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Grundlagen : OpenCL- CUDA- Stream -Welche GPU fürs Editing?
von rudi Fr, 6.November 2009 | 3 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen    

  Einleitung
  Speicheranbindung beachten
  Wer macht das rennen?
  Speichertransfers bremsen Rechenleistung aus
  GPU-Effekte noch in ferner Zukunft?
  Ausnahme Encoding
  Nvidia und Adobe – ein erster Ansatz
  Fazit

Eine Frage, die sich momentan viele Anwender stellen, beschäftigte gerade auch uns in der Redaktion. Welche Grafikkarte macht eigentlich gerade für Editing-Aufgaben besonderen Sinn?
Premiere und viele andere Applikationen benutzen aktuell ausschließlich OpenGL2.0-Spezifikationen der Grafikkarte. Hierbei werden diese Funktionen „nur“ dazu verwendet, das Bild beschleunigt zu skalieren, einfache Farbkorrekturen vorzunehmen und eventuell an einen zweiten Monitor zu senden. Dazu kommen die OpenGL-Befehle oft noch für spezielle 3D-Effekte zur 3D-Deformation von PIP-Effekten zum Einsatz. Doch all dies sollten bereits zwei Jahre alte Mittelklassekarten von AMD/ATI und Nvidia locker in Echtzeit hinbekommen. Wenn man für diese Effekte optimale Qualität herausholen will, könnte man höchstens beim Kauf darauf achten, wie hoch die Kantenglättung bei voller Performance (Antialiasing) ausfällt. Doch selbst mehrere HD-Videotexturen mit 4fachem Aliasing kann beinahe jede aktuelle Mittelklasse-Grafikkarte heute mit links bewältigen.



Speicheranbindung beachten



Wichtiger ist dagegen nach unseren jüngsten Erfahrungen die Speicherbandbreite der GPU. So hatte der Sprung von 128 auf 256 BitBit im Glossar erklärt Speicheranbindung bei dem Tausch einer nVidia-Grafikarte enorme Auswirkungen auf die AVCHD-Performance von Premiere Pro CS4.

Doch "nur" ruckelfreie AVCHD-Wiedergabe sollte eigentlich bei sorgfältiger Programmierung auch mit einer modernen CPU möglich sein, wie gerade einmal wieder Canopus beweisen will. Ein revolutionärer Performance-Schub lauert allerdings woanders: Mittlerweile lassen sich die Chips der Grafikkarten nämlich auch für universelle Berechnungen programmieren. Da diese Chips enorm parallel rechnen, können sie gerade bei Videoeffekten theoretisch ungefähr um den Faktor 10 schneller sein, als eine normale CPU. Es gibt jedoch momentan gleich mehrere Standards, die sich CUDA, Stream, OpenCL oder DirectCompute nennen:


Inhaltsverzeichnis:
Einleitung / Speicheranbindung beachten
Wer macht das rennen? / Speichertransfers bremsen Rechenleistung aus / GPU-Effekte noch in ferner Zukunft?
Ausnahme Encoding / Nvidia und Adobe – ein erster Ansatz
Fazit
   

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