Mit diesem öden Bombastschinken überlebt das Kino jedenfalls nicht.Axel hat geschrieben: Sa 18 Sep, 2021 21:41
Keine Ahnung, ob die Kinos überleben werden. Ich glaube aber nicht, dass es in dem Fall an Dune gelegen haben würde. Ich ging wie auf Wolken aus dem Kino. Axel ist mal wieder verliebt.
Ich hab zwar am Ende auch gedacht "nix neues im Westen", ABER: gegen Villeneuves ist Lynchs Variante in ALLEN Gesichtspunkten schlechter.iasi hat geschrieben: So 19 Sep, 2021 10:27 Die Bilder sind ebenso leer, wie die Handlung.
Da versprühte ja selbst Lynchs Version mehr Kreativität.
Wer Lynchs Version gesehen hat, der kann sich auf´s Abhaken der einzelnen Szenen in schön bebilderter aber schlechteren Umsetzung gefasst machen.
Auch hier scheinst du mit einer Erwartung in den Film gegangen zu sein, die überhaupt nichts mit dem Dune-Universum zu tun hat.
Hier war es wohl - laut Kinopersonal - der am besten besuchteste Film. Überhaupt. Mag natürlich auch an der Schmacht wegen Corona liegen.iasi hat geschrieben: So 19 Sep, 2021 10:27Wenn an einem Freitag Abend in der Startwoche ein Kinosaal (hochgegriffen) zu 1/5 gefüllt ist, dann riecht das nach einem Flop.
Villeneuves Umsetzung ist in etwa genau die, die ich nach dem Lesen im Kopf hatte. Ich hätte es an seiner Stelle also vermutlich ähnlich umgesetzt, wenn es nach "Bilder mti Inhalt und Bedeutung füllen" ginge. Lynchs Version dagegen war zurecht ein Flop, und er hat sich ja selbst davon distanziert. Mangels Alternativen hat man ihn damals trotzdem geschaut.iasi hat geschrieben: So 19 Sep, 2021 10:27Wer die Bücher kennt und liebt, der füllt die Bilder mit Inhalt und Bedeutung.
Und hier haben wir doch das Problem:markusG hat geschrieben: So 19 Sep, 2021 14:11Ich hab zwar am Ende auch gedacht "nix neues im Westen", ABER: gegen Villeneuves ist Lynchs Variante in ALLEN Gesichtspunkten schlechter.iasi hat geschrieben: So 19 Sep, 2021 10:27 Die Bilder sind ebenso leer, wie die Handlung.
Da versprühte ja selbst Lynchs Version mehr Kreativität.
Wer Lynchs Version gesehen hat, der kann sich auf´s Abhaken der einzelnen Szenen in schön bebilderter aber schlechteren Umsetzung gefasst machen.
Das "Abhaken" liegt an der Verfilmung eines Romans. Du scheinst den ja immer noch nicht gelesen zu haben. Daraus Kritik zu schmieden ist da ziemlich ungeschickt. Wenn dir Dune nicht gefällt - dann schau es dir doch gar nicht an! Auch Jodorowski hätte nur das Buch nacherzählt, also auch nichts neues geboten außer "schön bebildert".
Wieder das Buch.markusG hat geschrieben: So 19 Sep, 2021 14:11 Alleine der Cast ist nun endlich näher am Buch, insbesondere natürlich Pauls Besetzung. Lynchs Entscheidung für Kyle MacLachlan war einfach nur unpassend. Das Cast damals war generell unpassend, wenngleich sympatihsch.
Lynch fand immerhin solche Bilder, um die innere Logik der Dune-Welt zu verdeutlichen:

Das dachte ich mir schon. Und dies ist aber eben auch das Problem.markusG hat geschrieben: So 19 Sep, 2021 14:11Hier war es wohl - laut Kinopersonal - der am besten besuchteste Film. Überhaupt. Mag natürlich auch an der Schmacht wegen Corona liegen.iasi hat geschrieben: So 19 Sep, 2021 10:27Wenn an einem Freitag Abend in der Startwoche ein Kinosaal (hochgegriffen) zu 1/5 gefüllt ist, dann riecht das nach einem Flop.
Villeneuves Umsetzung ist in etwa genau die, die ich nach dem Lesen im Kopf hatte. Ich hätte es an seiner Stelle also vermutlich ähnlich umgesetzt, wenn es nach "Bilder mti Inhalt und Bedeutung füllen" ginge. Lynchs Version dagegen war zurecht ein Flop, und er hat sich ja selbst davon distanziert. Mangels Alternativen hat man ihn damals trotzdem geschaut.iasi hat geschrieben: So 19 Sep, 2021 10:27Wer die Bücher kennt und liebt, der füllt die Bilder mit Inhalt und Bedeutung.
Ich vermute mal, dass der zweite Teil schon gedreht ist.markusG hat geschrieben: So 19 Sep, 2021 14:11 Ich hätte mir aber auch eher was anderes gewünscht als ein Reboot. Halt was Ungesehenes, am besten Unerzähltes. Das Dune-Universum bietet ja genug Stoff. Aber sowas ist dann dem Publikum nicht zuzumuten, schätze ich. Von daher bin ich mal auf die Serie gespannt. Den Film seher ich daher eher als Prolog.
Nur für Dune-Leser wird dies ein begeisterter Flug aus dem Kino.roki100 hat geschrieben: So 19 Sep, 2021 14:19 also der Text von Axel ist so: "lies und Du willst sofort ins Kino Dune gucken" und das will ich nun auch. Ich will auch aus dem Kino voller Dune Begeisterung "fliegen" und wenn die Plätze voller Corona besetzt sind, dann stecke ich vor lauter Enttäuschung vll. dem Security Menschen Finger in die Nase, dann fliege ich zwar unbegeistert raus, aber immerhin besser als Corona....
Es ging nicht darum, dass die Handlung nicht abgeschlossen war - dies war ja bekannt - und eigentlich auch deshalb schlimm, weil man immer dachte: Ist nach dieser Szene nun Schluß?Axel hat geschrieben: So 19 Sep, 2021 19:13 Du warst mit Leuten in dem Film, die enttäuscht waren? Haben die eine "abgeschlossene Handlung" erwartet? Trotz all des Hypes um *die* Romane? Wo hast du die denn zusammengetrommelt?
Ja, die findet man, in der absoluten Minderheit.iasi hat geschrieben: So 19 Sep, 2021 19:33Wenn du die Meinung enttäuschter Leute lesen willst, dann suche auf Google nach Dune und dann wirst du auch auf Rezensionen stoßen.

Einen Cliffhanger? Klingt, als seist du irgendwie selbst hängen geblieben, auf Syd Field wahrscheinlich. Der obduzierte auch immer Filmkadaver und extrahierte Spannungsbögen.iasi hat geschrieben: So 19 Sep, 2021 19:33Mit einem Cliffhanger entlässt einen der Film dann aber eh nicht.
Wie auch - dazu wäre ja schließlich ein Spannungsbogen nötig gewesen.
Das wird sich ändern, denn nun strömen zunächst die Dune-Leser und -Fans in die Kinos. Ihnen folgen dann erst die Cineasten, die durch den Fan-Jubel in Kino gelockt werden.
So so - also einem Cineasten soll so ein Kaspertheater gefallen:Axel hat geschrieben: So 19 Sep, 2021 19:43 Sind amüsant zu lesen. Man merkt - oder kriegt es direkt gesagt -, dass das alles keine Cineasten sind, keine Fantasy- oder SF-Fans.Einen Cliffhanger? Klingt, als seist du irgendwie selbst hängen geblieben, auf Syd Field wahrscheinlich. Der obduzierte auch immer Filmkadaver und extrahierte Spannungsbögen.iasi hat geschrieben: So 19 Sep, 2021 19:33Mit einem Cliffhanger entlässt einen der Film dann aber eh nicht.
Wie auch - dazu wäre ja schließlich ein Spannungsbogen nötig gewesen.

Kann er doch. Das Abhaken hat ja nichts mit der Güte des Films zu tun, sondern schlicht mit der Erwartungshaltung die man durch Vorkenntnisse hat. Hat man diese nicht, gibt es auch kein Abhaken. Da du scheinbar nur Lynchs Fassung kennst, aber nicht das Buch, konntest du es schlicht nicht einordnen. Es ist halt eine relativ nahe Buchverfilmung. Hätte nicht sein müssen, aber das wäre dann nicht Dune gewesen. Hätte es mMn auch nicht sein müssen, aber es ist nunmal Dune geworden. Und hier dann was völlig anderes zu erzählen wäre vermutlich zu riskant gewesen.iasi hat geschrieben: So 19 Sep, 2021 18:40 Und hier haben wir doch das Problem:
Ein Film, der voraussetzt das Buch gelesen zu haben und alleine kaum aufrecht stehen kann.
Natürlich hätte er das! Das einzige was bei ihm anders gewesen wäre, wäre das Art Design. Toll.iasi hat geschrieben: So 19 Sep, 2021 18:40 Jodorowski hätte die Charakterisierung und die Hintergründe nicht als gegeben und bekannt betrachtet.
Begründung? Eigentlich ist es bereits bedeutungsschwangerer als Lynchs Fassung. Alleine dass durch die Visionen schon derart vorgegriffen wird, und auch die Rolle der Bene Gesserit wird ganz anders gewichtet. Das war bei Lynchs Fassung einfach nur mega dünn. Aber das wichtigste kommt auch erst noch.iasi hat geschrieben: So 19 Sep, 2021 18:40Was dieser Dune-Film erzählt, ist oberflächlich und ziemlich belanglos.
Viele Handlungsstränge sind so dünn und oft nur behauptet, dass nichts recht zusammenläuft.
Es ist ne Buchverfilmung. War es schon immer und ist auch nicht überraschend. Das wäre als ob dir ein Steak zu sehr nach Fleisch schmeckt. Dann ess halt Brokoli. Ist auch gesünder.
Lynchs Bilder waren schon nicht so schlecht. Aber eigentlich auch nur als Stills. Die Schnitte sind einfach aus der Zeit gefallen; alleine wie der Raumsprung dargestellt wurde ist einfach nur zum Fremdschämen, selbst für die damalige Zeit. In die "Falle" ist Villeneuve zum Glück nicht getrampelt, auch wenn das auf der anderen Seite die Bedeutung des Spices abschwächt, imho.iasi hat geschrieben: So 19 Sep, 2021 18:40Lynch fand immerhin solche Bilder, um die innere Logik der Dune-Welt zu verdeutlichen
Stimmt doch gar nicht - die Wüste wird als ziemlich feindlich dargestellt. Nur weil die Sonne scheint ist sie "schön"?iasi hat geschrieben: So 19 Sep, 2021 18:40In diesem Dune sieht man wiederum nur, wie schön die Wüste ist - wie es ein Kritiker gelobt hatte. Nur widerspricht dies völlig der Grundprämisse der Handlung - auch des Buches.
Er setzt nix voraus, ist lediglich näher an der Buchfassung. Das hat nichts mit der Inszeniernung zu tun. Und es betrifft auch nicht alle Aspekte. Lynchs Version war ja auch nah am Buch, aber war halt auch etwas wild zusammengestrickt. Alleine die Bedeutung und Herkunft der Sardaukar haben nun endlich mal eine sinnigere Portraitierung erhalten. Das War in Lynchs Fassung einfach nur bescheuert (Menschen in Strahlenanzügen? Ernsthaft?).iasi hat geschrieben: So 19 Sep, 2021 18:40 Dieser Dune-Film kann nicht allein stehen und setzt die Kenntnisse über die Personen und deren Hintergründe voraus. Und dies noch weit mehr als Lynchs Version.

Nein, Drehstart ist erst 2022. Wenn die Zahlen stimmen:iasi hat geschrieben: So 19 Sep, 2021 18:40 Ich vermute mal, dass der zweite Teil schon gedreht ist.
„Wenn es Enthusiasmus gibt und der Film eher früher als später grünes Licht bekommt, werde ich […] 2022 bereit sein zu drehen, ganz sicher. Ich würde es gerne tun, weil ich bereit bin, ich möchte den Film gerne so schnell wie möglich auf die Leinwand bringen.“
Das sahen die, mit denen ich im Kino war und vorher nix mit Dune zu tun hatten - oder auch es nicht gelesen hatten und vor Ewigkeiten mal Lynchs Version gesehen haben - zum Glück anders und können die Fortsetzung kaum erwarten ;)iasi hat geschrieben: So 19 Sep, 2021 18:40 Ein Cineast will mit filmischen Mitteln eine Geschichte erzählt bekommen, die ihn auch zu berühren weiß. Das bietet dieser Dune-Film nur denen, die schon eine emotionale Bindung zu Geschichte und Figuren mitbringen.
Das kann man tun. Wie gesagt, wer so darauf pocht wie du wirkt auf mich etwas starrsinnig, weil du ausblendest, was als Show, als großes Spektakel, ja offenkundig funktioniert (1). Es ist deine Privatsache (2), ob du es für deinen Ansprüchen gemäß hältst. Dieser strukturelle Aufbau ist immer in Wirklichkeit ein Rückbau, eine Autopsie, der hilflose Versuch, etwas passend zu machen, was einer anderen Kategorie angehört. Als die Bene Gesserit Paul fragt, ob er jemals etwas geträumt habe, was dann wahr geworden wäre, antwortet er: "Nicht genau".iasi hat geschrieben: So 19 Sep, 2021 20:10Man kann sich einen Film auch in seinem strukturellen Aufbau betrachten und mal den Einsatz der filmsprachlichen Mittel reflektieren.
Der beste Gegenbeweis bin ich selbst. Mich interessierte die Geschichte des Lynch-Dune nicht so besonders. Lynch war für mich schon damals ein Stilist-Gott, und ich ergötzte mich an dem schrillen, theatralischen Mummenschanz. Ernst nehmen konnte ich davon nichts. Die TV-Serie habe ich nicht gesehen. Als der Villeneuve-Film sich anschickte, das Lynch-Drehbuch anscheinend in lediglich etwas "normalerer" Optik zu covern, war ich entsetzt. Die Bücher habe ich nicht gelesen. Also betrachte diesen Einwand als entkräftet.iasi hat geschrieben: So 19 Sep, 2021 20:10Der Film ist also nur für Leser, die ins Kino gehen, um eine Bebilderung zu sehen - und eben genau nicht für Cineasten.
Citizen Kane war ein Flop an der Kinokasse. ;)Axel hat geschrieben: So 19 Sep, 2021 22:04 Es gibt im Grunde zwei Kriterien zur Beurteilung der Qualität eines Films:
1. Hat er für das Publikum funktioniert? Wie schlägt er sich an der Kinoklasse?
Dune funktioniert nur für Leute, die die Charaktere und ihre Hintergründe kennen.


iasi hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 07:40 Nimm die Bedeutung und Herkunft der Sardaukar: Da stehen also Uniformierte wieder einmal stramm und man bekommt als Zuschauer erklärt, dass dies die Elite sei. Gesagt, nicht gezeigt.
iasi hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 07:40 Schlimm wird es auch am Ende:
In den Dialogen wird ständig die mentale Kraft und Stärke von Pauls Mutter behauptet. Zwischendrin darf sie auch mal die Stimme einsetzen. Dann aber muss auch sie plötzlich doch auch die Messerkämpferin spielen.
Nun reflektiere aber mal, was man in dieser Szene zu sehen bekommt.markusG hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 08:24iasi hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 07:40 Nimm die Bedeutung und Herkunft der Sardaukar: Da stehen also Uniformierte wieder einmal stramm und man bekommt als Zuschauer erklärt, dass dies die Elite sei. Gesagt, nicht gezeigt.
Sag mal hast du die komplette Szene auf dem Gefängnisplaneten verpennt? Wo sie einberufen wurden?
markusG hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 08:24iasi hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 07:40 Schlimm wird es auch am Ende:
In den Dialogen wird ständig die mentale Kraft und Stärke von Pauls Mutter behauptet. Zwischendrin darf sie auch mal die Stimme einsetzen. Dann aber muss auch sie plötzlich doch auch die Messerkämpferin spielen.
Die Stimme wurde von Anfang an so dargestellt, dass sie nicht angenehm ist und folglich nur gegen Feinde eingesetzt werden sollte. Der Höhepunkt ja dann bei der Befreiung im Ornithopter. Mit dem Messerkampf verteidigt sie sich ja, unzwar untödlich und passiv. Weil sie bei den Fremen Unterschlupf suchen wollen, und nicht weil sie sie dominieren wollen. Sie wollen keine neuen Harkonnen sein.
Sie setzen den Laser ein und sie setzen die Raketen ein.markusG hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 08:24 Aus dem gleichen Grund setzen die Sardaukar ihre laser nicht ein : sie riskieren sonst ihre Verbündeten zu treffen. Schwerter sind da wesentlich eleganter und passt insgesamt besser zum Tonus. Es wurden ja zB auch eher Raketen als Laser gezeigt. Insgesamt wirkt es ja archaisch, auch zB mit den Ballons der Carryalls. Würde in einem klassischen Scifi unpassend wirken. Mit den Stierkämpfen, Schwertkämpfen, Dudelsackspielern passt es in das etablierte setting bzw etabliert es weiter.
nach so viel Jahrzehnten Scifi?markusG hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 08:24 Also wenn du schon von Dramaturgie schwafeslst, solltest du dich erstmal damit auseinander setzen. Sonst sind es nur leere, dahingerotze Phrasen ohne jegliche Aussagekraft.
P. S. Das "Abseilen" der Sardaukar fand ich aber auch albern, passte aber dramaturgisch zu den schwebenden Lampen der Atreides, der Assassinen-Drohne oder dem Gewand vom Baron Harkonnen, war also in sich stimmig.
Im Buch wird die Technologie auch erklärt, finde ich aber unnötig nach so viel Jahrzehnten Scifi. Und selbst Lynch brauche es nicht und hat es für gegeben erklärt.

Du scheinst die Szene jedenfalls verpennt zu haben. Es werden die Sardaukar genau so portraitiert, wie sie im späteren Verlauf gebraucht werden. Es ist nicht diese Randerscheinung ohne Erklärung von Lynch, gerade als sie den Flüchtigen nachstellen hat das ne ganz andere Qualität. Besonders der Kampf mit Duncan.iasi hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 09:42 Nun reflektiere aber mal, was man in dieser Szene zu sehen bekommt.
Wer behauptet denn, dass es SciFi ist? Das entspricht doch bloß deiner engstirningen Schablone. Demnächst schreibst du noch, dass es unlogisch ist, dass es keine Computer oder Roboter gibt, obwohl es die schon in unserer Gegenwart gibt und eigentlich in ziemlich jeden SciFi vorkommt. Wenn du es dir schon nach Schablonen dürstet: stell es dir wie Sissi im Weltraum vor. Oder Krieg und Frieden im Weltraum. Kitsch und Klischee - gerade das mit den pompösen Adelshäusern - ist gerade DAS Thema von Dune. Oder zumindest ein wichtiger Bestandteil. Es geht nicht um Realitätstreue, diesen Anspruch hatte Dune nie.iasi hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 09:42 Das Setting ist unlogisch, weil widersprüchlich.
Science Fiction verlangt nach Nachvollziehbarkeit und Glaubwürdigkeit.
Dieser Anschein des Archaischen ist dagegen eher Klischee und Kitsch.
Das wird alles vorher etabliert. Sardaukar sind zwar unter heftigen Bedingungen trainiert (Hallo! hast du dir den Planet mal angeschaut? Oder auch mal angehört? Der Tonus lautet: brutal), aber bis aufs äußerste loyal. Sie werden eben nicht als stumpfe Tölpel a la Herr der Ringe Orks dargestelllt. All das scheinst du überhaupt nicht wahrgenommen zu haben. Ich weiß nicht wie du dir Filme anschaust?iasi hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 09:42 Bei Fury Road wird etwas etabliert und dann hält der Film sich auch konsequent daran.
Bei Dune soll ich mir als Zuschauer irgendwelche Gründe zusammenreimen, damit etwas nicht völlig abstrus erscheint.
Verbündete nicht gefährden?
Dass sie in die Enge getrieben wurden, hättest du ja eigentlich sehen müssen. Das einzig unlogische ist, wieso der Schild sabotiert wurde (ist ja so im Buch), im Film aber eigentlich unnötig gewesen wäre, da die Bomben sich durch die Schilde der Raumschiffe gebohrt haben. Das war ein Filmkniff der mMn entschieden wurde, um die Auswegslosigkeit zu unterstreichen, ist aber afaik so nicht im Buch (und auch nicht bei Lynch).iasi hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 09:42Da stehen die Herzog-Truppen und warten regelrecht darauf, dass eine Bombe auf sie fällt.
Nein, es würde in einem klassischen SciFi passen. Mit AntiFrav Boots oder Gürteln. Suchs dir aus. Deswegen hat es mich auch in Dune gestört. ist aber in sich nicht unlogisch, da sich Dune ja Elemente der SciFi bedient, ohne eigentlich ein "klassisches" SciFi sein zu wollen.iasi hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 09:42 nach so viel Jahrzehnten Scifi?
Also Klischee?
Aber eigentlich widersprichst du dir doch selbst:
Würde in einem klassischen Scifi unpassend wirken.
Nö. Wie gesagt: es macht innerhalb des Films Sinn, da es vorher etabliert wurde. Hättest das schon bemängeln können, bist aber auf die Sardaukar eingegangen. Nicht sehr konsequent, und da sieht man dass es dir nicht um Dramaturgie geht.iasi hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 09:42 Richtig ist hingegen: Im Buch wird die Technologie auch erklärt - nur durch dieses Vorwissen kann man die Widersprüche, die der Film aufwirft, überhaupt auflösen.
Du bemängelst all die Sachen die am Franchise "Dune" hängen. Sorry, aber das ist doch nur noch belanglose Trollerei die du betreibst.iasi hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 09:42Albern und belanglos erscheinen dadurch die Mentaten - die „menschlichen Computer“. Das nenne ich schlechte und kontraproduktive Dramaturgie schon in den Details.
Hat zwar etwas gedauert bis du's erkannt hast, aber nun hast du es erkannt ..markusG hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 11:00 Sorry, aber das ist doch nur noch belanglose Trollerei die du betreibst.
Was wird denn da bitte portraitiert?markusG hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 11:00Du scheinst die Szene jedenfalls verpennt zu haben. Es werden die Sardaukar genau so portraitiert, wie sie im späteren Verlauf gebraucht werden. Es ist nicht diese Randerscheinung ohne Erklärung von Lynch, gerade als sie den Flüchtigen nachstellen hat das ne ganz andere Qualität. Besonders der Kampf mit Duncan.iasi hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 09:42 Nun reflektiere aber mal, was man in dieser Szene zu sehen bekommt.
In einem Film braucht es innere Logik. Gute Filme sind in der Lage auch die verrückteste Prämisse glaubhaft zu machen.markusG hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 11:00Wer behauptet denn, dass es SciFi ist? Das entspricht doch bloß deiner engstirningen Schablone. Demnächst schreibst du noch, dass es unlogisch ist, dass es keine Computer oder Roboter gibt, obwohl es die schon in unserer Gegenwart gibt und eigentlich in ziemlich jeden SciFi vorkommt. Wenn du es dir schon nach Schablonen dürstet: stell es dir wie Sissi im Weltraum vor. Oder Krieg und Frieden im Weltraum. Kitsch und Klischee - gerade das mit den pompösen Adelshäusern - ist gerade DAS Thema von Dune. Oder zumindest ein wichtiger Bestandteil. Es geht nicht um Realitätstreue, diesen Anspruch hatte Dune nie.iasi hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 09:42 Das Setting ist unlogisch, weil widersprüchlich.
Science Fiction verlangt nach Nachvollziehbarkeit und Glaubwürdigkeit.
Dieser Anschein des Archaischen ist dagegen eher Klischee und Kitsch.
Es gibt da keine Szene, die etwas davon zeigt.markusG hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 11:00Das wird alles vorher etabliert. Sardaukar sind zwar unter heftigen Bedingungen trainiert (Hallo! hast du dir den Planet mal angeschaut? Oder auch mal angehört? Der Tonus lautet: brutal), aber bis aufs äußerste loyal. Sie werden eben nicht als stumpfe Tölpel a la Herr der Ringe Orks dargestelllt. All das scheinst du überhaupt nicht wahrgenommen zu haben. Ich weiß nicht wie du dir Filme anschaust?iasi hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 09:42 Bei Fury Road wird etwas etabliert und dann hält der Film sich auch konsequent daran.
Bei Dune soll ich mir als Zuschauer irgendwelche Gründe zusammenreimen, damit etwas nicht völlig abstrus erscheint.
Verbündete nicht gefährden?
Blockbusterkino. Viel Bum und Krach, aber nur eine kurze Erklärung für den Verrat in einem Nebensatz. Lynch hatte hier die Gewichtung wenigstens ein wenig mehr auf das warum und nicht so auswalzend auf die Folgen des Verrats gelegt.markusG hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 11:00Dass sie in die Enge getrieben wurden, hättest du ja eigentlich sehen müssen. Das einzig unlogische ist, wieso der Schild sabotiert wurde (ist ja so im Buch), im Film aber eigentlich unnötig gewesen wäre, da die Bomben sich durch die Schilde der Raumschiffe gebohrt haben. Das war ein Filmkniff der mMn entschieden wurde, um die Auswegslosigkeit zu unterstreichen, ist aber afaik so nicht im Buch (und auch nicht bei Lynch).iasi hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 09:42Da stehen die Herzog-Truppen und warten regelrecht darauf, dass eine Bombe auf sie fällt.
Der Film liefert nicht den nötigen Hintergrund, um eine überzeugende Welt zu kreieren. Ohne den Hintergrund der Bücher ist das Gezeigte unglaubwürdig.markusG hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 11:00Nein, es würde in einem klassischen SciFi passen. Mit AntiFrav Boots oder Gürteln. Suchs dir aus. Deswegen hat es mich auch in Dune gestört. ist aber in sich nicht unlogisch, da sich Dune ja Elemente der SciFi bedient, ohne eigentlich ein "klassisches" SciFi sein zu wollen.iasi hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 09:42 nach so viel Jahrzehnten Scifi?
Also Klischee?
Aber eigentlich widersprichst du dir doch selbst:
Würde in einem klassischen Scifi unpassend wirken.
Die Sardaukar hattest du doch zunächst genannt.markusG hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 11:00Nö. Wie gesagt: es macht innerhalb des Films Sinn, da es vorher etabliert wurde. Hättest das schon bemängeln können, bist aber auf die Sardaukar eingegangen. Nicht sehr konsequent, und da sieht man dass es dir nicht um Dramaturgie geht.iasi hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 09:42 Richtig ist hingegen: Im Buch wird die Technologie auch erklärt - nur durch dieses Vorwissen kann man die Widersprüche, die der Film aufwirft, überhaupt auflösen.
Du verstehst offensichtlich gar nicht, worum es dabei ging.markusG hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 11:00Du bemängelst all die Sachen die am Franchise "Dune" hängen. Sorry, aber das ist doch nur noch belanglose Trollerei die du betreibst.iasi hat geschrieben: Mo 20 Sep, 2021 09:42Albern und belanglos erscheinen dadurch die Mentaten - die „menschlichen Computer“. Das nenne ich schlechte und kontraproduktive Dramaturgie schon in den Details.
Der Film bietet eben keine Anknüpfungspunkte und auch keine charakterisierenden Informationen der Figuren. Die Macher sind offensichtlich noch zu nah an der Vorlage und nehmen das Vorwissen als selbstverständlich an.Axel hat geschrieben: Do 23 Sep, 2021 05:41 Ähnliche Gemengelage wie bei Christopher Nolan. Egal, wie sehr sich seine Top-Schauspieler ins Zeug legen, die Emotion erreicht den Zuschauer nur als distanzierte Beobachtung. Gestern sah ich Prisoners und hatte einen ähnlichen Eindruck. Auch bei Arrival und natürlich BR 2049 sieht man Emotionen, aber die Kamera bleibt unbewegt, und auch musikalisch werden die Momente nicht gepusht.
Es gab irgendwo mal einen Fake-Trailer nach dem Motto A Clockwork Orange by Steven Spielberg. Man könnte auch sagen Titanic by Christopher Nolan.
Es gibt Regisseure, die für Gefühlskino zu verkopft sind. Nicht misszuverstehen als Kitsch-Vermeidung.
Die Beobachtung trifft zu, der Film spricht eher Reflex-Affekte als menschliche Emotionen an. Die Figuren bleiben etwas blass. Liegt aber wohl ein bisschen auch an der Vorlage.
Damit hast du doch alle nötigen Informationen für die Figur? Oder was fehlt dir genau?iasi hat geschrieben: Do 23 Sep, 2021 09:51 Duncen z.B. umarmt Paul und macht Scherze mit ihm - er muss also ein guter Freund sein. Abgesehen davon erfahren wir nur noch über ihn, dass er kämpfen kann. Das war´s dann.
Das ist dann aber eben nur ein Klischee. Wie soll der Zuschauer eine emotionale Bindung zu einem Abziehbild aufbauen?markusG hat geschrieben: Do 23 Sep, 2021 11:16Damit hast du doch alle nötigen Informationen für die Figur? Oder was fehlt dir genau?iasi hat geschrieben: Do 23 Sep, 2021 09:51 Duncen z.B. umarmt Paul und macht Scherze mit ihm - er muss also ein guter Freund sein. Abgesehen davon erfahren wir nur noch über ihn, dass er kämpfen kann. Das war´s dann.

