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PC -> Funk -> TV




Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen!


Frage von Hans-Peter Diettrich:


Diese Woche bin ich beinahe verzweifelt, weil es mir einfach nicht
gelungen ist, einen Fernseher an meinen Rechner anzuschließen. Dabei
stammen alle drei Komponenten von Medion, da hätte ich eigentlich
weniger Probleme erwartet :-(;

Am meisten Ärger machen die ATI-Treiber zur Radeon 9800 XXL, die in 99%
aller Fälle einfach kein Fernsehgerät erkennen wollen. Da frage ich mich
doch überhaupt, was es Windows oder die Treiber angeht, ob ich mein
Fernsehgerät ein- oder ausgeschaltet habe, auf A/V geschaltet habe, oder
das Bild überhaupt anschaue? Die Buchsen sind doch alle als Ausgänge
beschrieben, also was soll diese dämliche Abfrage?

Nach vielem Probieren habe ich dann herausgefunden, was sich die Treiber
unter einem angeschlossenen TV-Gerät vorstellen: es muß irgendwas
"passendes" am Composite-Video-Ausgang angeschlossen sein, wobei die
Funk-Übertragung leider nicht als "passend" akzeptiert wird - weiß der
Geier warum :-(;
Zudem ist beim Sender die Umschaltung zwischen Quelle 1 und 2 offenbar
ohne jegliche Funktion, in beiden Schalterstellungen kommt das Signal
von der Graphikkarte durch, egal an welchen Eingang ich es anschließe.

Aber nun darf mein Rechner sich mit seinem Video-Eingang am
Video-Ausgang selbst befriedigen, und an der Scart-Buchse kann ich den
Fernseher oder den Sender anschließen - oder auch nicht, wie es mir
gerade paßt.


Jetzt muß ich nur noch herausfinden, wie ich das beste Bild über das
Video-Kabel bekomme. Irgendwie ist es doch sehr lästig, daß der
Fernseher nur das Bild vom Monitor 1 bekommen kann, bzw. einen
Ausschnitt davon, sofern der Media-Player das Movie auf dem
Video-Ausgang nicht einfach schwarz läßt. Mit aktiviertem TV-Ausgang
kann ich nicht mal einen zweiten Monitor für einen ordentlichen Desktop
betreiben. Und überhaupt ist das Video-Signal kaum genießbar,
hoffentlich wird das mit RGBRGB im Glossar erklärt und ohne Funk später einmal besser - sofern
die Karte überhaupt RGBRGB im Glossar erklärt am Scart-Ausgang hat...

Kann mir vielleicht jemand sachdienliche Hinweise geben, wie ich meine
Filme am besten vom Rechner auf den Fernseher bekomme? Am nettesten wäre
ein Media-Player mit direkter Ausgabe auf den TV-Ausgang, so daß der
Monitor für den Desktop und die Bedienung verfügbar bleibt. Und an
welchen Einstellungen der ATI-Treiber kann ich noch drehen, um das Bild
auf dem Fernseher zu verbessern?

Oder soll ich mir doch zusätzlich noch einen DVD-Player zulegen, der
auch meine MPEG-Dateien abspielen kann? So hatte ich mir das eigentlich
nicht vorgestellt, da warte ich doch lieber noch ein Weilchen auf einen
erschwinglichen DVD-Recorder...

DoDi






Antwort von Thomas Beyer:

Hans-Peter Diettrich schrieb...

> Nach vielem Probieren habe ich dann herausgefunden, was sich die Treiber
> unter einem angeschlossenen TV-Gerät vorstellen: es muß irgendwas
> "passendes" am Composite-Video-Ausgang angeschlossen sein, wobei die
> Funk-Übertragung leider nicht als "passend" akzeptiert wird - weiß der
> Geier warum :-(;

75Ohm-Widerstand zwischen Außenleiter (;Masse) und Innenleiter (;Signal)
des FBAS-Kabels einlöten.

> Jetzt muß ich nur noch herausfinden, wie ich das beste Bild über das
> Video-Kabel bekomme. Irgendwie ist es doch sehr lästig, daß der
> Fernseher nur das Bild vom Monitor 1 bekommen kann, bzw. einen
> Ausschnitt davon,

Gebräuchliche Karten von Nvidia und ATI geben den gesamten Bildschirm
des Computers über TV bis maximal 1024x768 wieder. Wenn Du eine höhere
Auflösung fährst, wird halt gescrollt. Abhilfe: HDTV-Fernseher mit DVI-
Schnittstelle oder eben halt geringere Auflösung. Im letzteren Falle:
Keinen Clone-Modus nutzen, sondern den "Theater" Modus.

> sofern der Media-Player das Movie auf dem
> Video-Ausgang nicht einfach schwarz läßt.

Player auf Overlayausgabe stellen. (;VMR7 macht auch OverlayOverlay im Glossar erklärt, VMR9
nicht).

> Mit aktiviertem TV-Ausgang
> kann ich nicht mal einen zweiten Monitor für einen ordentlichen Desktop
> betreiben. Und überhaupt ist das Video-Signal kaum genießbar,

Falsche Karte. Der 9800 sieht kozeptionell einen TV-Out als sekundären
Ausgang. Also entweder 2. Monitor, oder TV-Out.

> hoffentlich wird das mit RGBRGB im Glossar erklärt und ohne Funk später einmal besser - sofern
> die Karte überhaupt RGBRGB im Glossar erklärt am Scart-Ausgang hat...

Nein. S-Video ist das Beste, was Du da rausholen kannst.

> welchen Einstellungen der ATI-Treiber kann ich noch drehen, um das Bild
> auf dem Fernseher zu verbessern?

Über diese Funkdödel wird eh nur FBASFBAS im Glossar erklärt übertragen, und dementsprechend
traurig sieht das Bild dann aus. Kauf Dir 10m S-Video Kabel (;~8¤), dazu
ne passende Lakritzstange Audiokabel, verlege es zum Fernseher und es
sieht (;meist) ganz passabel aus.

> Oder soll ich mir doch zusätzlich noch einen DVD-Player zulegen, der
> auch meine MPEG-Dateien abspielen kann? So hatte ich mir das eigentlich
> nicht vorgestellt, da warte ich doch lieber noch ein Weilchen auf einen
> erschwinglichen DVD-Recorder...

Ich bin hier zwar rechnermäßig ziemlich up to date (;HTPC,
Videoworkstation ...), aber die Idee, daß ich damit ernsthaft einen
video/audiophilen Abend bestreiten könnte, ist mir nie gekommen. Für
wirklichen Filmgenuß (;keine Fremdgeräusche, keine Bootzeit, bestmögliche
Qualität, kein dauerndes Rumfummeln in Einstellungen ...) empfiehlt sich
immer ein Standalone.

Mein Kompromiss, den ich für mich geschlossen habe: Aufnahmeseitig
passiert mittlerweile hier alles per Computer. Da DVB-T und DVB-C
vorhanden sind, bietet es sich ja förmlich an, dies alles per
HTPC/Workstation verlustlos "einzusammeln", zu schneiden etc. Aber
wiedergabeseitig passiert aus vielerlei Gründen (;WAF Faktor,
Kompatibilität, Datensicherheit...) alles per konventioneller
Heimelektronik.

MfG,
Thomas




Antwort von H. Haberland:

"Thomas Beyer" schrieb

> wirklichen Filmgenuß (;keine Fremdgeräusche, keine Bootzeit, bestmögliche
> Qualität, kein dauerndes Rumfummeln in Einstellungen ...) empfiehlt sich
> immer ein Standalone.

Ich habe mir inzwischen ein Buffalo Linktheater mit
der passenden Linkstation geleistet und kann das
nur empfehlen. Gefüttert wird die Linkstation (;160GB,
erweiterbar) über WLAN, nur dafür brauche ich den
PC. So, wie der Wetterbericht aussieht, ist ab morgen
auch der Topfield ins WLAN integriert, dann bin ich
wunschlos zufrieden.


> wiedergabeseitig passiert aus vielerlei Gründen (;WAF Faktor,
> Kompatibilität, Datensicherheit...) alles per konventioneller
> Heimelektronik.

Full ACK. Meine Frau ist begeistert, nicht mehr im
CD/DVD-Regal kramen zu müssen.

Gruss!

Hagen

--
Dieses Schreiben wurde mit EDV erstellt und trägt deshalb keine
Unterschrift.






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