ruessel
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DIY Regenschutz für die DJI Pocket 4

Beitrag von ruessel »

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Ich hatte ein konstruktives Gespräch mit der KI ;-)
Übliche Tauchgehäuse funktionieren nicht als Regenschutz, die Kamera überhitzt wegen dem fehlenden Wasser. Auch war ein Einwand, Bildschirm hochkant wie üblich bei Tauchgehäusen reduziert die Videoauflösung. Darauf hin entwickelte die KI das Regen/Schneegehäuse gedruckt aus stabilen PETG. Für die Optik wird ein normaler Fotofilter aufgedreht und kann auch gegen Polfilter gewechselt werden. Hier ist noch der Fehler, die Optik schaut zur verkehrten Seite, ich möchte nicht mich filmen.... lässt sich ändern.

Wie wird das Ganze regenfest?
A) Tropfkanten
An allen Kanten kleine Überstände (2–3 mm), damit Wasser abgeleitet wird.

B) Überlappende Gehäuseteile
Wie bei Outdoor‑Elektronik:
keine geraden Öffnungen für die Lüftung
stattdessen „Labyrinth‑Kanten“
Wasser kann rein physikalisch nicht eindringen

Ein erstes KI Konzept..... irgendwas außer Stativgewinde vergessen?
Gruss vom Ruessel
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ruessel
Beiträge: 10516

Re: DIY Regenschutz für die DJI Pocket 4

Beitrag von ruessel »

Mit diesem Projekt kommt die KI zur Zeit an ihre Grenzen. Sie versteht das filmen nicht wirklich, wenn ich wünsche, dass ein Stativgewinde am Boden des Gehäuses platziert werden soll, kommt es unter dem Bildschirm. Auch bekomme ich die KI nicht dazu, das Objektiv um 180 Grad zu drehen, sie orientiert sich scheinbar an die bestehenden Tauchgehäusen, sie werden immer im Selfimodus auf Bilder veröffentlicht. Die KI versteht nicht, das der Bildschirm zum Filmausschnitt beurteilen benutzt wird und das Objektiv das Motiv anvisiert - mein Respekt der KI Technik ist wieder kräftig gesunken ;-)
Auch sind die generierten 3D Modelle keinesfalls fehlerfrei, es muss so viel nachgearbeitet werden, da kann ich es gleich selber machen. Auch das leichte öffnen und verschließen der Gehäusehälften ohne Schrauben/Werkzeug bekommt die KI nicht hin, sie möchte Moosgummi und Rastnasen konstruieren. Klar, einmal schließen und öffnen klappt vielleicht noch, nach ein paar mal Bewegen fallen sie aus PETG aber gebrochen ab oder nutzen schnell ab. Daraufhin wollte die KI Edelstahlverschlüsse einfügen...... die es nicht in der realen Welt zu kaufen gibt. Schade.

Da muss man(n) selber Hand anlegen. Ich überlege ein billiges Tauchgehäuse Pocket3 einfach umzubauen oder warten bis es für 30,- ein Pocket 4 Gehäuse gibt, kann ja nicht mehr zu lange dauern. Dort stimmen dann wenigstens die Schalterabstände. Es müssen dann nur noch Belüftungsbohrungen hinein und diese mit 3D Druckteile Regenwasserblenden wieder verklebt werden und Ausschnitte für den verdrehten Monitor geschlossen werden - ist vielleicht wesentlich unkomplizierter.
Gruss vom Ruessel



Tscheckoff
Beiträge: 1426

Re: DIY Regenschutz für die DJI Pocket 4

Beitrag von Tscheckoff »

Grundsätzlich würde schon ein Tauchgehäuse der aktuellen Bauweise helfen bei der das Display bei Bedarf auch quer sein darf (man kann dann beim Einbau entscheiden - Quer oder aufrecht lassen und fertig). Ich denke, die meisten Herstellen haben nur darauf verzichtet, da das Gehäuse dann weniger "griffig" ist unter Wasser durch die kleine Bauform (wenn das Display quer läge innen). Kann man aber umgehen, wenn das ganze z.B. für die Pocket 3 / 4 + zusätzlichem Akkugriff gebaut werden würde. Dann wäre das Gehäuse wieder mehr als lang genug um es gut greifen zu können auch bei quer gestelltem Display.

Btw.: Grundsätzlich reicht für outdoor (fix montiert) auch ein Dome über der Kamera. Solange es überstehende Kanten hat (und Spitzschutz / Gitter gegen Ungezifer an der Unterseite z.B.) ist das kein Problem. Auch aktive Kühlung / Lüftung ist machbar bei solchen Lösungen z.B. wenn der Dome groß genug ist. So etwas macht aber natürlich nur stationär Sinn. Mobil ist dann ein Gehäuse wie das Tauchgehäuse wieder sinnvoller (+ Gehäuse öffnen zwischen den Takes). Wenn es nicht GANZ dicht sein muss, könnte man einen Teil raus fräsen für Lüftungs-Löcher oder sogar aktiv kühlen mit nem kleinen Lüfter - Auch ne Option. Eines ist aber auch leider Fakt / sollte man bedenken - Ton direkt von der Pocket ist in solchen Lösungen immer schlecht bis gar nicht verwendbar. ^^ - Komplett separater Ton (2. Gerät) oder die externen Bluetooth-Mikros sind dann wohl Pflicht so oder so. Nicht ohne Grund bin ich schon mal bei klassischen Überwachungs-Kameras gelandet (für Tennis Live-Streams). Wasserdicht, liefern bereits sehr gute Auflösung (4k30 oder oversampeltes 1080P sind heute Standard), sind temperaturstabil und liefern über wasserdichte Mikrofon-Kapseln Ton der gut genug für solche Anwendungen ist. LG
Falls sich wer für zu lange Technik-Videos interessiert ^^: https://www.youtube.com/user/AustrianGeek
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