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Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen



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slashCAM
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Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von slashCAM »


Bei der Live-Vorstellung der neuen URSA Cine 12K mit Vollformatsensor agierte Grant Petty, CEO von Blackmagic Design unerwartet: So kündigte er gleich noch für Ende diese...
Bild
Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen



Frank Glencairn
Beiträge: 23474

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von Frank Glencairn »

Es ist schon krass, was die Blackmagic-Jungs da so an Innovationen raus hauen, als wäre es nix.
Allerdings hab ich gehört, daß wir noch einen weiteren interessanten Sensor von einer anderen Firma auf der NAB sehen werden.
Sapere aude - de omnibus dubitandum



Paralkar
Beiträge: 1763

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von Paralkar »

Kommt schon, jeder weiß doch die Unterschiede der frei erfundenen Marketing Dynamic Ranges aller Kamera hersteller und Arris eher konservativen Herangehensweise an dieses Thema,

Dieses Marketing Gewäsch muss man doch nicht noch pushen, was das Thema betrifft, bleiben doch noch immer alle hinter dem Alev 3 zurűck und somit auch hinter der Alexa 65....

Die Blackmagic Kameras sind und bleiben auch weiterhin keine Konkurrenz fűr Arri/ Sony und Red im Cinema Bereich, abgesehen von dem Einsatz als Crashcam und speziellen Rigging Fällen....
DIT/ digital Colorist/ Photographer



iasi
Beiträge: 24716

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von iasi »

Paralkar hat geschrieben: Sa 13 Apr, 2024 10:46 Kommt schon, jeder weiß doch die Unterschiede der frei erfundenen Marketing Dynamic Ranges aller Kamera hersteller und Arris eher konservativen Herangehensweise an dieses Thema,

Dieses Marketing Gewäsch muss man doch nicht noch pushen, was das Thema betrifft, bleiben doch noch immer alle hinter dem Alev 3 zurűck und somit auch hinter der Alexa 65....

Die Blackmagic Kameras sind und bleiben auch weiterhin keine Konkurrenz fűr Arri/ Sony und Red im Cinema Bereich, abgesehen von dem Einsatz als Crashcam und speziellen Rigging Fällen....
Eine Konkurrenz für die Alexa 65 wird die Cine 17k allemal sein.

In den neuen RGBW-Cine-Cams verbaut BMD auch nicht mehr nur olle Sensoren von anderen Herstellern.

Es drängt sich dann doch auch irgendwann mal die Frage auf, weshalb es nun eine 120.000$-Cam sein muss oder es eine 20.000$ nicht auch tut?
Die meisten Produktionen haben kein 3stelliges Millionen-Budget. ;)



Darth Schneider
Beiträge: 19809

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von Darth Schneider »

@iasi
Klar hat Paralkar recht, wahrscheinlich gibt es im Moment gar keine Kameras (fürs Kino) die was die Bildqualität und Popularität anbelangt an die Arris und die neuen Sony Venice Kisten heran kommt.

Ich denke aber nicht das der Unterschied unbedingt 100 000€ mehr rechtfertigt.
Schon mit den Ursas kann man schöne Kinofime drehen….

Jetzt hat BlackMagic zusätzlich 2 neue Asse im Ärmel.
Gruss Boris



-paleface-
Beiträge: 4472

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von -paleface- »

Jetzt können Sie ja endlich ein Remake vom Prinzen aus Arabien drehen.

Mal zum Thema Pixel Pitch.
Angenommen die würden so einen Sensor bauen aber weg von 17K und eher zu 4k Switchen.

Würde sich da das Rauschen und die Dynamic nicht extrem verbessern?

Hab keine Ahnung, daher frag ich.
www.mse-film.de | Kurzfilme & Videoclips

www.daszeichen.de | Filmproduktion & Postproduktion



iasi
Beiträge: 24716

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von iasi »

Darth Schneider hat geschrieben: Sa 13 Apr, 2024 11:33 @iasi
Klar hat Paralkar recht, wahrscheinlich gibt es im Moment gar keine Kameras die was die Bildqualität und Popularität anbelangt an die Arris und die neuen Sony Venice Kisten heran kommt.

Ich denke aber nicht das der Unterschied unbedingt 100 000€ mehr rechtfertigt.
Schon mit den Ursas kann man schöne Kinofime drehen….

Jetzt hat BlackMagic zusätzlich 2 neue Asse im Ärmel.
Gruss Boris
Bildqualität wird dann gerne auch mal subjektiv betrachtet.
Und diese subjektive Einschätzung ist dann von ganz anderen Faktoren beeinflusst, als nur von der Bildqualität.

Wer erkennt denn auf der Leinwand heute noch, womit ein Film gedreht wurde.

Wenn ich z.B. immer etwas über Hauttöne höre, kommt mir sofort die Post in den Sinn und z.B. die Color-Page von Resolve.

Popularität - also wie man sich verkauft. Das hat Arri sehr gut drauf.
Jeder Filmstudent träumt davon für seinen nächsten Kurzfilm eine Arri nutzen zu können. Da wird dann gar nicht mehr objektiv abgewogen, denn eine Alexa ist ja sowieso die beste Cam. :)

Das Demomaterial der Cine 12k ist jedenfalls makellos.



Darth Schneider
Beiträge: 19809

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von Darth Schneider »

Was für einen Rechner braucht man eigentlich um 17K Raw Material zu bearbeiten ?
Wird wahrscheinlich hier auch zum Thema werden…

Ein Quantencomputer reicht ?..;)))
Gruss Boris



iasi
Beiträge: 24716

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von iasi »

Darth Schneider hat geschrieben: Sa 13 Apr, 2024 11:58 Was für einen Rechner braucht man eigentlich um 17K Raw Material zu bearbeiten ?
Wird wahrscheinlich hier auch zum Thema werden…

Ein Quantencomputer reicht ?..;)))
Gruss Boris
Warum sollte das "hier" zum Thema werden?

Das 12k-Material scheint schon mal gar nicht so viel Rechenleistung zu erfordern.

Aber in maximaler Qualität bei einem HFR-Projekt sind bei 12k in nicht mal 1 Stunde satte 8TB vollgeschreiben.
Darüber würde ich mir mehr Gedanken machen.

Wobei 12k Open Gate 3:2 nicht weniger Pixel hat, als die Cine 17k in ihrem Breitformat.



Frank Glencairn
Beiträge: 23474

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von Frank Glencairn »

Darth Schneider hat geschrieben: Sa 13 Apr, 2024 11:58 Was für einen Rechner braucht man eigentlich um 17K Raw Material zu bearbeiten ?
Wie bei der 12k nimmt man ja auch da nicht die 17k auf, sondern bestenfalls 8K - es geht bei den 17 ja nur darum genug Pixel für echte 8K zu haben, ohne das zwei drittel herbei interpoliert werden müssen, wie bei normalen Bayern Sensoren.

Hat Petty ja auch so gesagt bei der Ankündigung.

Hardwaremäßig ist das eigentlich keine allzu große Herausforderung für eine aktuelle Mittelklasse-Workstation.
Abgesehen davon, daß man im Schnitt und Grading normal sowieso in HD arbeitet.
Sapere aude - de omnibus dubitandum



Darth Schneider
Beiträge: 19809

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von Darth Schneider »

@Frank
Kaufst du dir vielleicht eine Ursa Cine ?
Just wondering…
Gruss Boris
Zuletzt geändert von Darth Schneider am Sa 13 Apr, 2024 12:38, insgesamt 1-mal geändert.



Paralkar
Beiträge: 1763

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von Paralkar »

Ne, Konkurrenz ist es eben nicht, Konkurrenz wäre, wenn eine Produktion, die auf Alexa 65 drehen will, auf eine 17k Blackmagic wechselt, um Geld zu sparen.

Bis jetzt hat sich auch die Ursa Mini Pro G2 oder etwaige Blackmagic Kamera nicht als Konkurrenz entpuppt.

Obwohl die besagten Kameras wirklich tolle Bilder machen, das will ich keinesfalls bestreiten,

Und mal abwarten mit der Cine 17k, wäre nicht das erste Mal, daß sowas in der Vergessenheit verschwindet,

Allein der Markt ist unglaublich klein, wer hat Optiken, die den Bildkreis abdecken und vernünftige Ergebnisse und Usuability fürs Filmen liefern. Wird vermutlich keiner DNAs an die Mülle stecken...
DIT/ digital Colorist/ Photographer



medienonkel
Beiträge: 732

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von medienonkel »

Darth Schneider hat geschrieben: Sa 13 Apr, 2024 11:58 Was für einen Rechner braucht man eigentlich um 17K Raw Material zu bearbeiten ?
Wird wahrscheinlich hier auch zum Thema werden…

Ein Quantencomputer reicht ?..;)))
Gruss Boris
Bearbeiten im Sinne von Echtzeit-Schnitt wird das in 17K vermutlich niemand.

Die BM 12K ist ja auch eine gute 8K und eine hervorragende 4K Kamera.

Die 17K sind einfach der Vergrößerung des Sensors geschuldet. Es geht ja um die besondere Großsensor-Ästhetik.

Zielformat dürften auch hier maximal 8K bei 24fps sein(überwiegend aber noch lange 4K). Das ist dann auch die höchste Auflösung, in der normalerweise gedreht wird, würde ich sagen. Als sweet Spot wohl eher sehr saubere 6K für 4K Delivery.

Das schaffen im reinen Schnittbetrieb ziemlich viele moderne Rechner ohne Probleme. Zumal man dann auch mit höchstens 4K Vorschauauflösung schneidet, eher noch in HD.
Auch die Datenraten sollten dank NVME SSDs keine Probleme darstellen.

In dem Preisbereich der Kamera kommen die Daten dann eh aus dem Serverraum, wenn denn die 17K relevant sein sollten.
Die wenigsten hier drehen vermutlich für IMAX Produktionen. Wo Geld ja eher eine untergeordnete Rolle spielt.



j.t.jefferson
Beiträge: 995

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von j.t.jefferson »

find den "Card"-Reader Klasse XD
Und wie war das nochmal mit eigenen Speicherkarten ala Red? Warum kann man nicht einfach nvme Speichersticks reinstecken.



Frank Glencairn
Beiträge: 23474

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von Frank Glencairn »

Darth Schneider hat geschrieben: Sa 13 Apr, 2024 12:38 @Frank
Kaufst du dir vielleicht eine Ursa Cine ?
Wahrscheinlich nicht.
In meinem Bereich ist mieten eher üblich und sinnvoll.
Sapere aude - de omnibus dubitandum



Frank Glencairn
Beiträge: 23474

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von Frank Glencairn »

Paralkar hat geschrieben: Sa 13 Apr, 2024 12:38 Ne, Konkurrenz ist es eben nicht, Konkurrenz wäre, wenn eine Produktion, die auf Alexa 65 drehen will, auf eine 17k Blackmagic wechselt, um Geld zu sparen.

Bis jetzt hat sich auch die Ursa Mini Pro G2 oder etwaige Blackmagic Kamera nicht als Konkurrenz entpuppt.

Obwohl die besagten Kameras wirklich tolle Bilder machen, das will ich keinesfalls bestreiten,

Und mal abwarten mit der Cine 17k, wäre nicht das erste Mal, daß sowas in der Vergessenheit verschwindet,

Allein der Markt ist unglaublich klein, wer hat Optiken, die den Bildkreis abdecken und vernünftige Ergebnisse und Usuability fürs Filmen liefern. Wird vermutlich keiner DNAs an die Mülle stecken...
Die wenigen, die überhaupt eine eigene Arri kaufen, machen das meistens nicht wegen des Bildes (das könnten sie auch billiger bekommen) sondern wegen des Status einer Arri. Rein technisch gesehen sind die wirklichen Vorteile eher gering, und kommen bestenfalls in Extremsituationen zum tragen.

Produktionen die auf iMAX Auswertung zielen kaufen gar keine Kameras sondern mieten die.
Hauptgrund: Noch nie wurde jemand wurde gefeuert, weil er ne Arri gemietet hat.

Wenn ne Ursa beim Dreh zickt oder kaputt geht, heißt es sofort - du bist schuld, hättest du mal ne Arri genommen, das kostet uns jetzt zigtausend Euro.

Wenn ne Arri zickt oder kaputt geht, zuckt keiner mit der Wimper, und niemand wird beschuldigt.

Is natürlich alles völliger Kindergarten - aber ist halt nun mal leider so.

Deshalb sehe ich - so sehr ich einen Softspot für Underdogs wie BM habe - kaum ne Chance, daß sich da so schnell was ändert.

Das ist ähnlich wie bei AVID. Die Editoren, die an die großen Blockbuster gelassen werden, sind quasi für immer mit Avid verheiratete. Also wird auf Avid geschnitten - da braucht es wahrscheinlich erst ne völlig neue Generation, daß da was passiert.
Sapere aude - de omnibus dubitandum



Paralkar
Beiträge: 1763

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von Paralkar »

Egal ob ne Alexa, Venice oder eine Raptor XL,

All diese Kameras sind fűr professionelle Filmdrehs in größeren Teams konzeptioniert. Klar kann man damit auch zu 2. drehen, aber das ist nicht die Hauptzielgruppe,

Und daher wird eine Blackmagic keine Konkurrenz, da diese fűr sowas zuviel Einschränkungen hat (ich nehme jetzt mal die neue Cine 12k und 17k aus, weil ich diese noch nicht in der Hand gehabt hab)

Es gibt schon genug gute grűnde, warum sehr viele ein professionellen Dreh auf ner Alexa machen wollen. Selbst bei ner Konkurrenz wie Venice 2 kotzen genug rum, weil du 12 Frames Versatz auf dem BNC Out hast...
DIT/ digital Colorist/ Photographer



acrossthewire
Beiträge: 943

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von acrossthewire »

j.t.jefferson hat geschrieben: Sa 13 Apr, 2024 13:23 find den "Card"-Reader Klasse XD
Und wie war das nochmal mit eigenen Speicherkarten ala Red? Warum kann man nicht einfach nvme Speichersticks reinstecken.
Einfach weil man dann nicht mehr in der Hand hat was die Leute dann reinstecken und sich beschweren weil irgendein Format nicht funktioniert.
Be Yourself. Everyone else is already taken
Oscar Wilde



j.t.jefferson
Beiträge: 995

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von j.t.jefferson »

acrossthewire hat geschrieben: Sa 13 Apr, 2024 14:38
j.t.jefferson hat geschrieben: Sa 13 Apr, 2024 13:23 find den "Card"-Reader Klasse XD
Und wie war das nochmal mit eigenen Speicherkarten ala Red? Warum kann man nicht einfach nvme Speichersticks reinstecken.
Einfach weil man dann nicht mehr in der Hand hat was die Leute dann reinstecken und sich beschweren weil irgendein Format nicht funktioniert.
Korrekt....hatte noch kein defektes Red Mini-Mag auch wenns VIIIEEEL zu teuer ist, wie viele immer gesagt haben....dafür schon zwei defekte CF Karten (Angelbird) gehabt -.-
Dann bezahle ich lieber mehr und weiss, dass keine Scheisse passiert.



iasi
Beiträge: 24716

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von iasi »

Man sollte immer auch das Aufnahmen und Zielformat bedenken:

Bei Breitbild ist 65mm die Königsklasse.
Aktuell ist da die Alexa 65 die digitale Königin.
Die Ursa Cine 17k wäre eine Alternative.

Bei Breitbild via Anamorphot haben wir die
Alexa LF-Modelle,
...
und nun auch die Ursa 14k

Bei 17:9 DC
sind es die Red VV

Bei 3:2 oder 4:3 sind wir wieder bei
Alexa LF etc.



Frank Glencairn
Beiträge: 23474

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von Frank Glencairn »

j.t.jefferson hat geschrieben: Sa 13 Apr, 2024 15:33
Korrekt....hatte noch kein defektes Red Mini-Mag auch wenns VIIIEEEL zu teuer ist, wie viele immer gesagt haben....dafür schon zwei defekte CF Karten (Angelbird) gehabt -.-
Dann bezahle ich lieber mehr und weiss, dass keine Scheisse passiert.
Nur genug Geld zahlen - wenn's so einfach wäre ...

Erinnert sich noch jemand dran wie Jarred erzählt hat, wie viele zig (unbezahlte) Mannstunden RED verbrennen muß um Daten von defekten Mags zu retten?
Sapere aude - de omnibus dubitandum



Frank Glencairn
Beiträge: 23474

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von Frank Glencairn »

Paralkar hat geschrieben: Sa 13 Apr, 2024 14:24 Egal ob ne Alexa, Venice oder eine Raptor XL,

All diese Kameras sind fűr professionelle Filmdrehs in größeren Teams konzeptioniert. Klar kann man damit auch zu 2. drehen, aber das ist nicht die Hauptzielgruppe,
Was macht jetzt den Unterschied in der "Konzeption" von z.B einer Raptor zu einer Pyxie aus, und warum genau ist die Raptor für größere Teams? Beide Kameras sind quasi identisch in Größe und Bedienung. Welche Vorteile gegenüber einer Raptor hat eine Pyxie für so genannte "Soloshooter"?
Sapere aude - de omnibus dubitandum



iasi
Beiträge: 24716

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von iasi »

Frank Glencairn hat geschrieben: Sa 13 Apr, 2024 18:59
j.t.jefferson hat geschrieben: Sa 13 Apr, 2024 15:33
Korrekt....hatte noch kein defektes Red Mini-Mag auch wenns VIIIEEEL zu teuer ist, wie viele immer gesagt haben....dafür schon zwei defekte CF Karten (Angelbird) gehabt -.-
Dann bezahle ich lieber mehr und weiss, dass keine Scheisse passiert.
Nur genug Geld zahlen - wenn's so einfach wäre ...

Erinnert sich noch jemand dran wie Jarred erzählt hat, wie viele zig (unbezahlte) Mannstunden RED verbrennen muß um Daten von defekten Mags zu retten?
Ich erinnere mich daran, dass er meinte, die Stunde zu sparen, indem er jede Red Mag ausführlich testen ließ, bevor sie ausgeliefert wurden - und indem er vermeiden wollte, dass billige Plagiate von anderen Herstellern verwendet wurden, die dann letztlich auch bei Red gelandet wären.



iasi
Beiträge: 24716

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von iasi »

Frank Glencairn hat geschrieben: Sa 13 Apr, 2024 19:03
Paralkar hat geschrieben: Sa 13 Apr, 2024 14:24 Egal ob ne Alexa, Venice oder eine Raptor XL,

All diese Kameras sind fűr professionelle Filmdrehs in größeren Teams konzeptioniert. Klar kann man damit auch zu 2. drehen, aber das ist nicht die Hauptzielgruppe,
Was macht jetzt den Unterschied in der "Konzeption" von z.B einer Raptor zu einer Pyxie aus, und warum genau ist die Raptor für größere Teams? Beide Kameras sind quasi identisch in Größe und Bedienung. Welche Vorteile gegenüber einer Raptor hat eine Pyxie für so genannte "Soloshooter"?
Eine Raptor XL ist mit all den Anschlußmöglichkeiten auf einen anderen Einsatz ausgerichtet, als eine Raptor.



Paralkar
Beiträge: 1763

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von Paralkar »

Also die Raptor hat schonmal diverse Power Outputs fűr Teradeks, Cforce Motoren, UMC, UDM und was auch immer.

Dann ein eingebauter ND (ich weiß die Pocket Pro hat ein eingebauten drin, daher schade das die Pixie das nicht hat)

Ansonsten find ich den Schritt schon super, die normale Pocket war noch im Solo DSLR/M Style.

Die Pixie hat jetzt sowas Komodo mässiges, würde aber keiner als A-Cam fűr größere Sets nutzen...
DIT/ digital Colorist/ Photographer



iasi
Beiträge: 24716

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von iasi »

Paralkar hat geschrieben: Sa 13 Apr, 2024 20:27 Also die Raptor hat schonmal diverse Power Outputs fűr Teradeks, Cforce Motoren, UMC, UDM und was auch immer.

Dann ein eingebauter ND (ich weiß die Pocket Pro hat ein eingebauten drin, daher schade das die Pixie das nicht hat)

Ansonsten find ich den Schritt schon super, die normale Pocket war noch im Solo DSLR/M Style.

Die Pixie hat jetzt sowas Komodo mässiges, würde aber keiner als A-Cam fűr größere Sets nutzen...
Hier geht´s um die Ursa Cine 17k - das ist schon ´ne andere Nummer als die Pyxis (blöde Bezeichnung übrigens).

Auch die Cine 12k ist viel höher angesiedelt.

Das Sensor-Design ist schon mal spannend.



Paralkar
Beiträge: 1763

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von Paralkar »

Falls die Cine 17k jemals erscheinen wird bzw. an den Otto-Normal Verbraucher gehen wird.

Ich persönlich kenne keinen der ne Linse dafűr hätte,

Aber man darf gespannt sein,
DIT/ digital Colorist/ Photographer



CineMika
Beiträge: 158

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von CineMika »

Blackmagic ist mit Abstand u.a. mit der Persönlichkeit Grant Petty schon die geilste Firma im gesamten Business, das muss man schon mal stehen lassen. Mein Beitrag ist für jene, die den original Stream von Blackmagic an der 17K Stelle gesehen haben, oder hier nochmal geloggt (2:23:12):



Ich denke die 17K Kamera hat ihre Berechtigung, auch wenn es vllt. eine Niesche bleibt. Bis vor kurzem hat ARRI Höchstpreise für eine Alexa 65 zur Miete verlangt. Mit dem Erscheinen der 17K Kamera wird dieses Seqment deutlich (wieder-) belebt und attraktiver. Dank des Hasselblad-Anschlusses wird es schon Enthusiasten geben, die diese Qualität am oberen Ende möchten und umsetzen werden. Definitv spannend.

So wie Slashcam bereits detailiert die eingesetzte Sensortechnologie erklärt hat, also daß gewollt konzeptionell bei den 12K sehr saubere 4K rauskommen (und sogar vorzugsweise das Oversampling in der Kamera stattfinden sollte). Würde aufgrund der rein physikalischen Erweiterung beim 17K Sensor nach Adam Riese saubere 5,6K bedeuten, auf 2,7K vertikal repektive ..und definitiv keine sauberen 8K, wie auch bei RED nicht.

Wenn man sich mal bewusst auf das Oberklasse-Kino fokusiert, ist es mal an der Zeit, die tatsächliche Auflösung/Output unter die Lupe zu nehmen. Bewegtbild immer etwas relativ, jedoch welche Kamera von den derzeitigen -Most Wanted- bringt eigentlich eine debayerte "saubere" 4K Auflösung..

a) Sony Venice 2 (6K) Ja. Debayert 4K. (auch wenn die Color-Science gegen eine 10 Jahre alte Alexa nicht ankommt, meiner Meinung nach)
b) Alexa LF (4,6K). Nein. Maximal, debayert, bei Open Gate, 3068x2107 Pixel, und bei 4K DCI wird ja 1:1 ausgelesen (bitte korrgiert mich falls ich da irre, aber meines Wissens ist dort eine normale Bayer Matrix). A meisten aktuell genutzt.
c) Alexa 65 (6,5K). Ja, debayert 4,3K. Medium Format, wird aber zu selten genutzt..
d) RED Monstro (8K), Ja, auch wenn es über die Auflösung im Netz unstimmigkeiten gibt. Wird kaum genutzt.
etc.

Es ist also durch eine feine Sache, wenn BM mit der 17K im 2.20:1 im klassischen Scope Kino im Premium Bereich (wie 5Perf70mm) etwas Fuß fasst und mit seinen Cine-Kameras netto über 4K gerneriert (oder genau 4K mit der 12K Variante), definitv eine Bereicherung. Wohl gemerkt im Scope Kino, Breitbild, 2.39:1, nix IMAX, auch nix im Lie-MAX Format (1.9:1).

Wobei im aktuellen IMAX Digital Laser 1.9:1 certified Programm die 17K Kamera, mit respektive (wenn rechnerisch korrekt) mit debayerten und seitlich beschnittenen 5,1K(!) immer noch die beste Auflösung und vermutlich auch Qualität auf die großen 1.9 IMAX Leinwände bringen würde, denn dort ist jede vorhandene Interpolation sofort bemerktbar. Die neue BM 12K und 17K sollten demnach umgehend ins Certified Programm aufgenommen werden, und die Alexa LF aufgrund zu niedriger Auflösung gestrichen werden, schon etliche Male live gesehen. Auf über 20m Leinwandbreite stoßen 4K Projetoren an Ihre Grenzen, erst recht wenn das Ausgangsmaterial nicht mal debayertes 4K Material ist.

Damit zum nächsten Punkt, es gibt aktuell und bis auf weiteres keine DLP Kino-Projektoren mit Auflösungen über 4096 Pixel DCI 17:9 Auflösung. Hier lag leider Grant Petty total falsch. An ein 15Perf70mm org. analog IMAX kommt man da nicht einmal in die Nähe, abgesehen von dem deutlich anderen Bildformat, und der dafür notwendgen noch viel höheren Bild/Sensor-Höhe etc.

Selbst die IMAX 4K Dual Laser Projektoren von Barco bringen hier im vgl. die Auflösung nur zufriedenstellend auf die Wand. Für Leinwände über 20m Breite wird i.d.R. immer im Dual Modus betrieben, mit einem halben Pixel Versatz zueinander, was leider der Auflösung nicht hilft sondern sie leicht verwäscht. Ein ähnlicher Effekt/Mist wie bei der Pixel-Shift Projektorentechnik.
Solange es keinen 8Kx6K (1:43), 48p bei 3D HDR (Avatar lässt grüßen..) DLP Projektor Chip gibt, und die dazugehörigen Digital-Cine-Kameras mit debayerten 8K Auflösung, kommt man nie in die Nähe eines alten 1570 GT IMAX analog Systems (samt 15/70 Kameras) ran, aus den 70ern. Von der Filmästhetik ganz zu schweigen

Dennoch übertrifft BM hier sowohl fürs 1.9 Lie-MAX Format mit ihrer 17K Kamera, als auch fürs 1:43 Digital IMAX Format mit ihrer 12K Kamera, bei jeweils etwas seitlichen Bildbeschnitt, in ihrer debayerten Auflösung die gesamte Konkurrenz, wenn die Qualität wie vermutet und abzusehen ist. Auflösung ist nicht alles und bei Leinwänden um die 15m Breite oder weniger tut es auch eine alte Alexa. Jedoch im großen Premium Kino 20m+ braucht man die Auflösung, und dort existiert das Nadelöhr mit der begrenzten 4K Auflösung seitens der Projektoren. Aus dem Grund bleibt echtes altes analoges IMAX noch sehr lange eine Klasse für sich und das weiß auch Hr. Nolan, BFI IMAX London lässt grüßen. Korrigiert mich gerne wenn ich bei den Umrechnungen falsch liegen sollte



Frank Glencairn
Beiträge: 23474

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von Frank Glencairn »

iasi hat geschrieben: Sa 13 Apr, 2024 22:46
..als die Pyxis (blöde Bezeichnung übrigens).

Warum - ich finde den Namen geradezu perfekt.

Außerdem begrüße ich es, das BM den Kameras endlich echte Namen gibt, statt irgendwelcher BMCPCMCPPC Buchstabensalat-Abkürzungen.
Sapere aude - de omnibus dubitandum



Frank Glencairn
Beiträge: 23474

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von Frank Glencairn »

Paralkar hat geschrieben: Sa 13 Apr, 2024 23:50 Falls die Cine 17k jemals erscheinen wird bzw. an den Otto-Normal Verbraucher gehen wird.
Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen daß "Otto Normalverbraucher" sich so ein Spezialgerät 20.000 Öcken leisten wird.
Maximal die 12k, und selbst das scheint mir eher zweifelhaft.
Paralkar hat geschrieben: Sa 13 Apr, 2024 23:50
Ich persönlich kenne keinen der ne Linse dafűr hätte,
Ja, da wird die Luft schon ein bisschen arg dünn (oder sehr teuer)

Anlage Tip: jetzt schon alle Mamiya und Zeiss Jena Optiken aufkaufen die man irgendwo findet, die werden gegen Ende des Jahres ihren Preis vervielfachen.
Sapere aude - de omnibus dubitandum
Zuletzt geändert von Frank Glencairn am So 14 Apr, 2024 07:15, insgesamt 2-mal geändert.



Frank Glencairn
Beiträge: 23474

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von Frank Glencairn »

CineMika hat geschrieben: So 14 Apr, 2024 00:46
So wie Slashcam bereits detailiert die eingesetzte Sensortechnologie erklärt hat, also daß gewollt konzeptionell bei den 12K sehr saubere 4K rauskommen (und sogar vorzugsweise das Oversampling in der Kamera stattfinden sollte). Würde aufgrund der rein physikalischen Erweiterung beim 17K Sensor nach Adam Riese saubere 5,6K bedeuten, auf 2,7K vertikal repektive ..und definitiv keine sauberen 8K, wie auch bei RED nicht.
Auf dem Papier mag das stimmen, aber welche Praxisrelevanz hat das?

1. iMax Material wird ja sowieso nochmal durch ihren eigenen "Verbesserungs-Prozess" komplett neu gerendert.
2. Offensichtlich langt dafür schon komprimiertes Sony FX3 Material.
3. Bis das ganze auf der Leinwand ankommt, durchläuft es wie viele Neukompressions-Stufen - wie viel von den "Original Pixeln" sind da noch übrig? Ist ja nicht so, daß die 1:1 vom Sensor auf die Leinwand durchgereicht werden.
4. Wie viele Pixel im Bild sind überhaupt "scharf" (Motion Blur/Tiefenschärfe)?
5. Wie viele Leute im Publikum haben überhaupt die entsprechende Sehkraft?

Nur mal um das ganze in eine Perspektive zu setzen: Zodiak

image_2024-04-14_072737620.png

Ein paar Pixel mehr oder weniger sind nicht der Flaschenhals - der Flaschenhals ist hinter und vor der Kamera.
Im Jahre 2024 steht dir quasi keine Kamera mehr im Weg, es liegt (wie früher bei Film) nur noch an dir.
Sapere aude - de omnibus dubitandum
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CineMika
Beiträge: 158

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von CineMika »

@Frank

Ich gehe mit meinem Post speziell aufs Großformat-Kino ein, eben weil Grant Petty in dem Video die aufwendigen Handhabung Analogfilm-IMAX anspricht und die Cine 17K Kamera dort platziert sieht, womit er meiner Meinung nach mit der Cine 17K etwas neben dem Thema liegt. Bzgl. Motion Blur beim Spielfilm sehe ich es ebenso, da ist Auflösung immer etwas relativ, beim Werbefilm oder Doku durchaus relevanter.

a) IMAX Digital-Spielfilme im (Szenenweise) 1.43:1 Format wie Dune 1+2 (Alexa LF) wären mit der BM Cine 12K in Zukunft besser dran, weil selbst seitlich gecropt würde sie (vor allem durch das üppige BM Sensor-Ausleseverhalten) in 1.43 hochqualitative 3,8K x 2,68K debayert mehr Auflösung abliefern, anstatt debayerte 3K x 2,1K der Alexa LF. Solch einen Sprung nimmt man - bei entsprechender Leinwandgröße - definitiv wahr. Von Analog IMAX 15Perf. 70mm und analoger Projektion mit respektive 18K x 12K bis 12K x 8K, je nach verwendetem Filmstock-ASA, ist das alles weit entfernt. (Filmästhetik aussen vor)
Die Unterschiede können heute tatsächlich die wenigsten differenzieren, weil schlicht und einfach die Seherfahrung fehlt.

b) Mit der 2.20:1 Cine 17K zielt BM genau genommen auf den Bereich 1.9 "Lie-MAX" Format Bereich ab, für Leinwände im Schnitt über 20m Breite, der ohnehin bereits komplett Digital erstellt wird, meist Alexa LF oder Alexa 65. Flaschenhals ist (gerade bei IMAX 4K Laser) definitiv die limitierte 4K Projektion, die bei über 20m kein Luxus sondern an ihrem Limit ist (von 38m in Leonberg ganz zu schweigen). In diesen Leinwand-Dimensionen, und vermutlich nur dort, sieht man eine noch vorhandene Interpolation definitiv und wäre ein klarer Mehrwert.
Unter solch einer Leinwand-Dimension in genau diesem Format braucht man eine Cine 17K schlicht und einfach nicht, es sei denn wegen Prestige oder eventl. Zukunftssicherheit.
..tatsächlich gäbe es im privaten Sektor in Kombination mit 8K Fernsehern einen möglichen Mehrwert, aber eben nicht im normalen "4K" Kino :D

c) Ja.. der IMAX "Verbesserungsprozess" -DMR- sollte gänzlich verboten werden, eine Art Filmmaker Mode für Kino DCPs, der auch für Besserwisser-IMAX-DMR-Coloristen gelten sollte. Da hab ich schon soviel Mist gesehen.. zb. weiß ausgefressener Himmel bei Transformers Rise of the Beasts etc. - für mehr "Punch". Noch nie etwas in DMR eine bessere Version eines Films gesehen als vom Original-Release. Schon ziemlich arrogant von IMAX da reinzupfuschen.

Ansonsten sehe ich es eher anders rum, es ist doch der Vorteil in der modernen DCP Erstellung, daß es keine Umwandlungen A/D + mehrfache analoge Kopien von teilweise Kopien gibt. Abgehen von CGI, landet das Kameramaterial, teils per Proxy, im Schnitt und wird je nach Veröffentlichungsmedium direkt ausgespielt (Digital IMAX DCP am größten, dann Normale DCPs, UHD BlurRay, BlueRay etc). Denke schon das Regisseure hierbei Qualitätsverlußte weitestgehend vermeiden und der Komprimierungs-Prozess, für die DCPs, kein mehrzahliger ist, vielleicht weißt das ja jemand

Die Thomson Viper FilmStream Kamera von Zodiak mit diesem "Dynamic Pixel Management" mit "Pixeleffective pixels 1920 x 4320" hatte ja quasi aus der Anordnung heraus ein Qualitätsplus, ähnlich Interpolation. Ein gutes Beispiel welches meine Veranschaulichung oben ja nur bestätigt



Frank Glencairn
Beiträge: 23474

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von Frank Glencairn »

Sapere aude - de omnibus dubitandum



macaw
Beiträge: 1334

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von macaw »

CineMika hat geschrieben: So 14 Apr, 2024 00:46 Blackmagic ist mit Abstand u.a. mit der Persönlichkeit Grant Petty schon die geilste Firma im gesamten Business, das muss man schon mal stehen lassen. Mein Beitrag ist für jene, die den original Stream von Blackmagic an der 17K Stelle gesehen haben, oder hier nochmal geloggt (2:23:12):
Die Firma und dessen CEO ist ein positives Paradoxon. Grant Petty hat ja während der Pandemie selbst die Software geschrieben, mit der BMD`s Niederlassungen in mehreren Ländern vernetzt werden, was schon äusserst schräg ist für ein Unternehmen dieser Größe. Seine Ansichten zu Abo-Modellen sagen ein übriges - klar, auch er will+muss natürlich auch Geld machen, sieht man u.a. auch daran, daß die diversen Controller (Edit, Grading usw.) nicht mit anderen Programmen nutzbar sind und auch Resolve sich nicht so einfach extern kontrollieren lässt. Aber angesichts der niedrigen Preise für die BMD Controller auch kein echtes Problem wenn man professionell damit arbeitet. BMD ist das, was ich mir von Red gewünscht hätte - allerdings hatten letztere natürlich auch das Handicap damals als unbekannter Newcomer die Industrie umkrempeln zu wollen...



iasi
Beiträge: 24716

Re: Die URSA Cine 17K soll mit 50mm breitem Sensor kommen

Beitrag von iasi »

Frank Glencairn hat geschrieben: Mo 15 Apr, 2024 08:25
Der CineD-Mann redet daher, als ginge es nur um k-Auflösung und als sei ihm der Unterschied zwischen Vollformat und Mittelformat nicht klar. Die Ks sind dabei zweitrangig.

Ich weiß jetzt gar nicht genau, ob diese Linse hier den für das Breitformat notwendigen Bildkreis abdeckt, aber im Vergleich zu Cine-Linsen wäre das hier ein Schnäppchen:

https://www.digitalcameraworld.com/revi ... ailability

Auf den Preis, den BMD ausrufen wird, bin ich ja mal gespannt, aber ausgehend von der 12k dürfte es Richtung Red-Preisen gehen.
Und das ist im Vergleich zu einer Arri ja regelrecht günstig.



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