Drushba
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von Drushba »

Darth Schneider hat geschrieben: Do 23 Feb, 2023 08:19 @markusG
Die öffentlichen Gelder reichen aber im Grunde genommen nicht mal ansatzweise.
Darum ja das nur auf Gewinn basierende, bewährte „Model Hollywood“.

Die Hürde (und auch ich denke auch der grosse Vorteil) dabei ist.
Man wird gezwungen die Filme so zu machen das diese sich gewinnbringend verkaufen. (oder im Fall von Netflix das sie gerne geschaut werden)

Sonst dreht man ganz einfach keinen neuen Film.

Was doch auch äusserst fair wäre.
Finde ich zumindest.
Gruss Boris
Hollywood rechnet aber in Slates. Das bedeutet, es werden 10 oder mehr Filme zu einem Produktionspaket zusammengefasst. Man geht davon aus, dass über die Hälfte floppt (aber das weiss man trotz aller Erfahrung natürlich nicht im Vorfeld, sonst würde man diese Flops schlauerweise vermeiden). Die Studios gehen vielmehr davon aus, dass unter den 10 Produktionen ein bis drei (!) Filme sind, die so gut performen, dass sie die Produktionskosten des Pakets wieder rausreissen und das Gesamtinvestment ins Plus rücken. Sinnigerweise wird auch nur das gesamte Paket zur Lizenzierung angeboten, d.h., wer den Blockbuster haben will, muss die neun anderen auch kaufen. So funktioniert der Filmmarkt à la Hollywood realistisch. :)
Lieber glaub ich Wissenschaftlern, die sich mal irren, als Irren, die glauben, sie seien Wissenschaftler.



Darth Schneider
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von Darth Schneider »

Gut Weinstein hätte bestimmt nicht den kürzeren gezogen wenn er seine Pfoten unter Kontrolle gehabt hätte. Und auch andere Leute wie er verdienen sich doch dumm und dämlich.

Mit anderen Worten, lange nicht alle die nach dem Schema arbeiten ziehen doch den kürzeren ?
Halt wie in jeder Industrie, manche setzten auf das richtige Pferd und gewinnen und manche verlieren.

Förderung kann auch im Sumpf landen, oder sich im Filz verfangen, was hierzulande ja öfters passiert.
Dabei gehen die ganzen Subventionen mitsamt der hohen Kunst flöten…
Gruss Boris



iasi
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

Drushba hat geschrieben: Do 23 Feb, 2023 13:00
iasi hat geschrieben: Mi 22 Feb, 2023 20:52
Was denkst du eigentlich woher das hohe Budget deiner französischen Kollegen stammt?
Da wird vor allem privates Kapital aktiviert und investiert.
Und dann erst nutzt man die Filmförderung als Ergänzung.
Auch wenn das hier langsam abdriftet, aber so einen Quatsch Iasi, den kann man nicht stehen lassen. Frankreich hat das größte Kinofilmförderungsystem der Welt mit über 2 Milliarden Euro Budget für Kino insgesamt, davon 700 Millionen allein über Filmförderungen, de Rest über Senderverpflichtungen etc.
Privates Cash-Kapital bzw. Barmittel sind laut Förderstatut zu 2% notwendig - die selbe Regelung wie hier, sie basiert auf europäischen Vorgaben. Und selbst für diese 2% gibt es - weil es die Franzosen mit der Filmunterstützung ernst meinen - eine staatliche finanzierte Kreditsicherung (IFCIC), mit der Produzenten sich diese 2% und einen weiteren Eigenkapitalanteil von bis zu 20% des Budgets staatlich subventioniert besichern lassen, um diesen sich dann bei der Hausbank abzuholen. Paradies...)

Bitte informier Dich mal richtig, es wird Dein Weltbild geraderücken: Niemand steckt in Frankreich eigenes Geld auf eigenes Risiko in Filme! Mit Deinem FDP-Denken kämest Du dort nicht weit, vermutlich würde man Dich einfach für einen kulturellen Rüpel halten.)

Nichtgeförderte Filme haben es in Frankreich sogar schwerer, weil sie nicht für die Kinoförderung in Frage kommen, d.h. Kinos können dafür keine Abspiel-Förderung beantragen. Selbstproduzierte Filme gelten in Frankreich als "Filmes Sauvages", "wilde Filme", die eben aufgrund des guten Fördersystems ausschliesslich von Amateuren produziert werden.

Filmproduktion ist weltweit Hochrisiko und wer Eigenproduktionen ohne sicheres Verleihmodell (z.B. Netflix oder Hollywoodstudios) einfach so auf den Markt wirft, wird über kurz oder lang den Kürzeren ziehen. Frankreich hat das schon in den 1920ern erkannt und darum eines der ältesten (und am besten funktionierenden) Fördersysteme der Welt entwickelt. Davon sind wir weit entfernt. Aber wir sollten uns die Frage stellen, was wir wollen. Frankreich hat diese Frage schon in den 1920ern beantwortet und Film als "siebte Kunst" definiert und damit per Gesetz zum schützenswerten Kulturgut gemacht. Wir wollen offenbar irgendwas mit "der Markt wirds schon richten". Ok, kann man so sehen. Allerdings gibt der Erfolg in Europa dem französischen Modell Recht. :)
Du kommst mir gerade so vor wie jemand, der denkt, die Luft beim Nachbarn müsst viel besser duften.
Die Franzosen gehen gern in französische Filme, daher liegt deren Marktanteil bei 35%.
Auf dieser Basis funktioniert die Finanzierung der Filmförderung schon einmal viel einfacher.
COSIP und SOFICIA können daher auch den Großteil der Filmförderung abdecken und vom Kultusministerium muss wenig kommen.

Bei Athena (2022) sah es zudem so aus:
Der Film wurde von der französischen Gesellschaft Iconoclast Films direkt für Netflix produziert.
Aufgrund rechtlicher Regelungen.

Rechne mal die Filmförderungen von Bund- und Länder und die Kooproduktionen der ÖR zusammen, dann kommst du auf höhere Beträge, die vom Steuerzahler in die Filmproduktion fließen.

Auch Hollywood wird übrigens subventioniert.

Der Unterschied ist die private Filmfinanzierung, die es in D so gut wie nicht mehr gibt.
Ohne öffentliche Mittel geht doch nichts mehr.

Stell die Finanzierung zusammen, dann bekommst du auch in D eine Förderung.
Dann bekommst du wie in Frankreich auch finanzielle Überbrückungsgelder zur Verfügung gestellt, bis schließlich Verwertungsgelder einfließen.

Wirtschaftsförderung erhält man generell nur, wenn man zeigen kann, dass man eine seriöse Produktion auf die Beine stellen kann, die auch nachvollziehbare Gewinnabsichten
aufweist.
Wenn du nicht bereit bist, ein Risiko einzugehen, wird dir niemand abnehmen, dass du an den Erfolg deines Projekts glaubst.

Übrigens bekommen ausländische Produktion auch keine französische Filmförderung, wenn es sich nicht zumindest um eine Koproduktion handelt.

Mir ist sowieso nicht klar, weshalb du das französische System so hoch lobst. Die Franzosen sehen sich gerne französische Filme im Kino an und einige wenige Filme haben internationales Niveau, aber ansonsten fällt mir gerade kein französischer Film der letzten 2-3 Jahre ein, der international erfolgreich war.



markusG
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von markusG »

Drushba hat geschrieben: Mo 20 Feb, 2023 13:15 Kann "der Schwarm" nicht auch am Bodensee spielen?
Apropos... Hier im Forum hab ich seltsamerweise nichts zur gerade veröffentlichten bzw gestarteten Serie zum "Schwarm" gelesen... um das Mal hier aufzugreifen:
Zwanzig Jahre wartet Frank Schätzing auf diesen Moment: Sein bekanntestes und erfolgreichstes Buch "Der Schwarm" ist verfilmt. Zwar nicht als Hollywood-Blockbuster auf der großen Leinwand, mit George Clooney, wie von ihm immer geträumt. Sondern "nur" als ZDF-Serie. Immerhin mit einem Budget von 40 Millionen Euro. Sie ist damit neben "Babylon Berlin" und "1899" die teuerste deutsche TV-Produktion überhaupt und liegt auch im europäischen Vergleich weit vorne. Wobei sie eigentlich selbst europäisch ist: Der Sender übernimmt nur ein Drittel der Kosten; für den Rest kooperiert er mit dem ORF und dem SRF, mit Italien und Frankreich, mit dem skandinavischen Streaming-Dienst Viaplay und mit Hulu Japan. Und es gibt Fördergelder aus mehreren Ländern.
[...]
Dann kündigt überraschend 2018 das ZDF an, aus dem Buch eine Serie zu machen. Der Sender beschreitet seit einiger Zeit neue, ungewohnte Pfade. Mit modern in Szene gesetzte Serien wie "Bad Banks" und "Unbroken". In das Vorhaben involviert ist ein Geflecht aus beteiligten Unternehmen, aus dem als kreativer Kopf Frank Doelger hervorragt. Er steht als einer der (vielen) Produzenten von "Game of Thrones" in Deutschland hoch im Kurs. Als Showrunner, so nennt man das heute, prägt er neben dem "Schwarm" zwei weitere kommende Serien: "Concordia" (seit Oktober im Dreh) und "Doing Good".

Doelger und Schätzing arbeiten am Konzept, das gleich vier Drehbuchautoren umsetzen. Eine der Hauptrollen von "Der Schwarm" übernimmt Leonie Benesch, bekannt aus "Das weiße Band" und "Babylon Berlin"; eine andere Alexander Karim, der in vielen schwedischen Filmen und Serien zu sehen ist.

Die Regie führt in den Folgen 1 und 2 der Brite Luke Watson, erfahren durch Serien wie "Britannia" und "Shameless". Folgen 3 bis 6 dreht die Österreicherin Barbara Eder, beteiligt unter anderem an der Netflix-Serie "Barbaren". Die beiden letzten Folgen inszeniert der Deutsche Philipp Stölzl, Regisseur von Filmen wie "Nordwand", "Goethe!" und des RTL-Dreiteilers "Winnetou"; 2012 dreht er in den USA den Action-Thriller "Die Logan-Verschwörung".

Roman und Serie führen zu Schauplätzen weltweit; doch gedreht wird in Italien. Hier sucht und findet man Stellen, die so ausschauen wie Peru, Norwegen oder Kanada. Aufnahmen auf der See (etwa der Wal-Angriff) entstehen im größten Studio Europas für Über- und Unterwasser-Drehs, nahe Brüssel. Es ist zehn Meter tief und bietet viele Raffinessen wie Wind, Wellen und Regen.
https://www.heise.de/hintergrund/ZDF-Me ... 3466.html


Die Kritik fällt angeblich nicht so gut aus. Hab bisher nur die erste Folge gesehen und möchte mir daher noch kein Urteil erlauben. Die Kritik die ich an die erste Folge hätte hat jedenfalls nichts mit dem Budget zu tun.



Frank Glencairn
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von Frank Glencairn »

Handwerklich scheint es recht ordentlich und auf internationalem Niveau zu sein - zu allem anderen kann ich nix sagen, hab nur den Trailer gesehen.



Der Autor hält die Serie allerdings für "zusammengeschusterten Unsinn".

Sapere aude - de omnibus dubitandum



markusG
Beiträge: 4628

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von markusG »

Frank Glencairn hat geschrieben: Sa 25 Feb, 2023 11:18 Handwerklich scheint es recht ordentlich
ich bin mal gespannt auf die Dialoge, spätestens da offenbaren sich imho immer die deutschen Produktionen.

Ansonsten fand ich das Kamerabild in der ersten Folge sehr ambivalent. Schwang von studentischem Erstlingswerk zu internationalem Serien-Niveau und war imho sehr inkonsistent. Das gleiche fand ich auch bei einigen Schnitten.

Also meine Kritik würde sich eher an bildgestalterischen Entscheidungen – und die zähle ich zum Handwerk – sehen, und die haben mMn nichts mit den Finanzen zu tun. Zumindest nicht direkt. Es waren ja offenbar erfahrene Menschen am Werk.

Ich fand auch streckenweise andere deutsche Produktionen (allerdings alles auch Netflixproduktionen) handwerklich durchaus auf internationalem Niveau. Aber oft vermasseln es dann die Dialoge…
Zuletzt geändert von markusG am Sa 25 Feb, 2023 14:06, insgesamt 1-mal geändert.



Darth Schneider
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von Darth Schneider »

Dialog ist auch Handwerklich, einfach nicht kameraseitig…;)
Aber der Trailer sieht gut aus.
Gruss Boris



macaw
Beiträge: 1410

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von macaw »

Ich kannte das Buch von Schwarm schon lange, fand es auch relativ kurzweilig für ein deutsches Sci-Fi Machwerk und hab wegen diesem Thread kurz in die erste Folge geschaut. MEINE FRESSE!!! Das startet so dröge und langweilig, daß ich aufgehört habe, als der Rotschopf in der Kneipe erstmal 5 Minuten für die Bestellung von Whiskey brauchte und sich dann zum dritten Mal anhören musste, daß Sie irgendwas vermurkst hat, einen Tauchroboter, Schaltkreise und dann ein Feuer oder sowas...unglaublich...SCHLECHT! Die Platine, die die aus der Unterwassersonde holen fand ich aber lustig, man konnte einen Scartstecker und FBASanschlüsse sehen :-D
Fazit: Kein Wunder, daß ich um deutsche Filme einen Bogen mache wie um einen Haufen sch...



markusG
Beiträge: 4628

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von markusG »

macaw hat geschrieben: So 26 Feb, 2023 11:15 Ich kannte das Buch von Schwarm schon lange, fand es auch relativ kurzweilig für ein deutsches Sci-Fi Machwerk und hab wegen diesem Thread kurz in die erste Folge geschaut. MEINE FRESSE!!! Das startet so dröge und langweilig
Ich mache da später nochmal einen eigenen Thread auf, aber: da hast du imho eine verklärte Erinnerung an das Buch. Die erste Hälfte des Buchs war super trockene Exposition** (und alles andere als kurzweilig), wo erstmal alle Personen/Gruppen usw. vorgestellt wurden. Bevor es auch nur ansatzweise Spannend war, musste man sich erstmal nerd-mäßig durch einen Haufen an trockenen Wissenschaftsthemen prügeln.

Da mich das Thema damals durchaus interessiert hat, hab ich durchgehalten. Dass die Serie sich zu sehr am Buch-Pacing hält kann man durchaus bemängeln, hier hätte ich mir mehr Freiheit gewünscht, vlt sogar mit mehr philosophischen Ansätzen*. Stand jetzt (hab bis zur dritten Folge geschaut) ist es kühles Business-as-usual, nichts unterscheidet es von der Erzählweise groß von einem 0815 Krimi.



*Frank würde dazu vermutlich Propaganda oder Regiesseur-Egotrip sagen ;)
**das gleiche gilt übrigens für "Schwarz" von Stephen Kings Dunkle Turm Serie; totlangweilige, sehr laaaange Exposition, bis es dann mal ansatzweise spannend wird; hätte es fast verfrüht wieder weggelegt



macaw
Beiträge: 1410

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von macaw »

markusG hat geschrieben: So 26 Feb, 2023 12:07
macaw hat geschrieben: So 26 Feb, 2023 11:15 Ich kannte das Buch von Schwarm schon lange, fand es auch relativ kurzweilig für ein deutsches Sci-Fi Machwerk und hab wegen diesem Thread kurz in die erste Folge geschaut. MEINE FRESSE!!! Das startet so dröge und langweilig
Ich mache da später nochmal einen eigenen Thread auf, aber: da hast du imho eine verklärte Erinnerung an das Buch.
Daher auch "relativ kurzweilig für ein deutsches Sci-Fi Machwerk" - ich sage das auch deshalb, weil ich beim zweiten Lesen Dinge bemerkt habe, die mir auf den Keks gingen, allein schon, daß sich Frank Schätzing selbst reingeschrieben hatte und mit Maximilian Schell verglich war schon arg selbstverliebt, die Namenswahl "Tina Lund" nervte mich, wenn sie nur mit "Lund" bezeichnet wurde und ein paar andere Sachen...



Darth Schneider
Beiträge: 20215

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von Darth Schneider »

Das Buch fand ich super, aber als Thriller Serie ?
Ich weiss nicht ob das überhaupt das richtige Format ist um so ein Buch zu verfilmen.
Mein Bauchgefühl sagt nein….

Der Trailer sieht vom Filmhandwerk aus betrachtet echt toll aus, aber das Schauspiel und die Dialoge wirken für mich irgendwie nur schon im Trailer sehr künstlich aufgesetzt.
Gruss Boris



iasi
Beiträge: 25112

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

Horror mit Ansage funktioniert leider nicht besonders gut.

Der Anfang bietet eigentlich nur Klischees.
Das wirkt ziemlich uninspiriert.



Bluboy
Beiträge: 4563

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von Bluboy »

"Der Schwarm" ist die teuerste deutsche TV-Serie aller Zeiten

https://www.merkur.de/tv/der-schwarm-is ... 28947.html



Jörg
Beiträge: 10390

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von Jörg »

Ich werde die nächsten teile entfallen lassen ;-((



Bluboy
Beiträge: 4563

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von Bluboy »

Jörg hat geschrieben: Di 07 Mär, 2023 12:12 Ich werde die nächsten teile entfallen lassen ;-((
Du bist schuld
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.



Jörg
Beiträge: 10390

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von Jörg »

wird billigend in Kauf genommen...



DKPost
Beiträge: 971

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von DKPost »

Bluboy hat geschrieben: Di 07 Mär, 2023 12:09 "Der Schwarm" ist die teuerste deutsche TV-Serie aller Zeiten

https://www.merkur.de/tv/der-schwarm-is ... 28947.html
1899 hatte ein Budget von 60 Millionen.



Cinemator
Beiträge: 938

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von Cinemator »

Ich war seinerzeit zur live Buchpräsentation von F. Schätzing im Hamburger Zeise. Das war sehr spannend. Er ist auch ein ziemlich guter Präsenter. Später habe ich das Buch gelesen und fand es gut. Als Film kann ich mir den Schwarm nicht so recht vorstellen, was ja bei Lesebüchern oft der Fall ist. Und nun ZDF? Da schalte ich gar nicht erst ein...
Er: Was ist mit dir? Sie: Nichts, was du ändern könntest. (Casablanca)



dienstag_01
Beiträge: 13659

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von dienstag_01 »

In der Serie wechselt noch zwei mal die Regie, man kann ja mal schauen, ob man das sieht.



markusG
Beiträge: 4628

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von markusG »

Cinemator hat geschrieben: Di 07 Mär, 2023 13:52 Als Film kann ich mir den Schwarm nicht so recht vorstellen
Gerade der Schwarm war ja als quasi-Drehbuch geschrieben...weiß nicht wie es bei seinen anderen Büchern ausschaut.



Darth Schneider
Beiträge: 20215

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von Darth Schneider »

Wie kommst du darauf ?
Ich empfand den Schwarm nicht anders geschrieben als seine anderen Bücher, spannend sind alle.
Ein Drehbuch ist das nicht.
Gruss Boris
Zuletzt geändert von Darth Schneider am Di 07 Mär, 2023 18:17, insgesamt 1-mal geändert.



andieymi
Beiträge: 1597

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von andieymi »

Ihm selbst scheints ja nicht zu taugen... ist scheinbar nach kreativen Differenzen schon in der Vorproduktion abgesprungen.

Ich hab gestern die ersten beiden Folgen gesehen. Schon stimmungsvolles Serienspektakel. Dialoge ok, es ist eher finde ich manchmal das Staging, wo es etwas holpert. Bildmäßig auf jeden Fall besser als 95% von fast allem, was sonst in DE & AT für ÖR so produziert wird.

Gerade die kamera-handwerklichen Probleme kann ich kaum nachvollziehen. Ist halt viel Geschmackssache, aber wenn alles so aussehen würde könnte man tatsächlich wieder TV schauen - meine Meinung. Und womit vergleichen wir? Hab mich vor ein paar Wochen wirklich durch House of the Dragon gequält, da schau ich lieber Der Schwarm. Es kann also nicht immer nur am Geld liegen.



markusG
Beiträge: 4628

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von markusG »

Darth Schneider hat geschrieben: Di 07 Mär, 2023 17:29 Wie kommst du darauf ?
Ich empfand den Schwarm nicht anders geschrieben als seine anderen Bücher, spannend sind alle.
Ein Drehbuch ist das nicht.
Gruss Boris
Wie gesagt, kann nur den Schwarm kommentieren.

Ich fand zumindest die handlungstechnisch "dichtere" zweite Hälfte (nach der dich etwas ausführlichen Exposition) sehr detailliert bzw ausführlich beschrieben. Also möglichst wenig Interpretationsspielraum, eben näher an einem Drehbuch. Natürlich hat er kein Drehbuch geschrieben - es war aber imho "filmreif".

Hier wird es vllt etwas deutlicher formuliert wie ich es meine, kA.:

http://www.mayersche.de/isbn/9783462033748

Ich hatte jedenfalls den Schwarm sehr deutlich vor dem filmischen Auge^^ hat dann leider ein paar Jährchen gedauert.

Schätzing scheint ja eine klare Vorstellung gehabt zu haben, in welche Richtung es auch drehen sollte. Die "künstlerische Freiheit" war ihm vermutlich dann dich zu ausschweifend.



Darth Schneider
Beiträge: 20215

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von Darth Schneider »

Möglichst wenig Interpretation Spielraum ?
Tönt für mich persönlich ganz klar nach etwas sehr negativem, egal ob jetzt ein Buch oder ein Drehbuch..;))

Nun gut, ich denke das hat einen Grund.
Es wurde in der ersten Hälfte des Buches schon weit genug „kreativ“ ausgeholt um das dann in der zweiten Hälfte einzusparen.
Um mehr Spannung beim lesen zu erzeugen.
Der Schwarm ist für mich dennoch vor allem ein gutes Buch und gar kein Drehbuch…
Verfilmbar sind zig Bücher, auch ganz viele solche die dem Leser sehr viel kreativen Freiraum lassen beim lesen.
Zum Glück.
Was ja Bücher so cool macht, und auch abhebt von den Filmen. Die einem vielfach möglichst alles unkreativ vor der Nase ausbreiten.
Gruss Boris



markusG
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von markusG »

Darth Schneider hat geschrieben: Di 07 Mär, 2023 19:23 Möglichst wenig Interpretation Spielraum ?
Tönt für mich persönlich ganz klar nach etwas sehr negativem, egal ob jetzt ein Buch oder ein Drehbuch..;))
Dass du das negativ auffasst liegt dann vlt an deiner Haltung dazu? Drehbücher werden ja nicht geschrieben um dann davon abzuweichen und sollen Fragen beantworten, nicht neue aufwerfen.

Das macht den Schwarm auch nicht "schlecht". Es ist halt ein gewisser "Geschmack" der dem Buch anhaftet (wie ihn jeder Roman nunmal hat). Mir hat der Roman auch gut gefallen, und gerade die bildliche (grafische?) Darstellung des Geschehens hat mMn sehr viel zur Stimmung beigetragen*. Für mich war der Schritt zum Drehbuch sehr gering. Die Bilder sind dann nicht ins Storyboard oder gar die Leinwand geflossen, sondern vor das eigene geistige Auge.

Keine Ahnung warum du dazu eine negative Meinung hast. Steck nicht in deinem Kopf :P

*Manche mögen die Wasserrutsche, andere den Baggersee...



Alex
Beiträge: 1537

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von Alex »

Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.



stip
Beiträge: 543

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von stip »

"Das neue FFG sieht zudem vor, die Förderkommissionen überwiegend abzuschaffen und die Förderung insbesondere von Produktion und Verleih im Rahmen eines sogenannten Referenzmodells zu automatisieren. Ein Referenzpunkt für eine entsprechende Förderung ist beispielsweise der wirtschaftliche oder kulturelle Erfolg früherer Filme. Damit werden die Transparenz, Effizienz und Planbarkeit der Förderverfahren – ohne lange Wartezeiten und Unwägbarkeiten durch Juryentscheidungen – entscheidend erhöht. Zudem wird der Zugang zur Förderung für Produktion und Verleih niedrigschwelliger ausgestaltet."
Das liest sich für mich wie der Mist bisher; während Til Schweiger den größten Müll finanziert bekommt gehen Neulinge mit frischen Ideen, die aber eben noch nichts vorzuweisen haben und gerade deshalb Föerdung bräuchten, leer aus. Bzw sie werden gezwungen sein mit etablierten Produzenten zu arbeiten, die dann wieder den Löwenteil abzocken und am Ende in die Arbeit reinreden.



iasi
Beiträge: 25112

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

stip hat geschrieben: Di 11 Jun, 2024 11:50
"Das neue FFG sieht zudem vor, die Förderkommissionen überwiegend abzuschaffen und die Förderung insbesondere von Produktion und Verleih im Rahmen eines sogenannten Referenzmodells zu automatisieren. Ein Referenzpunkt für eine entsprechende Förderung ist beispielsweise der wirtschaftliche oder kulturelle Erfolg früherer Filme. Damit werden die Transparenz, Effizienz und Planbarkeit der Förderverfahren – ohne lange Wartezeiten und Unwägbarkeiten durch Juryentscheidungen – entscheidend erhöht. Zudem wird der Zugang zur Förderung für Produktion und Verleih niedrigschwelliger ausgestaltet."
Das liest sich für mich wie der Mist bisher; während Til Schweiger den größten Müll finanziert bekommt gehen Neulinge mit frischen Ideen, die aber eben noch nichts vorzuweisen haben und gerade deshalb Föerdung bräuchten, leer aus. Bzw sie werden gezwungen sein mit etablierten Produzenten zu arbeiten, die dann wieder den Löwenteil abzocken und am Ende in die Arbeit reinreden.
Faktisch war das Netzwerk doch sowieso schon so verstrickt, dass es genau so ablief.

Es ist doch eh nur noch eine Wirtschaftsförderung, wenn man sich den ausbleibenden kulturellen Erfolg ansieht.

Neulinge müssen sich zuerst mal beweisen.
An die Referenzpunkte kann man durchaus kommen, wenn man etwas riskiert.
Es mangelt in der Branche jedoch an Risikobereitschaft.



Frank Glencairn
Beiträge: 23858

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von Frank Glencairn »

stip hat geschrieben: Di 11 Jun, 2024 11:50
Das liest sich für mich wie der Mist bisher; während Til Schweiger den größten Müll finanziert bekommt gehen Neulinge mit frischen Ideen, die aber eben noch nichts vorzuweisen haben und gerade deshalb Föerdung bräuchten, leer aus. Bzw sie werden gezwungen sein mit etablierten Produzenten zu arbeiten, die dann wieder den Löwenteil abzocken und am Ende in die Arbeit reinreden.
Was hast du von der Roth auch erwartet?
Sapere aude - de omnibus dubitandum



macaw
Beiträge: 1410

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von macaw »

Frank Glencairn hat geschrieben: Di 11 Jun, 2024 14:02 Was hast du von der Roth auch erwartet?
Na nachdem sie Ton Steine Scherben als Managerin erfolgreich in die Pleite geführt hat, musste ja ein größeres Projekt her.

Aber abgesehen von Roth: Die Filmförderung sollte sich eigentlich überflüssig machen, stattdessen ist sie verstetigt worden und der deutsche Film geht kontinuierlich den Bach runter. Statt Einsicht und einem radikalen Neuanfang stopft man immer mehr Versager aller Couleur ins System. Ich habe erst vorhin mit einem Freund (Drehbuchautor) darüber gesprochen. Anders als in der restlichen Welt gibt es hier kein Spektrum. Von der Filmhochschule über Sender, Gremien, Förderungen usw. sind alle stramm links ausgerichtet. Jemand wie Eastwood (so wenig ich seine Filme mag) oder Mel Gibson und Co. sind hier undenkbar.



iasi
Beiträge: 25112

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

Frank Glencairn hat geschrieben: Di 11 Jun, 2024 14:02
stip hat geschrieben: Di 11 Jun, 2024 11:50
Das liest sich für mich wie der Mist bisher; während Til Schweiger den größten Müll finanziert bekommt gehen Neulinge mit frischen Ideen, die aber eben noch nichts vorzuweisen haben und gerade deshalb Föerdung bräuchten, leer aus. Bzw sie werden gezwungen sein mit etablierten Produzenten zu arbeiten, die dann wieder den Löwenteil abzocken und am Ende in die Arbeit reinreden.
Was hast du von der Roth auch erwartet?
Du hast vielleicht erwartet, dass jedem Neuling Geld in die Hand gedrückt wird, um sein ganz großes Kinoprojekt ganz professionell zu starten. Schließlich sind´s ja Steuergelder.

Nebenbei bezahlt ein Til Schweiger die Fördergelder immerhin auch wieder zurück, weil sein Müll Zuschauer ins Kino lockt.



Darth Schneider
Beiträge: 20215

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von Darth Schneider »

Ja aber der Til sollte aufhören Krawall bei der Arbeit zu machen, sonst flüchten die Produzenten.
Und er wird auch nicht jünger…..
Bräuchte einen Nachfolger.
Gruss Boris



iasi
Beiträge: 25112

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

macaw hat geschrieben: Di 11 Jun, 2024 15:49
Frank Glencairn hat geschrieben: Di 11 Jun, 2024 14:02 Was hast du von der Roth auch erwartet?
Na nachdem sie Ton Steine Scherben als Managerin erfolgreich in die Pleite geführt hat, musste ja ein größeres Projekt her.

Aber abgesehen von Roth: Die Filmförderung sollte sich eigentlich überflüssig machen, stattdessen ist sie verstetigt worden und der deutsche Film geht kontinuierlich den Bach runter. Statt Einsicht und einem radikalen Neuanfang stopft man immer mehr Versager aller Couleur ins System. Ich habe erst vorhin mit einem Freund (Drehbuchautor) darüber gesprochen. Anders als in der restlichen Welt gibt es hier kein Spektrum. Von der Filmhochschule über Sender, Gremien, Förderungen usw. sind alle stramm links ausgerichtet. Jemand wie Eastwood (so wenig ich seine Filme mag) oder Mel Gibson und Co. sind hier undenkbar.
Ja - klar. Alle sind links-liberal, deshalb bekommt der Freund auch kein Drehbuch geschrieben. :)

So ein Quatsch.

Lies dir mal FFG
V e r w a l t u n g s r a t
§ 6
Zusammensetzung
durch, bevor du so etwas von dir gibst.


Kapitel 2
Organe, Förderkommissionen
A b s c h n i t t 1
O r g a n e
§ 5
Organe der Filmförderungsanstalt

Organe der Filmförderungsanstalt sind

1. der Verwaltungsrat,
2. das Präsidium und
3. der Vorstand.
A b s c h n i t t 2
V e r w a l t u n g s r a t

§ 6
Zusammensetzung

(1) Der Verwaltungsrat besteht aus 36 Mitgliedern. Die Mitglieder werden wie folgt
benannt:
1. drei Mitglieder durch den Deutschen Bundestag,
2. zwei Mitglieder durch den Bundesrat,
3. zwei Mitglieder durch die für Kultur und Medien zuständige oberste Bundesbehörde,
4. drei Mitglieder durch den HDF Kino e. V.,
5. je ein Mitglied durch
a) die Arbeitsgemeinschaft Kino – Gilde Deutscher Filmkunsttheater e. V. und
b) den Bundesverband kommunale Filmarbeit e. V.,
6. zwei Mitglieder durch den Verband der Filmverleiher e. V.,
7. zwei Mitglieder durch den Bundesverband audiovisuelle Medien e. V., 12
8. zwei Mitglieder, gemeinsam durch den ANGA Verband Deutscher Kabelnetz-
betreiber e. V., den eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. sowie den Bitkom –
Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V.,
9. je ein Mitglied durch
a) die Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundes-
republik Deutschland und
b) die Anstalt des öffentlichen Rechts „Zweites Deutsches Fernsehen“,
10. zwei Mitglieder durch den VAUNET - Verband Privater Medien e. V.,
11. drei Mitglieder durch die Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen e. V.,
12. ein Mitglied benannt durch den Produzentenverband e.V.
13. je ein Mitglied durch
a) die Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm e. V. und
b) die AG Kurzfilm,
14. je ein Mitglied durch
a) den Bundesverband Regie e. V. und
b) den Verband Deutscher Drehbuchautoren e. V.,
15. ein Mitglied durch den Verband Technischer Betriebe für Film und Fernsehen e. V.,
16. ein Mitglied, gemeinsam durch die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und
den Deutschen Journalistenverband e. V.,
17. ein Mitglied durch die Deutsche Filmakademie e. V.,
18. ein Mitglied durch den Verband Deutscher Filmexporteure e. V.,
19. je ein Mitglied durch
a) die evangelische Kirche und
b) die katholische Kirche.
Löst sich eine entsendende Organisation auf, geht das Recht der Benennung auf
die rechtsnachfolgende Organisation über.



stip
Beiträge: 543

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von stip »

iasi hat geschrieben: Di 11 Jun, 2024 16:12
Du hast vielleicht erwartet, dass jedem Neuling Geld in die Hand gedrückt wird, um sein ganz großes Kinoprojekt ganz professionell zu starten.
Wenn du das schwarz-weiss Malen unterdrücken könntest dann wäre es wahrscheinlich was ich erwarten würde, ja: dass auch Neulinge eine Förderung bekommen wenn der Stoff gut ist. Also so, wie es eigentlich schon immer hätte sein sollen.

iasi hat geschrieben: Di 11 Jun, 2024 16:12
Nebenbei bezahlt ein Til Schweiger die Fördergelder immerhin auch wieder zurück, weil sein Müll Zuschauer ins Kino lockt.
Hat mit den Kriterien zur Förderung nichts zu tun.



stip
Beiträge: 543

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von stip »

Frank Glencairn hat geschrieben: Di 11 Jun, 2024 14:02
stip hat geschrieben: Di 11 Jun, 2024 11:50
Das liest sich für mich wie der Mist bisher; während Til Schweiger den größten Müll finanziert bekommt gehen Neulinge mit frischen Ideen, die aber eben noch nichts vorzuweisen haben und gerade deshalb Föerdung bräuchten, leer aus. Bzw sie werden gezwungen sein mit etablierten Produzenten zu arbeiten, die dann wieder den Löwenteil abzocken und am Ende in die Arbeit reinreden.
Was hast du von der Roth auch erwartet?
DIe Trulla denkt sich das ja nicht allein aus, ist wahrscheinlich nicht mal groß beteiligt - keine Zeit bei so vielen Auftritten.



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