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HC3 Erfahrungsbericht und Nachbearbeitungsproblematik




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Frage von neworpheo:


Hallo,

ich besitze seit acht Tagen die Sony HDR-HC3 Kamera, und möchte meine ersten Erfahrungen gern mit Euch teilen.

In der Vergangenheit war ich ein "ambitionierter Hobbyfotograf" und hatte auch nicht vor größeren Anschaffungen in digitale Spiegelreflexkameras zurückgeschreckt. Das Filmen hatte mich immer fasziniert, jedoch hatte ich nicht eingesehen, mehrere tausend Euro in dieses Hobby zu investieren. Normale DV-Camcorder hatten mich in ihrer Leistung überhaupt nicht zufrieden gestellt. Und nachdem mein Schwager seinen Sony DV-Camcorder an meinen neuen Full-HD Sony Bravia angeschlossen hat, war mir klar: Dann doch besser fotografieren, als so eine sehr bescheidene Qualität für meine Erinnerungen und Erlebnisse.

Dann kam Sony mit der HDR-HC3. Diese Kamera hat beim örtlichen Fachhändler nebst 10 Sony MiniDV Kasetten 1170 Euro gekostet. Das ist OK finde ich. Aufgrund diverser Artikel, auch hier bei Slashcam hatte ich mir diese Kamera gekauft, weil ich mir versprach, mit verhältnismäßig wenig Geld, Videofilmen auf eine neue Stufe stellen zu können.

Meine Erwartungen wurden sogar übertroffen, aber dazu später mehr.

Der Lieferumfang von Sony ist bescheiden. Kein HDMIHDMI im Glossar erklärt Kabel und kein iLink/Firewire Kabel. Ich hätte mir den Karton genauer anschauen müssen, denn, als ich am Tag nach dem 30. Geburtstag meiner Frau den Film bearbeiten wollte fiel mir auf: Mensch, Du hast kein Kabel :-(;

Als Videofilm-Laie stand ich an diesem Tag nach Beschaffung des Kabels vor dem nächsten Problem: Mit welchem Programm gehe ich ans Werk? Mein Sony Vaio V1 Computer hat zwar Adobe Premiere Elements drauf, aber das kann kein HDV. Und zwar kann das Sony DVGatePlus HDVHDV im Glossar erklärt Proxy-Dateien erstellen, aber das war mir zu blöd, ich wollte "echten" HDVHDV im Glossar erklärt Schnitt ;-) Eine Nachfrage bei Sony ergab, dass die Pinnacle Studio empfehlen - zu komisch, schämen die sich für ihr eigenes Sony Vegas Movie Studio Platinum? Oder weiß der eine Sony-Teil nicht, was der andere macht/hat?

Also Pinnacle hatte mich nicht überzeugt, nach einer Testversion von Vegas Movie Studio Platinum hatte ich mir dann dieses Programm selbst zugelegt. Ein überzeugendes, mächtiges und sehr gelungenes Programm, bei Kauf mit der Kreditkarte und Download günstig!

Und jetzt kam die nächste Überraschung: HDVHDV im Glossar erklärt Schnitt benötigt in der Tat einen High-End-Rechner!!! Mein Sony V1 war und ist total überfordert. Ich hatte mir in Vegas einen flotten 4 Minuten-Film vom Geburtstag zusammen geschnitten, mit Hintergrundmusik, Video-Overlay-Effekten, Video-Korrektur in Farbe und Kontrast und das ganze wollte ich auf HDV-Band ausgeben. Mein Computer hat 2 Stunden und 40 Minuten gerechnet! Dabei hat der einen Pentium 4 2,8GHz Prozessor und eine sehr flotte 7xxx Festplatte...

Was mir aufgefallen ist, und da könnt ihr mir helfen:
Sobald ich eine Video-Korrektur-Bearbeitung mache, also Farbton, Farbsättigung, Kontrast, wird das fertige Video unschärfer und unsauberer. Wieso? Ist nicht meine ganze Bearbeitungskette volldigital? Hat das was mit der MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt KompressionKompression im Glossar erklärt zu tun? Da steht etwas auch dazu in der Wikipedia , wenn ihr nach HDV sucht...
Das wäre ja echt schlecht...


Nun aber endlich zur Kamera:
- geniale HDVHDV im Glossar erklärt Bildqualität bei viel Licht
- überzeugender Kontrastumfang, sehr wenig Probleme bei extremen Hell/Dunkel unterschieden
- sehr gute Optik
- einfach zu bedienen, für den Hobbyfilmer ideal

Also ich bin im Großen und Ganzen überaus zufrieden, im Vergleich zur HC1, die ich vor dem Kauf ausprobiert habe, ist mir folgendes aufgefallen:
- minimal softere Bilder als die HC1
- etwas geringere Horizontalauflösung als die HC1
- viel bessere Low-Light-Fähigkeiten als die HC1


Die Qualität der HC3 ist in Anbetracht der Größe und der Optik der Kamera bemerkenswert. Die Kamera ist ein sehr guter Kauf für alle anspruchsvollen Hobbyfilmer. Die Unterschiede zur HC1 in der reinen Bildquali sind gering und wer wie ich erst mit dem Filmen anfängt und die vielen manuellen Funktionen der HC1 nicht braucht, macht keinen Fehler.

Jeder sollte aber bedenken:
- Nachbearbeitung erfordert einen High-End-Rechner mit Speicher satt.
- Wiedergabe besser auf einem HD-Ready TV mit HDMI
- Fertige Filme müssen wieder auf Band ausgegeben werden


Hat jemand probiert, ob man bei HDMIHDMI im Glossar erklärt Anschluss parallel den Ton analog in Stereo an den Reciever ausgeben kann?




Antwort von wolfgang:

Ja, für den HDV-Schnitt benötigt man schon eine beträchtliche Performance. Weil die Vegas erwähnt hast - es steht die Version 7 vor der Tür, die auch für HDVHDV im Glossar erklärt Neuerung bringen wird. Wenn du HDVHDV im Glossar erklärt bearbeiten willst, wird das wohl von Interesse sein.

Ich würde für den HDV-Schnitt den Conroe 6600 Prozessor überlegen, der zeigt in ersten Tests auch schon für Vegas 6d eine beträchtliche Verbesserung.

Details - beim RendernRendern im Glossar erklärt sowie in der Vorschau von Vegas 6d - wurden hier berichtet:
http://www.videotreffpunkt.com/thread.php?threadid=2569&threadview=0&hilight=&hilightuser=0&page=3



Antwort von Bruno Peter:

Quote:
Jeder sollte aber bedenken:
- Nachbearbeitung erfordert einen High-End-Rechner mit Speicher satt.
- Wiedergabe besser auf einem HD-Ready TV mit HDMIHDMI im Glossar erklärt
- Fertige Filme müssen wieder auf Band ausgegeben werden


- Klar braucht man einen Rechner mit viel Performance, es muss ja schließlich stark komprimiertes Material bearbeitet werden
- Nicht nur HD-Ready, sondern ein Panel mit 1920x1080 Bildpunkten Auflösung sollte man nehmen...
- Fertige Videos müssen nicht unbedingt auf das Band gespeichert werden (;sinnvoll schon), man kann sie auch auf einer Festplatte lagern oder auf eine Daten-DVD brennen (;bis 22/44 Minuten) und sie von dort aus mit einem Netzwerkplayer(;Kabelverbindung!), z.B. Pinnacle Show-Center 200 mit 25MBits über den Komponenteneingang in HD einspielen.

Video-Homepage



Antwort von neworpheo:

"Bruno Peter" wrote:
Quote:
Jeder sollte aber bedenken:
- Nachbearbeitung erfordert einen High-End-Rechner mit Speicher satt.
- Wiedergabe besser auf einem HD-Ready TV mit HDMIHDMI im Glossar erklärt
- Fertige Filme müssen wieder auf Band ausgegeben werden


- Klar braucht man einen Rechner mit viel Performance, es muss ja schließlich stark komprimiertes Material bearbeitet werden
- Nicht nur HD-Ready, sondern ein Panel mit 1920x1080 Bildpunkten Auflösung sollte man nehmen...
- Fertige Videos müssen nicht unbedingt auf das Band gespeichert werden (;sinnvoll schon), man kann sie auch auf einer Festplatte lagern oder auf eine Daten-DVD brennen (;bis 22/44 Minuten) und sie von dort aus mit einem Netzwerkplayer(;Kabelverbindung!), z.B. Pinnacle Show-Center 200 mit 25MBits über den Komponenteneingang in HD einspielen.

Video-Homepage


Hallo und Danke für Dein Statement!
ja, Du hast Recht! Habe ich auch so gemacht und das fertig-gerenderte Video im m2t FormatFormat im Glossar erklärt auf eine Daten-DVD gebrannt! Was den Netzwerkplayer betrifft, warte ich noch ab. Ich hoffe auf einen verbesserten Blu-Ray Vaio von Sony. Der aktuelle AR11S hat leider kein so gutes Display, wie man es von Sony gewöhnt ist, ist ungleichmäßig ausgeleuchtet und dunkel. Aber die Kiste hat HDMI-Ausgang. Wenn Sony dieses Notebook verbessert und noch einen Core2Duo reinpackt bin ich dabei und stell das Teil neben meinen Bravia X.




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