r.p.television
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Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von r.p.television »

Funless hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 12:19 Für alle die auf Kamera Vergleiche stehen ...

Das Video greift auch noch mal sehr gut auf dass es absolut überflüssig ist über die Noise-Reduction zu diskutieren, denn die FX3, FX6 oder A7siii bieten so viel Lowlight-Sensivity bei den nativen ISOs an, wo einfach noch nichts rauscht. Und dementsprechend keine Noise-Reduction eingreifen müsste. Von daher ist es Makulatur sich über eine fehlende Abschaltmöglichkeit bei der A7siii und wohl auch bei der FX3 zu beschweren. Wer die Kameras kennt und dementsprechend damit arbeitet, wird damit kein Problem haben. Wer natürlich wie ein Depp drauflosfilmt und mit ISOs zwischen 6400 und 12800 draufhält, der wäre grundsätzlich beraten etwas anderes zu machen als Kameras zu belästigen.
ICH würde mir eher eine dritte native ISO Stufe um 6400 wünschen, weil ich oft in der Verlegenheit bin einen ND-Filter aufzuschrauben, weil die unteren ISO-Stufen noch zu dunkel sind, und man bei 12800 man bereits über F8 hinausmuss.



Darth Schneider
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Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von Darth Schneider »

@roki
Es kommt nicht zu letzt auch auf die Aufträge und die Kunden an, wenn man damit Geld verdienen will, holt man sich am besten das geeignete Werkzeug für den Job.
Für die einen Jobs sind die Sony, Canon u.s.w. Cine Cams besser geeignet, für echte Filme ev eher eine Ursa Mini Pro oder gar noch etwas grösseres/ teureres.
Für andere Jobs sind wiederum professionelle Camcorder oder Broadcast Kameras mit Abstand am besten geeignet.
Auf der anderen Seite geht so manches auch am einfachsten mit einer BMD Pocket, oder mit einer Hybrid Camera wie den Sony Alphas...oder wer sportlich unterwegs ist verdient sein Geld womöglich mit GoPros....;))
Von dem her könnte ich nicht so einfach sagen welche Kameras ich nutzen würde, wenn ich das filmen als Job machen würde.
Die Fragen lauten immer zuerst: Was für Filme ? Wie teuer dürfen die denn sein ?
Gruss Boris
In Krisenzeiten suchen intelligente Menschen nach Lösungen, während Dummköpfe nach Schuldigen suchen (Loriot).



Urtona
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Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von Urtona »

Darth Schneider hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 12:08 Für auf einen Gimbal, oder für eine grosse Drohne, oder für auf einem Kamera Kran, ist die Fx3 schon wahrscheinlich besser geeignet als die Alpha.
Aber ev täusche ich mich da auch...;)
Die FX3 ist etwas breiter, tiefer und schwerer als eine A7sIII. Aber sie baut 1,86 cm niedriger. Macht alles wohl eher keinen Unterschied für den Betrieb mit Gimbal, Drohne oder anderen Bühnen...



rush
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Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von rush »

r.p.television hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 13:11 Wer natürlich wie ein Depp drauflosfilmt und mit ISOs zwischen 6400 und 12800 draufhält, der wäre grundsätzlich beraten etwas anderes zu machen als Kameras zu belästigen.
Finde ich jetzt in der Tat etwas anmaßend - denn Dual Gain ist allgemein noch nicht nicht allzu weit verbreitet und Nutzer die sich bisher wenig mit den Sonys beschäftigt haben können das einfach nicht wissen - zumal es Sony ja auch nicht offen kommuniziert. Wer sich also nicht näher damit beschäftigt und direkt loslegt wird sich definitiv auch im Bereich zwischen 5000-12800 bewegen.

Viel eher sollte Sony darauf hinweisen als potentielle Nutzer als Deppen zu bezeichnen wenn sie mit Kameras arbeiten wie man es bisher gewohnt war.
keep ya head up



r.p.television
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Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von r.p.television »

rush hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 13:55
r.p.television hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 13:11 Wer natürlich wie ein Depp drauflosfilmt und mit ISOs zwischen 6400 und 12800 draufhält, der wäre grundsätzlich beraten etwas anderes zu machen als Kameras zu belästigen.
Finde ich jetzt in der Tat etwas anmaßend - denn Dual Gain ist allgemein noch nicht nicht allzu weit verbreitet und Nutzer die sich bisher wenig mit den Sonys beschäftigt haben können das einfach nicht wissen - zumal es Sony ja auch nicht offen kommuniziert. Wer sich also nicht näher damit beschäftigt und direkt loslegt wird sich definitiv auch im Bereich zwischen 5000-12800 bewegen.

Viel eher sollte Sony darauf hinweisen als potentielle Nutzer als Deppen zu bezeichnen wenn sie mit Kameras arbeiten wie man es bisher gewohnt war.
Ich finde das gar nicht anmaßend. Es gehört zur allerersten Hausaufgabe eines jeden Kameramannes sich mit den Stärken und Schwächen der Kamera auseinanderzusetzen, mit der er zukünftig arbeitet. Was mittlerweile ja noch viel einfacher ist aufgrund der tausend Videos im Netz. Aber selbst wenn die nicht vorhanden sind: Sobald ich meine Kamera ausgepackt habe filme ich Samples mit aufgesetztem Objektivdeckel mit den verschiedenen ISO-Stufen, um direkt Profile für Neat Video anzulegen. Spätenstens dann wäre auch mir aufgefallen dass man besser ISO 6400 bis ausschließlich 12800 meidet, und erst wieder mit 12800 filmt.
Und wenn ich mir eine Kamera leihe, sollte man nindestens einen Tag vorab einkalkulieren, um sich mit der Kamera einzuarbeiten.
Wer das nicht macht arbeitet eben nicht professionell und genauso werden dann halt auch die Ergebnisse. Aber ich denke keiner ausser den Testern wird mit unförderlichen ISO-Stufen filmen. Genauso wenig wie man - wenn man halbwegs Ahnung hat - mit F22 filmt. Förderliche Blenden gehören zwar generell zur allgemeinen Knowledge-Basic, aber man sollte sich immer mit der jeweiligen Kamera auseinandersetzen.
Als noch auf Film gedreht wurde gab es nicht umsonst zahlreiche Testdrehs wie diverse Kostüme auf jeweiligen Fimsorten gewirkt haben. Das gehört einfach zur Vorbereitung.



rob
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Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von rob »

Als kleine Ergänzung:

Über das 12.800er ISO der A7S III hatten wir auch schon bereits hier geschrieben:
https://www.slashcam.de/artikel/Test/De ... ic-S5.html

Viele Grüße

Rob/
slashCAM



iasi
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Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von iasi »

r.p.television hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 13:11
Funless hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 12:19 Für alle die auf Kamera Vergleiche stehen ...

Das Video greift auch noch mal sehr gut auf dass es absolut überflüssig ist über die Noise-Reduction zu diskutieren, denn die FX3, FX6 oder A7siii bieten so viel Lowlight-Sensivity bei den nativen ISOs an, wo einfach noch nichts rauscht. Und dementsprechend keine Noise-Reduction eingreifen müsste. Von daher ist es Makulatur sich über eine fehlende Abschaltmöglichkeit bei der A7siii und wohl auch bei der FX3 zu beschweren. Wer die Kameras kennt und dementsprechend damit arbeitet, wird damit kein Problem haben. Wer natürlich wie ein Depp drauflosfilmt und mit ISOs zwischen 6400 und 12800 draufhält, der wäre grundsätzlich beraten etwas anderes zu machen als Kameras zu belästigen.
ICH würde mir eher eine dritte native ISO Stufe um 6400 wünschen, weil ich oft in der Verlegenheit bin einen ND-Filter aufzuschrauben, weil die unteren ISO-Stufen noch zu dunkel sind, und man bei 12800 man bereits über F8 hinausmuss.
Das ist doch nicht richtig. In einem Video zeigt ein Tester, der externes Raw mit internem 10bit der 7S3 vergleicht, dass es schon bei ISO640 rauscht. Und schon da schmiert die interne NR es eher weniger schön zu.

Optimales Belichten fordert doch eigentlich immer ND-Filter, auch wenn man bei intenem 10bit Spielraum via ISO hat, bei dem der Unterschied zum Optimum akzeptabel ist.

Der Test in diesem Video ist letztlich belanglos, mehr als "das Bild sieht fantastisch aus", kommt nicht rüber. Dabei wollen sie doch Cine-Cams vergleichen.
Unter normalen Drehbedingungen unterscheiden sich moderne Cine-Cams doch nur noch im Workflow und dem Gestaltungsspielraum, aber doch nicht mehr wirklich erheblich im Bildergebnis. Da müsste man dann schon eine Alexa65 mit einer P4k vergleichen.

Völlig unverständlich ist mir bei diesem Test, dass sie über Cine-Shots plappern, dann aber aus der Hand herumfilmen und noch nicht einmal die Option mit externem Raw testen.



rush
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Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von rush »

@R.p. Man sollte nicht erwarten daß die A7sIII nur von Profis gekauft / genutzt wird.

Manchmal bekommt man solch eine Kamera als B Cam spontan mit an die Hand.

Wüsstest du adhoc die besten Settings einer R5, S1, GH5 etc aus dem Kopf wenn sie Dir die Produktion am Drehtag einfach mit zur Seite stellt als B oder C Cam?

Ja - es ist heutzutage einfach sich darüber zu informieren und normalerweise wird man das auch tun - aber Sony könnte diesen Punkt doch in der Tat auch etwas klarer kommunizieren für Zwecke in denen man womöglich keine Zeit hat sich damit zu befassen. Ein Hinweis im Handbuch wäre für meine Begriffe nicht zu viel verlangt. Just my 2 cents
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iasi
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Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von iasi »

rob hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 14:33 Als kleine Ergänzung:

Über das 12.800er ISO der A7S III hatten wir auch schon bereits hier geschrieben:
https://www.slashcam.de/artikel/Test/De ... ic-S5.html

Viele Grüße

Rob/
slashCAM
Dies ist auch der wirklich herausragende Vorteil der FX3 bzw. A7sIII.

Wobei Raw dann doch noch bessere Ergebnisse ermöglicht, als die interne NR. Es ist wirklich zu hoffen, dass auch BMs Rekorder bald die 16bit-Raw zu nutzen weiß und in BRAW speichert.



iasi
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Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von iasi »

rush hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 15:06 @R.p. Man sollte nicht erwarten daß die A7sIII nur von Profis gekauft / genutzt wird.

Manchmal bekommt man solch eine Kamera als B Cam spontan mit an die Hand.

Wüsstest du adhoc die besten Settings einer R5, S1, GH5 etc aus dem Kopf wenn sie Dir die Produktion am Drehtag einfach mit zur Seite stellt als B oder C Cam?
Da würde ich mich fragen, was das denn für eine Produktion ist.



rush
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Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von rush »

Alltag, iasi. Denk nicht immer nur ans Kino.
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r.p.television
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Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von r.p.television »

rush hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 15:06 @R.p. Man sollte nicht erwarten daß die A7sIII nur von Profis gekauft / genutzt wird.
Selbst wenn man kein Profi ist. Man kauft sich diese Kamera ja sehr bewusst. Ich bezweifle sehr dass es im Jahr 2021 noch einen Käufer einer A7siii gibt, der noch nichts gehört, gesehen oder gelesen hat bezüglich der Besonderheiten bezüglich des ISO-Verhaltens dieser Kamera. Wenn doch sage ich: Selbst schuld. Ich kaufe mir ja auch keinen Sportwagen und tanke dann Benzin mit zu wenig Oktan. Man muss sich eben informieren. Wer es nicht tut hat immer ein Problem. Oder wie ich sage: Unwissenheit schützt vor Dummheit nicht.
rush hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 15:06 Wüsstest du adhoc die besten Settings einer R5, S1, GH5 etc aus dem Kopf wenn sie Dir die Produktion am Drehtag einfach mit zur Seite stellt als B oder C Cam?
Nein, natürlich kenne ich nicht alle Settings aller Kameras. Aber ich sehe es in dem Fall als meinen Job an den PL, Producer, Autoren, DIT, Redakteur oder wen auch immer damit zu belästigen, dass er mir sehr genau darüber bescheid stösst mit welchen Kameras wie was gedreht wird. Manchmal stösst man damit tatsächlich auf Unverständnis, weil es eben genug Kollegen gibt die es damit nicht so genau nehmen. Was nicht selten in Arbeiten resultiert, die unter den Möglcihkeiten produziert werden. Es ist mein Job beim jeweiligen Dreh das bestmögliche rauszuholen. Ich weiss dass es Kollegen gibt die das lässiger sehen. Die auch gerne so tun als wären sie erfahren genug um mit jeder Kamera umgehen zu können und alles zu wissen. Meine Erfahrung dazu ist: Gerade die, die vorgeben alles zu wissen, wissen meist wenig bis gar nichts. Denn jeder lernt jeden Tag dazu. Wer etwas anderes behauptet hat nichts gelernt. Und dazu gehört in unserem Berufsfeld sich auch ständig mit neuer Technik auseinanderzusetzen. Ich bekomme beispielsweise auch ständig Einladungen über Produktvorstellungen diverser Kameras. Man kann sich hier im Forum sehr gut einlesen. Es gibt zahlreiche Videos, Factsheets, White Papers im Netz. Ich habe mir schon Einstellungen ausgedruckt um eine FS7 noch am Set auf eine andere Kamera zu matchen. Das gehört zum Job. Wer tatsächlich am Set einfach eine Kamera in die Hand gedrückt bekommt hat entweder selbst seinen Job nicht richtig gemacht oder hat es am Set nicht mit Profis zu tun. MIr jedenfalls wurde am Set noch nie mal eben irgendeine Kamera in die Hand gedrückt. Das wäre vielleicht passiert, aber ich bohre im Vorfeld dementsprechend nach damit so was nicht passiert.

Klar finde ich es auch etwas seltsam dass Sony nicht diese Besonderheit oder Stärke offen kommuniziert. Aber wer sich eine Kamera kauft - vorallem bei der Wartezeit der A7siii - wird bis dahin normalerweise alles wissen was man wissen muss. Meine Meinung.



iasi
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Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von iasi »

rush hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 15:23 Alltag, iasi. Denk nicht immer nur ans Kino.
Da muss ich nicht ans Kino denken.

So etwas ist generell unprofessionell.



r.p.television
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Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von r.p.television »

iasi hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 15:02
r.p.television hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 13:11

Das Video greift auch noch mal sehr gut auf dass es absolut überflüssig ist über die Noise-Reduction zu diskutieren, denn die FX3, FX6 oder A7siii bieten so viel Lowlight-Sensivity bei den nativen ISOs an, wo einfach noch nichts rauscht. Und dementsprechend keine Noise-Reduction eingreifen müsste. Von daher ist es Makulatur sich über eine fehlende Abschaltmöglichkeit bei der A7siii und wohl auch bei der FX3 zu beschweren. Wer die Kameras kennt und dementsprechend damit arbeitet, wird damit kein Problem haben. Wer natürlich wie ein Depp drauflosfilmt und mit ISOs zwischen 6400 und 12800 draufhält, der wäre grundsätzlich beraten etwas anderes zu machen als Kameras zu belästigen.
ICH würde mir eher eine dritte native ISO Stufe um 6400 wünschen, weil ich oft in der Verlegenheit bin einen ND-Filter aufzuschrauben, weil die unteren ISO-Stufen noch zu dunkel sind, und man bei 12800 man bereits über F8 hinausmuss.
Das ist doch nicht richtig. In einem Video zeigt ein Tester, der externes Raw mit internem 10bit der 7S3 vergleicht, dass es schon bei ISO640 rauscht. Und schon da schmiert die interne NR es eher weniger schön zu.

Optimales Belichten fordert doch eigentlich immer ND-Filter, auch wenn man bei intenem 10bit Spielraum via ISO hat, bei dem der Unterschied zum Optimum akzeptabel ist.

Der Test in diesem Video ist letztlich belanglos, mehr als "das Bild sieht fantastisch aus", kommt nicht rüber. Dabei wollen sie doch Cine-Cams vergleichen.
Unter normalen Drehbedingungen unterscheiden sich moderne Cine-Cams doch nur noch im Workflow und dem Gestaltungsspielraum, aber doch nicht mehr wirklich erheblich im Bildergebnis. Da müsste man dann schon eine Alexa65 mit einer P4k vergleichen.

Völlig unverständlich ist mir bei diesem Test, dass sie über Cine-Shots plappern, dann aber aus der Hand herumfilmen und noch nicht einmal die Option mit externem Raw testen.
Ja, jede Kamera rauscht auch schon bei den optimalsten Iso-Settings. Genauso wie jeder Film früher sichtbares Korn hatte.
ich weiss dass sich Leute da zu Tode pixelpeepen. Und von Plastiklook etc reden. Man muss dabei aber irgendwann mal die Kirche im Dorf lassen.
Klar schmiert eine Noise-Reduktion theoretisch oder messbar praktisch diverse Nuancen weg, aber wir müssen mal darüber nachdenken wie der Content im Regelfall zum Consumenten kommt. Solche Nuncen werden sowieso durch Streaming-Komprimierungen, Projektionsfehler oder Skalierungen weggebügelt. Selbst im heiligen Kino waren die Kopien so unterirdisch dass man das ursprüngliche Korn nicht mal erahnen konnte. Man sollte klar bis zu einem gewissen Punkt das beste rausholen. Das Einhalten der optimalen Iso-Felder gehört dazu. Aber ob das Ergebnis nun bei ISO640 mit oder ohne abschaltbarer Noise-Reduktion einen wirklichen Unterschied zeigt (ja, wird es wohl mit der Lupe), aber da sollte man lieber das Augenmerk auf andere Dinge lenken. In dem Fall würde mich beim Dreh ein aufgesetzter Atomos eher behindern und das Resultät sehr viel mehr limitieren als die letzten 2% Detail. Es wird immer mal Anwendungen geben wo es Sinn machen wird extern mit Raw aufzuzeichnen. Die Möglichkeiten habe ich. Und auch schon ausgetestet. Aber grundsätzlich empfinde ich das 10bit 422 All-Intra schon wirklich sehr gut. Mehr geht aber immer. Klar. Ist nur die Frage ob man sich diese Datenmengen bei bestimmten Produktionen antun will. Es ist schon ein Unterschied ob ich 10 Stunden Rohmaterial in UHD Pro Res Raw auf Platten archivieren muss oder XAVC All-Intra mit circa einem Drittel des Datenvolumens. Ich habe selbst schon viel in 4k Raw gefilmt. Das war aber auch zu Zeiten als es anders gar nicht ging.



markusG
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Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von markusG »

r.p.television hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 15:28 Klar finde ich es auch etwas seltsam dass Sony nicht diese Besonderheit oder Stärke offen kommuniziert. Aber wer sich eine Kamera kauft - vorallem bei der Wartezeit der A7siii - wird bis dahin normalerweise alles wissen was man wissen muss. Meine Meinung.
Nichts für ungut, aber was du beschreibst ist der Optimalfall. Die Kamera wird aber wohl nicht nur dafür angeschafft, sondern auch für Extremfälle. Aus dem Jeep auf Schotterstrecke filmen, ND Filter durch Steinschlag zerkratzt/zerstört (da ja nicht intern) etc.; da kann man dann halt auch mit ISO gegensteuern. Ist vielleicht nicht optimal, aber so ist auch die Realität da draussen. Nicht alles ist 100%tig kontrollierbar, sieht man an den Drehverhältnissen von z.B. Waterworld, Apocalype Now...und mein Lieblingsbeispiel Indiana Jones: weil das Tageslicht zu verschwinden drohte hat Indi den Typen mit dem Säbel auf dem Basar einfach erschossen statt elaboriert zu kämpfen, wie ursprünglich geplant. Happy Accident. Da jetzt einfach mal das Label "unprofessionell" drüber zu bügeln finde ich nicht zielführend. Die Kamera ist ein Tool, und wenn jmd. das Optimum verlässt kann er das genauso bewusst machen. Das macht es nicht gleich "unprofessionell". Alles andere ist doch Nazi :P

*edit:
r.p.television hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 15:54 Man muss dabei aber irgendwann mal die Kirche im Dorf lassen.
Ganz genau.
/edit
iasi hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 15:43 Da muss ich nicht ans Kino denken.

So etwas ist generell unprofessionell.
Schon wieder so nen Label. Bourne Identität, Blair Witch Project, Crank, 28 Days Later...alles unprofessionelle Kinofilme, nech? ;)

Um dich mal aus dem Nachbarthread zu zitieren:
iasi hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 15:43Es kommt doch immer auf den Einsatzzweck an.
Zuletzt geändert von markusG am Do 25 Feb, 2021 15:58, insgesamt 2-mal geändert.



Axel
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Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von Axel »

Die FX3 ist eine sehr sexy Kamera. Ich bin in das Gehäuse verliebt. Nicht wegen des doofen und eher gewollten "Cine"-Schriftzugs, sondern wegen der süßen roten Lämpchen (über die camera conspiracies spottet, dass der Nutzer dann weiß, dass er sich gerade die Lowlight-Farben verhunzt). Der Record-Knopf, der leuchtet: Hals Auge oder die Bedienknöpfe meiner alten Revox-Bandmaschine, mit ihrem penetranten Metallgestank. Ich hoffe, die FX3 hat auch so eine Duftdrüse, ich würde sie glatt mit ins Bett nehmen ...

Die A7Siii auf der anderen Seite: ein Gehäuse wie vom "Defekt - jede Kamera 1 €" - Wühltisch, ein völlig überfrachtetes schwarzes Monstrum. Und dieser lächerliche Sucher-Spitzgiebel!

Wären sie gleichzeitig herausgekommen, hätte ich statt der A7Siii die FX3 gekauft?

Antwort: ja, für 500 € weniger( EDIT: ... als die A7Siii meine ich, also 3700 € UPE), auch, wenn der XLR-Griff nicht inbegriffen gewesen wäre.

So aber finde ich ehrlich gesagt das Display einer Cine-Kamera nicht würdig.
2:3 statt 16:9.
Und 2,9 Zoll mit 1.440.000 Bildpunkten (von denen man oben und unten noch was abziehen muss!).
Statt? Nun, zum Beispiel "3,5 Zoll LCD-Touchscreen mit 2,76 Millionen Bildpunkten (1.280 x 720 x RGB)". Das ist aus der Beschreibung der Canon C70.

Nicht direkt Scheiße, aber bloß geht so. Zum Scharfstellen zum Beispiel. Wie gut, dass man das kaum noch muss. Die A7Siii hat einen Sucher mit 3,14 Millionen Bildpunkten (der übrigens mehr Batterie zieht als das Display).

Den Griff find ich cool. Hab mich immer gesträubt, ein Tophandle zu montieren, nun mach ich's aber.

Außerdem: überall werden die vorgebohrten paar Schraubengewinde gelobt, die die FX3 u.a. ideal für Gimbal-Montage machen ...

???

Auf Gimbals ist überwiegend eine zweite Stativschraube unten gefragt, und die hat die FX3 nicht. Mein 49 € Cage von Smallrig hat sie. Und satte 29 weitere.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...
Zuletzt geändert von Axel am Do 25 Feb, 2021 16:16, insgesamt 1-mal geändert.



r.p.television
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Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von r.p.television »

markusG hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 15:54
r.p.television hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 15:28 Klar finde ich es auch etwas seltsam dass Sony nicht diese Besonderheit oder Stärke offen kommuniziert. Aber wer sich eine Kamera kauft - vorallem bei der Wartezeit der A7siii - wird bis dahin normalerweise alles wissen was man wissen muss. Meine Meinung.
Nichts für ungut, aber was du beschreibst ist der Optimalfall. Die Kamera wird aber wohl nicht nur dafür angeschafft, sondern auch für Extremfälle. Aus dem Jeep auf Schotterstrecke filmen, ND Filter durch Steinschlag zerkratzt/zerstört (da ja nicht intern) etc.; da kann man dann halt auch mit ISO gegensteuern. Ist vielleicht nicht optimal, aber so ist auch die Realität da draussen. Nicht alles ist 100%tig kontrollierbar, sieht man an den Drehverhältnissen von z.B. Waterworld, Apocalype Now...und mein Lieblingsbeispiel Indiana Jones: weil das Tageslicht zu verschwinden drohte hat Indi den Typen mit dem Säbel auf dem Basar einfach erschossen statt elaboriert zu kämpfen, wie ursprünglich geplant. Happy Accident. Da jetzt einfach mal das Label "unprofessionell" drüber zu bügeln finde ich nicht zielführend. Die Kamera ist ein Tool, und wenn jmd. das Optimum verlässt kann er das genauso bewusst machen. Das macht es nicht gleich "unprofessionell". Alles andere ist doch Nazi :P
Ja, aber das was Du beschreibst sind einfach EInschränkungen durch Bedingungen beim Dreh und nicht durch Unwissenheit des Kameramannes.
Ich hab auch direkt bei einem der allersten Drehs mit ISO 320 statt 640 gefilmt (früher war das ja gar nicht möglich), weil der ND-Filter kaputt war. War eben ein Kompromiss aus leicht geändertem Shutterwinkel, reduzierter ISO und F12. Manchmal muss man pfuschen. Ja. Aber grundsätzlich blauäugig in einen kompletten Drehtag reinzutaumeln? Kann man machen. Sollte man aber nicht.
Es gibt logischerweise Ausnahmen bei sehr speziellen Drehs, wo man sich dann unterwegs doch mal eine andere Kamera besorgt und man sich darauf nicht optimal vorbereiten kann. Aber das sind Ausnahmen und niemals die Regel.

Und klar: Eine A7siii ist jetzt nicht DIE Kamera für absolutes Highend. Dafür gib es andere Kameras. Aber es ist eben eine Kamera mit der man sehr schnell produzieren kann. Unter Bedingungen wo andere Kameras nicht oder nur sehr schlecht zum Einsatz kommen. Eben weil man damit mal eben schnell wohin klettern kann oder sie auf ein kompaktes Gimbal setzt. Und man damit in dunklen Räumen ohne Licht zu achtbaren Ergebnissen kommt, wo man bei anderen Kameras ausleuchten müsste. Wenn ich an meinen letzten Dreh in der vereisten Mine denke. Will ich da eine Alexa 65 mit rein nehmen? Weil die theoretisch bessere Bilder liefert? Nein. Das wäre schlicht Selbstmord.



roki100
Beiträge: 18810

Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von roki100 »

r.p.television hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 16:15 Will ich da eine Alexa 65 mit rein nehmen?
Oo ja, das wäre spannend zu sehen bzw. das Ergebnis! :)
"Deine Zeit ist begrenzt. Verschwende sie nicht damit, das Leben eines Anderen zu leben"
(Steve Jobs)



r.p.television
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Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von r.p.television »

roki100 hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 16:18
r.p.television hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 16:15 Will ich da eine Alexa 65 mit rein nehmen?
Oo ja, das wäre spannend zu sehen bzw. das Ergebnis! :)
Das hätte schlicht KEIN Ergebnis gegeben. Weil man mit einer Alexa65 da im Winter gar nicht hingekommen wäre. Und spätestens drin hätte man keinen Platz gehabt. Statt zartem Licht aus einer kleinen Aputure hätte man stärker leuchten müssen, was aber wiederum das Schattenspiel negativ beeinflusst. Bei solchen Drehs ist eine A7SIII oder FX3 schon revolutionär. Das muss man einfach so sehen.



roki100
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Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von roki100 »

r.p.television hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 16:36
roki100 hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 16:18

Oo ja, das wäre spannend zu sehen bzw. das Ergebnis! :)
Das hätte schlicht KEIN Ergebnis gegeben. Weil man mit einer Alexa65 da im Winter gar nicht hingekommen wäre.
Ah kein Problem für dich, man sieht es dir an (in deinem Video), Du könntest die Alexa wie Rucksack tragen und auf Berge damit klettern... ;)
"Deine Zeit ist begrenzt. Verschwende sie nicht damit, das Leben eines Anderen zu leben"
(Steve Jobs)



Darth Schneider
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Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von Darth Schneider »

Sau blöd wenn man mit so einer ARRI in einer dunklen zu engen Höhle, feststecken würde....
Gruss Boris
In Krisenzeiten suchen intelligente Menschen nach Lösungen, während Dummköpfe nach Schuldigen suchen (Loriot).



Darth Schneider
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Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von Darth Schneider »

Oder nach Tschernobyl dort Filmen wo der Reaktor war.
Dann kannst du die grosse metallene ARRI gleich dort lassen...
Eine kleine Kamera könnte man ev noch schützen...Kleinere Angriffsfläche ;)
Gruss Boris
In Krisenzeiten suchen intelligente Menschen nach Lösungen, während Dummköpfe nach Schuldigen suchen (Loriot).



r.p.television
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Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von r.p.television »

roki100 hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 16:45
r.p.television hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 16:36

Das hätte schlicht KEIN Ergebnis gegeben. Weil man mit einer Alexa65 da im Winter gar nicht hingekommen wäre.
Ah kein Problem für dich, man sieht es dir an (in deinem Video), Du könntest die Alexa wie Rucksack tragen und auf Berge damit klettern... ;)
Haha, das ist aber leider so nicht zutreffend. Eben weil die Leute immer gedacht haben ich wär ausserordentlich belastbar habe ich mich in der Vergangenheit selber unter Druck gesetzt und habe immer viel zu schweres Zeugs mit mir rumgeschleppt. Damals aber oft noch mangels Alternativen, wenn man einen bestimmten Qualitätsstandard haben wollte. Leider hat sich das über die Jahre gerächt. Ich geh halt doch stramm auf die 50 zu. Am Ende eines solchen Tages peinigen mich kaputte Knie, eine kaputte Schulter (Impingement-Syndrom) und spontan auftretende Wirbel-Blockaden.
Daher sind Kameras wie die A7siii, FX3, Pocket 6k etc. ein wahrer Segen für mich, weil man damit so gut wie ohne Kompromisse sehr hochwertig produzieren kann, ohne Sherpas bemühen zu müssen und ohne sich kaputt zu machen.
Nachdem Sony nun eindrücklich unter Beweis gestellt hat dass alles was in einer FX6 drin ist in eine FX3 passt, bin ich mir sicher dass alles was in einer Alexa65 drin ist, auch in eine FX6 passen würde. Man muss es nur wollen und dementsprechend konstruieren. Problem ist nur dass eine gewisse Klientel nicht auf ihre gigantischen Christbaum-Boliden verzichten will. Size does matter und so. Banal aber wahr. Auch das Energie-Managment dieser Saurier ist nicht mehr zeitgemäss weil sich nie jemand darüber beschwert.

Im Endeffekt könnte man schon eine Alexa 65 (als rein überzeichnetes Beispiel) da hochbringen, aber spätestens beim Arri Artemis Trinity wäre mir die Puste ausgegangen. Und ich hätte damit drinnen vermutlich die Hälfte der Eiszapfen abgeräumt. Und man darf nicht das Extra an Licht vergessen was dann nötig gewesen wäre. Die Kamera alleine ist nicht der Flaschenhals.



iasi
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Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von iasi »

r.p.television hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 15:54
iasi hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 15:02

Das ist doch nicht richtig. In einem Video zeigt ein Tester, der externes Raw mit internem 10bit der 7S3 vergleicht, dass es schon bei ISO640 rauscht. Und schon da schmiert die interne NR es eher weniger schön zu.

Optimales Belichten fordert doch eigentlich immer ND-Filter, auch wenn man bei intenem 10bit Spielraum via ISO hat, bei dem der Unterschied zum Optimum akzeptabel ist.

Der Test in diesem Video ist letztlich belanglos, mehr als "das Bild sieht fantastisch aus", kommt nicht rüber. Dabei wollen sie doch Cine-Cams vergleichen.
Unter normalen Drehbedingungen unterscheiden sich moderne Cine-Cams doch nur noch im Workflow und dem Gestaltungsspielraum, aber doch nicht mehr wirklich erheblich im Bildergebnis. Da müsste man dann schon eine Alexa65 mit einer P4k vergleichen.

Völlig unverständlich ist mir bei diesem Test, dass sie über Cine-Shots plappern, dann aber aus der Hand herumfilmen und noch nicht einmal die Option mit externem Raw testen.
Ja, jede Kamera rauscht auch schon bei den optimalsten Iso-Settings. Genauso wie jeder Film früher sichtbares Korn hatte.
ich weiss dass sich Leute da zu Tode pixelpeepen. Und von Plastiklook etc reden. Man muss dabei aber irgendwann mal die Kirche im Dorf lassen.
Klar schmiert eine Noise-Reduktion theoretisch oder messbar praktisch diverse Nuancen weg, aber wir müssen mal darüber nachdenken wie der Content im Regelfall zum Consumenten kommt. Solche Nuncen werden sowieso durch Streaming-Komprimierungen, Projektionsfehler oder Skalierungen weggebügelt. Selbst im heiligen Kino waren die Kopien so unterirdisch dass man das ursprüngliche Korn nicht mal erahnen konnte. Man sollte klar bis zu einem gewissen Punkt das beste rausholen. Das Einhalten der optimalen Iso-Felder gehört dazu. Aber ob das Ergebnis nun bei ISO640 mit oder ohne abschaltbarer Noise-Reduktion einen wirklichen Unterschied zeigt (ja, wird es wohl mit der Lupe), aber da sollte man lieber das Augenmerk auf andere Dinge lenken. In dem Fall würde mich beim Dreh ein aufgesetzter Atomos eher behindern und das Resultät sehr viel mehr limitieren als die letzten 2% Detail. Es wird immer mal Anwendungen geben wo es Sinn machen wird extern mit Raw aufzuzeichnen. Die Möglichkeiten habe ich. Und auch schon ausgetestet. Aber grundsätzlich empfinde ich das 10bit 422 All-Intra schon wirklich sehr gut. Mehr geht aber immer. Klar. Ist nur die Frage ob man sich diese Datenmengen bei bestimmten Produktionen antun will. Es ist schon ein Unterschied ob ich 10 Stunden Rohmaterial in UHD Pro Res Raw auf Platten archivieren muss oder XAVC All-Intra mit circa einem Drittel des Datenvolumens. Ich habe selbst schon viel in 4k Raw gefilmt. Das war aber auch zu Zeiten als es anders gar nicht ging.
Es kommt natürlich an, was gefimt wird und - sagen wir mal - wie wertvoll jede Sekunde ist, die sich vor der Kamera abspielt.
Aber wenn man das Maximale herausholen möchte, ist der Unterschied zwischen kamerainterner Echtzeit-NR und fein abstimmbarer NR in der Post schon von Bedeutung.



Ich muss auch sagen, dass mir Rauschen meist lieber ist, als verschmierende NR-Resultate, die Artefakte erzeugen, welche eben wirklich einen Video-Look erzeugen.



iasi
Beiträge: 31202

Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von iasi »

markusG hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 15:54
iasi hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 15:43 Da muss ich nicht ans Kino denken.

So etwas ist generell unprofessionell.
Schon wieder so nen Label. Bourne Identität, Blair Witch Project, Crank, 28 Days Later...alles unprofessionelle Kinofilme, nech? ;)
Bei diesen Filmen wurde den Kameraleuten sicherlich nicht am ersten Drehtag eine Kamera aufs Auge gedrückt.

Du scheinst nicht mitbekommen zu haben, worum es geht.

Bei all den Filmen, die du hier aufzählst wurde sicherlich in der Vorproduktion die Kamera sehr überlegt ausgewählt und wahrscheinlich auch getestet.

Würde man mir am ersten Drehtag eine Kamera in die Hand drücken, in die ich nicht eingearbeitet bin, würde ich den Job nicht machen.



r.p.television
Beiträge: 3558

Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von r.p.television »

Darth Schneider hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 17:22 Oder nach Tschernobyl dort Filmen wo der Reaktor war.
Dann kannst du die grosse metallene ARRI gleich dort lassen...
Eine kleine Kamera könnte man ev noch schützen...Kleinere Angriffsfläche ;)
Gruss Boris
Auch wenn das schon in den Bereich des OFFTOPICS geht:

Das ist zwar das was man denkt wenn man sich nicht so sehr mit Strahlung beschäftigt hat, aber tatsächlich ist "Strahlung" dort das geringste Problem. Erst recht für die Kameras.
Ich würde bedenkenlos auch eine teure Kamera mit in den Kontrollraum von Reaktor 4 nehmen. Dort herrscht keine Alpha-Strahlung mehr, die solche Geräte "zerschießen" kann. Oder die früher diese Lichtblitze in den S16-Film belichtet hat. Die Alpha-Strahlung lag nur vor weil damals bei der Havarie wirklich Brennstäbe (Pu-239) und Moderationsgraphit im Freien herum lagen. Es sind nachweislich auch nur die Feuerwehrleute, ein paar Reaktorfahrer und soweit ich weiss ein paar Helictoperpiloten bzw Insassen an der direkten Strahlung gestorben. Der langfristige Impact an strahlenbedingten Erkrankungen ist gemessen an der Havarie und denm freigesetzten Isotopen vergleichsweise gering ausgefallen, was andere, sehr spezielle Gründe hatte.
Zudem ist Strontium 90 nach 28 zerfallen und damit seit circa 5 Jahren nicht mehr vorhanden. Heute ist da nur noch Gamma-Strahlung. Und die ist in vielerlei Hinsicht relativ unbedenklich und nur über einen langen Zeitraum gesundheitsschädlich.
Auch die HBO-Serie hat sehr viel Nonsens hervorgebracht. So etwa waren die verstrahlten Reaktorfahrer und Feuerwehrmänner selbst NICHT strahlend, auch wenn das dort so behauptet wird. Deren Zellen wurden eben direkt durch sehr starke Alpha-Strahlung zerstört. Der Vorhang im Krankenhaus sollte nicht etwa Angehörige oder Klinikpersonal vor der Strahlung schützen, sondern die Patienten vor den Keimen. Es dauert tatsächlich recht lange bis Gegenstände selbst soviel Strahlung aufnehmen, dass sie selbst strahlen. Aber dann nur durch direkte, unmittelbare Alpha-Strahlung, aber nie durch Gamma-Strahlung. Soweit zumindest ist mein Wissen. Und ich hab mich recht ausgiebig mit Atomphysikern darüber unterhalten. Es gibt auch immer ein Mißverständnis zwischen Strahlung und der Gefahr von Radionukliden, die als Staub in den Körper gelangen können. Das sind 2 verschiedene paar Stiefel.

Das allergefährlichste in Tschernobyl ist aktuell tatsächlich Tollwut. In den letzten Jahren wurden wiederholt Leute dort von Füchsen attackiert und es gab tatsächlich einige Todesfälle unter Waldarbeitern deswegen. Und natürlich sollte man nicht ohne entsprechenden Schutz in diverse Keller oder Bunker gehen, die nicht dekontaminiert wurden. Im Hospital 126 lagern im Keller die Uniformen und Stiefel der Feuerwehrleute, die den Brand beim Reaktor gelöscht haben. An der Kleidung und speziell den Stiefelsohlen haften bis heute noch sehr viele Alphastrahler, also Radionuklide direkt aus dem havarierten Reaktorkern. Die schweben dort auch unkontrolliert herum und könnten eingeatmet werden. Das wäre dann in der Tat sehr ungesund und kann im schlimmsten Fall tödlich sein. Wenn man in diesen Keller geht muss man eine Vollvisiermaske mit militärischen Filtern tragen, einen Komplettanzug der nochmal an den Übergängen abgetapet ist. Und beim Rausgehen sollte man bevor man Anzug und Maske auszieht kurz abgeduscht werden, damit eventuell anhaftende Radionuklide weggespült werden und nicht aufgewirbelt und inhaliert werden. Aber ansonsten ist die Zone zu 99,9% frei von solchen Alphastrahlern.

Das Problem mit einer Alexa 65 in Tschernobyl ist eher das, dass man mit der nur offiziell auftreten kann. Und dann kriegt man halt auch nur das zu sehen was die wollen was man sieht. Und sich dort kaum bewegen kann. Die interessanten Motive muss man oft ein wenig erklettern oder sind zumindest mit weiten Fußmärschen verbunden. Ich würde dort nur mit Kameras wie Pocket 6k und A7siii produzieren wollen. Oder auch meiner Fuji X-T3 die ich bei der letzten Mission dabei hatte. Die hat sich gut geschlagen. Mit den ganzen anderen Kameras macht man sich vielleicht wichtig, aber auch nur das. Beim ersten Besuch hatte ich eine aufgeriggte FS5 mit Atomos für Interviews dabei. Was für ein unnötiger Ballast das war.
Die bisherige Pocket 6k wäre wegen der unprofessionellen Stromversorgung (ohne extra Geraffel) aus dem Raster gefallen. Die neue mit NP-Akkus betrieben muss ich mir mal holen zum Testen. Das und der ND-Filter ist ein guter Schritt vorwärts.



Darth Schneider
Beiträge: 28302

Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von Darth Schneider »

Für sowas wäre die Pocket eh nur mit Battriegriff zu gebrauchen, denke ich mal spontan als Laie. Aber das Problem bei solchen Aufnahmen sehe ich nicht zuletzt auch im Lüfter, oder nicht ?
Da ist doch so eine, oder am besten gleich zwei, (bestückt mit verschiedenen Objektiven) spiegelnde Hybrid wie von Fuji, Canon, oder Sony schon einfach sicherer, etwas vor Staub und Wasser geschürzt, klein, robust, und handlich und (fast) alles dran...
Gruss Boris
In Krisenzeiten suchen intelligente Menschen nach Lösungen, während Dummköpfe nach Schuldigen suchen (Loriot).



r.p.television
Beiträge: 3558

Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von r.p.television »

iasi hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 18:02

Es kommt natürlich an, was gefimt wird und - sagen wir mal - wie wertvoll jede Sekunde ist, die sich vor der Kamera abspielt.
Aber wenn man das Maximale herausholen möchte, ist der Unterschied zwischen kamerainterner Echtzeit-NR und fein abstimmbarer NR in der Post schon von Bedeutung.



Ich muss auch sagen, dass mir Rauschen meist lieber ist, als verschmierende NR-Resultate, die Artefakte erzeugen, welche eben wirklich einen Video-Look erzeugen.

Ja, ich kenne das Video auch und ich habe selbst mal Vergleichsshots gemacht (also XAVC All-Intra gegen Pro Res Raw), als ich einmal ein Model am Start hatte. Meine Sorge waren weniger verschmierte Noise-Levels abseits in irgendwelchen Schatten (wie im Video) sondern der viel bemühte Plastiklook, den manche der A7siii andichten wollen. Ich hab den Plastiklook weder bei Pro Res Raw noch bei XAVC All-Intra entdecken können. Eher leichte Farbunterschiede und eine etwas anders verlaufende Gammakurve. Ja, die Schatten sind bei Pro Res Raw natürlich schon bei Base Isos verrauscht (bei Pro Res Raw), aber der Unterschied zwischen einem Denoising in der Post und in Echtzeit via XAVC ist dann ohne Pixelpeeping schon sehr gering. Nicht umsonst bemüht man in dem Film eine starke Vergrößerung.
Ich sag mal so: Es ist vielmehr ein Placebo-Effekt. Man WEISS dass man mehr Details aufgezeichnet hat und man sieht das bei der Postpro. Aber irgendwie auch nur dort auf dem Seziertisch. Später, nach dem Grading und dem Export ist das in der Regel alles relativ egal. Ich betone: Relativ. Je nach Anwendungszweck. Wenn da natürlich ein Colorist hockt, der beim Graden beinahe schon Rotoscoping betreibt, ist natürlich Pro Res Raw klar im Vorteil. Die Frage ist nur: Wie oft nimmt man dafür eine A7siii? Ich will den Sinn nicht komplett in Frage stellen, aber diese Kamera kommt dann eben doch nicht für den glossy Werbedreh in Betracht, sondern für andere Sachen mit weniger Budget und Postpro-Aufwand.

Was aber nichts daran ändert dass ich mich selbst wohler fühle das ein oder andere mit Raw aufzuzeichnen. Weil es einem ein gutes Gefühl gibt. Das es dabei eher eine homöopathische Wirkung entfaltet ist wohl wirklich eine Glaubensfrage.

Ich fände es besser man hätte bei jeder Kamera (und damit meine ich selbstredend auch die A7siii und FX3) eine Eingriffsmöglichkeit auf die Noise-Reduction. Und dabei aber gleichzeitig die Option auf höhere Datenraten. Es muss dabei aber nicht zwangsweise ProRes (Raw) sein, sondern die Freigabe des bereits verifizierten XAVC Class 480 (statt 300). Dann müsste vorab nicht denoised werden um die Bandbreite der Aufzeichnung nicht zu überfordern. Denn das ist ja einer der Hauptgründe für das Denoising. Man kann das Bild besser komprimieren ohne dass es bei Spitzen zu Zerbrüchen kommt.

Letztendlich aber auch fraglich. Denn niemand sieht in der Regel ein perfektes Master aus dem NLE, wo die volle Quanitisierung, Farbunterabtastung und Bitrate verfügbar ist. Sondern aktuell eher ein HEVC mit um die 30mbit.



r.p.television
Beiträge: 3558

Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von r.p.television »

Darth Schneider hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 18:34 Für sowas wäre die Pocket eh nur mit Battriegriff zu gebrauchen, denke ich mal spontan als Laie. Aber das Problem bei solchen Aufnahmen sehe ich nicht zuletzt auch im Lüfter, oder nicht ?
Da ist doch so eine, oder am besten gleich zwei, (bestückt mit verschiedenen Objektiven) spiegelnde Hybrid wie von Fuji, Canon, oder Sony schon einfach sicherer, etwas vor Staub und Wasser geschürzt, klein, robust, und handlich und (fast) alles dran...
Gruss Boris
Also für den Fall der Fälle dass man dort tatsächlich in einen staubigen Keller mit Alphastrahlern geht, würde ich nur auf eine Kamera mit passiver Kühlung setzen. Denn auch die Kamera muss vollständig abgeklebt werden. Eine Kamera die aktiv Luft ansaugt wäre dort natürlich äusserst doof, denn entweder läuft die Kamera aufgrund der Abklebung heiss oder sie saugt Radionuklide an und man nimmt diese mit der Kamera nach Hause.

Also von daher bergen aktive Kühlungen immer auch Risiken, wenn auch nicht ganz so drastisch wie in diesem Beispiel. Die Kühlung der FX3 scheint "isoliert" zu sein, also die Wetterbeständigkeit nicht zu beeinträchtigen. Wie es bei der Kühlung der Pocket 6k aussieht weiss ich nicht. Nachdem das keine Kamera für outdoor ist und auch nie entsprechend beworben wird, denke ich geht hier angesaugt Kühlluft auch direkt ins Gehäuseinnere. Was sie natürlich für viele Anwendungen im Outdoor-Bereich ausschließt, sobald Feuchtigkeit und Staub vorliegen.
Ich meine dass auch die Aktivkühlung der Panasonic SH1 die Wetterbeständigkeit aufhebt. Was mit unter ein Grund war warum sie für mich nicht in Betracht kam.

Letztendlich, wenn ich so zurückdenke habe ich dort sehr viele Interviews mit EVF gedreht. Erstens ist man dort automatisch auf Augenhöhe mit dem Protagonisten, zweitens stabilisiert das Ansetzen mit dem EVF die Kamera sehr gut und die Schärfe sieht man bei einem EVF in der Regel auch sehr viel besser. Auch von daher erscheint mir die A7siii sehr viel sympathischer, je mehr ich darüber nachdenke. Und die FX3 immer obsoleter im Direktvergleich. Für sich alleine wäre das eine Bombenkamera.



rush
Beiträge: 15407

Re: Sony FX3 vorgestellt - die bessere Sony Alpha 7S III für Filmer

Beitrag von rush »

r.p.television hat geschrieben: Do 25 Feb, 2021 19:50 Letztendlich, wenn ich so zurückdenke habe ich dort sehr viele Interviews mit EVF gedreht. Erstens ist man dort automatisch auf Augenhöhe mit dem Protagonisten, zweitens stabilisiert das Ansetzen mit dem EVF die Kamera sehr gut und die Schärfe sieht man bei einem EVF in der Regel auch sehr viel besser. Auch von daher erscheint mir die A7siii sehr viel sympathischer, je mehr ich darüber nachdenke. Und die FX3 immer obsoleter im Direktvergleich.
Exakt so bin ich lang mit der GH2 unterwegs gewesen und später mit der A7rII.
Für mich ist das eine sehr angenehme Art zu fokussieren, Bilder zu bauen und dabei dennoch halbwegs stabilisiert durch den zusätzlichen Kontaktpunkt der Augen am Sucher zu arbeiten.
Klar - ist jetzt kein Gimbal - aber der wird auf Dauer ja auch schwer und nervt manchmal einfach weil er mitgeschleppt werden will und nicht immer nötig ist wenn man vom Stativ auf ein leicht "atmende" Kamera wechselt. Und für Augenhöhe muss man die Dinger (Gimbal) eben ganz schon hoch hinaus strecken...

Daher steht die FX3 für mich persönlich eigentlich zu keinem Zeitpunkt zur Debatte. Ein optionaler, kompakter EVF via MI Shoe (ala Pocket 6k Pro) könnte die Sachlage ggfs verändern...
keep ya head up



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