Schon einige Modelle aus der 960er-PCIe-SSDs Serie gelten als die schnellsten NVMe-Flashspeicher die man aktuell kaufen kann. Nun stehen die 970er-Modelle in den Regalen und legen tatsächlich nochmal eins drauf.

Modelle der PRO-Serie sind mit 2 bittigem MLC-Flash ausgestattet, die günstigeren EVOs kommen mit TLC (drei Bit pro Zelle)-Speichermodulen. Die 970 EVO-Serie ist mit 250 GByte bis 2 TByte erhältlich, die 970 PRO gibt es "nur" mit 512 GByte oder 1 TByte Speicherkapazität.
Gegenüber den Vorgängern hat Heise eine um bis zu 50 Prozent verbesserte Schreibleistung gemessen. So schreiben beide Modelle für kurze Zeit um die 3 GB/s. Doch selbst die günstigere 970 EVO fällt auch nach längerer Schreibbelastung nicht unter 2,4 GB/s.
// Top-News auf einen Blick:
- DJI Mini 5 Pro soll so viel wie die Mini 4 Pro kosten
- Nikon Z6III bekommt u.a. Auto-Capture, USB-Streaming, Vogelmodus
- Blackmagic senkt Preise für URSA Cine 12K und 17k Kits radikal
- Google Gemini 2.5 Flash Image Nano Banana bringt Charakterkonsistenz und Multi-Imag
- Neue Sony FX3 und FX30 Firmware bringt BIG6-Startbildschirm, RAW-Video per HDMI und ...
- Google Pixel 10 Pro (XL) kommt mit Generativer KI direkt in der Kamera

Wir sehen für PCIe-SSDs in erster Linie einen Einsatzzweck als Rendercache. Und unter diesem Aspekt bescheinigt der Heise Test der 970-EVOer Serie kaum schlechtere Tauglichkeit, als der 970 PRO. Allerdings kostet die PRO Version aktuell auch "nur" 25 Prozent mehr, als die Standard-EVO.
Insgesamt durchlebt der Flash-Markt gerade eine Phase der Entspannung. So finden sich 1TB-SATA Markenlaufwerke aktuell schon unter 200 Euro. Diese empfehlen sich u.a. als universelle Systemlaufwerke. PCIe-SSDs sind in diesem Anwendungsszenario fast immer überqualifiziert und der Aufpreis gegenüber SATA-SSDs zahlt sich kaum aus.