Da du ja eh simultan aufnimmst, bist du eh weitestgehend auf der sicheren Seite was Speicherfeheler anbetrifft.Pianist hat geschrieben: ↑So 17 Mai, 2026 12:50Wie ist denn Eure Tendenz? Eher weniger Karten mit hoher Kapazität nehmen, und sich darauf verlassen, dass die doppelte Aufnahme genug Sicherheit bietet? Oder das Risiko lieber auf mehr kleinere Karten verteilen, und täglich wechseln? Also ich gehe jetzt mal von einer Drehwoche aus, wo ich jeden Tag woanders bin.
Du musst ja nicht reinschauen, aber warum nicht Abends auf zwei kleine SSDs sichern (z.B. Crucial X9)? So funktioniert es für mich. Ich habe Speicherkarten für einen Tag mit redundanter Aufnahme. Abends kopiere ich ungesichtet auf die zwei SSDs. Davon bleibt eine im Hotel, die andere bei mir - immer räumlich getrennt.
Ich schaue ja auch Abends in alles rein :-)Alex hat geschrieben: ↑So 17 Mai, 2026 15:02 Ja gut, da hat jeder sein eigenes Sicherheitsgefühl.
Ich weiß halt, daß das, was ich im Sucher sehe, nicht unbedingt das sein muss, was auf den Karten ist, denn habe ja keine Hinterbandkontrolle (Hinterchipkontrolle?! 😄).
Es könnte ja auch z.B. der Pufferspeicher defekt sein, Komprimierungsfehler aufgetreten sein, Softwarebugs allgemein, oder was weiß ich, dann helfen dir auch keine 2 Karten in der Kamera mit 4 Backups im Hotel...
Natürlich! Alles andere ist russisches Roulette.Alex hat geschrieben: ↑So 17 Mai, 2026 15:02 Ja gut, da hat jeder sein eigenes Sicherheitsgefühl.
Ich weiß halt, daß das, was ich im Sucher sehe, nicht unbedingt das sein muss, was auf den Karten ist, denn habe ja keine Hinterbandkontrolle (Hinterchipkontrolle?! 😄).
Es könnte ja auch z.B. der Pufferspeicher defekt sein, Komprimierungsfehler aufgetreten sein, Softwarebugs allgemein, oder was weiß ich, dann helfen dir auch keine 2 Karten in der Kamera mit 4 Backups im Hotel...
Was ist dein typisches Einsatzgebiet für dieses Setup, wenn ich fragen darf?Pianist hat geschrieben: ↑So 17 Mai, 2026 19:05 Soweit ich weiß, unterscheidet sich in 4K XAVC-i der Verbrauch nicht wesentlich von dem der FX 9. Bei 8K geht der Verbrauch wohl erst so richtig hoch, aber ich prüfe das noch mal.
Abends im Hotel verspüre ich übrigens nicht die geringste Lust, irgendwelche Aufnahmen zu kontrollieren. Und ich sehe auch keinen Grund, da irgendwas auf andere Speichermedien zu kopieren, zumal ich ohnehin nie einen Laptop dabei habe. Wenn ich von Anfang an auf zwei Karten aufnehme, sollte das sicher genug sein.
Was mir jetzt gerade noch einfällt: weiß jemand, ob es bei der Burano eine nicht dokumentierte Begrenzung der Clips pro Karte gibt? Bei der FX 6 und FX 9 liegt diese Zahl irgendwo zwischen 600 und 700, wenn ich mich richtig erinnere. Wer wie ich viele kurze statt weniger langer Clips dreht, könnte dann irgendwann in die Situation kommen, dass auf den Karten noch ganz viele Minuten frei sind, aber die Kamera plötzlich "Karte voll" sagt. Dann würde zu viel Speicherplatz gar keinen Sinn ergeben.
Im Prinzip brauche ich natürlich keine Burano, ich kann alles, was ich zu machen habe, problemlos mit einer der drei Kameras machen. Die FX 6 würde ich sowieso behalten, weil ich sie gemeinsam mit der a7s iii für Konferenz- und Veranstaltungsberichte einsetze. Muss ja alles in die Rolltasche passen.
Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass ich mit einer Burano und dem GM 28-70 f2 eine sehr leistungsstarke und dennoch nicht zu schwere Kombination hätte. Und je nach Einsatz setze ich eben mal was anderes ran, ob nun meine anderen Sony-Objektive, die beiden Fujinon MK, oder mit PL-Adapter das Fujinon 20-120. Letzteres ist nach wie vor mein Favorit für Bahnbaustellen, und es bildet mit der C 300 mk iii eine feste Kombination. Die Canon ist an sich eine supertolle Kamera, aber sie kann keine Zeitraffer. Und ich kann eben nicht mal eben ein Vollformat-Autofokusobjektiv ransetzen.
Je nach dem, wie meine Einsätze verkettet sind, muss ich also immer grübeln, was ich mitnehme und was nicht. Daher bin ich im Augenblick eher daran interessiert, den Technikbestand zu reduzieren, so wie ich es bei den Objektiven und den Studiomikrofonen bereits gemacht habe bzw. gerade mache.
Matthias
4.000€ für eine defekte FS7? Welcher Händler bietet soviel Geld dafür? Oder wie war das gemeint?
Hab eben mal nachgesehen, weil es mich interessiert hat, gilt es immer noch? Weil da stand was bis Ende letzten Jahres...
Die Burano ist ein Stück kürzer als die FX9, Höhe und Breite sollten gleich sein.rush hat geschrieben: ↑Mo 18 Mai, 2026 16:21 Ahh Trade-In - verstehe :-) Ja, das macht dann natürlich Sinn wenn's so eine Aktion gibt!
Hatte mich schon gewundert wo dieser Betrag herkam.
Die "Sucher" von FS7 und FX9 verdienen den Namen ja eigentlich nicht wirklich - die sind schon ziemlich fummelig. Schade das hier kein Dritthersteller an den "Anschluss" des EVF's andocken darf bzw. Sony keine eigenen Durchgucker mehr am Start hat wie bei den F5/55ern.
Die Burano habe ich noch nicht live gesehen - daher hatte ich zumindest gehofft das Sony den Sucher optimiert was deinen Aussagen nach ja der Fall zu sein scheint.
Auf den Bildern sieht die Burano fast kleiner als eine FX9 aus - das täuscht aber vermutlich. Im Sony Produktvideo sind sie da teils auch nur mit komischen Schulterstützen zu sehen - denn je nach Gewicht der Optik und Akku wird das mit dem Schwerpunkt nicht ganz trivial sein.
Gabs hier nicht letztens einen Link zu einem neuen System das in zwei Ebenen verschiebbar gewesen ist?
Hab den Wechsel von FX9 auf Burano damals gemacht, daher kann ich vielleicht paar Sachen beantworten.Pianist hat geschrieben: ↑So 17 Mai, 2026 19:05 Soweit ich weiß, unterscheidet sich in 4K XAVC-i der Verbrauch nicht wesentlich von dem der FX 9. Bei 8K geht der Verbrauch wohl erst so richtig hoch, aber ich prüfe das noch mal.
Was mir jetzt gerade noch einfällt: weiß jemand, ob es bei der Burano eine nicht dokumentierte Begrenzung der Clips pro Karte gibt? Bei der FX 6 und FX 9 liegt diese Zahl irgendwo zwischen 600 und 700, wenn ich mich richtig erinnere. Wer wie ich viele kurze statt weniger langer Clips dreht, könnte dann irgendwann in die Situation kommen, dass auf den Karten noch ganz viele Minuten frei sind, aber die Kamera plötzlich "Karte voll" sagt. Dann würde zu viel Speicherplatz gar keinen Sinn ergeben.
ja mit 256GB fährt man ganz gut, hab zusatzlich noch eine 1TB für RAW usw.Pianist hat geschrieben: ↑Di 19 Mai, 2026 09:15 Ja, mir wurde inzwischen bestätigt, dass es bei allen Sony-Kameras ein Limit von 601 Clips pro Karte gibt. Das bedeutet bei meinem Drehverhalten, dass 256-GB-Karten sinnvoll sind, und alles darüber hinaus nicht.
Mit welchen Objektiven nutzt Du denn die Burano? Den eingebauten Wackeldackel nutzt man ja am einfachsten mit den Sony-Objektiven. Bei Cine-Festbrennweiten könnte man die Brennweite manuell eingeben, aber bei manuellen Zooms, die ich ja an sich sehr gerne nutze, ergibt das ja keinen Sinn. Aber ich muss wirklich sagen, dass ich immer noch ganz erheblich mit der Vorstellung fremdele, an eine Burano Fotolinsen zu setzen. Technisch spricht da natürlich nichts gegen, das wäre sogar höchst sinnvoll, und gerade das 28-70 f2 ist da natürlich super, aber es entfaltet irgendwie eine ganz eigenartige Außenwirkung, oder sehe ich das zu streng?
Und wenn ich dann am Ende doch ständig das Fujinon MK 18-55 nutze, und daher den IBIS nicht verwende, kann ich auch gleich bei der FX 9 bleiben, und wenn ich einen Sechsfach-Zoom will, greife ich eben zu meiner C 300 mk iii mit Fujinon 20-120.
Irgendwie drehe ich mich gerade mal wieder ziemlich im Kreis...
Matthias
Mich würde weniger die Außenwirkung - als viel eher die Usability der Fotolinsen stören - insbesondere für Reportage-Gedöns und alles was in diese Richtung geht ist der Workflow mit nicht parfokalen Gläsern und "AF only" irgendwie so semi gut meines Erachtens .. zumal man sicherlich auch gucken muss wie man den AF dann überhaupt gescheit getriggert und gesteuert bekommt, etwa beim Schulterbetrieb wenn man den Monitor nicht "touchen" kann und zwischen verschiedenen Tracking Modi etc umschalten mag.Pianist hat geschrieben: ↑Di 19 Mai, 2026 09:15 Aber ich muss wirklich sagen, dass ich immer noch ganz erheblich mit der Vorstellung fremdele, an eine Burano Fotolinsen zu setzen. Technisch spricht da natürlich nichts gegen, das wäre sogar höchst sinnvoll, und gerade das 28-70 f2 ist da natürlich super, aber es entfaltet irgendwie eine ganz eigenartige Außenwirkung, oder sehe ich das zu streng?
Müsste man vielleicht einfach mal ausprobieren bzw. testen ob man dem Wackeldackel eine Kompromissbrennweite "mitgeben" kann die dann auch nicht elektronisch gekoppelte Zooms über den Brennweitenbereich hinweg halbwegs brauchbar ansteuert... das 18-55er könntest du dahingehend ja einfach mal testweise an die A7SIII schnallen, in HD und den S35 Modus gehen und dann gucken wie der IBIS damit umgeht in den verschiedenen Brennweiten um ein Gefühl dafür zu bekommen wie die Burano möglicherweise damit umgeht.
Das stimmt wohl - aber so kennen wir dich hier im Board und es ist ja durchaus interessant deine Überlegungen und Entscheidungen zu verfolgen...
das ist ja das Gute bei der Burano, dass sie es gut gemacht haben :)


