Frage von oliver heyer:hi.
dieses problem wurde hier schon mehrfach angesprochen, doch keiner hatte eine wirkliche lösung parat. deswegen ein neuer anlauf!
also nach dem authoring mit encore ist meine schrift in den menüs deutlich unscharf. woran liegt das? habe motion menues mit after effects gebastelt, hab die dann mit procoder als mgpeg2 umgewandelt (vbr, 7mbit, 2pass). wenn ich die videos mit dem vlc-player abspiele, sind die schriften scharf. wenn ich die bei encore reinsetze, werde sie nach dem ausspielen als dvd-image unscharf. habs auch auf nem fernseher probiert: immernoch unscharf.
versuch #2: hab die schriften in after effects rausgeknallt und hab die dann mit encore/photoshop nochmal nachgebaut. selbe ergebnis: UNSCHARF!
ich werde wahnsinnig! hilfe!
Antwort von grovel:
Ich kann mich nur wiederholen.
Die Schriften werden auf 720x576 runterskaliert - es ist fast unmöglich sie scharf zu kriegen, man kann höchstens einen scharfen Eindruck vortäuschen.
Grundregeln: keine Serifenschriften (Times) oder andere Schriftarten mit feinen Details (Algerian), nicht kursiv, sondern fett. Schriftgrösse >15. Auf gar keinen Fall Schriftzüge frei platzieren, sondern immer Horizontal ausgerichtet.
Ausserdem harte Kontraste mit dem Hintergrund verhindern, wenn möglich in Photoshop weiche Schatten werfen.
Unscharfe Schriften in DVD-Menus sind immer ein Designproblem, nie ein Programmproblem.
SeeYa grovel
Antwort von Anonymous:
danke.
aber ich verstehe da was nicht so genau:
"Auf gar keinen Fall Schriftzüge frei platzieren, sondern immer Horizontal ausgerichtet."?
meinst du man sollte hinter die schrift ne kontrastreiche fläche setzen?
"Ausserdem harte Kontraste mit dem Hintergrund verhindern"
ich dachte gerade durch starke kontraste lässt sich ne schrift besser lesen, z.b. weiße schrift, dunkler (schwarzer hintergrund)?
Antwort von Axel:
ich dachte gerade durch starke kontraste lässt sich ne schrift besser lesen, z.b. weiße schrift, dunkler (schwarzer hintergrund)?
Ein Teil des Problems ist der Zeilensprung. Stelle dir dein Bild in 576 horizontale Streifen geschnitten vor, von denen jeder zweite abwechselnd hüpft. Die Schrift auf diesen Streifen wirst du lieber rechtwinkling anordnen und feine, vor allem horizontale Details (Serifen) vermeiden. Wenn du es plastisch vor dir siehst, wird"s klar.
Das zweite Problem entsteht durch die Pal-Auflösung. Stelle dir dein Bild aus rechteckigen Mosaiksteinchen zusammengepuzzelt vor. Für den Hintergrund benutzt du nur mattschwarze Steinchen, für die Schrift leuchtend weiße. Der Kontrast ist
so gut, daß du die Kanten der einzelnen Steinchen - vor allem an Rundungen - noch erkennst, selbst wenn du ein paar Schritte zurückgehst. Wenn du jetzt das Bild bewußt etwas unscharf werden läßt ("Starren" ins Unendliche), verschmilzt das Weiß ein wenig mit dem Hintergrund und die Formen der Buchstaben werden glatter.
Von Anfang an wäre das Mosaik schöner gewesen, wenn
a) der Kontrast nicht ganz so krass gewesen wäre
b) du mit verschiedenen grauen Mosaiksteinchen die Kanten geglättet hättest.
Eine glatte Kante
ist unscharf,
wirkt aber scharf, siehe Attachment.