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CFexpress-Karten in der Canon R5



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
Zum Original-Thread / Zum Canon EOS 5D Mark ... - 6/7D - R-Forum

Frage von iasi:


Ich hab nun mal nach CFexpress-Karten für die R5 gesucht und überrascht festgestellt, dass bei vielen Karten R5-Nutzer in den Amazon-Rezensionen von Problemen berichten -
z.B. eine Angelbird AV PRO CFexpress 256GB.
Wenn der R5 eingeschaltet ist, dauert es viel länger, bis er bereit ist zu schießen. Ich denke, es sind ungefähr 4/5 Sek. bevor der Fokus auf dem Display liegt... (Übersetzung)

oder Transcend CFexpress 820 Typ B :
does not have a fast enough minimum speed for 8k raw



Antwort von Jott:

Es dürfte so sein wie immer: der Hersteller nennt erforderliche/kompatible Karten, und wer’s besser weiß, fängt sich halt Probleme ein.



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
Es dürfte so sein wie immer: der Hersteller nennt erforderliche/kompatible Karten, und wer’s besser weiß, fängt sich halt Probleme ein.
Ja - im Handbuch zur R5 liest man zwar dies:
Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Canon.

Jedoch konnte zumindest ich keine weiteren Informationen auf der Canon-Webseite finden. ;)

Also NIX mit Hersteller nennt erforderliche/kompatible Karten.








Antwort von TomStg:

Jott hat geschrieben:
Es dürfte so sein wie immer: der Hersteller nennt erforderliche/kompatible Karten, und wer’s besser weiß, fängt sich halt Probleme ein.
Die Hersteller sind einfach zu blöd, die richtigen Empfehlungen für ihre Produkte zu geben. Das können die Slashcam-Experten doch viel besser. Ist auch total logisch, dass eine Karte nix mehr kosten darf, nachdem man mehrere Tausend Euros für die Kamera bezahlt hat.

Diese Besserwisserei ist zumindest hier im Forum ein echtes Phänomen - fast schon ein Spleen - geworden.



Antwort von TomStg:

iasi hat geschrieben:
Ja - im Handbuch zur R5 liest man zwar dies:
Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Canon.

Jedoch konnte zumindest ich keine weiteren Informationen auf der Canon-Webseite finden. ;)

Also NIX mit Hersteller nennt erforderliche/kompatible Karten.
Ganz heißer Tip für Dich:
R5 Bedienungsanleitung, Seite 923



Antwort von Sammy D:

iasi hat geschrieben:
Jott hat geschrieben:
Es dürfte so sein wie immer: der Hersteller nennt erforderliche/kompatible Karten, und wer’s besser weiß, fängt sich halt Probleme ein.
Ja - im Handbuch zur R5 liest man zwar dies:
Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Canon.

Jedoch konnte zumindest ich keine weiteren Informationen auf der Canon-Webseite finden. ;)

Also NIX mit Hersteller nennt erforderliche/kompatible Karten.
Kann ja nicht so schwer sein...

https://asia.canon/en/support/8204818700#1



Antwort von Paralkar:

da hätte das googlen weniger Zeit gekostet als den Post zu schreiben



Antwort von iasi:

TomStg hat geschrieben:
Jott hat geschrieben:
Es dürfte so sein wie immer: der Hersteller nennt erforderliche/kompatible Karten, und wer’s besser weiß, fängt sich halt Probleme ein.
Die Hersteller sind einfach zu blöd, die richtigen Empfehlungen für ihre Produkte zu geben. Das können die Slashcam-Experten doch viel besser. Ist auch total logisch, dass eine Karte nix mehr kosten darf, nachdem man mehrere Tausend Euros für die Kamera bezahlt hat.

Diese Besserwisserei ist zumindest hier im Forum ein echtes Phänomen - fast schon ein Spleen - geworden.
So ein Quatsch. Seit wann ist denn eine Frage plötzlich Besserwisserei?

Und wenn du ja hier so der weltmännische Profi bist, bei dem der Preis keine Rolle spielt, dann kannst du doch sicher auch mal einen Link posten, der zu den Empfehlungen von Canon für die R5 verweist.

Bemerkenswert ist eigentlich vor allem, dass du hier der Erste bist, der über den Preis spricht.
Aber schon klar - eine Angelbird-Karte ist eben billiges Konsumerzeug, das zwar für Red gut genug ist, dass die sogar ihren Namen draufkleben und die Dinger verkaufen, aber für dich ist das natürlich nicht gut und teuer genug.
Schau mal in den Spiegel. Da sieht du dann einen dieser Besserwisser.



Antwort von TomStg:

iasi hat geschrieben:
Und wenn du ja hier so der weltmännische Profi bist, bei dem der Preis keine Rolle spielt, dann kannst du doch sicher auch mal einen Link posten, der zu den Empfehlungen von Canon für die R5 verweist.
Lesen gehört auch nicht zu Deinen Stärken, nicht wahr?



Antwort von iasi:

Paralkar hat geschrieben:
da hätte das googlen weniger Zeit gekostet als den Post zu schreiben
Dann such doch mal auf der deutschen Canon-Seite.



Antwort von iasi:

TomStg hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Und wenn du ja hier so der weltmännische Profi bist, bei dem der Preis keine Rolle spielt, dann kannst du doch sicher auch mal einen Link posten, der zu den Empfehlungen von Canon für die R5 verweist.
Lesen gehört auch nicht zu Deinen Stärken, nicht wahr?
Was meinst du wohl woher mein Zitat stammt:
Bedienungsanleitung S.923

Und wieder ist da der Spiegel, in den du mal blicken solltest.



Antwort von iasi:

"Sammy D" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Ja - im Handbuch zur R5 liest man zwar dies:
Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Canon.

Jedoch konnte zumindest ich keine weiteren Informationen auf der Canon-Webseite finden. ;)

Also NIX mit Hersteller nennt erforderliche/kompatible Karten.
Kann ja nicht so schwer sein...

https://asia.canon/en/support/8204818700#1
Doch - wenn man auf der deutschen Canon-Seite sucht.

Nebenbei: Stand Juli 2020.

Da bieten die hier ja sogar eine größere Auswahl:

https://www.canonrumors.co/best-memory- ... on-eos-r5/








Antwort von iasi:

Übrigens sind die Reduser sich nicht zu schade, auch mal andere Speicherkarten, als die von Red angebotenen zu testen und ihre Erfahrungen zu teilen.

Aber es gehört bei den deutschen Profis wohl einfach dazu, dass man nicht auf"s Preis-Leistungsverhältnis schaut, denn "man stellt es sowieso dem Kunden in Rechnung" oder "der Produzent bezahlt"s". :)

Wenn eine Kamera 4300€ kostet, so spielen natürlich 1000€ für Speicherkarten keine Rolle - wir sind ja schließlich Profis. ;)

Kein Wunder, dass die deutschen Profis immer auf die eierlegende Wollmilchsau hoffen, damit sie nur einen Speicherkartensatz kaufen müssen.



Antwort von rush:

iasi hat geschrieben:


Kein Wunder, dass die deutschen Profis immer auf die eierlegende Wollmilchsau hoffen
Und... auf... welche... Kamera... wartest... Du... nochmal? ;-)

Der Hobbyist / SemiPro ist doch eher derjenige der auf die Eierlegende wartet - wird ja schließlich auch Zeit das die endlich mal JEMAND bringt! :-D



Antwort von Jott:

Wer auf Hollywood-Niveau denkt, der gibt sich nicht mit teuren Speichermedien ab. Kann doch nicht sein, dass 8K raw so anspruchsvoll ist.



Antwort von iasi:

rush hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Kein Wunder, dass die deutschen Profis immer auf die eierlegende Wollmilchsau hoffen
Und... auf... welche... Kamera... wartest... Du... nochmal? ;-)

Der Hobbyist / SemiPro ist doch eher derjenige der auf die Eierlegende wartet - wird ja schließlich auch Zeit das die endlich mal JEMAND bringt! :-D
Ich warte nicht auf die EINE Kamera, sondern suche für jede Aufgabe das passende Werkzeug.

Und natürlich schaue ich auch auf das Preis-Leistungsverhältnis, wie es eigentlich jeder guet Unternehmer tun sollte. Denn wenn ich mal eben 1/4 des Kamerapreises für Speicherkarten ausgeben muss, spielt dies bei mehreren Kameras nun einmal eine Rolle.

Wenn ich mit z.B. die FX6 ansehe, dann ist dies eine Kamera für lange Einstellungen und/oder Aufnahmen die hohe Empfindlichkeit erforderen. Aber es ist eben keine Kamera, die ich für alles benutzen würde. Konzerte, Hochzeiten ... dafür ist sie OK.
Bei bestimmten Dokus wäre mir die geringe Schärfentiefe aufgrund des Vollformats zu kritisch.

Man kann versuchen, mit einer Kamera alles irgendwie hinzuwürgen, indem man alle möglichen Krücken anschraubt.
Man kann aber eben auch mehrere Kameras mit verschiedenen Stärken nutzen. Dann muss man eben auch auf sein Budget für Technik etwas mehr achten, denn mit einem Speicherkartensatz kommt man dann nicht aus.
Der Vorteil ist jedoch ein effizienteres Arbeiten beim Dreh und auch bessere Ergebnisse, da weniger Kompromisse notwendig sind.

Das gilt auch im privaten Bereich: Wenn ich mal für eine Verwandte ein Hochzeitsvideo drehe, renne ich nicht mit meiner Red herum.



Antwort von Jott:

Für was rennst du denn dann mit deiner RED rum? Die ist doch komplett bäh, deinen Auslassungen in letzter Zeit zufolge.



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
Wer auf Hollywood-Niveau denkt, der gibt sich nicht mit teuren Speichermedien ab. Kann doch nicht sein, dass 8K raw so anspruchsvoll ist.
Ja - dein geliebtes Hollywood-Märchen. Träum mal schön weiter.

Es gibt auch bei Hollywood-Produktionen Buchhalter, die sich die einzelnen Kostenstellen ansehen.

Das erinnert mich dann an die teuer bezahlten externen Leute, die durch Firmen laufen, um dann einen Werkzeugtisch an einem Arbeitsplatz zu verrücken, um einige Sekunden beim Arbeitsablauf einsparen zu können.

Kleinvieh macht eben auch Mist. Und wenn es durch diese Erbsenzählerei am Ende gelingt, einen zusätzlichen Drehtag aus dem Budget kitzeln zu können, dann profitiert nun einmal das Ergebnis davon.



Antwort von Darth Schneider:

Er rennt bei den Hochzeiten nicht mit der Red herum, er nimmt dafür natürlich die Alexa Mini. ;D
Gruss Boris



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
Für was rennst du denn dann mit deiner RED rum? Die ist doch komplett bäh, deinen Auslassungen in letzter Zeit zufolge.
Hast du"s eigentlich immer noch nicht verstanden: Jede Kamera hat ihre Stärken und Schwächen.

Glaub mir: Mit deiner Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau, also nach DER Kameras für alles, wirst du keinen Erfolg haben.

Wo und wann habe ich mich denn über Red-Kameras in der "bäh"-Form ausgelassen?



Antwort von Jott:

Weil sie ja nicht mal echtes 4K kann?

Und wie machst du das jetzt keim Kamera kaufen: mehrere gleichzeitig (zum Beispiel Bundle Komodo/Canon/Z-Cam)? Weil die neueste Philosophie ist, dass eine ja unmöglich reichen kann, um überhaupt mal das Haus zu verlassen?

"
iasi hat geschrieben:
Es gibt auch bei Hollywood-Produktionen Buchhalter, die sich die einzelnen Kostenstellen ansehen.
"
Ah. Du meinst diejenigen, die die Crews nötigen, nicht freigegebene Speichermedien zu nehmen, um ein paar Dollar zu sparen. Und die auch von so sinnlosen Posten wie Materialversicherung nichts wissen wollen. Die Abteilung "lebe wild und gefährlich".

Wäre das nicht dein Berufstraum? Controller in Hollywood? Crewgrößen brutal auf maximal vier Leute zu beschränken wäre ja kein Problem (Licht setzen und Rauskitzeln grundsätzlich in der Post und so), Catering und solchen Unfug sowieso komplett streichen, dafür großzügig eine gesponserte Vesper-Tupperdose für alle? Wäre doch gelacht, wenn man so die Produktionskosten nicht gegen Null drücken könnte. Vor allem, wenn die unbezahlte Crew ihr Equipment sowieso selber mitbringen muss.








Antwort von prime:

iasi hat geschrieben:
Und wenn es durch diese Erbsenzählerei am Ende gelingt, einen zusätzlichen Drehtag aus dem Budget kitzeln zu können, dann profitiert nun einmal das Ergebnis davon.
Das müssen dann schon sehr sehr günstige Produktionen sein, wo die Kosten von bzw. Einsparungen bei Speichermedien einen ganzen Drehtag finanzieren können.

Klingt alles sehr realitätsfern, also nix neues von iasi ;-)



Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Er rennt bei den Hochzeiten nicht mit der Red herum, er nimmt dafür natürlich die Alexa Mini. ;D
Gruss Boris
Und noch so ein Träumer, der gerne in der oberen Sphären schweben will, selbst wenn der Job nur einfaches Langläuferwerkzeug verlangt.

Es muss also bei dir immer die aufwendige Hammermaschine sein, auch wenn ein einfacher Hammer am Stiel viel effizienter wäre.

Denk mal über die Anforderungen eines Hochzeitsdrehs und das gewünschte Endergebnis nach. Dann such mal die geeigneste Kamera dafür aus - ohne Beschränkung auf die High-End-Cine-Cam-Klasse.
Zu welchem Ergebnis kommst du? Such dann auch noch 2 Alternativen, damit du 3 Kameras zur Auswahl hast.
Nun kalkuliere auch mal, was die komplette Ausrüstung für diesen Hochzeitsdreh mit der von dir gewählten Kamera kosten würde. Wir können dies dann auch noch auf Kosten für eine Gerätemiete umrechnen. Vergiss dabei aber nicht die Kosten für die Post, bis hin zum Kartenlesegerät.

So. Und nun musst du natürlich auch noch die Einarbeitszeit hinzurechnen - in die Kamera und in den kompletten Workflow.
Früher wurden Tests mit Negativemulsionen gemacht - inkl. Entwicklung.



Antwort von Funless:

Früher gab's auch'n Kaiser ...



Antwort von iasi:

prime hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Und wenn es durch diese Erbsenzählerei am Ende gelingt, einen zusätzlichen Drehtag aus dem Budget kitzeln zu können, dann profitiert nun einmal das Ergebnis davon.
Das müssen dann schon sehr sehr günstige Produktionen sein, wo die Kosten von bzw. Einsparungen bei Speichermedien einen ganzen Drehtag finanzieren können.

Klingt alles sehr realitätsfern, also nix neues von iasi ;-)
Und wieder diese realitätsferne und eingeschränkte Sichtweise. Sieht man sich alle Kostenstellen an und denkt nicht nur, es wäre da ein Produzent mit einem nie versiegenden Füllhorn, dann kommt man in der Summe eben sehr wohl auf einen ganzen Drehtag.

Es macht für Daimler eben schon einen erheblichen Unterschied, ob alle 120 Sekunden oder 110 Sekunden ein Auto vom Band läuft. Daher bezahlen sie ja diesen Externen dafür, diesen Werkzeugtisch so zu plazieren, dass es einen Bruchteil einer Sekunde einspart. Wenn er nämlich noch mehrere kleine Verbesserungmöglichkeiten findet, dann kommen eben am Ende diese 10 Sekunden Einsparung in der Summe zusammen.



Antwort von Darth Schneider:

Iasi!
Das war als Witz gemeint, nicht immer alles so ernst nehmen, das Leben ist zu kurz.
Gruss Boris



Antwort von iasi:

Funless hat geschrieben:
Früher gab's auch'n Kaiser ...
... ja ... und Bauernhöfe ... wo man dann den Ertrag steigern konnte, wenn man planvoll und mit dem richtigen Werkzeug arbeitete.



Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Iasi!
Das war als Witz gemeint, nicht immer alles so ernst nehmen, das Leben ist zu kurz.
Gruss Boris
Ist doch egal - es war eine gute Vorlage.

Übrigens: "Ernst nehmen"?
Hey - diskutieren ist ein Spaß - und ein tolles Hirntraining. Das gibt dem Leben erst Würze.



Antwort von prime:

iasi hat geschrieben:
Es macht für Daimler eben schon einen erheblichen Unterschied, ob alle 120 Sekunden oder 110 Sekunden ein Auto vom Band läuft. Daher bezahlen sie ja diesen Externen dafür, diesen Werkzeugtisch so zu plazieren, dass es einen Bruchteil einer Sekunde einspart. Wenn er nämlich noch mehrere kleine Verbesserungmöglichkeiten findet, dann kommen eben am Ende diese 10 Sekunden Einsparung in der Summe zusammen.
Das stell ich gar nicht in Frage und ich kenn da auch ein konkretes Beispiel bei BMW, aber das steht ja nicht zur Debatte.
iasi hat geschrieben:
Und wieder diese realitätsferne und eingeschränkte Sichtweise. Sieht man sich alle Kostenstellen an und denkt nicht nur, es wäre da ein Produzent mit einem nie versiegenden Füllhorn, dann kommt man in der Summe eben sehr wohl auf einen ganzen Drehtag.
Realitätsferne? Du denkst ernsthaft das du nen Euro hier und da bei den Speichermedien sparst und dann damit einen ganzen Drehtag finanzieren kannst? Von was für ein Budget sprechen wir denn da? Kannst es ja gerne mal vorrechnen.



Antwort von iasi:

prime hat geschrieben:

Realitätsferne? Du denkst ernsthaft das du nen Euro hier und da bei den Speichermedien sparst und dann damit einen ganzen Drehtag finanzieren kannst? Von was für ein Budget sprechen wir denn da? Kannst es ja gerne mal vorrechnen.
Diese Euros bei den Speichermedien entsprechen dem Bruchteil der Sekunde im Daimler-Produktionsablauf. Am Ende erbringen aber eben viele solche kleinen Einsparungen den zusätzlichen Drehtag.

Schon bemerkt: Seit Jahren erodiert die Dreh- und Post-Zeit.
Dies hat eben auch damit zu tun, dass man das Einsparungspotential nicht voll ausschöpft.

Die gewohnte Arbeitsweise wird nicht hinterfragt. Warum sich Gedanken machen, über die Kosten von Speichermedien?
Daher holen sich große Unternehmen eben teure Experten von außen.

Auch im Auftragsgeschäft ist dies ein Problem:
Wenn die Konkurrenz diese Potential ausnutzt, werden sie am Ende ein besseres Ergebnis zum gleichen Preis oder ein ebenso gutes zu einem niedrigen Preis dem Kunden anbieten können.
Und dann ist der Kunde eben irgendwann doch weg, dem man bisher die Speichermedien einfach mit in die Rechnung reingerechnet hatte.








Antwort von Funless:

Wie erwartet, anstelle der Bitte einer konkreten Aufrechnung nach zu kommen gibt's wieder diffus ausweichendes Geschwafel ...



Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Hä ? Ich dachte die Drehtage zahlt ja der Kunde, wie willst du denn einen einsparen wegen günstigeren Speicherkarten ?
Und wie reagiert dann der Kunde, wenn das Material fehlerhaft ist, wegen den günstigen Karten ?
Da kann man doch sicher woanders sinnvoller sparen.
Ich meine, wenn ich als Hobbyfilmer günstige Karten und Speicher kaufe ist das eine Sache, aber wenn jemand das beruflich macht, empfehle ich dringend woanders Geld einzusparen, z.b. mit einer günstigeren Geschäfts Karre.....
Das dürfte dem Kunden egal sein.
Gruss Boris



Antwort von Jott:

Weltfremdheit ist unterhaltsam.

Liebe Hollywoodsparer: Kameras kommen vom Verleiher, die Speicherkarten dazu natürlich ebenfalls. Für ein paar Euro. Billigere Karten nehmen und zocken? Wird nix, weil der Verleiher natürlich nur diejenigen führt, die sicher funktionieren und vom Hersteller freigegeben sind. Warum wohl? :-)

Jetzt ist es natürlich so, dass unser Hollywood-Iasi ja selbst eine Kamera - sorry, mehrere Kameras, weil keine alleine taugt - kaufen will und Speicherkarten dazu. Da schaut man natürlich schon, dass man welche nimmt, die zwar billiger sind, aber nicht sicher funktionieren. Egal, denn man hat ja immer mindestens drei Kameras dabei, irgend eine wird's schon packen. Irgendjemand muss halt nach jedem Take penibel am Set auf dropped frames und solche Dinge kontrollieren, aber ist ja kein Problem, die Zeit ist da. Man hat schließlich einen Drehtag durch Speichersparen gewonnen.



Antwort von prime:

iasi hat geschrieben:
Diese Euros bei den Speichermedien entsprechen dem Bruchteil der Sekunde im Daimler-Produktionsablauf. Am Ende erbringen aber eben viele solche kleinen Einsparungen den zusätzlichen Drehtag.
Ja dann rechne es doch einfach mal vor.
iasi hat geschrieben:
Schon bemerkt: Seit Jahren erodiert die Dreh- und Post-Zeit.
Dies hat eben auch damit zu tun, dass man das Einsparungspotential nicht voll ausschöpft.
Na wie gut das wir hier den Branchenkenner haben der uns das sagt. *hust*
iasi hat geschrieben:
Die gewohnte Arbeitsweise wird nicht hinterfragt. Warum sich Gedanken machen, über die Kosten von Speichermedien?
Ja warum eigentlich? Ist das Budget zu klein? Bisher immer die billigen/teuren genommen ohne Probleme? Jeder kann doch nehmen was er möchte. Gerne teuer, gerne günstig, gerne irgendwo dazwischen.
iasi hat geschrieben:
Daher holen sich große Unternehmen eben teure Experten von außen.
Du springst in deinen Annahmen und Behauptungen (nicht nur hier) ständig irgendwo von Ein-Mann-Crew bis zu großen Unternehmen, die, wie hier, sich sogar teure Experten (Berater) leisten können. Immer gerade wie es dir passt, selten wie es Sinn macht.
iasi hat geschrieben:
Auch im Auftragsgeschäft ist dies ein Problem:
Wenn die Konkurrenz diese Potential ausnutzt, werden sie am Ende ein besseres Ergebnis zum gleichen Preis oder ein ebenso gutes zu einem niedrigen Preis dem Kunden anbieten können.
Und dann ist der Kunde eben irgendwann doch weg, dem man bisher die Speichermedien einfach mit in die Rechnung reingerechnet hatte.
Willst du uns veralbern? Ob das Ergebnis besser ist oder nicht, hat doch gar nichts mit den verwendeten Speichermedien zu tun. Im Zweifelsfall hat man mit den billigen eher gar kein Ergebnis. Zusätzlicher Drehtag möglich? Wie gesagt, bitte gerne vorrechnen inkl. Kartenleser usw usf.



Antwort von iasi:

prime hat geschrieben:

Willst du uns veralbern? Ob das Ergebnis besser ist oder nicht, hat doch gar nichts mit den verwendeten Speichermedien zu tun. Im Zweifelsfall hat man mit den billigen eher gar kein Ergebnis. Zusätzlicher Drehtag möglich? Wie gesagt, bitte gerne vorrechnen inkl. Kartenleser usw usf.
Und du erzählst etwas über Realitätsferne?

Also nochmal: Das Ergebnis hat sehr wohl etwas mit dem Budget zu tun. Der effiziente Einsatz eines (nun mal begrenzten) Budgets ermöglicht bessere Ergebnisse.
Wenn du mal endlich die Speichermedien als einen von sehr vielen Posten bei der Kostenaufstellung sehen würdest, dann könntest du auch selbst mal hochrechnen, was es in der Summe bedeuten würde, wenn man auf die Kosten achtet.
Wenn du überall knapp 5% einsparen kannst, dann gewinnst du eben einen 21.Drehtag hinzu. Und da sind die Kosten für die Vor- und Postproduktion noch gar nicht berücksichtigt.

Und ein zusätzlicher Drehtag bedeutet eben, dass man sich z.B. bei einer Einstellung noch zusätzliche Takes leisten kann.

Das ist eben wie im Daimler-Werk: Die vielen kleinen Verbesserungen der Effizienz führen zu mehr produzierten Autos am Ende des Tages.



Antwort von prime:

iasi hat geschrieben:
Und du erzählst etwas über Realitätsferne?
Ja im Verweis auf deine realitätsfremden Aussagen.
iasi hat geschrieben:
Also nochmal: Das Ergebnis hat sehr wohl etwas mit dem Budget zu tun. Der effiziente Einsatz eines (nun mal begrenzten) Budgets ermöglicht bessere Ergebnisse.
Wenn du mal endlich die Speichermedien als einen von sehr vielen Posten bei der Kostenaufstellung sehen würdest, dann könntest du auch selbst mal hochrechnen, was es in der Summe bedeuten würde, wenn man auf die Kosten achtet.
Um das auch nur ansatzweise ordentlich zu diskutieren müsste man konkret wissen von was für einen Budget du sprichst. Ansonsten finden sich genug Beispiele über das gesamte Budget-Spektrum um jeweils die gewünschte Argumentation zu führen das mehr oder weniger Geld nicht zwangsläufig ein besseres/schlechteres Ergebnis liefert. Das liegt meistens dann doch eher an den Leute vor/hinter der Kamera/Tonmischpult/Rechner/Lichtmischpult etc. und nicht am Preis der Speichermedien.
Wenn du überall knapp 5% einsparen kannst, dann gewinnst du eben einen 21.Drehtag hinzu.
Putzige Rechenleistung. 20 Tage = 100%, bei 5 % Einsparung ein Tag gewonnen. Lässt sich mit beliebigen Tagen/Prozenten ausrechnen.
iasi hat geschrieben:
Und ein zusätzlicher Drehtag bedeutet eben, dass man sich z.B. bei einer Einstellung noch zusätzliche Takes leisten kann.
Wie schon gesagt zu pauschal, dazu müsste man wissen wie hoch das Budget ist um es nachvollziehbar zu machen.

Meine persönliche Einschätzung ist, das du den Budgetrahmen nicht nennen willst, weil dir selber klar ist das es nur funktioniert wenn wenn man von sehr sehr low-Budget Produktionen spricht (ist nicht abwertend gemeint!). Oder wenn man die Medien explizit für eine Produktion kauft und danach entsorgt oder wenn... also so ziemlich alles was relativ weit von der Realität ist. So Kreis geschlossen.



Antwort von Jott:

Ich hab neulich irgendwo gehört, dass man Speichermedien mehrfach benutzen kann, täglich, über Jahre hinweg. Wusste ich gar nicht.




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