Chezus hat geschrieben:
Einen einfachen Workaround gibts da ja leider noch nicht, da muss man jeden Cut, dem Color nicht schmeckt vorher rausrendern.
Was für ein Workaround? Color braucht keinen Workaround, nur richtiges Handling. Die klassische Farbkorrektur arbeitet am fertig geschnittenen Film, nicht mit den Slices des Films. Man sollte hier die vermeintliche Integration von Final Cut ausser Acht lassen und sich auf klassisches Arbeiten besinnen, und das sieht so aus:
1. Film Rendern, am besten nach ProResHQ, nicht Animation Codec, der lähmt das ganze System
2. Exportdatei in FCP importieren
3. Neue Sequenz mit Exportdatei erstellen, Codec auch hier ProResHQ ohne Änderung von irgendwas
4. Schnittpunkte finden und framegenau setzen
5. Senden an Color
6. Farbkorrektur in Color
7. Darauf achten dass in Color der selbe Codec eingestellt ist, Deinterlace aus - sofern es nicht gebraucht wird. Broadcast Safe einschalten. Auflösung 16 Bit.
8. In Color Rendern
9. Senden an FCP
10. Du bist Cinemascope unterwegs? Dann in der von der Color gesendeten Sequenz erst hier den Scope-Cache draufpacken
11. In FCP den Finalen Film rausrendern.
Wenn du danach noch Änderungen vornimmst, kannst du jederzeit in Color die fehlenden Slices rendern und direkt zu punkt 11 übergehen ohne erneut zu senden, da jedesmal die Renderdateien überschrieben werden.
Mit dieser Arbeitsweise fühlt sich Color unglaublich "leichtgängig" an, wogenen es träge wird, wenn man ein Schnittprojekt in FCP an Color sendet, und Color auf mehrere Quelldateien zugreifen muss. Auch das Rendern dauert im zweiten Falle x-mal länger, weil Color nicht nur die benötigten Bereiche rendert, sondern alles.
MB
Ich will lieber mit Weisen irren, als mit Unwissenden recht zu behalten. (Cicero)