| TV-Karten und VideoHI8
Frage von Gerhard Lindner:
Hallo, ich wollte meine VideoHI8-Kassetten digitalisieren und bearbeiten. Dafür habe ich mir eine Hauppauge WinTV PCI-FM beschafft. Leider wird das Bild nicht richtig dargestellt, d.h. am unteren Bildrand sind einige Streifen zu sehen. Vermutlich wird das Bild nicht richtig synchronisiert, weil VideoHI8 mehr Zeilen als der TV-Standard hat. Das gleiche Problem habe ich auch mit der TerraTec Cinergy 250 PCI. Mein Videorekorder und mein TV haben kein Problem damit, beide können S-Video und S-VHS richtig aufnehmen/darstellen. Ist dies ein Konfigurations- oder prinzipelles Problem ? Was gibt es für Alternativen (;Grabster AV 150/400 ) ? -- MfG. Gerhard Lindner
Antwort von Günter Hackel:
On 13.04.2006 17:11, Gerhard Lindner wrote:
> Hallo, > ich wollte meine VideoHI8-Kassetten digitalisieren und bearbeiten. > Dafür habe ich mir eine Hauppauge WinTV PCI-FM beschafft. > Leider wird das Bild nicht richtig dargestellt, d.h. > am unteren Bildrand sind einige Streifen zu sehen. Vermutlich > wird das Bild nicht richtig synchronisiert, weil VideoHI8 mehr > Zeilen als der TV-Standard hat.
Jep, das ist aber nicht nur bei Hi8 so. Man nennt das Overscan
> Das gleiche Problem habe ich auch mit der TerraTec Cinergy 250 PCI. > Mein Videorekorder und mein TV haben kein Problem damit, beide können > S-Video und S-VHS richtig aufnehmen/darstellen. > Ist dies ein Konfigurations- oder prinzipelles Problem ? > Was gibt es für Alternativen (;Grabster AV 150/400 ) ?
Es hilft: Nachbearbeitung des Formates, ich habe immer son ein ELRO Bildverbesserer dazwischen, bei dem kann ich beliebig von "oben" oder/und "unten" einen schwarzen Streifen einblenden und damit diese Zeilen überdecken. Sicher gehts auch anders aber da ich die Kiste sowieso bei analogem Material dazwischenschalte um die Qualität aufzupeppen, ist das der einfachste Weg. gh
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Antwort von Bernhard Wohlgemuth:
Gerhard Lindner schrieb:
> Leider wird das Bild nicht richtig dargestellt, d.h. > am unteren Bildrand sind einige Streifen zu sehen. Vermutlich > wird das Bild nicht richtig synchronisiert, weil VideoHI8 mehr > Zeilen als der TV-Standard hat.
Nein, hat es nicht: Ein PAL-Bild hat immer 576(;625) Zeilen!
Du hast gerade ein Phänomen namens "Overscan" kennengelernt: Bei einem normalen TV-Gerät ragt das Bild rundum ca. 5 % über die sichtbare Mattscheibe hinaus. Der PC dagegen stellt das TV-Bild komplett dar, also auch die Bereiche, die auf einem herkömmlichen TV im Overscan verschwinden.
Du hast noch weiteres Phänomen kennengelernt: Jeder Videorecorder zeichnet jeweils ein Halbbild pro Schrägspur auf, zwischen den Halbbildern liegt die Kopfumschaltung - bevor der eine Videokopf den Kontakt zum Band verliert, wird auf den zweiten Videokopf umgeschaltet.
Diese Störzone entsteht prinzipiell bei jeder Schrägspur- Videoaufzeichnung am unteren Bildrand - sie liegt aber normalerweise (;dank Overscan) im unsichtbaren Bereich des Bildes.
Um den MPEG-Encoder zu entlasten bzw. mehr Datenrate für nutzbaren Bildinhalt zur Verfügung zu haben, kannst Du einen schwarzen Balken über die gestörten Zeilen legen.
Wenn Du aber echte Störstreifen *im Bild* hast, hat der Camcorder evtl. eine verschmutzte Kopftrommel...
Gruß Bernhard
Antwort von Volker Schauff:
Gerhard Lindner schrieb:
> Hallo, > ich wollte meine VideoHI8-Kassetten digitalisieren und bearbeiten. > Dafür habe ich mir eine Hauppauge WinTV PCI-FM beschafft. > Leider wird das Bild nicht richtig dargestellt, d.h. > am unteren Bildrand sind einige Streifen zu sehen. Vermutlich
Das ist völlig normal. Das Phänomen ist auf diversen pseudo-fachlichen Internetseiten unter dem Namen "Head Switch Noise", eine Störung durch das Umschalten zwischen den rotierenden Bildköpfen.
Da das ganze aber beim gleichen Band je nach Videorekorder variiert, kommt das vermutlich eher was mit dem Anpressdruck an die Kopftrommel oder ähnlichem zu tun. Vermutlich ist das also garkein Head Switch Noise, ich nenn das nur noch so, weil ich zum einen nicht weiß, wo das Phänomen wirklich her kommt und damit andere belesene Hobbyisten wissen, wovon ich rede.
Am TV ist das nicht zu sehen, da der Overscan arbeitet. Hast du noch einen Röhrenmonitor am PC? Der arbeitet "Underscan" (;auch "Fullscan" bis zum Rand zählt dazu), damit keine Buchstaben verloren gehen. Frühe Fernseher hatten aber ein instabiles Bild, welches bei hellen Stellen größer wurde, dazu noch normale Geometriefehler wie Tonnen- oder Trapezverzerrung. Um das alles zu vertuschen arbeiten Fernseher "Overscan". Dieses Overscan kannst du am PC-CRT simulieren indem du die Regler für die Bildgröße mal voll aufdrehst.
> wird das Bild nicht richtig synchronisiert, weil VideoHI8 mehr > Zeilen als der TV-Standard hat.
Nein, hat es nicht. Wenn in den technischen Daten irgendwas von Zeilen steht ist das meist (;außer wenn dort explizit bei PAL 576 bzw. 625 Zeilen steht) ein Übersetzungsfehler und meint Linien (;Linien pro Zeile, das Vermögen, so und so viele Schwarz-Weiß-Wechsel pro Zeile darstellen zu können). Dummerweise heißen sowohl "Linien" alsauch "Zeilen" auf englisch "Lines".
Ansonsten hat PAL , egal ob gesendet, auf Hi8 , VHS, Betamax oder sonst was immer 576 Zeilen aktiv (;die aber wegen Overscan nicht voll dargestellt werden, weshalb man darin Konstruktionsmängel wie den Head Switch Noise bei (;S-)VHS, Video8/Hi8 und Co versteckt), sowie eine Austastlücke von 49 Zeilen (;ein paar davon oben, ein paar unten) die zum Zeilenrücklauf des Kathodenstrahls dient, und da dort keine Bilder drin sind auch zum Verstecken für Teletext, Closed Caption und weiteren codierten Infos verwendet werden (;bei manchen Sendungen rutscht das auch schon mal was runter in die aktiven Zeilen, das sind dann die lustigen weißen, manchmal auch bunten Punte und Striche bei Fernsehsendungen (;auch nur am PC sichtbar -> Overscan)
-- Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502) www.cavalry-command.de - Über Saber Rider und andere 80er Jahre Serien foren.cavalry-command.de - Forum für Spät70er - Früh-90er TV-Nostalgiker www.dark-realms.de - Für Fantasy/Mittelalter und alles mögliche Kreative
Antwort von Volker Schauff:
Bernhard Wohlgemuth schrieb:
> Du hast noch weiteres Phänomen kennengelernt: Jeder Videorecorder > zeichnet jeweils ein Halbbild pro Schrägspur auf, zwischen den > Halbbildern liegt die Kopfumschaltung - bevor der eine Videokopf den > Kontakt zum Band verliert, wird auf den zweiten Videokopf > umgeschaltet.
Diese Definition ist mir auch bekannt, daher auch die allgemein gebräuchliche Bezeichnung Head Switch Noise. Allerdings ist Head Switch Noise doch eher das leise, eigentlich unhörbare Klacken im Hifi-Ton das beim Umschalten der Hifi-Köpfe bei Schrägspur-Aufzeichnung.
Was mich an der Definition der Kopfumschaltung stört ist, daß es theoretisch immer möglich ist, eine bespielte VHS-Kassette, unabhängig vom Aufnahmegerät, in einem anderen Gerät nahezu frei von diesen Störstreifen abzuspielen.
Beispiel 1: Ein defekter Telefunken S-VHS Rekorder hat mir mal ein (;bereits bespieltes) VHS-Band ein bischen "gefaltet". Okay, der gemeine Nachrichtentechniker löst zwar gerne Probleme durch Faltung, aber in dem Fall war das ganze etwas zu wörtlich und nun ist ein Knick weiter oben im Band. Und dank diesem Knick habe ich den Störstreifen nun in den oberen 10 Zeilen, dafür ist der gesamte untere Bildrand absolut astrein.
Beispiel 2: Spiel mal ein x-beliebiges Band in verschiedenen Videorekordern verschiedener Baujahre ab. Gerade die aktuellen Panasonic-Geräte (;NV-SV121 und Co) begeistern in Einzelfällen schon mal mit bis zu 20 Zeilen Störstreifen bei Bändern, die andere Geräte mit gerade mal 5 Zeilen abspielen. Dabei ist das Bild nicht etwa nach unten gerutscht sondern in den restlichen Zeilen deckungsgleich. Interessanterweise waren die Bänder bei denen der SV121 so massive Probleme hatte, welche, die bei anderen Geräten eher durchschnittliche bis kleine Störstreifen hatten, während der SV121 bei anderen "durchschnittlichen" Bändern auch schon mal kleinere Streifen hatte) Dabei fällt vor allem auf, daß gerade die aktuellen Geräte insbesonders mit alten Bändern (;TDK HS Mitte der 90er, wo ein Band noch so viel wiegt wie heute ein 3er Pack) Probleme haben, während ältere Geräte deutlich kleinere Störstreifen haben. Mit meinem alten Orion VH-2400, mein Altertümchen für Problembänder (;hat die seltene Kombination von Hifi-Ton und manuellem Tracking per Drehregler), kann ich den Streifen per Tracking nahezu wegregulieren - dann fängts aber oben schon stark zu schneien.
Beispiel 3: Ein Freund von mir hat bei irgendeinem Gerät mal mit Hilfe der im passenden Service Manual beschriebenen Justierungsschritte ein Gerät so gut justiert, daß der Streifen bei guten Bändern garnicht mehr, bei schlechten Bändern vielleicht noch 3-5 zeilen groß auftritt.
-- Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502) www.cavalry-command.de - Über Saber Rider und andere 80er Jahre Serien foren.cavalry-command.de - Forum für Spät70er - Früh-90er TV-Nostalgiker www.dark-realms.de - Für Fantasy/Mittelalter und alles mögliche Kreative
Antwort von Heiko Nocon:
Volker Schauff wrote:
>Diese Definition ist mir auch bekannt, daher auch die allgemein >gebräuchliche Bezeichnung Head Switch Noise. Allerdings ist Head Switch >Noise doch eher das leise, eigentlich unhörbare Klacken im Hifi-Ton das >beim Umschalten der Hifi-Köpfe bei Schrägspur-Aufzeichnung.
Du kannst nicht erwarten, daß ein Bild plötzlich anfängt, hörbar zu klackern oder knispeln oder wie man dieses typische Geräusch auch immer lautmalerisch umschreiben möchte. Beim Bild gibt's halt stattdessen diese "Flatterzeilen". Der Grund ist aber der Gleiche. "Head switch noise" trifft es als Beschreibung der Ursache perfekt.
>Was mich an der Definition der Kopfumschaltung stört ist, daß es >theoretisch immer möglich ist, eine bespielte VHS-Kassette, unabhängig >vom Aufnahmegerät, in einem anderen Gerät nahezu frei von diesen >Störstreifen abzuspielen.
Eben: nahezu . Es ist auch möglich, die Tonspur so abzuspielen, daß nahezu nichts zu hören ist. Was aber nicht möglich ist, ist die komplette Vermeidung der Effekte.
Selbst wenn die Väter des VHS-Systems statt zwei um 180° versetzte drei um 120° versetzte Köpfe vorgesehen hätten, selbst dann wäre head switch noise vorhanden. Allerdings wäre er dann bezüglich des Bildes völlig unkritisch, weil er locker in den vblank passen würde (;Es wäre dann sogar die Aufzeichnung von Videotext möglich gewesen). Und bezüglich des Tones wäre es auch wesentlich unproblematischer, weil man die verbleibende Störung viel einfacher hätte rausfiltern können.
Hätte, könnte, würde...
Tatsache ist, daß VHS nunmal ist, wie es ist. Nahezu ohne Reserven und deshalb naturgemäß anfällig für jede Form von Toleranzen. Sei es in der Mechanik, seien es die Zeitkonstanten der Elektronik.
Und übrigens: Deine Beispiele beweisen genau garnix. Ich finde zu jedem konkreten Band garantiert ein Widergabegerät, was es besser abspielt als dein heißgeliebtes "Referenzgerät". Ich brauche dazu nur eine kleine Auswahl beliebiger Billichgeräte mit unterschiedlichen Laufwerken, einen kleinen Schraubendreher und ein Oszilloskop mit line separator.
Und das habe ich alles... ;o)
Antwort von Volker Schauff:
Heiko Nocon schrieb:
> Du kannst nicht erwarten, daß ein Bild plötzlich anfängt, hörbar zu > klackern oder knispeln oder wie man dieses typische Geräusch auch immer > lautmalerisch umschreiben möchte. Beim Bild gibt's halt stattdessen > diese "Flatterzeilen". Der Grund ist aber der Gleiche. "Head switch > noise" trifft es als Beschreibung der Ursache perfekt.
Ich habe eher das Gefühl, daß das ganze den Randbereich der Kopftrommel darstellt, an dem der Kontakt zwischen Kopf und Band abreißt. Sprich mit besserer Justierung nahezu vollständig zu beheben, was vielleicht konstruktionstechnisch nicht 100% lösbar ist.
> Und übrigens: Deine Beispiele beweisen genau garnix. Ich finde zu > jedem konkreten Band garantiert ein Widergabegerät, was es besser > abspielt als dein heißgeliebtes "Referenzgerät". Ich brauche dazu nur
Na ja wenn du den Panasonic als Referenz meinst, besser als der ist eh keine Kunst ;-)
Wie gesagt, ich kenne auf jeden Fall mindestens ein Gerät das wirklich jedes Band mit 5 Zeilen oder wenier Störung wiedergibt.
Kommentar zum Band mit Knick? Daß da ein Streifen oben ist ist klar, wegen dem Knick - aber wieso ist der unten dann weg?
-- Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502) www.cavalry-command.de - Über Saber Rider und andere 80er Jahre Serien foren.cavalry-command.de - Forum für Spät70er - Früh-90er TV-Nostalgiker www.dark-realms.de - Für Fantasy/Mittelalter und alles mögliche Kreative
Antwort von Hans-Jürgen Meyer:
Gerhard Lindner schrieb: > Hallo, > ich wollte meine VideoHI8-Kassetten digitalisieren und bearbeiten. > Dafür habe ich mir eine Hauppauge WinTV PCI-FM beschafft. > Leider wird das Bild nicht richtig dargestellt, d.h. > am unteren Bildrand sind einige Streifen zu sehen. Vermutlich > wird das Bild nicht richtig synchronisiert, weil VideoHI8 mehr > Zeilen als der TV-Standard hat. > Das gleiche Problem habe ich auch mit der TerraTec Cinergy 250 PCI. > Mein Videorekorder und mein TV haben kein Problem damit, beide können > S-Video und S-VHS richtig aufnehmen/darstellen. > Ist dies ein Konfigurations- oder prinzipelles Problem ? > Was gibt es für Alternativen (;Grabster AV 150/400 ) ?
...ich habe die alten Hi8 in eine Sohny TRV345E Digital8 gepackt. Damit ging das prima und ohne Probleme. Alternativ kann kostet das umspielen auf DVD so rund 10 Euro für 60 Minuten...
Hans-Jürgen
Antwort von Gerhard Lindner:
Gerhard Lindner wrote:
> Hallo, > ich wollte meine VideoHI8-Kassetten digitalisieren und bearbeiten. > Dafür habe ich mir eine Hauppauge WinTV PCI-FM beschafft. > Leider wird das Bild nicht richtig dargestellt, d.h. > am unteren Bildrand sind einige Streifen zu sehen. Vermutlich > wird das Bild nicht richtig synchronisiert, weil VideoHI8 mehr > Zeilen als der TV-Standard hat. > Das gleiche Problem habe ich auch mit der TerraTec Cinergy 250 PCI. > Mein Videorekorder und mein TV haben kein Problem damit, beide können > S-Video und S-VHS richtig aufnehmen/darstellen. > Ist dies ein Konfigurations- oder prinzipelles Problem ? > Was gibt es für Alternativen (;Grabster AV 150/400 ) ?
Danke für die Antworten.
Fazit: also alles systembedingt
Frage: Wird bei dem Abspielen der VideoHi8-Kassette auf einer Digital8-Kamera der Jitter mit digitalisiert oder eliminiert?
Kann man mit Videoschnitt-Software diese Zeilen einfach wegschneiden/ wegzoomen, und dies über den gesamten Film (;also beim Import) ? Wenn beim Zoomen 5% und am TV nochmal 5% verloren gehen, bleibt ja fast nichts mehr über. Ich habe da noch keine Erfahrung. Bisher habe ich den Schnitt nur mit Kamera und Videorekorder gemacht.
-- MfG. Gerhard Lindner
Antwort von Volker Schauff:
Gerhard Lindner schrieb:
> Frage: > Wird bei dem Abspielen der VideoHi8-Kassette auf einer Digital8-Kamera der > Jitter mit digitalisiert oder eliminiert?
Vermutlich nein, da im Prinzip die gleiche Kopftrommel bzw. das gleiche Aufzeichnungsverfahren drin steckt. Lass dir das aber lieber von jemandem bestätigen der das schon mal gemacht hat.
> Kann man mit Videoschnitt-Software diese Zeilen einfach wegschneiden/ > wegzoomen, und dies über den gesamten Film (;also beim Import) ?
Ja und nein. In Echtzeit beim Aufnehmen kann man das ganze "letterboxen", also kleine schwarze Balken drüberlegen. Diese schwarzen Balken sieht man auf dem Fernseher dann genauso garnicht wie den Störstreifen, da er im Overscan liegt, und am PC sieht das um Längen besser als als dieses Flattern.
Je nach Software könnte das in Echtzeit gehen (;Virtualdub sollte das können, Filter während Aufnahme, Letterbox ist ja nix rechenintensives), oder man macht es per Hardware. Günter Hackels Elro-Videolimiter sind eine Idee (;wobei das nicht jeder kann, und die, die es können sind die neuen die noch sauteuer sind, dafür daß nicht mal ein echter Timebase Corrector drin steckt), die andere Idee wäre eben ein Timebase Correktor der das kann. Leider gibts da nicht viele, die meisten bezahlbaren TBCs sind einfache Kisten ohne Einstellmöglichkeiten. Wenn du etwas Geduld und einen Rechner mit ISA-Karte hast, kannst du mal gucken ob du bei Ebay billig (;alles was noch zweistellig ist ist billig dafür) an eine M-Filter von Darim kommst. Die hat einen echten TBC (;der also auch bei Signalausfällen oder starken Signalschwankungen das Bild noch gerade biegt), eine Video-Filterfunktion (;wobei bei der Standard höchstens der Median interessant ist, die Pro, welche ich unheimlich gern mal testen würde nach den guten Erfahrungen mit der Standard, hat zusätzlich noch temporale Filter die sehr vielversprechend aussehen, die ist aber noch sauteuer und sehr rar), eine Farbanpassung inkl. Lookup-Table zur Gammakorrektur und nicht zuletzt eben die Letterbox-Funktion für links, rechts, oben und unten. Die Karte arbeitet komplett alleinstehend und nimmt allerdings Strom und Kommandos über einen 8 Bit PnP ISA-Slot entgegen (;belegt nur Speicher und IO, keine IRQ) sodaß du zur Ansteuerung einen alten Rechner brauchst. Aber mir ist die M-Filter sehr ans Herz gewachsen und obwohl ich inzwischen stolzer Besitzer einer Video Machine bin will ich die Karte nicht mehr hergeben (;außer ich krieg billig ne Pro)
> Wenn beim Zoomen 5% und am TV nochmal 5% verloren gehen, bleibt ja > fast nichts mehr über.
Aufzoomen ist eine eher schlechte Idee. Zum einen ist das Bild interlaced, dir werden noch früh genug die lustigen Kammeffekte in Bewegtbildern begegnen. Interlaced müsste man in seine Felder separieren, separat aufzoomen und wieder verweben. Das ist aufwendig, mit guter Qualität noch aufwendiger (;meine Schnittsoftware "Vegas" kann das ganz gut, aber die kostet auch ein paar hundert Euro, rechnet dafür aber so langsam wie eine altersschwache Riesenschildkröte). Zum anderen geht dir natürlich auch Nutzbild verloren, sprich etwas was du zur Zeit noch am TV siehst verschwindet plötzlich im Overscan. Überhaupt solltest du bei allem was du machst dir immer vom Schnittprogramm die Action Safe Area (;wird am Fernseher garantiert angezeigt, wichtig damit du keine abgeschnittenen Köpfe bekommst wenn du doch aufzoomst) und die Title Safe Area (;noch etwas kleinerer Bereich, damit Titeleinblendungen nicht am Bildschirmrand pappen sondern etwas Luft haben) anzeigen lassen.
-- Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502) www.cavalry-command.de - Über Saber Rider und andere 80er Jahre Serien foren.cavalry-command.de - Forum für Spät70er - Früh-90er TV-Nostalgiker www.dark-realms.de - Für Fantasy/Mittelalter und alles mögliche Kreative
Antwort von Günter Hackel:
On 13.04.2006 17:35, Günter Hackel wrote:
> On 13.04.2006 17:11, Gerhard Lindner wrote: > >> Hallo, >> ich wollte meine VideoHI8-Kassetten digitalisieren und bearbeiten. >> Dafür habe ich mir eine Hauppauge WinTV PCI-FM beschafft. >> Leider wird das Bild nicht richtig dargestellt, d.h. >> am unteren Bildrand sind einige Streifen zu sehen. Vermutlich >> wird das Bild nicht richtig synchronisiert, weil VideoHI8 mehr >> Zeilen als der TV-Standard hat.
Hallo mir ist da noch was eingefallen, was mir auch mal passierte: Ich hatte die Hi8-Kamera schon recht lange und als ich später die zuletzt gedrehten Filme abspielte und bearbeitete, gabs keine Probleme. Störungen traten erst auf als ich ältere Bänder benutzte. Im Lauf der Zeit verändert sich die Justage der Kamera durch die normale Abnutzung etwas. Das alleine kann schon Ursache für Störungen sein. Bei meinem Hi8 Camcorder hatte sich die Mutter unter einer Bandführung gelockert und dann rutschte das Band ein kleines Stück höher, zu hoch um richtig an der Kopftrommel anzukommen. Die Geschichte wurde neu justiert, die Mutter mit Lack gesichert und dann liefs wieder. Die Zeilen am unteren Bildrand, die durch Overscan entstehen, sind dadurch aber nicht wegzubringen, das war schon ein echter Fehler. gh
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