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Ext. Capture Hardware / Software f. unkomprimiertes Avi gesucht




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Frage von Schleicher:


Hallo Ihr!

Wer kann mir Tipps geben: Ich suche eine Hardware-/Software-Lösung um Videos einer analogen Quelle unkomprimiert (;!) als avi (;!) auf die Festplatte zu bekommen. Bevorzugt würde ich mit VirtualDub capturen, welche externe (;!) Hardware eignet sich dafür?

Anfangs hatte ich mit einer TV-Karte mit BT...-Chip gearbeitet. Ging mit VirtualDub relativ gut, hatte aber Audio/Video-Abweichungen. Danach mit einer Miro DC30+ Capturekarte gearbeitet. VDub ging zwar nicht, aber mit Pinnacle Premiere 6 war das Ergebnis dennoch okay. Hier konnte man auch noch im geringen Umfang Einstellungen was die KompressionKompression im Glossar erklärt anging, vornehmen. Diese Hardware/Software führte allerdings zu immer mehr Systeminstabilität, also alles wieder rausgeschmissen. Momentan arbeite ich mit dem Grabster AV 400 von Terratec und der dazugehörigen Software "Ulead Videostudio 7". Sofern das Quellmaterial gut ist, funzt die Aufnahme auch, allerdings nur komprimiert und als mpeg. Bei dieser Software sind die Einstellmöglichkeiten nahezu Null, was einem nicht grad ein Gefühl von Freiheit und Kontrolle gibt. Leider finden sämtliche sonstigen Capture-Progs die ich durchgetestet habe den Grabster nicht als Videoquelle. Also auch nicht die befriedigende Lösung.

Wie gesagt, möchte gerne unkomprimiertes avi als Rohmaterial bekommen. Allerhöchstens würde noch eine geringe Komprimierung mittels Huffyuv-Codec in Frage kommen. Das ganze sollte extern über USB2 oder FirewireFirewire im Glossar erklärt einzusetzen sein, und die Anschaffungskosten 100 Eu nicht überschreiten.

Wer hat eine Idee für mich?

Mein System, falls es wichtig ist: P4 2,8 Ghz, 1 GB RAM, Capture-Platte mit 200 GB

Vielen Dank im Voraus für mögliche Lösungsansätze!
Markus




Antwort von PowerMac:

Mit BMD Decklink und Aja-Karten



Antwort von Schleicher:

Danke für die Antwort. Wollte aber eigentlich nicht mehr mit internen Karten arbeiten. Scheint aber auch mehr eine Mac-spezifische Karte zu sein?

Sorry, habe vergessen zu erwähnen: Betriebssystem Win XP Pro SP2.



Antwort von PowerMac:

Nun gut: externe Lösungen und Windows XP. Da fällt mir nichts ein. Die Aja Io ist leider nicht für Windows gemacht. Auch sonst kommt mir nichts in den Sinn, dass ein unkomprimiertes Signal extern via FirewireFirewire im Glossar erklärt oder USB in den Rechner karrt. Dieses scheint wenigstens gut in DV zu wandeln. Für alles weitere gibt es diverse BMD- und Aja-Karten. Die können auch unkomprimierte Signale via SDISDI im Glossar erklärt und analoge Anschlüsse in den Rechner vermitteln.



Antwort von Markus:

"Der andere Markus" wrote:
Ich suche eine Hardware-/Software-Lösung um Videos einer analogen Quelle unkomprimiert (;!) als avi (;!) auf die Festplatte zu bekommen.

Hallo Namensvetter,

mir fiel zu Deiner Anforderung spontan der folgende Beitrag ein, in dem eine anfänglich ähnliche Irrfahrt letztendlich zu einer simplen (;!) VHS-Digitalisierung geführt hat. Kann es sein, dass das auch Deine Anwendung ist?

Siehe hier:
HuffYUV doch nicht verlustfrei - Encodierungsproblem

"Der andere Markus" wrote:
Wie gesagt, möchte gerne unkomprimiertes avi als Rohmaterial bekommen. [...] Das ganze sollte extern über USB2 oder FirewireFirewire im Glossar erklärt einzusetzen sein, und die Anschaffungskosten 100 Eu nicht überschreiten.

USB scheidet für die Übertragung unkomprimierter AVI-Daten aus, denn dafür ist die DatenrateDatenrate im Glossar erklärt zu gering.

Bei FirewireFirewire im Glossar erklärt müsste es schon FW-800 sein, was kein mir bekannter A/D-Wandler bietet. Zuletzt sieht man keinen Unterschied zwischen unkomprimiert-digitalisiertem VHS-Video (;sofern das Deine Anwendung ist) und einem, das mittels DV-Codec komprimiert wurde.

Die anvisierten Anschaffungskosten sind in Anbetracht der Vorgaben utopisch niedrig und falls es doch etwas passendes geben sollte, würde es sicher deutlich mehr als 100 € kosten.

Die Frage ist also, warum Du erst mit Spielzeugen wie TV-Karten und Videograbbern hantiert hast und nun mit einem Satz ans andere Ende der Digitalisierungsskala springen willst?

Querverweis:
FireWire FAQ">Camcorder/Recorder an PC anschließen, Aufnahmen capturen und editieren



Antwort von PowerMac:

Das Aja-Zeug schafft unkomprimiertes 10 BitBit im Glossar erklärt via FirewireFirewire im Glossar erklärt (;400). Also beispielsweise zum Ausspielen auf ne IMX- oder Digibeta-MAZ. Firewire800 braucht man da noch nicht. Da wird 400 mal richtig ausgenutzt.



Antwort von rodi:

Hallo,
dieses Problem mit OOS habe ich einmal ins Pinnacle-Forum gestellt, weil ich auch damit zu kämpfen habe.
Von Pinnacle bekam ich eine Hardware-Lösung vorgeschlagen:
Klick HIER
Anschaffung liegt so um die 100 €



Antwort von Schleicher:

Hallo Markus,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort und die vielen Links. Muss ich mir alles mal in Ruhe durchlesen. Ich merke jedoch jetzt schon, dass ich immer noch im Laienstadium stecke, was die Videobearbeitung angeht.

Im Prinzip gehts mir tatsächlich darum, alte VHS-Bänder zu digitalisieren. Daneben wollte ich auch TV-Sendungen über den am Rechner angeschlossenen Videorecorder (;welcher wiederum am Kabelnetz hängt) aufnehmen. Meine Vorstellung ist nun also, dass ich das Quellmaterial möglichst unkomprimiert (;oder so gering wie möglich) während des capturens auf die HD bringe. Im zweiten Schritt würde das Material mittels VDub bearbeitet, diverse Filter genutzt, gecroppt, und anschliessend komprimiert (;z.B. mit Xvid o.ä.). Als dritten und letzten Schritt (;bei Filmen) umwandeln von avi in DVD-Format. Bei Dokus würden noch weitere Schritte durchlaufen werden, um mehrere Dokus mit Menü Zusammenzustellen.

Ich sehe ein, dass meine Vorstellung der Anschaffungskosten ziemlich phantastisch ist, und dass sich für das Geld keine Studiolösung bekommen lässt. Aber das schwebt mir auch nicht vor. So wie es jetzt aussieht, werde ich noch ein weilchen mit dem AV 400 experimentieren. Habe jetzt mal ein 2,2h Film mit CBRCBR im Glossar erklärt 9000 aufgenommen (;grösstmögliche Qualität). Daraus wurden beim capturen drei mpg-Dateien mit 4/4/2 GB. Diese habe ich mit VDubMod "gefiltert", gecroppt und komprimiert, und bin nun aufs Ergebnis gespannt. Wenn das in Ordnung geht, werde ich bei dieser Art der Aufnahme bleiben. Was mir daran nicht gefällt ist, dass während der Aufnahme schon komprimiert wird, und im Anschluss nochmal. In meiner Vorstellung wird dadurch die Aufnahme unnötig verschlechert. Aber vielleicht ist das auch Quatsch? Aber ich verstehe, unkomprimiertes avi geht über USB nicht.

Nochmals vielen Dank!
Der andere Markus



Antwort von Markus K.:

"Markus" wrote:
Zuletzt sieht man keinen Unterschied zwischen unkomprimiert-digitalisiertem VHS-Video (;sofern das Deine Anwendung ist) und einem, das mittels DV-Codec komprimiert wurde.



Das ist so nicht korrekt, gerade beim Farbsampling sieht man deutliche unterschiede zwischen 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt unkomprimiert und 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt DV. Auch bei VHS.



Antwort von robbie:

Ja, sicherlich sieht man einen Unterschied zwischen 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt und 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt ... aba ich denke nicht, dass das VHS-Material vom Fragesteller so hochwertig ist, dass man einen Unterschied erkennen würde.
Es zahlt sich auch nicht aus, das Material, das aus dem Kabelnetz kommt, 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt oder gar 4:4:44:4:4 im Glossar erklärt zu capturen.
Das ist wie wenn man mit Kanonen auf Mücken schießt.
"Stinknormales" DV oder 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt ist für solche zwecke leicht ausreichend, schon alleine deshalb, weil in diesem Fall der Unterschied im Endprodukt nicht auffallen wird (;xVid oder so)... DAS ist dann wirklich komprimiert...
Und einen Broadcast-Monitor hat unser Fragesteller sicher auch nicht....

Schöne Grüße,
Robbie



Antwort von Markus K.:

Die teilweise unschönen Treppen vom PAL-DV-Farbsampling an harten Übergängen sieht man auch auf weniger hochwertigem Equipment deutlich, auch und gerade bei qualitativ schlechten VHS.



Antwort von Schleicher:

Nein, das Ausgangsmaterial ist nicht wirklich hochqualitativ. Selbstgedrehte Videos aus den 90ern einer analogen VHS-C Kamera sowie der ein oder andere Klassiker auf VHS. Und das TV-Material, welches über Kabel reinkommt, ist auch nicht immer eine Augenweide.

Und einen Broadcast-Monitor habe ich, wie ihr vermutet, natürlich nicht. Wüsste noch nicht mal, was das ist.

Habe mir jetzt mal den Film angeschaut, den ich über den AV400 gecaptured habe. Das Ergebnis ist für meine Zwecke ausreichend, mehr will ich garnicht. Vermutlich könnte man mehr draus machen, aber mit den Mitteln die zur Verfügung stehen und dem Zweck der dahinter steht bin ich zufrieden. Nur der Weg ist eben etwas umständlich.

Nochmals danke an alle!
Markus



Antwort von Markus K.:

Na dann passt ja alles :)




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