzen, was Du planst, und was Du dafür schon unternommen hast.
Eines ist aber klar: Einfach ist es nicht. Es ist kein Projekt einfach, das so groß ist, dass man 4 Mio. Startkapital braucht.
Ich sehe eben die Schwierigkeit darin, etliche Personen mit Fach-Know-How in all' den nötigen Gebieten zusammen zu bekommen, die allesamt bereit sind, unternehmerisch tätig zu werden, und die Zeit dafür aufwenden können. Aber das Problem siehst Du bestimmt auch.
Wer in weisungsberechtigten Positionen arbeiten will, ist auch meist willens unternehmerisch tätig zu sein.
Es ist ja auch kein Hexenwerk eine GmbH zu gründen.

Die 4 Mio. sind der Durchschnitt und nicht das Budget eines solchen Projektes.
4 Mio. € muss man nicht nur aufbringen, man muss diese 4 Mio.€ auch erst wieder einspielen.
Es ist nicht ohne Grund immer die Rede von deutschen Produktionsfirmen, die von der geförderten Herstellung leben und nicht von den Erträgen des Filmes.

Beim Budget muss man immer auch die Verwertungsmöglichkeiten mit im Hinterkopf behalten.

Ich denke zur Zeit über ein Projekt nach, das eine Version mit Freigabe ab 12 oder gar 6 hervorbringen könnte, aber auch mit wenigen Zusatzdrehs eine harte Version ohne Jugendfreigabe.
Die Thematik:
https://www.tagesschau.de/investigativ/ ... r-102.html



Darth Schneider
Beiträge: 27755

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von Darth Schneider »

Der iasi träumt immer noch von seinem „Gesellschafter werden“ Model um Filme zu finanzieren und zu drehen .
Also das all die Filmschaffenden ihre Streifen gefälligst selber bezahlen.

Auch wenn du noch 10 Jahre darüber schreibst wird das trotzdem so gut wie gar nicht so gemacht.

Ausser man arbeitet sich als „Angestellter“ erst mal 20 Jahre lang von ganz unten ganz nach oben.
Wird zufällig zum Megastar und zum Multi Millionär so wie Tom Cruise. Und gründet seine eigene riesige Produktions Firma.
Was ja 99.999% der Filmschaffenden so oder so nie schaffen..
Und nicht mal ein Tom erwartet vom Kameramann oder vom Gaffer das er den Film mit finanziert.
Weil das absoluter Schwachsinn wäre

Wie lange denn noch immer zu dasselbe inzwischen sehr langweilige und völlig unsinnige Thema ?
Ich denke SlashCAM hat mehr genug davon…



7River
Beiträge: 4927

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von 7River »

iasi hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 00:52
Ich denke zur Zeit über ein Projekt nach, das eine Version mit Freigabe ab 12 oder gar 6 hervorbringen könnte, aber auch mit wenigen Zusatzdrehs eine harte Version ohne Jugendfreigabe.
Die Thematik:
https://www.tagesschau.de/investigativ/ ... r-102.html
Ich möchte Deine Idee jetzt nicht schlecht machen. Aber ausgerechnet dieses spezielle Thema soll jetzt Potenzial für einen großen Kinoerfolg in Deutschland haben? Also den möglichst viele Menschen sehen wollen, der garantiert seine Produktionskosten einspielen und auch wahrgenommen wird … Du weißt schon, was ich meine.

Irgendwie scheint das aber auch so ein deutscher „Problemfilm“ zu werden, wenn man das Thema berücksichtigt, den man unbedingt für förderwürdig erachten muss, weil das hier ein ernstes Problem zu werden droht.

Gehen die Menschen nicht ins Kino, um den grauen Alltag zu entfliehen? Wollen die Leute „die Scheiße“ auch noch in den Lichtspielhäusern sehen, um es mal salopp auszudrücken?

Natürlich könnte das ein guter Film werden. Das bezweifle ich gar nicht. Aber für die breite Masse halte ich das Thema zu sperrig.

Dieser Film aus Frankreich den fand ich persönlich sehr, sehr gut. Nur für einen großen Kinoerfolg reicht es da eher weniger. Ist ja ein ähnliches Thema. Von daher.

„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“
Zuletzt geändert von 7River am Mi 31 Dez, 2025 07:53, insgesamt 1-mal geändert.



Darth Schneider
Beiträge: 27755

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von Darth Schneider »

Ich will das Konzept auch nicht grundsätzlich schlecht reden.
Aber beim Film funktioniert das nicht.

Womit soll der Gaffer den Truck voller Lampen kaufen oder mieten wenn er jeden Film mitfinanzieren und gleichzeitig jeden Monat seine laufenden Rechnungen bezahlen muss ?

Oder der Schauspieler der eh zu wenig Arbeit hat überhaupt über die Runden kommen ?

Und der Drehbuch Autor muss gratis schreiben und sieht nur Geld wenn der Film
ein Hit wird ?
Er würde als Obdachloser auf der Strasse landen.

Die Rechnug geht einfach nicht auf



Jott
Beiträge: 23767

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von Jott »

Die ginge vielleicht auf, wenn alle noch bei Mama wohnen und die Lebenskosten somit nahe Null sind. Dennoch: wie kommen die Leute zum Drehort, wo wohnen sie dort? Sollen auch Hotels Gesellschafter werden und sich einbringen?



Darth Schneider
Beiträge: 27755

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von Darth Schneider »

Also die Mamas womöglich die Omas der ganzen Filmschaffenden müssen iasis Filme auch noch mit finanzieren ?
Und ihre Schützlinge all Bonus noch jeden Tag zum Drehort kutschieren und sich gefälligst ums Catering kümmern..😂😂



Michael Froschmann
Beiträge: 45

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von Michael Froschmann »

Mal ein sehr wichtiges Argument: Um ein Filmprojekt initial zu stemmen, sollte man – sobald man anfängt, Mitstreiter zu suchen – sich selbst vorstellen und vermitteln, was man bisher gemacht hat, wo die eigenen Stärken liegen, ein Treatment teilen usw.

Ein weiteres Argument: Sucht man stattdessen Gründe, warum all das nicht wichtig oder sogar kontraproduktiv sei, wirkt man eher wie ein Troll, der nicht ernst genommen wird.



ffm
Beiträge: 395

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von ffm »

Die Großmütter zu beteiligen ist eine recht gute Idee: Catering. Omas freuen sich über sinnvolle Beschäftigung und es schmeckt gut.



Darth Schneider
Beiträge: 27755

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von Darth Schneider »

So, ich will dann sehen wie sich die Omas freuen wenn sie 20-50, oder mehr, hungrige Mäuler zu stopfen haben, das über Wochen, 3x, jeden Tag.
Bleibt doch mal realistisch…



iasi
Beiträge: 30518

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von iasi »

Darth Schneider hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 07:45 Also die Mamas womöglich die Omas der ganzen Filmschaffenden müssen iasis Filme auch noch mit finanzieren ?
Das müssten sie, wenn ich einen geförderten und mit den ÖRR koproduzierten Film drehen würde. ;)
Gesetz
über Maßnahmen zur Förderung des deutschen Films
(Filmförderungsgesetz – FFG)*

Filmabgabe der Kinos und der Videowirtschaft
§ 128
Filmabgabe der Kinos
...
§ 129
Filmabgabe der Videoprogrammanbieter
...
§ 130
Filmabgabe der Anbieter von Videoabrufdiensten
...
§ 132
Filmabgabe der öffentlich-rechtlichen Fernsehveranstalter
...
§ 133
Filmabgabe der Veranstalter frei empfangbarer Fernsehprogramme privaten Rechts
...
§ 134
Filmabgabe der Veranstalter von Bezahlfernsehen
...
Rundfunkbeitrag, weitere Filmförderungstöpfe ... Alle werden von Mamas und Omas gefüllt.

Und Mama und Oma haben meist gar nichts davon, da sie die meisten der geförderten Filme gar nicht ansehen oder gar wahrnehmen.
Sie finanzieren den Lebensunterhalt der Filmschaffenden ohne dass sie etwas dafür bekommen.

Wenn Mamas und Omas sich hingegen an iasis Filmprojekt beteiligen, sind sie Teilhaber und somit Miteigentümer der Produktionsfirma und des Filmes.

Und für diejenigen, die sich dessen nicht bewußt sind:
Auch nach Jahren kann ein Rechteinhaber regelmäßig Einnahmen mit seinen Filmen erzielen.

Du willst scheinbar Mama und Oma mit ein paar Euro für ihre Arbeit abspeisen. :)
Und diese paar Euro kommen bei heutigen deutschen Filmproduktion von den Abgaben, Steuern und Gebühren die Mama und Oma bezahlen müssen. ;)



Darth Schneider
Beiträge: 27755

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von Darth Schneider »

@ iasi
So funktioniert nun mal unser System.
Und es werden in anderen Bereichen zig mal mehr Steuergelder einfach zum Fenster hinaus geworfen…Die paar € fürs TV/Kino machen den Braten nicht mal lauwarm…

Und für Kultur zahlt (nicht nur) fast jede Oma gerne jeden Tag, ein paar €…;)



soulbrother
Beiträge: 1101

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von soulbrother »

72cu hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 23:03
iasi hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 22:34 ....
OK, Du hast bestimmt Erfahrung, ...
Ja hat er, bewiesener Weise aber nur beim Schreiben von quantitativ auffallenden Beiträgen.
Darth Schneider hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 07:03 Der iasi träumt immer noch ....
..
Wie lange denn noch...
Ich denke SlashCAM hat mehr genug davon…
hätt ich nicht besser schreiben können
Darth Schneider hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 08:58 Bleibt doch mal realistisch…
geht nicht, er träumt immer noch ...



soulbrother
Beiträge: 1101

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von soulbrother »

iasi hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 09:19 Wenn Mamas und Omas sich hingegen an iasis Filmprojekt beteiligen, sind sie Teilhaber und somit Miteigentümer der Produktionsfirma und des Filmes.

Und für diejenigen, die sich dessen nicht bewußt sind:
Auch nach Jahren kann ein Rechteinhaber regelmäßig Einnahmen mit seinen Filmen erzielen.
revolutionär!

Vergiss aber nicht die E-Werke, die den Strom liefern und die Müllabfuhr, die Deinen Dreck vom Drehort abtransortieren, sowie die vielen anderen Gewerke dann auch als Teilhaber und somit Miteigentümer zu deklarieren, den die sind alle mit im Spiel.



Darth Schneider
Beiträge: 27755

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von Darth Schneider »

@Slashcam
Danke Tom.



7River
Beiträge: 4927

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von 7River »

Michael Froschmann hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 08:22 Mal ein sehr wichtiges Argument: Um ein Filmprojekt initial zu stemmen, sollte man – sobald man anfängt, Mitstreiter zu suchen – sich selbst vorstellen und vermitteln, was man bisher gemacht hat,…
Das ist ja das große Geheimnis.

@iasi, du scheinst auch nur die Fragen zu beantworten, die dir angenehm sind. Aber egal.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“



iasi
Beiträge: 30518

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von iasi »

soulbrother hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 09:36
iasi hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 09:19 Wenn Mamas und Omas sich hingegen an iasis Filmprojekt beteiligen, sind sie Teilhaber und somit Miteigentümer der Produktionsfirma und des Filmes.

Und für diejenigen, die sich dessen nicht bewußt sind:
Auch nach Jahren kann ein Rechteinhaber regelmäßig Einnahmen mit seinen Filmen erzielen.
revolutionär!

Vergiss aber nicht die E-Werke, die den Strom liefern und die Müllabfuhr, die Deinen Dreck vom Drehort abtransortieren, sowie die vielen anderen Gewerke dann auch als Teilhaber und somit Miteigentümer zu deklarieren, den die sind alle mit im Spiel.
Süß, wie du gleich 2 Beiträge schreiben kannst, die nichts beitragen.

Wahrscheinlich erzählst du uns auch noch etwas über das Pfand für die Mehrweggetränkeflaschen, die während des Drehs geleert werden.

Man stelle sich soulbrother mal als CEO eines großen Studios vor, wie er sich in den Strom- und Müllabfuhrkosten verliert, während er eigentlich grünes Licht für eine 100 Mio.$-Produktion geben soll. :)
In Deutschland würde er sowieso nur einen Film herstellen, wenn diese Kosten von der Filmförderung gedeckt wäre.
Ganz der Beamtenmentalität folgend, die sich in der Filmbranche breit gemacht hat. ;)
Früher hatte man noch Filmförderung verlangt und mit Negativ- und Kopierkosten argumentiert. Heute sind wir bei den Strom- und Müllabfuhrkosten, die eine Filmförderung erforderlich machen.

Dabei sollte man doch meinen, dass heutiges Equipment es einfacher und günstiger macht, Filme zu produzieren. Aber dennoch schaffen es mehr als 90% der deutschen Filme nicht, so viele Menschen zum Kauf eines Kinotickets zu bewegen, damit die Herstellungskosten wieder eingespielt werden.
Entweder sind sie überteuert hergestellt worden und/oder sie sind zu schlecht, um Menschen ins Kino zu locken.
Meist wird es beides sein.

Da haben Mamas und Omas bei der Finanzierung eines Filmes geholfen und dann schaut ihn sich niemand an. Und das, obwohl doch ganz professionell alle Beteiligten ihre Gagen und gutes Catering erhalten hatten.
Immerhin können die Beteiligten dann in Foren Bilder vom professionellen Set posten. :)



Darth Schneider
Beiträge: 27755

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von Darth Schneider »

Jahrelang hatte der Frank hier versucht zu erklären das das ganze Film Equipment (völlig egal ob analog oder digital) nur einen klitzekleinen Kostenanteil von den Kosten einer Kinofilm Produktion ausmacht.
Aber der iasi glaubt das immer noch nicht.

Schau dich doch um, Filme sind in den letzten 20 Jahren teurer geworden und nicht günstiger. Moderne, günstige Technik hin oder her.
Und nein das liegt ganz bestimmt auch nicht an den Beamten. Weil die gab es früher schon.
Zuletzt geändert von Darth Schneider am Mi 31 Dez, 2025 11:28, insgesamt 4-mal geändert.



72cu
Beiträge: 43

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von 72cu »

iasi hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 00:52 Ich denke zur Zeit über ein Projekt nach, das eine Version mit Freigabe ab 12 oder gar 6 hervorbringen könnte, aber auch mit wenigen Zusatzdrehs eine harte Version ohne Jugendfreigabe.
Die Thematik:
https://www.tagesschau.de/investigativ/ ... r-102.html
Das verstehe ich jetzt nicht. Du denkst derzeit über ein Projekt nach, obwohl Du Deinem Profil nach zu urteilen, schon 17 Jahre lang an einer Umsetzung planst, und knapp 30000 Beiträge geschrieben hast? Du müsstest doch schon längst ein fertiges Drehbuch und ein Storyboard haben. Das sind Dinge, die man ohne erwähnenswerte Kosten alleine erledigen kann. Oder wenn Du dafür Fachleute finden willst/brauchst, dann ist die Frage, was Du an Deinem/Euerem Projekt machen würdest. Dann wärst Du "nur" der Geschäftsführer?
Ich schreibe es ganz ehrlich: Ich habe vom Film keine Ahnung (außer vom Ansehen ;-) ), aber ich arbeite ernsthaft an meinem Projekt. Seitdem ich mich hier angemeldet habe, habe ich mehr als 15 Minuten Film produziert (gerendert, gezeichnet etc.), mich in die Schnittsoftware einzuarbeiten begonnen, und darin insgesamt gut 36 Minuten Film mit allem (Untertitel, Audiodeskription in DE und EN) fertig gestellt. Und das alles hat mich etwas mehr als 2000 € gekostet.
Bei mindestens 17 Jahren Erfahrung kannst Du so etwas erst recht.



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