| Sat Finder, welche sind besser?
Frage von Rene Clancy:
Moin,
welche Sat Finder sind eigentlich in der Praxis besser zum Ausrichten geeignet, die mit einer analogen Zeigerskala oder die Modelle mit ein paar LEDs, die aber zusätzlich noch einen Ton haben?
TIA & Gruss, Rene
Antwort von Lutz Bojasch:
Rene Clancy wrote:
> Moin, > > welche Sat Finder sind eigentlich in der Praxis besser zum Ausrichten > geeignet, die mit einer analogen Zeigerskala oder die Modelle mit ein > paar LEDs, die aber zusätzlich noch einen Ton haben?
Hallo wozu braucht man sowas? Ein Blick auf den Kompass oder die Nachbarhäuser gibt die grobe Richtung vor, dann etwas geschickt suchen (;muss man auch mit den Spielzeugen) und díe Feinheiten per Telefon oder Walky-Talky mit dem absprechen der vor der Glotze sitzt. Wirklich gut und gehts mit den Geräten die Profis benutzen - nur sind die unerschwinglich. Optimale Ausrichtung, das braucht ein wenig Geduld und einen Bleistift zum markieren der "Grenzeinstellungen". Man tastet sich an den Mittelwert ran. Gruß Lutz
Antwort von Benjamin Spitschan:
Rene Clancy schrieb: > Moin, > > welche Sat Finder sind eigentlich in der Praxis besser zum Ausrichten > geeignet, die mit einer analogen Zeigerskala oder die Modelle mit ein > paar LEDs, die aber zusätzlich noch einen Ton haben?
Wer braucht sowas? *Analogen*, vorprogrammierten Receiver nehmen und gut! Astra ist einfach zu finden: Wo Süden ist, gehört zur Allgemeinbildung, ~20° Ost kann man schätzen. Elevation dann durchprobieren, bis ein Signal kommt. Und dann nach Sicht feinjustieren.
Grüße, Benjamin
Antwort von Alan Tiedemann:
Benjamin Spitschan schrieb: > Rene Clancy schrieb: >> welche Sat Finder sind eigentlich in der Praxis besser zum Ausrichten >> geeignet, die mit einer analogen Zeigerskala oder die Modelle mit ein >> paar LEDs, die aber zusätzlich noch einen Ton haben? > > Wer braucht sowas?
ACK.
> *Analogen*, vorprogrammierten Receiver nehmen und > gut!
Oder eine DBox2 mit BetaNova-Satfinder, oder einen Linux VDR mit entsprechendem Plugin , oder einen anderen Digi-Receiver mit Pegelanzeige.
> Astra ist einfach zu finden: Wo Süden ist, gehört zur > Allgemeinbildung, ~20° Ost kann man schätzen. Elevation dann > durchprobieren, bis ein Signal kommt. Und dann nach Sicht feinjustieren.
Oder vorher mit ausrechnen ;-)
Gruß, Al *SMWLink spart u.U. viel Zeit* an
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Antwort von Rene Clancy:
"Lutz Bojasch" schrieb:
> wozu braucht man sowas?
Na um den Spiegel auf maximalen Pegel auszurichten natürlich. Die Dinger sind billig, um die 10 Eur, und man braucht keine Walkie Talkies oder muss irgendwelche Receiver oder TVs aufs Dach schleppen. Dass man es auch anders machen kann ist mir auch klar aber mir erschien so ein SAT-Finder einfach als die beste und bequemste Möglichkeit. Nunja, scheinbar verwendet sie niemand von euch, warum auch immer.
Rene
Antwort von Rene Clancy:
"Benjamin Spitschan" schrieb:
> Wer braucht sowas? *Analogen*, vorprogrammierten Receiver nehmen und gut! Astra ist > einfach zu finden: Wo Süden ist, gehört zur Allgemeinbildung, ~20° Ost kann man > schätzen. Elevation dann durchprobieren, bis ein Signal kommt. Und dann nach Sicht > feinjustieren.
Wenn ich den Spiegel auf dem Balkon hätte würde ich das vermutlich auch so machen...
Rene
Antwort von Benjamin Spitschan:
Rene Clancy schrieb: > Wenn ich den Spiegel auf dem Balkon hätte würde ich das vermutlich auch > so machen...
Du hast ihn aber wo?
Grüße, Benjamin
Antwort von Detlev Hoffmann:
Hallo Rene,
"Rene Clancy" schrieb im Newsbeitrag Sat Finder, welche sind besser?### > Moin, > > welche Sat Finder sind eigentlich in der Praxis besser zum Ausrichten > geeignet, die mit einer analogen Zeigerskala oder die Modelle mit ein > paar LEDs, die aber zusätzlich noch einen Ton haben? > Die Analogen sind besser. Das Ausrichten mit dem Spiegel und Kiompass und dann Grenzwerte-Trick ist Spielerei. Bisher konnte ich jeden eines besseren belehren. Eine Messung ist grundsätzlich besser als eine 'Markierungsjustierung'. Denk beim Ausrichten auch daran den LNB auch leicht zu drehen, denn der Satellit sitzt von deiner Position aus sicher nicht in der waagerechten zur Tangende (;wird gern vergessen). Hast du einen 80er Spiegel,ist die hier angebotene Schätzausrichtung sicher gut genug, bei einer 60iger oder noch kleineren Schüssel kanns bei Schnee, starkem Regen oder starker statischer Aufladung kurz vor Gewitter zu Problemen kommen.
Detlev
Antwort von Alan Tiedemann:
Rene Clancy schrieb: > "Lutz Bojasch" schrieb: >> wozu braucht man sowas? > > Na um den Spiegel auf maximalen Pegel auszurichten natürlich.
Das geht mit fast jedem Sat-Receiver genausogut.
> Die Dinger sind billig, um die 10 Eur, und man braucht keine > Walkie Talkies oder muss irgendwelche Receiver oder TVs > aufs Dach schleppen. Dass man es auch anders machen > kann ist mir auch klar aber mir erschien so ein SAT-Finder > einfach als die beste und bequemste Möglichkeit. Nunja, scheinbar > verwendet sie niemand von euch, warum auch immer.
Weil die Dinger total überflüssig sind. Entscheidend ist sowieso, was hinten rauskommt, also am Receiver. Und da sind meine vier Receiver (;Topfield, DBox1, DBox2, Linux VDR) durchaus *unterschiedlich*. Da muß man dann sowieso ganz anders rangehen, also das Ding so einstellen, daß der "schlechteste" Receiver (;bei mir leider ganz klar der Linux VDR) ein optimales Signal bekommt.
Gruß, Alan
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Antwort von Alan Tiedemann:
Detlev Hoffmann schrieb: > "Rene Clancy" schrieb im Newsbeitrag > Sat Finder, welche sind besser?###
Mach doch bitte mal obigen Einleitungsroman kürzer. Danke ;-)
[...]
> Denk beim Ausrichten auch daran den LNB auch leicht > zu drehen, denn der Satellit sitzt von deiner Position aus sicher nicht in > der waagerechten zur Tangende (;wird gern vergessen).
Tangente ;-) Das von mir genannte Programm rechnet auch diesen Winkel aus. Liegt in der Regel in unseren Gegenden unter 3°, ist also erstmal vernachlässigbar.
Gruß, Alan
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Antwort von Rene Clancy:
"Alan Tiedemann" schrieb:
> Weil die Dinger total überflüssig sind. Entscheidend ist sowieso, was > hinten rauskommt, also am Receiver. Und da sind meine vier Receiver > (;Topfield, DBox1, DBox2, Linux VDR) durchaus *unterschiedlich*. Da muÃY > man dann sowieso ganz anders rangehen, also das Ding so einstellen, daÃY > der "schlechteste" Receiver (;bei mir leider ganz klar der Linux VDR) ein > optimales Signal bekommt.
Das halte ich, sorry, für Blödsinn. Wenn der Spiegel exakt auf den Satelliten ausgerichtet ist dann liefert das LNB den maximalen Pegel. Das gilt dann für alle "hinten" angeschlossenen Receiver gleichermassen. Dass Receiver "A" für den gleichen Sat eine andere Spiegelposition braucht als Receiver "B" ist wohl auszuschliessen oder ändert der Sat seine Position im Orbit, je nachdem welchen Receiver Du anschliesst?
Wohl kann man durch leichtes Drehen am LNB eine der Polarisationsebenen für das schwächste Signal etwas "optimieren" aber das hat nix mit der grundsätzlichen Ausrichtung auf den Sat zu tun.
Rene
Antwort von Rene Clancy:
"Benjamin Spitschan" schrieb:
> Du hast ihn aber wo?
Auf dem Dach. Und nein, es ist kein Flachdach, falls noch Nachfragen kommen sollten. 10 Eur ist nicht viel und das Ding erscheint mir immer noch als die praktikabelste Möglichkeit der Ausrichtung auf peak. Sorry wenn ich lachen muss aber alleine die Vorstellung da mit einem Receiver oder Walkie-Talkie zu hantieren treibt mir die Tränen in die Augen. Wobei ich noch nicht sicher bin ob vor lachen oder weinen ;o). Das Walkie-Talkie müsste ich übrigens auch erst kaufen weil keins vorhanden ist und ich auch niemanden mit so einem Ding kenne. Kostet sicher mehr als 10 Eur. Und ob das mit der Kommunikation zwischen mir und der vor dem TV sitzenden Frau dann so klappen würde dass eine einigermassen optimale Ausrichtung möglich wäre, naja...
Wer schon mal mit so einem Sat-Finder gearbeitet hat kann ja mal seine Erfahrungen dazu schreiben, "braucht man net" hilft mir in dem Zusammenhang nicht weiter.
Rene
Antwort von Rene Clancy:
"Detlev Hoffmann" schrieb:
> Die Analogen sind besser. Das Ausrichten mit dem Spiegel und Kiompass und > dann Grenzwerte-Trick ist Spielerei. Bisher konnte ich jeden eines besseren > belehren. Eine Messung ist grundsätzlich besser als eine > 'Markierungsjustierung'. Denk beim Ausrichten auch daran den LNB auch leicht
OK, herzlichen Dank an Dich, das ist genau das was ich wissen wollte!
> zu drehen, denn der Satellit sitzt von deiner Position aus sicher nicht in > der waagerechten zur Tangende (;wird gern vergessen). > Hast du einen 80er Spiegel,ist die hier angebotene Schätzausrichtung sicher > gut genug, bei einer 60iger oder noch kleineren Schüssel kanns bei Schnee, > starkem Regen oder starker statischer Aufladung kurz vor Gewitter zu > Problemen kommen.
Es ist ein 80er aber wenn ich schon mal aufs Dach steige dann will ich die Einstellung auch einigermassen "optimal" (;im Rahmen meiner Möglichkeiten) hinbringen und da sind die paar Eur Investition sicher nicht verkehrt. Ich vertraue jedenfalls auch eher auf eine Messung als auf irgendwelche mir zugerufenen "Qualitätseindrücke". Und TV und/oder Receiver auf dem Dach, naja...
Vielen Dank nochmal & Gruss, Rene
Antwort von Jens Semmler:
Rene Clancy schreibte:
> Wer schon mal mit so einem Sat-Finder gearbeitet hat kann ja mal seine > Erfahrungen dazu schreiben, "braucht man net" hilft mir in dem Zusammenhang > nicht weiter.
Lass dir das Dingens ja nicht ausreden. Ich habe mittlerweile den 5ten Satfinder. Am schlechtesten funktionierte der von TechniSat und am besten der billigste mit LED-Skala und Piepser. Dann brauchst du das Ding noch nicht mal zu sehen und kannst trotzdem millimetergenau einstellen. Bei einer 80er Schüssel hörst du schon die Schwingungen durch leichten Wind am Piepsen. Außerdem haben die meisten Receiver, die ich testen konnte, eine merkliche Verzögerung der Anzeige bzw. des Abstimmtones. Die knapp 10 Euro sind gut angelegt.
Gruß Jens
Antwort von Detlev Hoffmann:
Hallo Rene,
"Rene Clancy" schrieb im Newsbeitrag Re: Sat Finder, welche sind besser?### > > Das halte ich, sorry, für Blödsinn. Wenn der Spiegel exakt auf den Satelliten > ausgerichtet ist dann liefert das LNB den maximalen Pegel. Das gilt dann > für alle "hinten" angeschlossenen Receiver gleichermassen. Dass Receiver Er hat insofern Recht, das es Receiver gibt, die mit dehr starken Pegeln nicht besonders gut klarkommen. Darunter fällt z.B. auch die DBox2 von Phillips. Aber dafür gibts ja einstellbare 'Signaldämpfer'. Lieber bei einem Receiver das Signal künstlich verschlechtert, als bei schlechten Empfangsverhältnissen bei allen kein Bild zu haben ;-)
MfG Detlev
Antwort von Detlev Hoffmann:
Hi Rene,
"Rene Clancy" schrieb im Newsbeitrag Re: Sat Finder, welche sind besser?### > zugerufenen "Qualitätseindrücke". Und TV und/oder Receiver auf dem Dach, > naja... > Bei Digital gibts eh keine 'Qualitätseindrücke'. Entweder das Bild kann decodiert werden, oder nicht. Grenzen erkennt man nur am 'Bild ist nicht da' ;-) Hol dir für 10 Eur. das Teil und so mancher Ärger ist dir erspart.
MfG Detlev
Antwort von Detlev Hoffmann:
Hi Alan,
"Alan Tiedemann" schrieb im Newsbeitrag Re: Sat Finder, welche sind besser?### > > Tangente ;-) Das von mir genannte Programm rechnet auch diesen Winkel > aus. Liegt in der Regel in unseren Gegenden unter 3°, ist also erstmal > vernachlässigbar. > Naja, immerhin 1,666666666666666666666666666666666666 %
;-) Detlev
Antwort von Lutz Bojasch:
Jens Semmler wrote:
> Lass dir das Dingens ja nicht ausreden. Ich habe mittlerweile den 5ten > Satfinder.
LOL wirtschaftlich gedacht, vor allem weil die Satelliten ja jede Woche woanders stehen ;) Wie wäre es denn, wenn man die Anlage fertig montiert, vielleicht sogar grob einstellt und dann einen Fachmann mit entsprechendem Profigerät für das Finetuning holt? Teurer als immer wieder neue Pseudomessgeräte zu kaufen ist das sicher nicht.
> Bei einer 80er Schüssel hörst du schon die Schwingungen > durch leichten Wind am Piepsen. Ein untrügliches Zeichen für eine miserable Montierung, wozu Geld für "Feinheiten" aus dem Fenster werfen wenn schon die "basis" nicht stimmt!? (;ich werde auch nie begreifen, warum Leute olle Rostautos mit Felgen versehen die den Fahrzeugwert übersteigen)
Gruß Lutz
Antwort von Volker Abraham:
Detlev Hoffmann ließ verlauten: > Hi Rene, > > "Rene Clancy" schrieb im Newsbeitrag > Re: Sat Finder, welche sind besser?### >> zugerufenen "Qualitätseindrücke". Und TV und/oder Receiver auf dem >> Dach, naja... >> > Bei Digital gibts eh keine 'Qualitätseindrücke'. Entweder das Bild > kann decodiert werden, oder nicht. Grenzen erkennt man nur am 'Bild > ist nicht da' ;-) > Hol dir für 10 Eur. das Teil und so mancher Ärger ist dir erspart. > > MfG > Detlev
Selbst meine billigen Digitalreciever haben im Menü eine Einstellhilfe mit 2 Leuchtbalken für Empfangsqualität und Stärke, desweiteren ist es bei mir so, dass bei optimaler Einstellung des "ARD-Transponders" die RTL Gruppe fast gar nicht empfangen werden kann, für solche ortsabhängige? Feinheiten ist so ein Teil wohl weniger geeignet. So eine richtige nachvollziehbare Erklärung für das Transponderphänomen habe ich bis heute nicht erhalten, Astra besteht ja aus mehreren Satteliten, die in einem gewissen Sicherheitsabstand stehen müssen, vielleicht sind unterschiedlich Transponder auf unterschiedlichen Umsetzern? -- MfG Volker Hotmail ist nur der Mülleimer
Antwort von Jens Semmler:
Lutz Bojasch schreibte:
> wirtschaftlich gedacht, vor allem weil die Satelliten ja jede Woche > woanders stehen ;)...
Ich hätte vielleicht schreiben sollen, der fünfte in insgesamt 15 Jahren nach ca. 800 installierten Sat-Anlagen, also normaler Verschleiß.
> ... Wie wäre es denn, wenn man die Anlage fertig > montiert, vielleicht sogar grob einstellt und dann einen Fachmann mit > entsprechendem Profigerät für das Finetuning holt? Teurer als immer > wieder neue Pseudomessgeräte zu kaufen ist das sicher nicht.
Die teuren (;Profi-)Geräte stehen in meiner Werkstatt. Zum Kunden nehme ich den Piepser mit.
> > Bei einer 80er Schüssel hörst du schon die Schwingungen >> durch leichten Wind am Piepsen. > Ein untrügliches Zeichen für eine miserable Montierung, ...
Nicht alle Anlagen habe ich selber montiert. Es ist oft so, daß die Leute den Kram vom Baumarkt kaufen und dann nicht damit zurechtkommen. Das ist dann eben mein Einsatz. Auch die beste Montierung bewegt sich ein wenig im Wind, und mit dem LED-Piepser hört man das, glaub's oder nicht. Um noch mal zusammenfaselnd festzustellen, ich bleibe dabei, der LED-Piepser ist eine sinnvolle Anschaffung, sowohl für den Bastler/Handwerker als auch für den Fachmann.
Für mich damit hier EOD, und da OT fupdiwup
Gruß Jens
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