freezer hat geschrieben: ↑Mi 25 Feb, 2026 19:42
iasi hat geschrieben: ↑Mi 25 Feb, 2026 18:58
Das ist die immer gleiche Ausrede dafür, dass der deutsche Film international eigentlich nicht existiert.
Nehmen wir mal als Beispiel Japan oder Südkorea. Warum gelingt denen, was für deutsche Filmemacher "so nicht ansatzweise stemmbar" sein soll?
Übrigens ist "das Budget von ca. 3 Millionen" (Dollar) weniger, als die FFA als Herstellungskosten für ihre Beispielrechnungen nutzt und was ein deutscher Film durchschnittlich kostet.
Amrum hatte allein an Fördergeldern mehr als 3 Millionen Euro verschlungen.
Das ist als deutscher oder gar österreichischer
Indie-Filmemacher so nicht ansatzweise stemmbar, es gibt den homogenen Markt einfach nicht.
Wo sind sie denn, die deutschen oder gar österreichischen
Indie-Filmemacher?
Schon für ihre Kurzfilme schicken sie gleich Förderanträge raus.
Ein Uwe Boll versucht wenigstens noch kommerziell ohne Filmförderung zu produzieren.
Ansonsten werden Kurzfilme gedreht, um auch einen Platz an den Fördertöpfen zu erlangen.
"The Trail" scheint eine der ganz wenigen Ausnahmen zu sein, bei der ein Film ohne Förderung produziert wurde, um dann auch im Kino zu laufen.
Echte
Indie-Filmemacher, die auch wirklich eine Filmproduktion mit dem Ziel einer erfolgreichen Auswertung stemmen, gibt´s doch so gut wie nicht. Denn es fehlt der unternehmerische Mut und auch überhaupt der Wille, einen Film durchgängig bis zur Auswertung zu planen. Da schiebt man dann den fehlenden "homogenen Markt" vor und flüchtet sich in die Filmförderung und TV-Co-Produktion. Dieses finanzielle Nest ist aber so einengend, dass nur die typische deutsche Produktion dabei herauskommen kann.