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Filmförderung wirkt als Transformationsbremse



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iasi
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Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von iasi »

cantsin hat geschrieben: Di 22 Jun, 2021 11:18 Gegenfrage: Kann jemand einen einzigen Film nennen, der keine (explizite oder implizite) politische Botschaft transportiert?
Na ja - viele Superhelden-Kloppereien und Weltraum-Filmchen transportieren keine echte Botschaft.

Oder soll die Werbung für Adel und königliches Blut wie in Star Wars, Game of Thrones oder Herr der Ringe etwa eine politische Botschaft sein?

Soll der Sieg über den Bösen, der einfach nur Zerstörung im Sinn hat, etwas aussagen?

Da hatten ja die Drachen in alten Sagen eine tiefere Bedeutung als die in heutigen Filmen.

Was sollen uns zudem die US-Godzilla-Prügelleien sagen?

Was diese Filme alle gemeinsam haben, ist Überwältigungsunterhaltung und einfache Handlungsmuster. Da bekommt man etwas geboten.



Frank Glencairn
Beiträge: 26509

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von Frank Glencairn »

Hängt davon ab, wie man "politische Botschaft" definiert.

Wenn ich sage Hangover transportiert eine politische Botschaft, weil darin ein schwuler Chinese vorkommt, dann transportiert wahrscheinlich jeder Film eine politische Botschaft.
Sapere aude - de omnibus dubitandum



Funless
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Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von Funless »

Bluboy hat geschrieben: Di 22 Jun, 2021 12:16 Gina Wild, Mutzenbacher, Chatterley
404, Ghosted ......
Na Pornos sind ja nun geradezu Paradebeispiele für eines der essentiellsten gesellschaftspolitischen Themen.
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"The enemy of art is the absence of limitations."
(Orson Welles)
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Funless
Beiträge: 6074

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von Funless »

Selbst Superhelden Filme oder Klamaukwerke wie Hangover beinhalten zwischenmenschliche (und daraus resultierend gesellschaftspolitische) Themen und wenn es auch nur das simpelste "Gut gegen Böse" ist und wie die Protagonisten damit umgehen.
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7River
Beiträge: 4972

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von 7River »

iasi hat geschrieben: Di 22 Jun, 2021 12:18 Na ja - viele Superhelden-Kloppereien und Weltraum-Filmchen transportieren keine echte Botschaft.

Oder soll die Werbung für Adel und königliches Blut wie in Star Wars, Game of Thrones oder Herr der Ringe etwa eine politische Botschaft sein?
Die Prequel-Trilogie von Star Wars hat doch durchaus eine politische Botschaft. Allein schon der Politik-Plot. Die Galaktische Republik in den Filmen ähnelt doch der EU oder UNO. Dann die Machtergreifung Palpatines. Da gibt es eine Aussage und Parallelen.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“



Jott
Beiträge: 23919

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von Jott »

Lasst doch einfach die verhasste Filmförderung links liegen. Iasi hat doch das Rezept, wie ein Spielfilm ganz ohne Geld entsteht. Also woran klemmt's wirklich?



Jörg
Beiträge: 11076

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von Jörg »

Handschuhfach?



dienstag_01
Beiträge: 14915

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von dienstag_01 »

Star wars - da sind doch sogar Frauen dabei. Und das soll nicht politisch sein?!



Frank Glencairn
Beiträge: 26509

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von Frank Glencairn »

Die Grenze zwischen tatsächlicher Agenda des Autors (oder Produzenten), und freiem Assoziieren ist fließend.
Sapere aude - de omnibus dubitandum



iasi
Beiträge: 30727

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von iasi »

7River hat geschrieben: Di 22 Jun, 2021 12:47
iasi hat geschrieben: Di 22 Jun, 2021 12:18 Na ja - viele Superhelden-Kloppereien und Weltraum-Filmchen transportieren keine echte Botschaft.

Oder soll die Werbung für Adel und königliches Blut wie in Star Wars, Game of Thrones oder Herr der Ringe etwa eine politische Botschaft sein?
Die Prequel-Trilogie von Star Wars hat doch durchaus eine politische Botschaft. Allein schon der Politik-Plot. Die Galaktische Republik in den Filmen ähnelt doch der EU oder UNO. Dann die Machtergreifung Palpatines. Da gibt es eine Aussage und Parallelen.
Solche Simplifizierung ist dann aber eben schon wieder gefährlich.

Da wird nur an dem Zuschauer Bekanntes angeknüpft, um diesen Palpatin irgendwo andocken zu können. Der letzte Teil krankt ja eben auch an dem Finale mit dem eher öden und oberflächlichen Bösen.

Bei Green Latern und Doctor Strange war das ja mißlungen, weshalb die Oberbösen auch nicht wirklich überzeugen konnten. Wie bei Silber Surfer waren es dann die Handlanger, die noch etwas rausreißen konnten.



cantsin
Beiträge: 17574

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von cantsin »

dienstag_01 hat geschrieben: Di 22 Jun, 2021 12:55 Star wars - da sind doch sogar Frauen dabei. Und das soll nicht politisch sein?!
Bei der letzten Trilogie sind die männlichen Nerds und Alt-Righter ja wegen deren angeblichen Wokeness in den Rollenbesetzungen durchgedreht. Ansonsten: Was ist politischer als Star Wars, eine Film-Franchise, die über Kriege zwischen einer Dikatur und demokratischen Rebellen geht (und dazu noch im Kalten Krieg entstand)? Und dann noch mit einem ins All versetzten amerikanischen Midwest-Bauernjungen als Erlöser-Figur, beinahe als Reprise von Capras "Mr. Smith goes to Washington"?
"Wieso eigentlich überhaupt was drehen? Warum nicht jahrelang nur darüber philosophieren?" -stip



iasi
Beiträge: 30727

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von iasi »

Jörg hat geschrieben: Di 22 Jun, 2021 12:52Handschuhfach?
Wie bedauerlich - ist deines immer noch leer?



dienstag_01
Beiträge: 14915

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von dienstag_01 »

cantsin hat geschrieben: Di 22 Jun, 2021 13:04
dienstag_01 hat geschrieben: Di 22 Jun, 2021 12:55 Star wars - da sind doch sogar Frauen dabei. Und das soll nicht politisch sein?!
Bei der letzten Trilogie sind die männlichen Nerds und Alt-Righter ja wegen deren angeblichen Wokeness in den Rollenbesetzungen durchgedreht. Ansonsten: Was ist politischer als Star Wars, eine Film-Franchise, die über Kriege zwischen einer Dikatur und demokratischen Rebellen geht (und dazu noch im Kalten Krieg entstand)? Und dann noch mit einem ins All versetzten amerikanischen Midwest-Bauernjungen als Erlöser-Figur, beinahe als Reprise von Capras "Mr. Smith goes to Washington"?
Letztendlich ist es ja gerade der Trick von Hollywood und Co., politische Botschaften zu verstecken.



iasi
Beiträge: 30727

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von iasi »

cantsin hat geschrieben: Di 22 Jun, 2021 13:04
dienstag_01 hat geschrieben: Di 22 Jun, 2021 12:55 Star wars - da sind doch sogar Frauen dabei. Und das soll nicht politisch sein?!
Bei der letzten Trilogie sind die männlichen Nerds und Alt-Righter ja wegen deren angeblichen Wokeness in den Rollenbesetzungen durchgedreht. Ansonsten: Was ist politischer als Star Wars, eine Film-Franchise, die über Kriege zwischen einer Dikatur und demokratischen Rebellen geht (und dazu noch im Kalten Krieg entstand)? Und dann noch mit einem ins All versetzten amerikanischen Midwest-Bauernjungen als Erlöser-Figur, beinahe als Reprise von Capras "Mr. Smith goes to Washington"?
Da kämpft der Adel mit dem edlen Blut, was sie gleich mal geistig überlegen macht, gegen die Bösen, die ihr armes Volk unterjochen wollen. Und das, obwohl doch in ihrem Königreich paradisische Zustände herrschen. Kein Wunder also, dass sich die Fußsoldaten so willig für ihre angebeteten von der Macht erfüllten Führer aufopfern.
Im saudischen Herrscherhaus hat die Reihe sicherlich viele Fans. :)



cantsin
Beiträge: 17574

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von cantsin »

Bluboy hat geschrieben: Di 22 Jun, 2021 12:16 Gina Wild, Mutzenbacher, Chatterley
Die Tatsache, dass da nur Hetero- und lesbischer Sex vorkommt, ist bereits eine gesellschaftspolitische Aussage...
"Wieso eigentlich überhaupt was drehen? Warum nicht jahrelang nur darüber philosophieren?" -stip



pillepalle
Beiträge: 11573

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von pillepalle »

Quatsch. Star Wars war ein religiös motivierter Film, in dem Fundamentalisten verschiedener Glaubensrichtungen (dunkler und heller Seite der Macht) mit Gewalt ihren Glauben durchsetzen wollten 😂

Man kann in alles irgendwas hinein interpretieren. Unpolitisch bzw nicht religiöse Leute sehen diese vermeidlichen Botschaften auch nicht... aber die sehen ja auch keine UFOs 😜

VG
Es geht doch nichts über ein solides Halbwissen.



7River
Beiträge: 4972

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von 7River »

iasi hat geschrieben: Di 22 Jun, 2021 13:02
Solche Simplifizierung ist dann aber eben schon wieder gefährlich.
Inwiefern?
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“



Kevin Reimann
Beiträge: 110

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von Kevin Reimann »

Wie sage mal Regisseur Lewis Gilbert "Ich war immer erstaunt, was die Zuschauer alles in meine Filme hinein interpretieren. Dabei wollte ich es nur gut aussehen lassen."

Die unteren Sicherheitsleute in "Equilibrium" tragen lange schwarze Ledermäntel und Motorradhelme. Soll das jetzt eine Anspielung auf die Gestapo sein oder für eine "Billig"-Produktion ein günstiges Kostüm?

Die Idee in dem Film finde ich gar nicht schlecht. Weisst erstaunliche viele Parallelen zu heute auf. Es landet immer mehr auf dem Index bis hin zur Zigeunersosse, Indianerkostüm und kleine blonde Mädchen mit Zöpfen (Eltern Neurechte), es gab vor einigen Jahren auch tatsächlich Vorschläge, Bundesbürger mit Medikamenten gegen Xenophobie zu behandeln, die gegen die totale Einwanderung sind.

Ich finde es übrigens rassistisch, dass schwarze Schauspieler nie Krüppel oder Bösewichte spielen dürfen wie "Ich bin Sam", "Der Elefantenmensch" oder "Oberster Anführer Snoke". Solche Rollen und die Kohle dafür wird immer nur an Weissen vergeben. Will Smith, Morgan Freeman oder Samuel Jackson würden das auch gerne mal spielen. Ich finde das gerade von Disney sehr diskriminierend.



Bluboy
Beiträge: 5748

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von Bluboy »

cantsin hat geschrieben: Di 22 Jun, 2021 13:14
Bluboy hat geschrieben: Di 22 Jun, 2021 12:16 Gina Wild, Mutzenbacher, Chatterley
Die Tatsache, dass da nur Hetero- und lesbischer Sex vorkommt, ist bereits eine gesellschaftspolitische Aussage...
In Zeiten wo sogar SlashCam politisch missbraucht wird ist alles möglich.



markusG
Beiträge: 5241

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von markusG »

cantsin hat geschrieben: Di 22 Jun, 2021 13:04 Was ist politischer als Star Wars
Star Trek :P
Kevin Reimann hat geschrieben: Di 22 Jun, 2021 13:28Ich finde es übrigens rassistisch, dass schwarze Schauspieler nie Krüppel oder Bösewichte spielen dürfen wie "Ich bin Sam", "Der Elefantenmensch" oder "Oberster Anführer Snoke". Solche Rollen und die Kohle dafür wird immer nur an Weissen vergeben. Will Smith, Morgan Freeman oder Samuel Jackson würden das auch gerne mal spielen. Ich finde das gerade von Disney sehr diskriminierend.
Hat Samuel jackson nicht schon zig Bösewichtrollen gespielt?

Und Disney ist schon rassistisch genug, v.a.D. im englischen Original - die haben ihr Fett inzwischen ja weg bekommen...



7River
Beiträge: 4972

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von 7River »

Kevin Reimann hat geschrieben: Di 22 Jun, 2021 13:28
Ich finde es übrigens rassistisch, dass schwarze Schauspieler nie Krüppel oder Bösewichte spielen dürfen...
Was ist mit „Ray“,“Der Solist“, „Der letzte König von Schottland“, „Beasts of no Nation“, „Tränen der Sonne“, „Spell“ (2020)?
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“



Funless
Beiträge: 6074

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von Funless »

Frank Glencairn hat geschrieben: Di 22 Jun, 2021 12:58 Die Grenze zwischen tatsächlicher Agenda des Autors (oder Produzenten), und freiem Assoziieren ist fließend.
Aus meiner Sicht hat das mit freier Assoziation nichts zutun.

Um mal bei deinem Hangover Beispiel zu bleiben, hat der Film doch genau die selbe geschellschaftspolitische Botschaft wie Christiane F. (Alkohol und Drogen sind scheiße) nur anders verpackt.

Letztendlich verfolgt ausnahmslos jeder Filmemacher, Autor, Produzent seine persönliche Agenda. Ob er dies allerdings mit dem Holzhammer macht oder subtil zu Werke geht, das unterscheidet sich nur.
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Drushba
Beiträge: 2671

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von Drushba »

Kevin Reimann hat geschrieben: Di 22 Jun, 2021 13:28 es gab vor einigen Jahren auch tatsächlich Vorschläge, Bundesbürger mit Medikamenten gegen Xenophobie zu behandeln, die gegen die totale Einwanderung sind.
Bisserl OFF-Topic, aber die Idee ist ja an sich nicht schlecht. Den xenophoben Vorgängern dieser Bundesbürger wurde das zur Selbstmedikation in die Uniformkragen eingenäht und hat auf Anhieb gewirkt. ))
-
Klimakevin mal wieder ;-)

Die Fakten sind deutlich harmloser:
https://www.wissenschaft.de/gesellschaf ... dlichkeit/



Frank Glencairn
Beiträge: 26509

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von Frank Glencairn »

Funless hat geschrieben: Di 22 Jun, 2021 14:22
Um mal bei deinem Hangover Beispiel zu bleiben, hat der Film doch genau die selbe geschellschaftspolitische Botschaft wie Christiane F. (Alkohol und Drogen sind scheiße) nur anders verpackt.

Ja, wie ich schon sagte, man kann in jeden Film alles rein projizieren was man möchte, was die ganze Diskussion dann natürlich völlig beliebig, und damit ziemlich sinnlos macht.

Interessanter wäre vielmehr eine eindeutige Absicht und deren nachgewiesene Wirkung, statt Rate mal mit Rosenthal.
Sapere aude - de omnibus dubitandum



Drushba
Beiträge: 2671

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von Drushba »

Frank Glencairn hat geschrieben: Di 22 Jun, 2021 14:59 Ja, wie ich schon sagte, man kann in jeden Film alles rein projizieren was man möchte, was die ganze Diskussion dann natürlich völlig beliebig, und damit ziemlich sinnlos macht.

Interessanter wäre vielmehr eine eindeutige Absicht und deren nachgewiesene Wirkung, statt Rate mal mit Rosenthal.
Wie es geht, zeigt Romero mit "Night of the living dead": "Sein erster Horrorfilm Die Nacht der lebenden Toten (1968) – noch mit einem sehr geringen Budget von 114.000 Dollar gedreht – traf mit seiner hintergründigen Aussage gegen Rassismus und den Vietnamkrieg genau den Nerv der Zeit und wurde schnell zum Geheimtipp. Der kontroverse Film wurde zudem in die Sammlung des New Yorker Museum of Modern Art aufgenommen." https://de.wikipedia.org/wiki/George_A._Romero

Das zeigt auch deutlich, dass es gerade Kunst (mit politischer Aussage) ist, - in diesem Fall vom kunststudierten Romero - welche Zuschauer in den Bann ziehen kann. Es gibt sicher auf aalglatte Unterhaltung getrimmt Remakes, die zu Recht schnell vergessen worden sind. Romeros Erstlingsversion hingegen bleibt. Wer meint, dass Kunst statt auf die Leinwand nur ins Museum gehört, hat wohl eher einen verstaubten Kunstbegriff. ;-)



regenbogencombjuta
Beiträge: 3

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von regenbogencombjuta »

Lieber Drushba!

Romero hatte da noch den Vorteil NEULAND frontal in unsere Köpfe rein zu entwickeln..
2021?

Wir sind gerade in son. Verfahren für Teilfilmförderung. Und.. vergiss es.
Du zeichnest einen V-8 Maserati der wie diese s blonde Gift daher kommt und dich
leer v***gelt.
Die zeichnen einen Volchswochen Polo mit 34 elektrischen Blumenkisten Ps und wo es sich noch
beißt. zb zu wenige Regenbogen-deutsch und mindestens 12 politisch verquerte Themen mal 3 mal
das Weltklilma retten.. ( ich besitze 4500 qm2 Solaranlage und 39 ha Wald..)

Nachher gehns auf den grünen Tee der soo gesund ist. leider wurde für das Bobogesöff halb Brasilien
abgefackelt, damit ES in den Städten denn dann brav passt.

Und ich werde zensiert. weil ich DENKE ALSO BIN UND NICHT SO TU ALS OB UND MICH IN..ab hier wäre es erst
ab ü-26 ..

Mein Filmtip : JÜNSDICH SHOPPEN BEI ALDI NETFLIX SERIE :)

Grüße Klaus :)



Frank Glencairn
Beiträge: 26509

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von Frank Glencairn »

Drushba hat geschrieben: Di 22 Jun, 2021 15:14 traf mit seiner hintergründigen Aussage gegen Rassismus und den Vietnamkrieg
Nur daß Romero diese Aussage gar nicht treffen wollte (er und Russo haben die Story sowieso von "I Am Legend" abgekupfert), sondern nur einen kommerziell erfolgreichen Horrorfilm machen.

Diese Vietnam/Rassismus/Schwulen/Antikapitalismus/Feminst etc. Nummer stammt von dem Filmkritiker und bekennenden Marxisten Robert Wood, der eine bizarre obsession für Semiologie pflegte, und damit alles was er wollte in alles hinein interpretieren konnte wie es ihm gerade ins Konzept passte.
The zombies represent capitalists, and cannibalism represents the ultimate in possessiveness, hence the logical end of human relations under capitalism. The zombies' victims symbolized the repression of the Other in bourgeois American society, namely activists in the civil rights movement, feminists, homosexuals, and counterculturalists in general.
Wenn man seinen Essay "Pflichten eines schwulen Filmkritikers" ließt, weiß man wie er zu der Fehlinterpretation von Romeros Film gekommen ist.

Andere wie Elliot Stein sind dann auf Wood's Zug aufgesprungen. Sumiko Higashi hat sich sogar zu der Aussage verstiegen, daß die Abwesenheit von Vietnamesen ein eindeutiges Zeichen gegen den Vietnamkrieg ist.
There are no Vietnamese in Night of the Living Dead, ... they constitute an absent presence whose significance can be understood if narrative is construed
Wie ich schon sagte, da kann man beliebig alles hinein interpretieren, was einem gerade einfällt.
Sapere aude - de omnibus dubitandum



Axel
Beiträge: 17140

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von Axel »

Night Of The Living Dead ist ein gutes Beispiel. Vieles wurde später überinterpretiert, aber es ist eindeutig, dass der Film satirische und gesellschaftskritische Ansätze hat. Ich gehe davon aus, teilweise bewusst angewendet. Aber nur teilweise. Ich glaube, es ist ein Unterhaltungsfilm, aber einer, der nachwirkte. Darüber hinaus ist es ein sehr origineller Film.

Um einen guten Film zu machen darf man nicht die "imaginative Kraft" (Zitat aus dem ursprünglichen Zitat von Frank aus dem Heise-Artikel) benutzen, um sich innerlich ein Bild davon zu machen, was wohl die Zielgruppe gerne sehen möchte, um dann davon ein erbärmliches Abziehbild zu erschaffen. So passiert es heute im immer noch leidlich ansehbaren Groß-Hollywood.

Im deutschen Förderwald gibt es weder eine eigene Kraft noch eine von anderen abgezapfte. Es gibt keine Originalität. Es gibt verkopfte Konzepte, und die verhindern eines zuverlässig: Subversion.

Kino war immer subversiv. Von der Kulturkritik Anfang des 20. Jahrhunderts bis knapp vor dessen Mitte galt es als frivoles, auf niedere Instinkte zielendes Massenmedium. Es wurde dennoch oder vielmehr deswegen das beherrschende Medium, das auf das Lebensgefühl der Menschen schnell mehr Einfluss hatte als Literatur, Theater, ernste Musik und Malerei zusammengenommen.

Was ist "imaginäre Kraft"? Wiki sagt: "Darunter wird die psychische Fähigkeit verstanden, sinnlich nicht gegenwärtige sogenannte innere Bilder im Geiste zu entwickeln.

Zu entwickeln. Nicht abzukupfern. Phantasie, Attraktionen, Überlebensgröße!
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...



Frank Glencairn
Beiträge: 26509

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von Frank Glencairn »

Axel hat geschrieben: Di 22 Jun, 2021 19:35 aber es ist eindeutig, dass der Film satirische und gesellschaftskritische Ansätze hat.
Wurde ja auch als Horror-Comedy geschrieben.
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dienstag_01
Beiträge: 14915

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von dienstag_01 »

Axel hat geschrieben: Di 22 Jun, 2021 19:35 Night Of The Living Dead ist ein gutes Beispiel. Vieles wurde später überinterpretiert, aber es ist eindeutig, dass der Film satirische und gesellschaftskritische Ansätze hat. Ich gehe davon aus, teilweise bewusst angewendet. Aber nur teilweise. Ich glaube, es ist ein Unterhaltungsfilm, aber einer, der nachwirkte. Darüber hinaus ist es ein sehr origineller Film.

Um einen guten Film zu machen darf man nicht die "imaginative Kraft" (Zitat aus dem ursprünglichen Zitat von Frank aus dem Heise-Artikel) benutzen, um sich innerlich ein Bild davon zu machen, was wohl die Zielgruppe gerne sehen möchte, um dann davon ein erbärmliches Abziehbild zu erschaffen. So passiert es heute im immer noch leidlich ansehbaren Groß-Hollywood.

Im deutschen Förderwald gibt es weder eine eigene Kraft noch eine von anderen abgezapfte. Es gibt keine Originalität. Es gibt verkopfte Konzepte, und die verhindern eines zuverlässig: Subversion.

Kino war immer subversiv. Von der Kulturkritik Anfang des 20. Jahrhunderts bis knapp vor dessen Mitte galt es als frivoles, auf niedere Instinkte zielendes Massenmedium. Es wurde dennoch oder vielmehr deswegen das beherrschende Medium, das auf das Lebensgefühl der Menschen schnell mehr Einfluss hatte als Literatur, Theater, ernste Musik und Malerei zusammengenommen.

Was ist "imaginäre Kraft"? Wiki sagt: "Darunter wird die psychische Fähigkeit verstanden, sinnlich nicht gegenwärtige sogenannte innere Bilder im Geiste zu entwickeln.

Zu entwickeln. Nicht abzukupfern. Phantasie, Attraktionen, Überlebensgröße!
Imaginäre Kraft dürfte hier die Fähigkeit sein, in seiner Vorstellung eine Welt zu erschaffen, die für andere (die Zuschauer) zur *realen* wird.



Axel
Beiträge: 17140

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von Axel »

dienstag_01 hat geschrieben: Di 22 Jun, 2021 20:21
Axel hat geschrieben: Di 22 Jun, 2021 19:35Was ist "imaginäre Kraft"? Wiki sagt: "Darunter wird die psychische Fähigkeit verstanden, sinnlich nicht gegenwärtige sogenannte innere Bilder im Geiste zu entwickeln.

Zu entwickeln. Nicht abzukupfern. Phantasie, Attraktionen, Überlebensgröße!
Imaginäre Kraft dürfte hier die Fähigkeit sein, in seiner Vorstellung eine Welt zu erschaffen, die für andere (die Zuschauer) zur *realen* wird.
Aphantasie, die vielleicht angeborene, vielleicht erlernte, Armut an innerer bildlicher Veranschaulichung, ist etwas, worunter ich ganz bestimmt nicht leide. Aber keiner leidet darunter, selbst die nicht, die es haben. Sie wissen es oft selbst nicht, bis sie mit der Frage konfrontiert werden: beschreibe, was du vor deinem inneren Auge siehst, wenn ich "Apfel" sage.

Nun kommt die eigentliche Überraschung. Und zwar, dass Phantasten häufig eher Tagträumer sind und keine Macher, während Kreative und unter ihnen viele bildende Künstler, Aphantasten sind. Filmemacher sind auch eher Macher. "Den inn'ren Erdteil sollst du projizier'n" (André Heller) ist der Wunsch für den Poeten, nicht den Zur-Schau-Steller.

Für eine Scheinwelt / für einen Traum (Matrix, Inception) engagiert man einen Architekten, keinen Träumer. Ist das so? Ich weiß es nicht.

Was wäre der Wesensunterschied? Ich brachte es schonmal auf's Tapet im Zusammenhang mit einem der erbärmlichen ESCs, bei dem Tiltshift-Metropolen die Länderhauptstädte der Kandidaten vorstellten.
SONY.Make.Believe.

Es gibt die Konsumenten, die glauben. Dann gibt es die Macher, und die lügen. Sie erzählen Geschichten, die andere im Geiste erleben. Es sind Schwindler, die entweder wertlosen Kitsch verkaufen (sentimentales Kunsthandwerk, a.k.a. Blockbuster) oder auf hohem Niveau schwindeln. Das nennt man dann Kunst.

Es ist viel erreicht, wenn man ungezwungen schwindeln kann. Die Lüge in der Kunst dient einer tieferen Wahrheit. Die Geschichten müssen nicht realistisch sein. Sie müssen keinen Bezug zur kulturellen Abgefucktheit haben, die uns umgibt.
Bild
Sie brauchen keine "gesellschaftliche Relevanz", müssen keine "geschichtliche Orientierung" bieten und keine "kollektive Identität herausbilden". Die FFA ist ein großes Missverständnis. Um es mit Terry Gilliams' Münchhausen zu sagen: "Your reality, Sir, is lies and balderdash and I'm delighted to say that I have no grasp of it whatsoever ..."
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...



srone
Beiträge: 10474

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von srone »

Axel hat geschrieben: Di 22 Jun, 2021 19:35 Was ist "imaginäre Kraft"? Wiki sagt: "Darunter wird die psychische Fähigkeit verstanden, sinnlich nicht gegenwärtige sogenannte innere Bilder im Geiste zu entwickeln.
genau und dann selbige zu produzieren und zu hoffen, dass es der zuschauer ähnlich erlebt.

so sehe ich filme machen, abseits bezahlter und zweckgebundener auftragsproduktionen...;-)

eins meiner lieblingszitate ist von dieter meier (yello): "wir machen die musik zu den filmen in unseren köpfen", bei mir wurde es die idee, diese filme zu inszenieren und zu zeigen, um damit beim zuschauer einen film in seinem kopf auszulösen.

lg

srone
ten thousand posts later...



Jalue
Beiträge: 1588

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von Jalue »

Schade, dass die Diskussion hier so den Fokus verloren hat. Der Artikel, den Frank verlinkt hat, ist zwar kritikwürdig, aber einige Punkte sind nicht von der Hand zu weisen, z.B. der absurde
Einfluss von Förderreferenten und TV-Redakteuren auf das Filmschaffen.

Zumeist handelt es sich um reine Theoretiker, die qua Vitamin-B einen Platz am Fleischtopf ergattert haben und die Praktiker mit ihren (mangels Talent am Markt nicht auslebbaren) „Inspirationen“ traktieren. Die Wünsche dieser Leute zu ignorieren, führt aber oft zum Scheitern der Produktion, ganz einfach, weil sie dann kein Geld bewilligen.

In der Folge werden Drehbücher umgeschmissen, weil einer dieser Bürokraten (auffällig oft mit einem „von“ im Namen, by the way) es wünscht. Die Filmschaffenden rammen ihnen aber nicht etwa ein Polecat mit Effet ins Rektum, was die einzige angemessene Antwort wäre. Vielmehr werden diese Leute mit schleimigen Danksagungen in den Credits für ihr Schadnagertum belohnt.

Natürlich ist das nicht das einzige Problem, bzw. die Ursache der Misere. Der Brain Drain durch die Nazis, der zwar gut gemeinte, für das Erzählkino aber verheerende Neue Deutsche Film sowie die Macht ö-r Sender sind weitere, wenn auch nicht alle Gründe, verstärkt durch einen Filmnachwuchs aus Akademikerhaushalten, der am liebsten sich selbst und kulturlinke Befindlichkeiten spiegelt.

Letztlich ist das Problemfeld so verschwiemelt, dass wohl nur eine komplette Zerschlagung der bestehenden Finanzierungs- und Förderstrukturen helfen würde. Nach Stand der gesellschaftlichen Debatte bekommen wir aber künftig eher mehr Mittesser der genannten Art, bis hin zu Experten, die Stoffe auf Klimaleugnertum oder Mikroaggressionen hin überprüfen.



Axel
Beiträge: 17140

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von Axel »

Jalue hat geschrieben: Fr 25 Jun, 2021 03:03 Letztlich ist das Problemfeld so verschwiemelt, dass wohl nur eine komplette Zerschlagung der bestehenden Finanzierungs- und Förderstrukturen helfen würde.
So ist es. Der Grund ist aber nicht, dass über die Jahrzehnte die Gemengelage so verschwiemelte (ich, als Phantast, sehe eine Plane, die gelüpft wird und unter der Schimmel, Asseln und fermentierte Leichenteile sichtbar werden), dass sich erst heute, bei genauer Inaugenscheinnahme des gewachsenen Filzes (wie hier zum Beispiel) abzeichnet, dass es sich nicht mehr lohnt.

Der Grund ist ursächlich in der falschen Vorstellung zu suchen, dass man Film durch behördliche Eingriffe veredeln kann. Man möchte unwillkürlich den Satz möglichst harmlos formulieren, damit seine Absurdität nicht als so harter Tritt in die Eier erlebt wird.

Fördern selbst ist nicht schlecht. Am besten indirekt. Bessere Rahmenbedingungen schaffen. An erster Stelle bei denen stehen keine mit Millionen gefüllten Fonds, sondern, dass Bürokraten sich raushalten. Das war das Verschwiemelungs-Bindemittel des NDF: “Förderungswürdigkeit” .
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...



iasi
Beiträge: 30727

Re: Filmförderung wirkt als Transformationsbremse

Beitrag von iasi »

Es fehlt eben auch an einer funktionierenden Filmwirtschaft - die deutsche hängt nun einmal am Förder- und Koproduktionstropf.

Wo ist denn z.B. die deutsche Filmproduktionsfirma, die an der Börse mal eben 1 Mrd.$ durch Kapitalerhöhung erlöst, wie der Spielehändler Gamestop. :)

Es fehlt in der viergrößten Marktwirtschaft der Welt schlicht an Finanzmitteln, um Filme auf internationalem Standard produzieren zu können.

Da müssen sich drei Produktionsfirmen zusammentun, um 1 Mio.€ für eine Buchverfilmung zusammenzubringen, die keine Filmförderung erhält.

Die deutsche Filmwirtschaft hat sich zu einem Amt transformiert, das aus Steuergeldern und Gebühren finanziert wird.
Und nun gibt es keine Investoren mehr, die deutsche Filmproduktionen als rentable Anlagemöglichkeiten betrachten.
Da muss dann schon das Geld von Netflix kommen, um einen deutschen Film wie Im Westen nichts Neuen (in Tschechien) drehen zu können.
Die vorgegebene Quote für Streamingsdienste für in der EU produzierte Programmanteile führen dabei überhaupt dazu, dass Netflix so einen Film und Serien wie Dark finanziert.



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