| VHS-C auf DVD überspielen
Frage von Stefan Malte Schumacher:
Hallo
Ich möchte eine Reihe von älteren VHS-C Kassetten, die in den 80ern und frühen 90ern mit dem Camcorder meines Vaters aufgenommen wurden, bearbeiten und auf DVD überspielen. Ich habe nun verschiedenen Optionen offen, wie genau ich das anstellen kann, bin mir aber unsicher welcher Ansatz am sinnvollsten ist.
Das Abspielgerät wird in allen Ansätzen ein kombinierter Video-DVD-Recorder LG 389H sein, der unter anderem einen S-Video Ausgang besitzt.
Option 1 wäre die VHS-C-Kassetten direk über die Dubbing-Funktion des Geräts zu überspielen, dann die MPEG2-Dateien auf dem PC zu extrahieren und zu editieren und dann das fertige Produkt nochmals auf DVD zu brennen. Ich habe gelesen, daß einfache Schnittfunktionen bei MPEG2 möglich sind, ohne daß die Datei wieder - mit dem entsprechende= n Qualitätsverlust - neu encodiert werden müßte. Kann das jemand bestätigen ?
Option 2 wäre den S-Video Ausgang des LG an den S-Video Eingang meiner Geforce 4600 anzuschließen und direkt mit VirtualDub zu capturen. Der Vorteil wäre, daß ich mehr Kontrolle über den Vorgang bzgl. Bitrate etc. hätte sowie die dadurch entstehende Videodatei auch mit einem modernen Videostandard als MPEG2 encodieren könnte. Ich vermute allerdings, daß die Bildqualität über den S-Video-Eingang nicht so = gut sein wird, als wenn die Digitalisierung direkt intern im DVD-Recorder durchgeführt.
Meine erste Frage wäre also ob die beiden Optionen so möglich wären wie ich mir das vorgestellt habe. Wenn ja, welche der beiden Optionen sollte ich vorziehen? Sollte ich, wenn ich mich für Option 2 entscheide= n das fertige Produkt wieder in eine ganz normale DVD umwandeln oder wäre es sinnvoll gleich einen modernen Standard wie H.264/MPEG-4 AVC zu verwenden. Hierbei stellt sich natürlich auch die Frage nach der Wiedergabemöglichkeit in 10- oder 20 Jahren. Bei ganz normalen MPG2-DVDs bin ich da alleine aufgrund der Verbreitung sehr zuversichtlich, bei auf DVD gebrannten AVIs mit MPEG4-Kodierung schon weniger.
Viele Grüße Stefan
Antwort von Ralf- D. Grobe:
"Stefan Malte Schumacher" schrieb im Newsbeitrag VHS-C auf DVD =?ISO-8859-15?Q?=FCberspielen?=###
Moin, Das kommt darauf an, ob Du die alten Bänder nur archivieren willst (;einmal im Jahr mit der Familie ansehen), oder ob Du das Material wirklich schneiden willst. Bei "nur archivieren" ist Option 1 interessant. Feste Datenrate wäre z.B. eine Bearbeitungsbeschleunigung. Was für eine Datei liegt dann als Dub vor? Option 2: Wenn Du "schneiden" willst, so mit Titel und Überblendungen, Filter und Tonkorrektur, solltest Du schauen, ob Deine GraKa Dir ein Capture-Angebot in DV-AVI macht. Mpg- Formate sind nicht gerade bearbeitungsfreundlich. Ralf P.S. Es gibt moderne Camcorder, die stellen Dir einen Video-Line-In zu Verfügung, da kannst Du das VHS-C-Material bequem in DV capturen. Ralf
Antwort von Volker Schauff:
Stefan Malte Schumacher schrieb:
> Das Abspielgerät wird in allen Ansätzen ein kombinierter > Video-DVD-Recorder LG 389H sein, der unter anderem einen S-Video > Ausgang besitzt.
Wird der S-Video Ausgang bei VHS überhaupt genutzt? Wenn ja schätze ich allerdings, dass er nicht sinnvoll genutzt wird (;sprich er trennt das Composite-Signal wieder auf statt wie ein S-VHS Rekorder natives Y/C auszugeben). Die Y/C-Trennung könnte von manchem PC-Produkt sogar besser durchgeführt werden. Vergleichen ob S-Video oder Composite das bessere Ergebnis liefert, kann sich also lohnen.
> Option 1 wäre die VHS-C-Kassetten direk über die Dubbing-Funktion des > Geräts zu überspielen, dann die MPEG2-Dateien auf dem PC zu > extrahieren und zu editieren und dann das fertige Produkt nochmals auf > DVD zu brennen. Ich habe gelesen, daß einfache Schnittfunktionen bei > MPEG2 möglich sind, ohne daß die Datei wieder - mit dem entsprechenden > Qualitätsverlust - neu encodiert werden müßte. Kann das jemand > bestätigen ?
Die Option ist aus diversen Gründen als nicht gut anzusehen.
Der DVD-Rekorder nimmt auch nichts anderes auf, als das was aus dem Video-Ausgang des Rekorders anliegt. Erstens gibt es eh keine sinnvolle Möglichkeit, das Signal schon im Vorfeld abzugreifen, und zweitens ist das bei so hochintegrierten Chips wie man sie heute hat auch garnicht mehr möglich. Das heißt du hast keinerlei qualitativen Vorteil, außer dass du dir eine Kabelstrecke sparst, die aber auch keinen Verlust bedeutet, sofern du nicht den grösten Schrott und z.B. Audio-Kabel zur Videoverbindung nutzt (;falscher Wellenwiderstand%Störung durch Signalreflektion)
Dem entgegen steht, dass On-thy-Fly MPEG-Encoding dem am PC immer unterlegen ist. Ein PC hat viel mehr Möglichkeiten im Vorfeld das Video zu analysieren, bis hin zum 2-Pass VBR Encoding. Und LG hat ohnehin bei weitem nicht den besten MPEG-Encoder.
Beim Schneiden ist es so wie du es gesagt hast: Smart Rendering heißt das Zauberwort. Aber: Sobald nur ein Pixel geändert wird (;Titel einblenden, Helligkeit oder Kontrast ändern, Verzerrungseffekte, Rauschen rausfiltern) wird die geänderte Stelle neu encodiert, und je nachdem wie viel du bearbeitest, bleibt nicht mehr viel Material übrig das nicht neu komprimiert wird. Außerdem kann Smart Rendering zu nicht DVD-konformen GOP-Strukturen führen (;der Womble MPEG Video Wizard, der aber jetzt nicht so prickelnd-viele Schneidemöglichkeiten hat, hat zwar eine Option für DVD-konforme GOPs, muss dann aber um die Schnittstellen oft noch weiter herum neu komprimieren).
Und mit Filtern ist auch Essig, die Kompressionsartefakte vom DVD-Rekorder sind schon drin und das Rauschen geht so noch schlechter raus, und da wirst du feststellen, dass man das durchaus noch gut was filtern kann.
> Option 2 wäre den S-Video Ausgang des LG an den S-Video Eingang meiner > Geforce 4600 anzuschließen und direkt mit VirtualDub zu capturen. Der > Vorteil wäre, daß ich mehr Kontrolle über den Vorgang bzgl. Bitrate > etc. hätte sowie die dadurch entstehende Videodatei auch mit einem > modernen Videostandard als MPEG2 encodieren könnte. Ich vermute > allerdings, daß die Bildqualität über den S-Video-Eingang nicht so gut > sein wird, als wenn die Digitalisierung direkt intern im DVD-Recorder > durchgeführt.
Du vermutest falsch. Die Qualität der Wandlung ist gleich gut wenn je nach Ausstattung der Karte nicht sogar besser. Dazu kommt, dass du natives, unkomprimiertes Material vorliegen hast, welches du auch noch filtern kannst. Und die Qualität des MPEG-Encodings kannst du auch noch gut beeinflussen. Das, was dein DVD-Rekorder mit 8Mbit schafft, kann ein PC im 2-Pass VBR Modus auch mit 4Mbit, wenn nicht sogar besser. Vorausgesetzt, das Schnittprogramm deiner Wahl kann 2-Pass VBR , aber solang man nicht auf so Gurken wie Pinnacle Studio oder (;den zum Schneiden von DVB-Aufnahmen recht guten) Womble MPEG Video Wizard reinfällt, ist 2-Pass VBR heute eigentlich Standard.
Man kann mit MPEG2 immer noch gute Qualität bei gutem Platz erreichen, und es ist nun mal das einzige Format das für DVD-Video in Frage kommt. Und da es ein verbreiteter Standard ist, wird es so schnell nicht aussterben. Was hingegen ist, wenn ein Codec oder ein Containerformat nicht mehr unterstützt wird, ist hingegen offen.
Problem bei dieser Methode ist allerdings, dass der Ton über die Soundkarte läuft und somit unsynchron werden kann. Virtual Dub kann das zwar ausgleichen und tut das auch recht gut, aber es ist und bleibt immer noch eine Bastellösung im Vergleich zu echtem Locked Audio von Videoconvertern mit eigenem Audioteil. Aber probier's aus, es klappt in der Regel wunderbar.
> Meine erste Frage wäre also ob die beiden Optionen so möglich wären > wie ich mir das vorgestellt habe. Wenn ja, welche der beiden Optionen > sollte ich vorziehen? Sollte ich, wenn ich mich für Option 2 entscheiden > das fertige Produkt wieder in eine ganz normale DVD umwandeln oder > wäre es sinnvoll gleich einen modernen Standard wie H.264/MPEG-4 AVC > zu verwenden. Hierbei stellt sich natürlich auch die Frage nach der > Wiedergabemöglichkeit in 10- oder 20 Jahren. Bei ganz normalen > MPG2-DVDs bin ich da alleine aufgrund der Verbreitung sehr > zuversichtlich, bei auf DVD gebrannten AVIs mit MPEG4-Kodierung schon > weniger.
Ich würde mir viel mehr Sorgen machen, ob die DVDs in 10-20 Jahren noch lesbar sind. Denk an regelmäßige Qualitätschecks (;auf Ebene der korrigierbaren Fehler, wird oft genug diskutiert welche Brenner das mit welchen Programmen besonders gut können, denn wenn es nicht mehr korrigierbare Lesefehler sind ist es zu spät) und Umkopieren denken.
Solang es optische Medien gibt, wirst du normale DVDs abspielen können, das ist wohl wahr. Die Verbreitung ist zu groß, und der Aufwand, zu CD und DVD kompatibel zu bleiben minimalst.
In sofern bevorzugenswert.
-- Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502) www.cavalry-command.de - Über Saber Rider und andere 80er Jahre Serien foren.cavalry-command.de - Forum für Spät70er - Früh-90er TV-Nostalgiker www.dark-realms.de - Für Fantasy/Mittelalter und alles mögliche Kreative
Antwort von Chris Rainer:
Hallo Volker, Es wäre sehr wichtig für mich.
Ich habe zwei Videorekorder: Sanyo VHR-H 800 (;so gut wie neu) JVC HR J758E (;bei ebay gekauft), alles funktioniert.
Welches Gerät soll ich verkaufen? Wieviel Wert haben diese Geräte derzeit? Vielen Dank Gruss Chris
Antwort von Heiko Nocon:
Stefan Malte Schumacher wrote:
>Ich habe gelesen, daß einfache Schnittfunktionen bei >MPEG2 möglich sind, ohne daß die Datei wieder - mit dem entsprechenden >Qualitätsverlust - neu encodiert werden müßte. Kann das jemand >bestätigen ?
Nicht ganz. Es muß zwar nicht die ganze Datei neu encodiert werden, aber meist jeweils ein kleiner Bereich um die Schnittstellen herum. Im schlimmsten Fall vom letzten I-Frame vor dem Schnitt bis zum ersten I-Frame nach dem Schnitt.
>Option 2 wäre den S-Video Ausgang des LG an den S-Video Eingang meiner >Geforce 4600 anzuschließen und direkt mit VirtualDub zu capturen.
Die Frage ist erstmal, ob der S-Video-Ausgang beim Abspielen einer VHS-Cassette tatsächlich S-Video liefert. Das wäre eher ungewöhnlich.
>Der >Vorteil wäre, daß ich mehr Kontrolle über den Vorgang bzgl. Bitrate >etc. hätte
Der Hauptvorteil ist, daß du in einem Intraframe-Format (;MJPEG/DV/HuffYUV) capturen kannst, was erstmal sämtliche Probleme beim Schneiden elegant umgeht. Bei Intraframe-Formaten kann man an jeder beliebigen Stelle schneiden. Außerdem kannst du das Material vor der Komprimierung in's Endformat filtern und so typische VHS-Macken etwas kaschieren. Das Material wird dadurch zwar nicht wirklich besser, aber es sieht besser aus und läßt sich auch leichter (;mit weniger Bitratenaufwand) in's Endformat bringen.
>Ich vermute >allerdings, daß die Bildqualität über den S-Video-Eingang nicht so gut >sein wird, als wenn die Digitalisierung direkt intern im DVD-Recorder >durchgeführt.
Die eigentliche Digitalisierung nimmt sich nix, es werden vergleichbare Verfahren verwendet, oft sogar die gleichen ICs. Die interne Digitalisierung solcher Geräte sieht nur deswegen oft besser aus, weil hier auch (;per DSP) gefiltert wird. Das hat aber den Nachteil, daß du keine Kontrolle über die Filterparameter hast und sie nicht dem Material anpassen kannst. Die internen Filter neigen dazu, des Guten etwas zuviel zu tuen.
>Hierbei stellt sich natürlich auch die Frage nach der >Wiedergabemöglichkeit in 10- oder 20 Jahren. Bei ganz normalen >MPG2-DVDs bin ich da alleine aufgrund der Verbreitung sehr >zuversichtlich, bei auf DVD gebrannten AVIs mit MPEG4-Kodierung schon >weniger.
Das Problem ist eher die Haltbarkeit der Medien. Für Langzeitarchivierung sind gebrannte DVDs absolut nicht geeignet. Besser auf Festplatten setzen. Bei den heutigen Preisen dafür kann man sogar darüber Nachdenken, das Material garnicht in ein hochkomprimiertes Endformat zu bringen, sondern es nur zu Schneiden und ansonsten im Intraframe-Format des Captures zu belassen. Damit hält man sich dann alle Optionen für die Zukunft offen.
Antwort von Arne Holm:
"Stefan Malte Schumacher" schrieb >Hallo >Ich möchte eine Reihe von älteren VHS-C Kassetten, die in den 80ern >und frühen 90ern mit dem Camcorder meines Vaters aufgenommen wurden, >bearbeiten und auf DVD überspielen. Ich habe nun verschiedenen >Optionen offen, wie genau ich das anstellen kann, bin mir aber >unsicher welcher Ansatz am sinnvollsten ist. [...]
Ich rate Dir im Interesse Deiner Nerven, Deines Terminkalenders und Deiner Familie, das Material einfach mit dem DVD-Recorder aufzunehmen, den MPEG-Stream aus den vob-Dateien zu extrahieren und in leicht geschnittener Form (;verlustfrei, ohne Neucodierung) auf einer Festplatte zu konservieren. Wenn es umfangreiches Material ist, empfehle ich eine Multimediaplatte, die das ganze gleich selbst abspielen kann.
Selbst bei diesen einfachen Arbeiten treten erfahrungsgemäß immer mal wieder Dinge auf, mit denen man nicht gerechnet hat und man braucht ungefähr 5x so lange dafür, wie vorher gedacht.
Bei der Qualität von VHS-C-Material (;Hast Du Dir das mal auf einem schönen großen TV angesehen?) genügt die Qualität jedes halbwegs modernen DVD-Recorders allemal und irgendwelchen Schnickschnack will man in dieses Material doch wirklich nicht mehr reinrendern. Wenn es so lange rumlag, schon gar nicht.
Ich habe das alles von Anfang an gemacht, vor 15 Jahren begonnen mit einer Fast FPS60-ISA-Karte und kenne mich wirklich mit der Materie aus. Ich habe aber einfach keine Lust mehr, mich mit den Eigenheiten von Treibern, inkompatiblen Betriebssystemen, Codecs und Filtern (;der eine DV-Codec hat gerade, der nächste ungerade Halbbildfolge uswusf.) und Renderkarten herumzuschlagen und Tage meines Lebens damit zu vertun. Wenn ich heute wirklich noch PAL-Material in den Rechner bekommen möchte, mache ich das nur noch mit dem DVD-Recorder. Meine Nerven danken es mir.
Allein die Tatsache, dass Du danach fragst, läßt nur eine Antwort zu: Nimm den DVD-Recorder und gut ist. Womit willst Du capturen? Mit einer ViVo-Grafikkkarte? Lass es lieber sein.
Antwort von Benjamin Spitschan:
Arne Holm schrieb: > Bei der Qualität von VHS-C-Material (;Hast Du Dir das mal auf einem > schönen großen TV angesehen?) genügt die Qualität jedes halbwegs > modernen DVD-Recorders allemal
Beliebte Fehlauffassung. Tatsache: Durch das starke Rauschen und den schlechten Sync bekommen MPEG-2-Codierer verdammt große Schwierigkeiten, ordentliche Qualität zu fabrizieren.
Wenn es nur husch, husch gehen soll, möge der OP ruhig einen DVD-Recorder nehmen (;dann aber bitte in höchster Qualitätsstufe). Ansonsten ist *immer* anzuraten, das Material zu wenig wie möglich komprimiert in den Rechner einzuspielen und dort mit der gesamten Breitseite an spezialisierten VirtualDub-Filtern gegen genau solche Störungen aufzufahren.
Grüße, Benjamin
Antwort von Arne Holm:
"Benjamin Spitschan" schrieb im Newsbeitrag Re: VHS-C auf DVD =?ISO-8859-15?Q?=FCberspielen?=###
> Tatsache: Durch das starke Rauschen und den schlechten Sync bekommen > MPEG-2-Codierer verdammt große Schwierigkeiten, ordentliche Qualität zu > fabrizieren.
Nun, ich war sehr überrascht, was ein Philips-DVD-Recorder da für Eingangsfilter hat. Erstmal gab es überhaupt keine Sync-Probleme mehr, das Bild stand absolut zitterfrei. Und die Rauschfilter haben mich auch überzeugt. So viel Schärfe kann bei VHS-C schließlich nicht verloren gehen. Ich habe übrigens mit S-VHS-C gearbeitet und auch dort wurde das Bild subjektiv besser.
Eher hatten diverse Framegrabberkarten Probleme mit schlechten Sync-Impulsen. Und ob jemand, der generell danach fragt, ob man über die Graka grabben sollte, mit Virtualdub-Filtern und vielleicht noch AVISynth besser umgeht, als ein DVD-Recorder mit seinen festen Filtern, stelle ich mal dahin.
> Wenn es nur husch, husch gehen soll, möge der OP ruhig einen > DVD-Recorder nehmen (;dann aber bitte in höchster Qualitätsstufe). > Ansonsten ist *immer* anzuraten, das Material zu wenig wie möglich > komprimiert in den Rechner einzuspielen und dort mit der gesamten > Breitseite an spezialisierten VirtualDub-Filtern gegen genau solche > Störungen aufzufahren.
Prinzipiell hast du natürlich recht. Aber das gilt nur für Profis bzw. wirklich gute Hobbycutter, die regelmäßig damit arbeiten. Und auch die werden von jedesmal neuen Problemchen um signifikante Lebenszeit gebracht. ;-)))
Übrigens habe ich neulich ein paar digitalisierte uralte Super8-Filme (;von mir selbst als Schulbub) bekommen. Das war wirklich ein Gaudi und wie stark das gerauscht hat, war allen Beteiligten schlichtweg egal. Und das hat gerauscht, kann ich Dir sagen. ;-)))
Antwort von Volker Schauff:
Arne Holm schrieb:
> Selbst bei diesen einfachen Arbeiten treten erfahrungsgemäß > immer mal wieder Dinge auf, mit denen man nicht gerechnet hat > und man braucht ungefähr 5x so lange dafür, wie vorher gedacht.
5x so lang wie was genau?
Und warum dauert es genau länger? Klar, einerseits weil man mehrere Schritte macht (;erst aufnehmen, dann bearbeiten wie auch immer und dann erst das fertige Produkt encoden). Aber wenn man mehr Möglichkeiten hat, dann fängt man auch an sie zu nutzen. Aber dann kann man sich auch an einem ganz anderen Ergebnis erfreuen. Titel im Bild, saubere Schnitte mit dem ein oder anderen Effekt (;vorsicht, nicht übertreiben sonst wirkt es billig), vielleicht noch Musikuntermalung, eine saubere chronologische oder sonst wie logische Anordnung.
Wenn man es macht, wie du vorgeschlagen hast, ist man natürlich früher fertig, aber ob man sich das Ergebnis danach noch mal ansehen will?
> Bei der Qualität von VHS-C-Material (;Hast Du Dir das mal auf einem > schönen großen TV angesehen?) genügt die Qualität jedes halbwegs > modernen DVD-Recorders allemal und irgendwelchen Schnickschnack > will man in dieses Material doch wirklich nicht mehr reinrendern. > Wenn es so lange rumlag, schon gar nicht.
Benjamin hat es schon treffend gesagt: VHS bringt so einige systembedingte Macken mit, die stark "komprimierungshemmend" sind. Und MPEG2 hat nun mal die Macke, zu Kompressionsartefakten zu neigen. Je nachdem wie gut der Encoder ist mehr oder weniger. Und bei LG ist es leider "mehr mehr". Da treffen, wenn man nicht filtert, zwei Welten aufeinander, die ohne große Verluste nicht unter einen Hut bzw. auf eine Scheibe zu kriegen sind.
Dazu kommt aber noch: Man kann tatsächlich noch viel rausholen schon allein beim Digitalisieren. Ich hab damals viel mit der DC50 gearbeitet die ich nur abgestoßen habe, weil der Treibersupport von Pinnacle quasi nicht mehr vorhanden war (;die Selfmade-XP-Treiber, die ja auch noch diverse Nachteile haben, gab es damals noch nicht). Den Canopus ADVC-300 empfand ich zwar danach erst mal als Fortschritt, weil das mit den ganzen 3D-Filtern ach so toll aussah, aber nachdem ich dann schrittweise die Filter bis auf Null (;bzw. ganz null geht wegen eines der unzähligen Firmware-Bugs dieses Wandlers ja garnicht) runtergefahren habe um endlich wieder ein Bild ohne Bewegungsnachzieher zu haben (;Virtual Dub kann es mit den richtigen Filtern besser), hab ich gesehen, was das für ein massiver Rückschritt gegenüber der DC50 war. Mittlerweile bin ich bei SDI-Decodern von Snell&Wilcox angekommen und finde Details auf meinen VHS-Kassetten wieder die ich schon längst verloren geglaubt hatte. Und wenn man dann noch die richtige Filterkombination anwendet, bekommt man das Restrauschen auch ohne Detailverlust raus und staunt selbst über das Ergebnis.
Es kommt also nicht darauf an, was man hat, sondern was man daraus macht.
> Ich habe das alles von Anfang an gemacht, vor 15 Jahren begonnen mit > einer Fast FPS60-ISA-Karte und kenne mich wirklich mit der Materie aus.
Oha...
Wieder so ein klassicher Fall von "Ich mache sowas lange, also kenne ich mich aus". Wenn man allerdings 15 Jahre lang etwas falsch macht, wird es davon nicht zwangsweise richtig.
> Ich habe aber einfach keine Lust mehr, mich mit den Eigenheiten > von Treibern, inkompatiblen Betriebssystemen, Codecs und Filtern > (;der eine DV-Codec hat gerade, der nächste ungerade Halbbildfolge > uswusf.) und Renderkarten herumzuschlagen und Tage meines > Lebens damit zu vertun. Wenn ich heute wirklich noch PAL-Material > in den Rechner bekommen möchte, mache ich das nur noch mit dem > DVD-Recorder. Meine Nerven danken es mir.
Hast du denn in den 15 Jahren noch irgendwas außer der FPS60 probiert? Mit derartigen Sachen hatte ich schon mit der AV-Master nicht mehr zu kämpfen, geschweige denn der DC50 bis jetzt hin zur Decklink als SDI-Interface.
> Allein die Tatsache, dass Du danach fragst, läßt nur eine Antwort zu: > Nimm den DVD-Recorder und gut ist. Womit willst Du capturen? > Mit einer ViVo-Grafikkkarte? Lass es lieber sein.
Warum? Ich habs aus bloßem Interesse mal mit dem Video In meiner Radeon X1800 ausprobiert. Das Ergebnis kann zwar mit professionellem Equipment nicht mithalten, ist aber sogar besser als das von einem DV-Converter da man sich mit dem unkomprimierten Material der ViVo-Karte keine Farb-Subsampling-Treppchen einfängt. Rein wandlertechnisch kann das mit einem billigen DVD-Rekorder locker mithalten, und das Material lässt sich dann deutlich besser filtern und bearbeiten.
-- Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502) www.cavalry-command.de - Über Saber Rider und andere 80er Jahre Serien foren.cavalry-command.de - Forum für Spät70er - Früh-90er TV-Nostalgiker www.dark-realms.de - Für Fantasy/Mittelalter und alles mögliche Kreative
Antwort von Benjamin Spitschan:
Arne Holm schrieb: > Nun, ich war sehr überrascht, was ein Philips-DVD-Recorder > da für Eingangsfilter hat.
Aber das muß man auch erstmal einschalten und ggfls. ans Eingangsmaterial justieren. Mit einem "Always-On"-Filter könnte ich nicht grün werden, das schmeckt mir verdächtig nach Verschlimmbesserung.
> Erstmal gab es überhaupt keine > Sync-Probleme mehr, das Bild stand absolut zitterfrei. Und > die Rauschfilter haben mich auch überzeugt.
OK, gut zu wissen. Ich habe hingegen sofort immer comic-isierte Bilder durch auf Anschlag hochgedrehte Median-Rauschfilter vor meinem geistigen Auge ;-(;. Alternativ bei gänzlichem Fehlen eines Rauschfilters: MPEG-2-Artefakte ohne Ende wie bei 1,5Mbit/s und unverrauschtem Material...
> Übrigens habe ich neulich ein paar digitalisierte uralte > Super8-Filme (;von mir selbst als Schulbub) bekommen. > Das war wirklich ein Gaudi und wie stark das gerauscht > hat, war allen Beteiligten schlichtweg egal. Und das hat > gerauscht, kann ich Dir sagen. ;-)))
Das ist "Filmlook" und gehört dazu ;-). Und Korn ist ja auch irgendwie gnädiger und *viiiel* ästhetischer als tatsächliches CCD- und Bandrauschen.
Grüße, Benjamin
Antwort von Benjamin Spitschan:
Volker Schauff schrieb: > Hast du denn in den 15 Jahren noch irgendwas außer der FPS60 probiert? > Mit derartigen Sachen hatte ich schon mit der AV-Master nicht mehr zu > kämpfen, geschweige denn der DC50 bis jetzt hin zur Decklink als > SDI-Interface.
Darf ich fragen, welche Karte-/Wandlerkombo Du da hast? Blackmagic ist mir nicht nur von den Preisen her verdammt sympathisch... Selbst für ambitionierte Privatanwender geht das gerade noch. Auch der Support ist super: Ich hatte einmal ein Treiberproblem, welches auf meine Supportanfrage hin binnen vier Tagen durch Release eines Updates behoben wurde...
Grüße, Benjamin
Antwort von Stefan Malte Schumacher:
> Wird der S-Video Ausgang bei VHS überhaupt genutzt? Wenn ja schätze= ich > allerdings, dass er nicht sinnvoll genutzt wird (;sprich er trennt das > Composite-Signal wieder auf statt wie ein S-VHS Rekorder natives Y/C > auszugeben). Die Y/C-Trennung könnte von manchem PC-Produkt sogar bes= ser > durchgeführt werden. Vergleichen ob S-Video oder Composite das besser= e > Ergebnis liefert, kann sich also lohnen.
Hallo
Ich befürchte dir hier nicht ganz folgen zu können. Ich bin immer davon ausgegangen, daß S-Video immer eine bessere Qualität als Composite Video bringt. Ich dachte auch dies wäre unabhängig vom verwendeten Quellmedium und würde aber nur den Signalweg zwischen den verbundenen Geräten betreffen. Warum sollte bei VHS erst ein Composite-Signal wieder aufgetrennt werden - werden auch bei VHS nicht Farb- und Helligkeitsinformationen separat gespeichert?
Viele Grüße Stefan
Antwort von Stefan Malte Schumacher:
Hallo
> Der Hauptvorteil ist, daß du in einem Intraframe-Format > (;MJPEG/DV/HuffYUV) capturen kannst, was erstmal sämtliche Probleme be= im > Schneiden elegant umgeht. Bei Intraframe-Formaten kann man an jeder > beliebigen Stelle schneiden. > Außerdem kannst du das Material vor der Komprimierung in's Endformat > filtern und so typische VHS-Macken etwas kaschieren. Das Material wird > dadurch zwar nicht wirklich besser, aber es sieht besser aus und läß= t > sich auch leichter (;mit weniger Bitratenaufwand) in's Endformat bringen= .
Mit welchen Datenraten muß ich denn bei den von dir beschriebenen Formaten rechnen? Welches davon ist für meinen Anforderungen am ehesten geeignet? Reicht von der Geschwindigkeit dafür eine handelsübliche externe USB2.0-Festplatte oder muß es etwas schnellere= s sein? > Das Problem ist eher die Haltbarkeit der Medien. Für > Langzeitarchivierung sind gebrannte DVDs absolut nicht geeignet. Besser > auf Festplatten setzen. Bei den heutigen Preisen dafür kann man sogar > darüber Nachdenken, das Material garnicht in ein hochkomprimiertes > Endformat zu bringen, sondern es nur zu Schneiden und ansonsten im > Intraframe-Format des Captures zu belassen. Damit hält man sich dann > alle Optionen für die Zukunft offen.
Bei den auf DVD überspielten Super8-Videos habe ich auf eine Doppellösung gesetzt; hochwertige DVD R (;Verbatim Azo) und dazu Backups auf Festplatte. Der Nachteil bei einer reinen Festplattenlösung wäre halt, daß es unkomfortabler abzuspielen bzw.= zu verteilen ist, wenn ich anderen Familienmitgliedern eine Kopie machen möchte, weil ich dann ja doch nicht ums (;potentiell zeitaufwendige) Encodieren herumkomme.
Bye Stefan
Antwort von Volker Schauff:
Stefan Malte Schumacher schrieb:
> Ich befürchte dir hier nicht ganz folgen zu können. Ich bin immer > davon ausgegangen, daß S-Video immer eine bessere Qualität als > Composite Video bringt. Ich dachte auch dies wäre unabhängig vom > verwendeten Quellmedium und würde aber nur den Signalweg zwischen den > verbundenen Geräten betreffen. Warum sollte bei VHS erst ein > Composite-Signal wieder aufgetrennt werden - werden auch bei VHS nicht > Farb- und Helligkeitsinformationen separat gespeichert?
Ja und nein.
VHS nutzt das Color Under verfahren, das heißt es wird da schon irgendwas getrennt, damit die Farbe auf eine geringe Frequenz moduliert werden kann, und dann wieder mit einem Kopf als gespeichert. Wie bei jedem Color Under Gerät hat man theoretisch die Möglichkeit, dei verschiedene Signale abzugreifen: Ein Dub-Signal mit getrennter Farbe mit herabgesetztem Farbträger und Helligkeit (;gibt es z.B. bei U-Matic auch in freier Wildbahn), ein S-Video Signal mit normalem Farbträger und ein zusammengesetztes Composite-Signal.
Aber: Die Signalverarbeitung erfolgt heute nur noch in hochintegrierten Bausteinen. Vorne FM-moduliertes Kopfsignal rein, hinten Composite-Signal raus. Klar gibt es auch andere Bausteine die für S-VHS auch getrennte Farben ausgeben, aber es wäre enorm verwunderlich, wenn LG diese nutzen würde (;Kostenfaktor). Und aus den normalen "VHS-Chips" das S-Video Signal abzugreifen, dafür müsstest du den Chip anbohren und mittendrin das Signal rausgreifen ;-)
Dein Kombirekorder ist halt ein DVD-Rekorder in den ein normaler LG Videorekorder reingepackt wurde und der kann kein S-Video ausgeben, sonst würde er es wohl auch standalone tun.
Das heißt entweder gibt das Gerät bei VHS-Wiedergabe garkein S-Video aus oder es trennt es wieder auf. Wie gut das ist: Probier es aus.
Hinweis: Es gibt verschiedene Arten der Y/C-Trennung mit verschiedenen Qualitätsansprüchen. Die einfachen kosten Schärfe und Details. Die besseren geben deutlich mehr Schärfe, neigen aber zu gewissen Gelegenheiten zu leichten Schachbrettern hinter dem Bild (;z.B. bei schnellen Bewegungen). Und dann gibt es noch adaptive Y/C-Trennung wo so ein Composite-Decoder auch schon mal einen 4-stelligen Preis kosten kann, der ist scharf ohne Schachbretter. Probier es aus, welche Trennung besser funktioniert, Grafikkarte (;per Composite) oder DVD-Rekorder (;per S-Video an Grafikkarte)
-- Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502) www.cavalry-command.de - Über Saber Rider und andere 80er Jahre Serien foren.cavalry-command.de - Forum für Spät70er - Früh-90er TV-Nostalgiker www.dark-realms.de - Für Fantasy/Mittelalter und alles mögliche Kreative
Antwort von Arne Holm:
"Volker Schauff" schrieb
>> Selbst bei diesen einfachen Arbeiten treten erfahrungsgemäß >> immer mal wieder Dinge auf, mit denen man nicht gerechnet hat >> und man braucht ungefähr 5x so lange dafür, wie vorher gedacht. > > 5x so lang wie was genau?
Bitte nagele mich nicht auf den Faktor 5 fest, aber wir wissen doch genau, dass viele Durchläufe praktisch in jedem Arbeitsschritt notwendig sind, weil man immer meint, hier oder da noch etwas mehr herausholen zu können. Sonst könnte man schließlich gleich die DVD-Recorder-Variante nehmen. Und dann klappt hier was nicht und da, hat man vergessen, die richtige Halbbildfolge einzustellen, was man erst zum Schluß am TV merkt... ;-)
> Und warum dauert es genau länger? Klar, einerseits weil man mehrere > Schritte macht (;erst aufnehmen, dann bearbeiten wie auch immer und dann > erst das fertige Produkt encoden). Aber wenn man mehr Möglichkeiten hat, > dann fängt man auch an sie zu nutzen. Aber dann kann man sich auch an > einem ganz anderen Ergebnis erfreuen. Titel im Bild, saubere Schnitte mit > dem ein oder anderen Effekt (;vorsicht, nicht übertreiben sonst wirkt es > billig), vielleicht noch Musikuntermalung, eine saubere chronologische > oder sonst wie logische Anordnung.
Völlig richtig, das sehe ich genau so.
> Wenn man es macht, wie du vorgeschlagen hast, ist man natürlich früher > fertig, aber ob man sich das Ergebnis danach noch mal ansehen will?
Nun, ich sehe das vom Standpunkte des Normalnutzers, dessen Hobby eben nicht das Schneiden von Videos ist, sondern der einen Berg alter Aufnahmen hat, der irgendwie wieder nutzbar gemacht werden soll. Ehrlich gesagt, schaue ich mir sorgsam vertontes, geschnittenes, untertiteltes, entrauschtes, entwackeltes Material genauso selten an, wie einfach umkopierte Rohware. Letztere ist oftmals sogar noch interessanter, weil man da nach vielen Jahren Dinge wiederfindet, die man nicht 50mal am Schneidetisch begutachtet und daher vergessen hat. ;-)
> Dazu kommt aber noch: Man kann tatsächlich noch viel rausholen schon > allein beim Digitalisieren. Ich hab damals viel mit der DC50 gearbeitet > die ich nur abgestoßen habe, weil der Treibersupport von Pinnacle quasi > nicht mehr vorhanden war (;die Selfmade-XP-Treiber, die ja auch noch > diverse Nachteile haben, gab es damals noch nicht). Den Canopus ADVC-300 > empfand ich zwar danach erst mal als Fortschritt, weil das mit den ganzen > 3D-Filtern ach so toll aussah, aber nachdem ich dann schrittweise die > Filter bis auf Null (;bzw. ganz null geht wegen eines der unzähligen > Firmware-Bugs dieses Wandlers ja garnicht) runtergefahren habe um endlich > wieder ein Bild ohne Bewegungsnachzieher zu haben (;Virtual Dub kann es mit > den richtigen Filtern besser), hab ich gesehen, was das für ein massiver > Rückschritt gegenüber der DC50 war. Mittlerweile bin ich bei SDI-Decodern > von Snell&Wilcox angekommen und finde Details auf meinen VHS-Kassetten > wieder die ich schon längst verloren geglaubt hatte. Und wenn man dann > noch die richtige Filterkombination anwendet, bekommt man das Restrauschen > auch ohne Detailverlust raus und staunt selbst über das Ergebnis.
Keine Frage. Mit der erforderlichen Erfahrung und dem nötigen Enthusiasmus und Equipment. All das unterstelle ich jemandem, der "soll ich oder soll ich nicht?" fragt, eher nicht und möchte ihm Frust ersparen.
>> Ich habe das alles von Anfang an gemacht, vor 15 Jahren begonnen mit >> einer Fast FPS60-ISA-Karte und kenne mich wirklich mit der Materie aus. > Oha... > Wieder so ein klassicher Fall von "Ich mache sowas lange, also kenne ich > mich aus". Wenn man allerdings 15 Jahre lang etwas falsch macht, wird es > davon nicht zwangsweise richtig.
Ich habe es geahnt, als ich das schrieb, dass irgendwer jetzt daraus ein "ich arbeite immer noch mit ISA.Karten und bin auf dem Level stehengeblieben" macht. :-(;(;
> Hast du denn in den 15 Jahren noch irgendwas außer der FPS60 probiert? Mit > derartigen Sachen hatte ich schon mit der AV-Master nicht mehr zu kämpfen, > geschweige denn der DC50 bis jetzt hin zur Decklink als SDI-Interface.
Nein, natürlich nicht. Ich habe extra noch einen 386 mit separatem Coprozessor dafür zu Hause. :-(;(; Übrigens war die FPS60 gar nicht meine erste Schnittkarte, sondern eine MovieMachinePro. Rein analog, ohne Zoran-Chip. ;-)))
Danach hatte ich u.a. noch diverse Matrox-Karten (;klasse Bildqualität) und eine DV.now AV. Inzwischen sind mir aber, zumal ich kaum noch mit Analogmaterial arbeite, die S-Video-Eingänge diverser SAT-Karten völlig ausreichend. Schließlich sind die CPUs inzwischen schnell genug. Nein, richtig schöne teure Schnittechnik ala Canopus hatte ich nie und bewege mich auf mittlerem Amateurniveau. Inzwischen arbeite ich mich in die Bearbeitung von AVCHD-Material ein.
Bloß, weil Du fragst...
> Warum? Ich habs aus bloßem Interesse mal mit dem Video In meiner Radeon > X1800 ausprobiert. Das Ergebnis kann zwar mit professionellem Equipment > nicht mithalten, ist aber sogar besser als das von einem DV-Converter da > man sich mit dem unkomprimierten Material der ViVo-Karte keine > Farb-Subsampling-Treppchen einfängt. Rein wandlertechnisch kann das mit > einem billigen DVD-Rekorder locker mithalten, und das Material lässt sich > dann deutlich besser filtern und bearbeiten.
Ist das RGB oder YUV? Passt der Farbraum überein? Deinterlaced die Karte oder werden die Halbbilder sauber verarbeitet? Keine rhetorischen Fragen, das interessiert mich wirklich, weil gerade die Eingänge von Grafikkarten damit Probleme häufig hatten. Jaaaa, die Matrox konnte das gut :-)))
Antwort von Arne Holm:
"Benjamin Spitschan" schrieb
> Das ist "Filmlook" und gehört dazu ;-). Und Korn ist ja auch irgendwie > gnädiger und *viiiel* ästhetischer als tatsächliches CCD- und > Bandrauschen.
Stimmt, man konnte im geistigen Ohr sogar das imaginäre Filmrattern hören. ;-)) Mir fehlt dieses Feeling leider etwas, weil ich nie mit Zelluloid gearbeitet habe.
Antwort von Bernd Nomi:
Arne Holm schrieb: > "Benjamin Spitschan" schrieb > >> Das ist "Filmlook" und gehört dazu ;-). Und Korn ist ja auch irgendwie >> gnädiger und *viiiel* ästhetischer als tatsächliches CCD- und >> Bandrauschen. > > Stimmt, man konnte im geistigen Ohr sogar das imaginäre Filmrattern hören. > ;-))
dieses Geräusch habe ich als Eumig.mp3 auf meiner Festplatte gespeichert und benutze es z.B. an Anfängen von Videos oder bei reingeschnittenen Rückblenden. ;) Wenn man dann noch kurz das Bild hüpfen lässt und ein paar Kratzer einblendet,. wirkt das sehr autentisch. Natürlich sollte man mit solchen Effekten sehr sparsam umgehen sonst wirds schnell nervig.
Antwort von Hermann Klopsch:
Bernd Nomi schrieb: > Arne Holm schrieb: ......... > > dieses Geräusch habe ich als Eumig.mp3 auf meiner Festplatte gespeichert > und benutze es z.B. an Anfängen von Videos oder bei reingeschnittenen > Rückblenden. ;) Wenn man dann noch kurz das Bild hüpfen lässt und ein > paar Kratzer einblendet,. wirkt das sehr autentisch. Natürlich sollte > man mit solchen Effekten sehr sparsam umgehen sonst wirds schnell nervig.
Gefällt mir sehr gut! Kann man die Datei von dir bekommen?
Ich habe ca. 9 Stunden (;SVHS-Bänder) von meinen alten 8-mm Schmalfilmen mit einem HR-DVS1 von JVC als AVI digitalisiert und bearbeite mit Adobe Premiere alles weiter.
mfg
Hermann
Antwort von wauzipeter:
Bernd Nomi schrieb: > Arne Holm schrieb: >> "Benjamin Spitschan" schrieb >> >>> Das ist "Filmlook" und gehört dazu ;-). Und Korn ist ja auch irgendwie >>> gnädiger und *viiiel* ästhetischer als tatsächliches CCD- und >>> Bandrauschen. >> >> Stimmt, man konnte im geistigen Ohr sogar das imaginäre Filmrattern >> hören. ;-)) > > dieses Geräusch habe ich als Eumig.mp3 auf meiner Festplatte gespeichert > und benutze es z.B. an Anfängen von Videos oder bei reingeschnittenen > Rückblenden. ;) Wenn man dann noch kurz das Bild hüpfen lässt und ein > paar Kratzer einblendet,. wirkt das sehr autentisch. Natürlich sollte > man mit solchen Effekten sehr sparsam umgehen sonst wirds schnell nervig.
Hast du Eumig.mp3 selber aufgenommen oder aus dem Netz? Ich suche soetwas. Peter
-- Besser von Rubens gemalt als vom Hunger gezeichnet...
Antwort von Bernd Nomi:
Barbara Kiray-Hueholt schrieb: > Stefan Malte Schumacher schrieb: > >>Bei den auf DVD überspielten Super8-Videos habe ich auf eine >>Doppellösung gesetzt; hochwertige DVD R (;Verbatim Azo) und dazu >>Backups auf Festplatte. Der Nachteil bei einer reinen >>Festplattenlösung wäre halt, daß es unkomfortabler abzuspielen bzw. zu >>verteilen ist, wenn ich anderen Familienmitgliedern eine Kopie machen >>möchte, weil ich dann ja doch nicht ums (;potentiell zeitaufwendige) >>Encodieren herumkomme. > > Warum legst Du denn keine Images von den gebrannten DVDs als Sicherung > auf die Festplatte ab? Dann kannst Du mal eben auf die schnelle eine > DVD vom Image brennen, ganz ohne neu zu codieren..
Ich verlasse mich nach schlechten Erfahrungen mit selbstgebrannten DVD schon lange nicht mehr auf die Scheiben. Ausserdem ist Festplattenplatz inzwischen so billig geworden dass ich kaum noch DVDs brenne. Images muss man aber nicht mal erzeugen, man kann auch einfach den Inhalt einer DVD komplett in einen Ordner kopieren. Viele kommen mit Images und virtuellen Laufwerken nicht zurecht und scheuen sich davor.
Antwort von Bernd Nomi:
Hermann Klopsch schrieb: snip Du hast Post
Antwort von Volker Schauff:
Arne Holm schrieb:
> klappt hier was nicht und da, hat man vergessen, die > richtige Halbbildfolge einzustellen, was man erst zum Schluß am TV > merkt... ;-)
Nö... Kurzen Testausschnitt encoden, VLC auf Bob-Deinterlace stellen, abspielen, gucken ob es zittert.
> Keine Frage. Mit der erforderlichen Erfahrung und dem nötigen > Enthusiasmus und Equipment. All das unterstelle ich jemandem, > der "soll ich oder soll ich nicht?" fragt, eher nicht und möchte ihm > Frust ersparen.
Die Frage war ja die nach der besseren Lösung. Für mich ist die bessere die mit der besseren Qualität und das ist die über den PC. Es steht dir natürlich frei, mit dem "zeitlich und nervlich" besseren dagegen zu halten, was er letztlich nutzt ist seine Sache.
> Ich habe es geahnt, als ich das schrieb, dass irgendwer jetzt daraus > ein "ich arbeite immer noch mit ISA.Karten und bin auf dem Level > stehengeblieben" macht. :-(;(;
Nicht wegen der ISA-Karte, sondern wegen alten Problemchen die ich echt seit vielen Jahren nicht mehr hatte. Und ich bin geneigt, vieles mal auszuprobieren. Video am PC ist vor allem eines geworden: Stressfreier. Die Karten zicken nicht mehr so (;außer "Ich will aber meinen eigenen IRQ und mit dem doofen Chipsatz da spiele ich nicht" Canopus), die Software ist komfortabler geworden, die Möglichkeiten zur Vorabkontrolle mehr und die CPUs schnell genug, dass man sich nicht zu Tode wartet.
Ich hab übrigens auch noch eine ISA-Karte aktiv in Produktion, genaugenommen einen gebrückten Verbund aus drei Karten (;Hauptkarte, YUV-Interface und DDPR - Kenner ahnen schon - die legendäre Video Machine). Meist versauert sie als TBC, aber manchmal darf sie auch noch mal in die Trickkiste greifen (;aber mehr so for fun als aktiv in Produktion)
>> Warum? Ich habs aus bloßem Interesse mal mit dem Video In meiner >> Radeon X1800 ausprobiert. Das Ergebnis kann zwar mit professionellem >> Equipment nicht mithalten, ist aber sogar besser als das von einem >> DV-Converter da man sich mit dem unkomprimierten Material der >> ViVo-Karte keine Farb-Subsampling-Treppchen einfängt. Rein >> wandlertechnisch kann das mit einem billigen DVD-Rekorder locker >> mithalten, und das Material lässt sich dann deutlich besser filtern >> und bearbeiten. > > Ist das RGB oder YUV? Passt der Farbraum überein? Deinterlaced die Karte > oder werden die Halbbilder sauber verarbeitet? Keine rhetorischen Fragen, > das interessiert mich wirklich, weil gerade die Eingänge von Grafikkarten > damit Probleme häufig hatten. Jaaaa, die Matrox konnte das gut :-)))
Farbraum: Wie du magst, RGB 0-255 oder YUV 4:2:2 16-235. Klappt erstaunlich gut. Das Bild kommt in voller Pracht und mit beiden Halbbildern an (;bei PAL übrigens immer TFF, dass PAL-DV BFF ist, ist eine Kuriosität von DV)
Die anderen Hersteller haben also auch dazu gelernt, zumindest ATI. nVidia hab ich nicht ausprobiert.
-- Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502) www.cavalry-command.de - Über Saber Rider und andere 80er Jahre Serien foren.cavalry-command.de - Forum für Spät70er - Früh-90er TV-Nostalgiker www.dark-realms.de - Für Fantasy/Mittelalter und alles mögliche Kreative
Antwort von Arne Holm:
"Bernd Nomi" schrieb
>> Warum legst Du denn keine Images von den gebrannten DVDs als Sicherung >> auf die Festplatte ab? Dann kannst Du mal eben auf die schnelle eine >> DVD vom Image brennen, ganz ohne neu zu codieren.. > > Ich verlasse mich nach schlechten Erfahrungen mit selbstgebrannten DVD > schon lange nicht mehr auf die Scheiben. Ausserdem ist Festplattenplatz > inzwischen so billig geworden dass ich kaum noch DVDs brenne. > Images muss man aber nicht mal erzeugen, man kann auch einfach den Inhalt > einer DVD komplett in einen Ordner kopieren. Viele kommen mit Images und > virtuellen Laufwerken nicht zurecht und scheuen sich davor.
Es müssen ja keine Images sein, der Inhalt des video ts-Ordners genügt doch völlig. der Windows-Medienplayer spielt die IFO-Dateien dann einfach so ab, als hätte man die DVD eingelegt. Die meisten Multimediafestplatten (;ich habe da z.B. so eine Trekstor) machen das auch.
Antwort von Arne Holm:
"Volker Schauff" schrieb
> Nicht wegen der ISA-Karte, sondern wegen alten Problemchen die ich echt > seit vielen Jahren nicht mehr hatte. Und ich bin geneigt, vieles mal > auszuprobieren. Video am PC ist vor allem eines geworden: Stressfreier. > Die Karten zicken nicht mehr so (;außer "Ich will aber meinen eigenen IRQ > und mit dem doofen Chipsatz da spiele ich nicht" Canopus), die Software > ist komfortabler geworden, die Möglichkeiten zur Vorabkontrolle mehr und > die CPUs schnell genug, dass man sich nicht zu Tode wartet.
Dafür stürzen heute die Programme häufiger ab. ;-))) Aber irgendwo hast Du sogar recht. Seit DV bestand für mich tatsächlich kaum noch Notwendigkeit, störbehaftetes Analogvideo zu capturen und wenn doch, dann fing der Ärger jedesmal von vorne an, weil ich die Eigenheiten wieder vergessen hatte oder inzwischen ein neues System usw.
> Ich hab übrigens auch noch eine ISA-Karte aktiv in Produktion, > genaugenommen einen gebrückten Verbund aus drei Karten (;Hauptkarte, > YUV-Interface und DDPR - Kenner ahnen schon - die legendäre Video > Machine). Meist versauert sie als TBC, aber manchmal darf sie auch noch > mal in die Trickkiste greifen (;aber mehr so for fun als aktiv in > Produktion)
Klasse. Ich habe mangels ISA-Slots die alte analoge Moviemachine letztens in den Sperrmüll befördert. Schade eigentlich, aber für die Vitrine war sie einfach zu groß. ;-)
> Farbraum: Wie du magst, RGB 0-255 oder YUV 4:2:2 16-235. Klappt > erstaunlich gut. Das Bild kommt in voller Pracht und mit beiden > Halbbildern an (;bei PAL übrigens immer TFF, dass PAL-DV BFF ist, ist eine > Kuriosität von DV)
Hihi, was mich das an Nerven gekostet hat. Mit dem Windows-eigenen DV-Codec/Filter (;der ist wirklich BFF) stimmte eben der Farbraum nicht so richtig, denn an neuencodeten Stellen (;Schnitte, Titel) wurde beispielsweise eine weiße Wand plötzlich gilb. Daraufhin habe ich herumexperimentiert und den Matrox-DV-Codec genommen. Der encodet das richtig und ist überdies TFF. Was habe ich mir einen Wolf gesucht, wo der Fehler steckt. Bis ich gemerkt habe, dass das an dem Matrox-Codec liegt. Immerhin war das System plötzlich ganz sauber TFF von Anfang bis Ende. ;-)))
Und dann gab es ja auch noch einen MPEG-Encoder, dessen letzte freie Beta da auch einen GUI-Fehler hatte... ;-)))
Antwort von Bernd Nomi:
Arne Holm schrieb: > "Bernd Nomi" schrieb > >>> Warum legst Du denn keine Images von den gebrannten DVDs als Sicherung >>> auf die Festplatte ab? Dann kannst Du mal eben auf die schnelle eine >>> DVD vom Image brennen, ganz ohne neu zu codieren.. >> >> Ich verlasse mich nach schlechten Erfahrungen mit selbstgebrannten DVD >> schon lange nicht mehr auf die Scheiben. Ausserdem ist Festplattenplatz >> inzwischen so billig geworden dass ich kaum noch DVDs brenne. >> Images muss man aber nicht mal erzeugen, man kann auch einfach den Inhalt >> einer DVD komplett in einen Ordner kopieren. Viele kommen mit Images und >> virtuellen Laufwerken nicht zurecht und scheuen sich davor. > > Es müssen ja keine Images sein, der Inhalt des video ts-Ordners > genügt doch völlig. der Windows-Medienplayer spielt die IFO-Dateien > dann einfach so ab, als hätte man die DVD eingelegt. Die meisten > Multimediafestplatten (;ich habe da z.B. so eine Trekstor) machen das auch.
Was ich sage!
Antwort von Volker Schauff:
Arne Holm schrieb:
>> Video am PC ist vor allem eines geworden: Stressfreier. > > Dafür stürzen heute die Programme häufiger ab. ;-))) Aber irgendwo hast Du
Hm? Na gut, kommt immer auf die Software an. Bei mir ist es eher noch stabiler geworden. Ulead Media Studio Pro 2.5 ist mir noch relativ häufig unkontrolliert abgestützt, 5.2 nur noch wenn ich versucht hab mit dem Fast PowerPlay von der AV-Master irgendwas zu machen, bei 6.5 war es schon fast unmöglich, einen Fehler auszulösen... Seit ich auf Vegas (;Pro) umgestiegen bin (;Version 5, 7 und nun 9) hatte ich eigentlich garkeinen Absturz mehr.
Was ich hingegen problemlos binnen fünf Minuten bis zum Bluescreen of Death führen kann, ist Pinnacle Studio, auch auf frisch installierten Intel-Only Systemen (;Intel CPU und Chipset).
> sogar recht. Seit DV bestand für mich tatsächlich kaum noch Notwendigkeit, > störbehaftetes Analogvideo zu capturen und wenn doch, dann fing der Ärger > jedesmal von vorne an, weil ich die Eigenheiten wieder vergessen hatte oder > inzwischen ein neues System usw.
Selbst Analogvideo geht mittlerweile angenehm stressfrei. Meine preiswerteste positive Überraschung in der letzten Zeit war der Pinnacle 500-USB Wandler. Treiber drauf, Pinnacle Studio noch hinterher weil es gratis den angenehm stressfreien PicVideo MJPEG-Codec mitliefert, Gerät eingesteckt, Gerät erkannt... passt alles
Blamabel ist nur, dass Pinnacle seine eigene Hardware nicht richtig unterstützt. In VirtualDub der Treiber von dem Kästchen: Ein Traum, du kannst in alles eingreifen, sogar eine schwarze Letterbox über die Störstreifen von der VHS-Kopfumschaltung legen. Dann wollte ich mal etwas von TF1 (;Analogausstrahlung auf Atlantic Bird 2 in SECAM) aufnehmen. Sat-Receiver angeschlossen, wollte mit Pinnacle Studio aufnehmen weil ich es direkt in Echtzeit nach MPEG2 wandeln wollte (;war nix wichtiges und der Plattenplatz war gerade knapp, daher ausnahmsweise mal Echtzeit statt Uncompressed), aber wie bringt man dem Programm bei, dass da gerade ein SECAM-Signal anliegt? Garnicht, denn Studio lässt einen nicht an die Treiberoptionen dran, auch nicht an den Proc-Amp (;Farbe, Helligkeit, Kontrast) oder die Letterbox. Man muss also die Aufnahme in PAL (;deshalb schwarz-weiß) starten und dann in Vdub die Fernsehnorm in den Treiberoptionen auf SECAM stellen (;wenn man es vor Aufnahmestart macht, resetted Studio die Box wieder auf PAL).
Aber mit der Box in Vdub aufnehmen und weiterbearbeiten und dann durch nen guten MPEG-Encoder schicken... da kommt echt was ansehnliches raus (;klar, immer noch kein Profi-Niveau, aber für daheim schon recht nah am Optimum)
> gemerkt habe, dass das an dem Matrox-Codec liegt. Immerhin war das > System plötzlich ganz sauber TFF von Anfang bis Ende. ;-)))
Hm? DV mit TFF? Entweder dreht Matrox da was intern, oder die kochen da ihr eigenes Süppchen und man fällt mit jedem anderen Codec danach gehörig auf die Nase.
-- Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502) www.cavalry-command.de - Über Saber Rider und andere 80er Jahre Serien foren.cavalry-command.de - Forum für Spät70er - Früh-90er TV-Nostalgiker www.dark-realms.de - Für Fantasy/Mittelalter und alles mögliche Kreative
Antwort von Arne Holm:
"Volker Schauff" schrieb .
>> Dafür stürzen heute die Programme häufiger ab. ;-))) Aber irgendwo hast >> Du
> Hm? Na gut, kommt immer auf die Software an. Bei mir ist es eher noch > stabiler geworden. Ulead Media Studio Pro 2.5 ist mir noch relativ häufig > unkontrolliert abgestützt, 5.2 nur noch wenn ich versucht hab mit dem Fast > PowerPlay von der AV-Master irgendwas zu machen, bei 6.5 war es schon fast > unmöglich, einen Fehler auszulösen... Seit ich auf Vegas (;Pro) umgestiegen > bin (;Version 5, 7 und nun 9) hatte ich eigentlich garkeinen Absturz mehr.
Vegas kenne ich nicht. Früher habe ich viel mit Adobe Premiere gearbeitet. Die Vollversion, ich konnte die glücklicherweise über die Uni bekommen.
> Was ich hingegen problemlos binnen fünf Minuten bis zum Bluescreen of > Death führen kann, ist Pinnacle Studio, auch auf frisch installierten > Intel-Only Systemen (;Intel CPU und Chipset).
Genau das meine ich. ;-))) Seit ich die PCTV-Sat Karte habe, ist das mein einziger Analogeingang am PC (;bis auf den DVD-Recorder natürlich ;-))) Damit gibt es nur Ärger, das Vision läuft bei mir seit XP SP3 überhaupt nicht mehr. Seither kennt die Karte nur noch DVBdream, allerdings kann man damit nur schauen und Strams aufnehmen, kein Analog-Video. Aber so der Hit war das TRex auch nicht. Von Studio habe ich auch nur die OEM-Version, die ist heftig kastriert.
Insofern reichen, wenn keine größeren Projekte anstehen, die freien Tools wie VirtualDub auch völlig aus.
>> sogar recht. Seit DV bestand für mich tatsächlich kaum noch >> Notwendigkeit, > Selbst Analogvideo geht mittlerweile angenehm stressfrei. Meine > preiswerteste positive Überraschung in der letzten Zeit war der Pinnacle > 500-USB Wandler. Treiber drauf, Pinnacle Studio noch hinterher weil es > gratis den angenehm stressfreien PicVideo MJPEG-Codec mitliefert, Gerät > eingesteckt, Gerät erkannt... passt alles
Interessant. Wenn das wirklich dropfrei funktioniert, kann man sich ja viel Ärger sparen. Wobei die Pinnacle-Software sich immer so tief ins System eingräbt.
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