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4K vs 8K: Wer erkennt den Unterschied? Versuch gibt Antwort



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Frank Glencairn
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8K vs 4K Doppelblindstudie - quasi kein Unterschied

Beitrag von Frank Glencairn » Sa 29 Feb, 2020 18:15

Ich mag Blindtests, weil sie für gewöhnlich Technik-Esoterik und
gefühlte Wahrheiten entlarven - und ich danach meinen Lieblingssatz sagen kann: Told you so :-)

Zum Beispiel der berühmte Audio HiFi Test, 1000$ Lautsprecherkabel vs. Drahtkleiderbügel - damals hat's einige selbsternannte Audio-Voodoo-Priester kalt erwischt.

Jetzt hat Warner Bros. nen Doppelblindtest 4k vs 8k gemacht.

Ergebnis in a nut shell: der Unterschied ist quasi nicht der Rede wert, und das bei unkomprimiertem(!) Material - mit Kompression, also 99,99% aller Real Welt Situationen schaut's noch viel schlechter aus - was soll ich sagen? Told you so :-)
Zink and his colleagues drew several conclusions from these results. For one thing, increasing spatial resolution from 4K to 8K under typical viewing conditions does not result in a significant visual improvement....

This study supports the notion that 8K is only marginally better than 4K in terms of perceived detail—and only with good visual acuity at a relatively close distance from the screen. Otherwise, 4K offers as much detail as the vast majority of consumers can perceive
https://www.techhive.com/article/352991 ... zD-eXx0NZg




Mantas
Beiträge: 648

Re: 8K vs 4K Doppelblindstudie - quasi kein Unterschied

Beitrag von Mantas » Sa 29 Feb, 2020 18:39

Also eher 4k vs 5.3k :) bei dem Red Beispiel.

Mit dem ganzen Over und Downsampling und Bayer Sensor Zeugs.




Frank Glencairn
Beiträge: 12067

Re: 8K vs 4K Doppelblindstudie - quasi kein Unterschied

Beitrag von Frank Glencairn » Sa 29 Feb, 2020 18:44

Mantas hat geschrieben:
Sa 29 Feb, 2020 18:39

Mit dem ganzen Over und Downsampling und Bayer Sensor Zeugs.
Nur daß du halt weder bei 70mm Film noch bei Animationsfilmen Debayering im Spiel hast.




AndySeeon
Beiträge: 321

Re: 8K vs 4K Doppelblindstudie - quasi kein Unterschied

Beitrag von AndySeeon » Sa 29 Feb, 2020 18:50

Frank Glencairn hat geschrieben:
Sa 29 Feb, 2020 18:44
Nur daß du halt weder bei 70mm Film noch bei Animationsfilmen Debayering im Spiel hast.
Hallo Frank, ich bin da nicht so sicher. Die 70mm- Filme werden doch auch gescannt. Weißt Du, was für ein Sensor da zum Einsatz kommt?

Gruß, Andreas




Frank Glencairn
Beiträge: 12067

Re: 8K vs 4K Doppelblindstudie - quasi kein Unterschied

Beitrag von Frank Glencairn » Sa 29 Feb, 2020 19:40

Selbst wenn, das mit dem Debayering liegt weit unter der menschlichen Wahrnemungsschwelle, ist also ein Null-Thema.




cantsin
Beiträge: 8029

Re: 8K vs 4K Doppelblindstudie - quasi kein Unterschied

Beitrag von cantsin » Sa 29 Feb, 2020 19:54

Standard für 70mm (und auch 35mm) ist der von Blackmagic hergestellte Cintel Millennium II, und der hat getrennte Abtastungen für die Rot-, Grün- und Blaukanäle (nennt sich "Y-Front" wegen der Y-förmigen Gabelung) - also kein Debayering.




Jott
Beiträge: 18411

Re: 8K vs 4K Doppelblindstudie - quasi kein Unterschied

Beitrag von Jott » Sa 29 Feb, 2020 22:47

„ under typical viewing conditions does not result in a significant visual improvement....“

Und wieder mal ein Sonderpunkt für Engstirnigkeit. 8K brilliert natürlich da, wo „typical viewer conditions“ verlassen werden. Erstaunlich, was?




dienstag_01
Beiträge: 10632

Re: 8K vs 4K Doppelblindstudie - quasi kein Unterschied

Beitrag von dienstag_01 » Sa 29 Feb, 2020 23:53

Jott hat geschrieben:
Sa 29 Feb, 2020 22:47
„ under typical viewing conditions does not result in a significant visual improvement....“

Und wieder mal ein Sonderpunkt für Engstirnigkeit. 8K brilliert natürlich da, wo „typical viewer conditions“ verlassen werden. Erstaunlich, was?
Da hat wieder mal einer 90 Minuten ein Plakat angestarrt und gedacht: wau, was fürn abgefahrener Film ;)




Mantas
Beiträge: 648

Re: 8K vs 4K Doppelblindstudie - quasi kein Unterschied

Beitrag von Mantas » So 01 Mär, 2020 00:33

Frank Glencairn hat geschrieben:
Sa 29 Feb, 2020 18:44
Mantas hat geschrieben:
Sa 29 Feb, 2020 18:39

Mit dem ganzen Over und Downsampling und Bayer Sensor Zeugs.
Nur daß du halt weder bei 70mm Film noch bei Animationsfilmen Debayering im Spiel hast.
habe ich auch nicht gesagt.




beiti
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Re: 8K vs 4K Doppelblindstudie - quasi kein Unterschied

Beitrag von beiti » Di 03 Mär, 2020 09:40

Ich habe mal die Passagen über den Betrachtungsabstand übersetzen lassen und zum besseren Verständnis die Foot-Angaben in Meter umgerechnet:
Das Display, auf dem alle Clips gezeigt wurden, war ein LG 88Z9 88-Zoll 8K OLED-Fernseher [...]
Zwei Teilnehmer befanden sich in der ersten Reihe, etwa 1,52 Meter vom Bildschirm entfernt, und drei in der hinteren Reihe, etwa 2,74 Meter vom Bildschirm entfernt. Zum Vergleich: Ein Abstand von 2,13 Meter vom Bildschirm entspricht zwei Bildschirmhöhen, und die ITU (International Telecommunication Union) hat festgestellt, dass ein Abstand von 2,13 Meter der durchschnittliche Betrachtungsabstand in der Wohnung ist – unabhängig von der Bildschirmgröße.
Ich selber sitze etwa 2,30 Meter entfernt von meinem 49″ UHD-Fernseher – und war bisher der Meinung, das sei schon relativ nah.
Sitzt man 2,13 m von einem 88″-Fernseher weg, entspricht das in Sachen Betrachtungswinkel gerade mal 1,19 m Distanz von meinem 49″-Gerät. So nah würde ich mich nie dauerhaft vor den Fernseher setzen. (Ich gehe ja auch nicht im Kino freiwillig in die erste Reihe.)

Was ich damit sagen will: Der Test wurde aus durchaus kurzem Abstand (in Relation zur Bildschirmgröße) durchgeführt. Also man hat die Leute nicht böswillig weit genug weg gesetzt, um das gewünschte Ergebnis zu kriegen. Dass schon 4k für Filme wenig Vorteil bringt und 8k überhaupt nichts (was wir alle eh schon lange wussten), hat sich also bestätigt.

Dass es andere sinnvolle Anwendungen für 8k geben kann (jenseits des klassischen Filmkonsums), steht auf einem anderen Blatt. Das wurde hier nicht untersucht. Da geht es dann um Inhalte, die anders präsentiert und auch anders produziert werden müssen.
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Saint.Manuel
Beiträge: 101

Re: 8K vs 4K Doppelblindstudie - quasi kein Unterschied

Beitrag von Saint.Manuel » Di 03 Mär, 2020 10:15

https://ascmag.com/articles/a-clear-loo ... resolution

Bringt mir wieder die Demo von Steve Yedlin ins Gedächtnis.
Vergleicht zwar primär 2k und 4k, ist aber trotzdem sehr interessant und die Demo-Clips (auf seiner Seite, nicht über Youtube) sind durchaus lehrreich.




ruessel
Beiträge: 6550

Re: 8K vs 4K Doppelblindstudie - quasi kein Unterschied

Beitrag von ruessel » Di 03 Mär, 2020 10:30

Trotzdem steht bei Oma in 10 Jahren der 16K TV auf dem Tisch. So funktioniert die Welt......
16K bringt auch in geringeren Auflösungen Vorteile

Abgesehen von Inhalten in nativen 16K können Besitzer von 16K Fernsehern aber auch bei bereits verfügbaren Serien, Spielen und Filmen profitieren. Moderne TV-Geräte verfügen über sehr viel Technik im Inneren, im Prinzip arbeiten dort schon längst ausgewachsene Computer. Diese ermöglichen nicht nur die Verwendung von allerlei Apps, sondern bieten auch einen ganzen Haufen an Technik zur Bildverbesserung.
https://www.16k-fernseher.de/
Gruss vom Ruessel

Ohrenschmaus: www.ohrwurmaudio.eu




cantsin
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Re: 8K vs 4K Doppelblindstudie - quasi kein Unterschied

Beitrag von cantsin » Di 03 Mär, 2020 10:40

Sinnvolle Anwendungen sehe ich allerdings bei Computermonitoren, mit ihrem kurzen Abstand zum Auge. Ein 27"-Monitor mit 300dpi Auflösung müsste z.B. 6K Pixelauflösung haben statt der heute noch üblichen 2,7K. Dass Schriften auf heutigen Monitoren so grob aussehen (viel gröber als z.B. auf Smartphone-Displays), müsste ja wirklich nicht mehr sein.




PowerMac
Beiträge: 7488

Re: 8K vs 4K Doppelblindstudie - quasi kein Unterschied

Beitrag von PowerMac » Di 03 Mär, 2020 10:45

Also ich sitze 80cm vor einem OLED mit 55 Zoll und gehe auch im Kino gerne in die erste Reihe.

Ich habe nie verstanden warum das manchen Leuten zu nah ist. Weil die Oma schon immer gesagt hat, man solle weiter weg da sonst die Augen leiden?




beiti
Beiträge: 5007

Re: 8K vs 4K Doppelblindstudie - quasi kein Unterschied

Beitrag von beiti » Di 03 Mär, 2020 11:07

cantsin hat geschrieben:
Di 03 Mär, 2020 10:40
Sinnvolle Anwendungen sehe ich allerdings bei Computermonitoren, mit ihrem kurzen Abstand zum Auge.
Dazu müssten die Monitore aber auch blickwinkelstabiler werden als mit den heutigen IPS-Panels. Wenn ich heute sehr nah von 27″ oder 30″ sitze, sehe ich nur in der Mitte richtig schöne Farben und Kontraste, während die Qualität zu den Seiten hin abnimmt.
Das war einer der Gründe, warum ich mir statt eines großen Monitors lieber 2x 24″ gekauft habe (beide mit UHD-Auflösung, beide mit 200 % Skalierung in Windows betrieben). So habe ich feine Schriftdarstellung und viel Fläche. Die Monitore stehen nicht plan nebeneinander, sondern beide in einem Winkel auf meinen Arbeitsplatz ausgerichtet.
Nicht umsonst gibt es inzwischen auch "curved" Monitore, aber bisher noch nicht in dieser Größe und Pixeldichte.
PowerMac hat geschrieben:
Di 03 Mär, 2020 10:45
Weil die Oma schon immer gesagt hat, man solle weiter weg da sonst die Augen leiden?
Nein, weil man davon einen steifen Hals kriegt. Die Oma wusste das.
Heute schauen die Leute eine ganze Serienstaffel am Stück, können den Kopf kaum noch bewegen und glauben dann, sie hätten zu viel Sport gemacht. ;)
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slashCAM
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4K vs 8K: Wer erkennt den Unterschied? Versuch gibt Antwort

Beitrag von slashCAM » Di 03 Mär, 2020 11:12


Große Hersteller wie LG, Samsung und Sony haben auf der CES 2020 eine ganze Reihe neuer 8K Fernseher vorgestellt und setzen auf diese als Zugpferde zukünftiger Verkäufe. ...
Bild
Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
4K vs 8K: Wer erkennt den Unterschied? Versuch gibt Antwort




andieymi
Beiträge: 308

Re: 8K vs 4K Doppelblindstudie - quasi kein Unterschied

Beitrag von andieymi » Di 03 Mär, 2020 11:25

Interessant vor allem, weil die Unterscheidbarkeit scheinbar wenn dann v.a. genreabhängig möglich ist. Eigentlich eine Binsenweisheit, aber klar profitieren Naturaufnahmen irgendwie von Auflösung.

Spielfilm per Sehgewohnheit in 6-7 Blenden verpackt und gefiltert um Schauspieler-Nasenhaare zu vermeiden wohl weniger?

Solche Unterscheidungen bringen tatsächlich was, um Äpfel nicht mit Birnen zu vergleichen. Sequenziell abgespielte/projizierte Bilder rufen Sehgewohnheiten ab. Bewegtbild ist nicht gleich Bewegtbild. Ein Sport-Live-Event mit entsprechendem Sehgewohnheitscharakter ist etwas anderes als ein Spielfilm. Das wird dem Publikum gemutmaßt auch unterbewusst klar sein und in solche Evaluierungen einfließen. Die Abgrenzung war jetzt bei der Studie eh schon da, allerdings fällt auch da die Bruchlinie scheinbar zwischen Naturaufnahme und Szenischem Content - wo der Animierte ohne jegliche (sinnvoll begrenzende) auflösung-technsiche-Restriktionen auch auf Seite des Szenischen fällt. Das ist etwas, wo Technik versucht Sehgewohnheit zu überholen und das wird nicht funktionieren.




Jott
Beiträge: 18411

Re: 4K vs 8K: Wer erkennt den Unterschied? Versuch gibt Antwort

Beitrag von Jott » Di 03 Mär, 2020 11:40

„ - Wenn ein Unterschied bemerkt wird, ist dieser stark vom Bildinhalt abhängig: die Naturaufnahmen ragten in dieser Hinsicht beim Test deutlich hervor, vermutlich weil hier viele Bilddetails vorhanden (und die Bilder eher wenig bewegt) waren.“

So ist es. Bei normalen Spielfilmen ist 8K Unsinn, oft sogar schon 4K. Bei ruhigen Sachen merkt man‘s gut (Odyssey zum Beispiel), Konzerte, Bühne, Theater, Natur, Sport (Totalen). Entschleunigte Programme, ruhige Kamera, Genau das produzieren und senden die Japaner in 8K. Wie schon immer gesagt.

Digital Signage kommt dazu. Oder große Videoflächen wie zum Beispiel die Rückwand in neuen Apple-Stores, in 8K bespielt, Sitzecken davor. Klare scharfe Typo aus nächster Nähe. Oder der große Touchscreen (besser Touchwall) in der Modern Tate in London.

Als Fernseher daheim, hierzulande? Sinnlos, außer als digitale Leinwand für Fotos in heute gängiger Qualität.

Wer außer Spielfilm nichts auf dem Schirm hat, dem reicht auch HD/2K vollkommen. Ist ja auch Kinostandard.

Wir werden sehen, ob 8K-Displays eine Nische bleiben oder Mainstream werden. You never know - vor 25 Jahren wurde HD als Unfug verlacht, ähnliche Test hatten auch damals die Sinnlosigkeit belegt. Technikgeschichte ist interessant.




Createsomething
Beiträge: 54

Re: 4K vs 8K: Wer erkennt den Unterschied? Versuch gibt Antwort

Beitrag von Createsomething » Di 03 Mär, 2020 11:51

Interessant fände ich auch zu wissen, ob man ein besseres Bild bei 8K Material an einer Kinoleinwand erhält und auch als Zuschauer bemerkt.
Mir viel kürzlich mal wieder was beim Betrachten alter super8 Filme auf. Nach ein paar Minuten fängt mein Hirn an, die fehlenden Details hinzuzufügen. Je mehr ich also nicht zeige, desto mehr kann im Kopf entstehen. Aber das sind ja schon extreme Welten zwischen alten und neuen Auflösungen, gerade im Consumer Bereich.




Axel
Beiträge: 13351

Re: 4K vs 8K: Wer erkennt den Unterschied? Versuch gibt Antwort

Beitrag von Axel » Di 03 Mär, 2020 12:13

Createsomething hat geschrieben:
Di 03 Mär, 2020 11:51
Interessant fände ich auch zu wissen, ob man ein besseres Bild bei 8K Material an einer Kinoleinwand erhält und auch als Zuschauer bemerkt.
Nur wenige Kinosäle haben eine Bauform, die den zur Unterscheidung nötigen Betrachtungswinkel überhaupt ermöglichen würde. Und wenn, dann für eine begrenzte Anzahl an Kinositzen. Bilder-googelt mal nach "IMAX cinema", was steiler angeordnete Sitzreihen vor einer relativ größeren Leinwand erfordert: immer noch ist die Leinwand auf allen Fotos kleiner, als es drei Leute zuhause mit einem 55+"-TV einrichten könnten.
Bild
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...




iasi
Beiträge: 15604

Re: 4K vs 8K: Wer erkennt den Unterschied? Versuch gibt Antwort

Beitrag von iasi » Di 03 Mär, 2020 12:21

Im 4k-Sony-Kino in Berlin Avengers gesehen und sehr enttäuscht gewesen. Aber eigentlich war es zu erwarten: Nachträglich in 3D gewandelt.

Eher interessant war die Erfahrung im 70mm-Kino in Stuttgart (das es leider nicht mehr gibt):
Lawrence of Arabia
Dieser Film bietet Inhalte, die wirklich von hoher Auflösung profitieren.
Zuvor in einem 35mm-CS-Kino, gab es nichts Auffälliges. Aber im 70mm-Kino überkam mich bei der Szene im "Glutofen Gottes" Durst - und ich bemerkte, dass sehr viele Zuschauer nach ihrem Getränk griffen.

Noch hatte ich nicht einmal die Gelegenheit, in einem 4k-Kino einen 2D-4k-Film zu sehen.
Aber im IMAX-München war ich von "Der blaue Planet" überwältigt - noch nicht digital, sondern echtes IMAX. ;)

Ich hatte oft gelesen, dass die Wirkung von 8k ähmlich sei.
Aber vielleicht ist dies ja auch schon bei echtem 4k so. :)

Es braucht eben allein schon eine 8k-Red oder Alexa65 um überhaupt echte 4k zu erhalten.
Zuletzt geändert von iasi am Di 03 Mär, 2020 12:23, insgesamt 1-mal geändert.




beiti
Beiträge: 5007

Re: 4K vs 8K: Wer erkennt den Unterschied? Versuch gibt Antwort

Beitrag von beiti » Di 03 Mär, 2020 12:22

Jott hat geschrieben:
Di 03 Mär, 2020 11:40
- vor 25 Jahren wurde HD als Unfug verlacht, ähnliche Test hatten auch damals die Sinnlosigkeit belegt.
Das habe ich anders in Erinnerung. Damals herrschte noch überwiegend Begeisterung, weil man SD-Auflösung spätestens mit Aufkommen der Flachbildfernseher auch im Heimkino als Limitierung empfand. Beim Übergang von HD zu UHD war das schon nicht mehr so.
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Jott
Beiträge: 18411

Re: 4K vs 8K: Wer erkennt den Unterschied? Versuch gibt Antwort

Beitrag von Jott » Di 03 Mär, 2020 12:32

Doch, war so. Ich war in der Zeit Studienpraktikant „beim Fernsehen“. Was hatten die gehöhnt und gelacht und sich gegenseitig versichert, was für ein Quatsch das ist. Beweis: „übliche Betrachtungsabstände“ wie immer. Fernseher waren viel kleiner als heute, flache noch nicht im Handel. Unmöglich, HD zu sehen! :-)

Und Moderatoren und Schauspieler waren sowieso panisch. Noch schlimmer dieser Unfug mit 16:9: völlig unmöglich, damit einen Aufsager sinnvoll zu kadrieren. Nörgelten die Kameraoberen 50+ (50- hatte grundsätzlich nichts zu melden).

Tolle Zeiten!




cantsin
Beiträge: 8029

Re: 4K vs 8K: Wer erkennt den Unterschied? Versuch gibt Antwort

Beitrag von cantsin » Di 03 Mär, 2020 12:37

Jott hat geschrieben:
Di 03 Mär, 2020 12:32
Doch, war so. Ich war in der Zeit Studienpraktikant „beim Fernsehen“. Was hatten die gehöhnt und gelacht und sich gegenseitig versichert, was für ein Quatsch das ist. Beweis: „übliche Betrachtungsabstände“ wie immer. Fernseher waren viel kleiner als heute. Unmöglich, HD zu sehen! :-)
Das ist natürlich die konservative TV-Anstalts-Perspektive. Die Heimkinoszene hat da schon immer anders gedacht und von VHS via Laserdisk zu DVD und BluRay immer sehr schnell geschaltet und in den Anfangszeiten viel Geld ausgegeben, wenn es wirkliche Bildqualitätsverbesserungen gab. Aber selbst diese Heimkinoszene sieht mit den heute üblichen Flatscreengrößen keinen Vorteil mehr bei 8K.

Ich behaupte mal, dass HDR im typischen Heimkino-/Flatscreenszenario viel mehr sichtbaren Qualitätsgewinn bringt als 4K und 8K - wobei ich gerne 8K auf meinem Computerbildschirm hätte.




Cinealta 81
Beiträge: 435

Re: 4K vs 8K: Wer erkennt den Unterschied? Versuch gibt Antwort

Beitrag von Cinealta 81 » Di 03 Mär, 2020 12:47

Im Rahmen dieser Diskussion (FHD, 4K, 8K) sollte man dringend

- Größe des jeweiligen Ausgabemediums (GA)
- Betrachtungsabstand (BA)
- Detailrelevanz (Grad der Aufmerksamkeit der durchschnittlichen Zuschauer bezogen auf Details und deren Wahrnehmung im Zusammenhang mit der dargebotenen Film- / Video-Story)
- grundsätzliche Erwartungshaltung der jeweiligen Rezipienten (und deren Abhängigkeit von Alter, Location, Art der Inhalte, Tageszeit, etc.)

berücksichtigen.

Bezieht man noch die Tatsache in seinen Überlegungen ein, dass ein 8K-Gerät um einiges größer als ein 4K sein müsste (um eindeutige Unterschiede zu "sehen"), kommt man realistischerweise drauf, dass weniger als 5% der Bevölkerung überhaupt den Platz haben, 2m-Geräte ins Wohnzimmer zu stellen. Und kaum jemand den Platz hat, einen 1,20m-4K und einen 1,80m+-8K nebeneinander zu stellen, um stupide Vergleiche anzustellen. Das ist ein Metier für Gelangweilte oder Aufmerksamkeitsheischende.

Die Vergleiche zu "früher" (SD-Ära & Co.) hinken gewaltig, denn heute findet Medienkonsum Jahr für Jahr immer mehr auf Kleinstdisplays (Smartphones) statt. TV und Kino (und halbwegs große Displays) werden freilich nie aussterben, aber wer derzeit Babo ist, sollten alle geeky Chabos wissen. ;-)




Jott
Beiträge: 18411

Re: 4K vs 8K: Wer erkennt den Unterschied? Versuch gibt Antwort

Beitrag von Jott » Di 03 Mär, 2020 13:39

In Japan stellt niemand die Sinnfrage, bzw. man beantwortet sie anders. Dort wird jedenfalls lustig in 8K produziert und gesendet. Andere Welt, andere Denke, andere Philosophie.

https://www.broadcastnow.co.uk/tech/8k- ... 76.article




cantsin
Beiträge: 8029

Re: 4K vs 8K: Wer erkennt den Unterschied? Versuch gibt Antwort

Beitrag von cantsin » Di 03 Mär, 2020 14:14

Jott hat geschrieben:
Di 03 Mär, 2020 13:39
In Japan stellt niemand die Sinnfrage, bzw. man beantwortet sie anders. Dort wird jedenfalls lustig in 8K produziert und gesendet. Andere Welt, andere Denke, andere Philosophie.

https://www.broadcastnow.co.uk/tech/8k- ... 76.article
"Shibasaki’s team uses raw 8K footage, normally shot on Red Helium and then ingested into BlackMagic DaVinci Resolve 16 for editing."

Die Helium schafft unmöglich optische 8K... (Und die Weapon 6K scheiterte schon in Yedlins 4K-Test.) Erstens wegen Debayering, zweitens wegen s35mm. (Die besten s35-Objektive, Zeiss Master Primes, sind 'nur' bis 4K spezifiziert.)




Cinealta 81
Beiträge: 435

Re: 4K vs 8K: Wer erkennt den Unterschied? Versuch gibt Antwort

Beitrag von Cinealta 81 » Di 03 Mär, 2020 14:56

Jott hat geschrieben:
Di 03 Mär, 2020 13:39
In Japan stellt niemand die Sinnfrage, bzw. man beantwortet sie anders. Dort wird jedenfalls lustig in 8K produziert und gesendet. Andere Welt, andere Denke, andere Philosophie.
Exakt. Dazu kommt, dass "K-Maximizing" in Japan ein Nationalsport ist, schließlich stammt über 90% der dazu benötigten (Broadcast-) Technologie aus japanischen Unternehmen. Dort geht es hauptsächlich um ein Schaufenster eigener technologischen Exzellenz. Die Grenzen des Machbaren erkunden und dies zur Schau stellen - um die Technologie zu verkaufen.

Nichtsdestotrotz, gilt auch für den japanischen Medienkonsum die Tatsache, dass Mobile unangefochtener Babo ist - mit den gleichen Folgen wie hierzulande auch. Trotzdem ist Japan gewissermaßen ein Sonderfall, denn zum mobilen Medienkonsum, gesellt sich dort nicht selten auch exzessiver TV-Konsum. Viele Japaner sind in jeder freien Sekunden wahrhaftige Medienjunkies.

Aber in Sachen Mentalität, haben Sie vollkommen Recht: Angestrebt wird in Japan das Maximum, egal ob es benötigt wird oder nicht, oder Unterschiede zum 4K überhaupt sichtbar sind oder nicht. (Sind sie nicht, dafür ist der Japaner ein viel zu oberflächlicher und "getriebener" Zuschauer, wie viele Erfahrungen und Studien seit Jahren belegen).

Die Unterschiede in Mentalität und Betrachtungsweise findet man auch z.B. in der Art, Gear- und Kamera-Reviews abzuliefern. Eine ganz andere Welt als Europa oder Nordamerika. Ist auch gut so.

BTW: Japanische DOP oder CO sind absolute Klasse. Detailverliebt und ehrgeizig, sie wollen immer mehr als 100% geben.
Zuletzt geändert von Cinealta 81 am Di 03 Mär, 2020 15:01, insgesamt 1-mal geändert.




j.t.jefferson
Beiträge: 846

Re: 4K vs 8K: Wer erkennt den Unterschied? Versuch gibt Antwort

Beitrag von j.t.jefferson » Di 03 Mär, 2020 14:59

also wenn ich hier vor dem Dell 8K Monitor sitze, merke ich sehr wohl einen signifikanten Unterschied zu 4K, weil der Monitor halt nicht upscaled.
Selbst bei bayered 8K aus der Red.

Aber ist die selbe Diskussion wie damals SD zu HD zu 4K und jetzt zu 8K.




CineMika
Beiträge: 93

Re: 4K vs 8K: Wer erkennt den Unterschied? Versuch gibt Antwort

Beitrag von CineMika » Di 03 Mär, 2020 16:11

Der Test zeigt gut, wovon ich schon längst ausgegangen bin. Mit 4K hat man das maximale Maß der Dinge für einen Heimkonsument erreicht, was an sich eine super Nachricht ist.

8K sollte für maximales visuelles Erlebnis in IMAX (Naturfilme), und Premium Kino eine Sache sein. Somit wäre auch eine sinnvolle Abstufung und Berechtigung der Technik etabliert. Für mich wäre es definitiv ein Grund, als auch ein sinnvoller Wiederbelebungsversuch für ehemalige IMAX Bauten (wie in München) in ein Monster-Kino zu gehen, in der Hoffnung dass diese Werte auch gut an die Endkonsumenten kommuniziert werden würden. (Welches einhergehen würde, mit einer dezenten zurück – Erziehung der kaputten Kinofilm Kultur Thema Marvel.. und CGI Nonsensekino)

Für zu Hause kann in 4K dann gerne noch mit HDR, FPS, experimentiert und optimiert werden!




Cinealta 81
Beiträge: 435

Re: 4K vs 8K: Wer erkennt den Unterschied? Versuch gibt Antwort

Beitrag von Cinealta 81 » Di 03 Mär, 2020 16:15

@j.t.jefferson

Für uns, unerheblich. Wir liefern auch aus. Teilweise millionenfach. Und mit dem Erfolg der Auslieferungen (Leads, Brand Awareness, etc.) verdienen wir unser Geld. Was WIR oder irgendwelche Postproductioner sehen oder meinen zu sehen, ist vollkommen uninteressant. WAS und WIE die Rezipienten das sehen, das ist wichtig. Und von unserer Zielgruppe haben kein 1/1000 ein 4K PC-Bildschirm. Und nur wenige 4K Fernseher. Wobei sie das, was wir ausliefern, per Smartphone konsumieren.

Würden wir weitestgehend nur filmen, würden wir - vermutlich - auch so argumentieren wie Sie, oder andere hier.

Und das sehen wir keinesfalls alleine so, es gibt viele befreundete Agenturen (Lead Agenturen, die das Sagen haben), die das auch so sehen. Der K-Hype ist aus Agentursicht weitestgehend vorbei. Zumindest in Nordamerika und Europa. Natürlich gibt es noch welche, die ein 8K-Dreh meinen aufschwätzen zu müssen und folglich auch noch welche, die das abnehmen. Aber es ist leiser geworden, wesentlich leiser.

Wir bekommen in Kalifornien RED-COs (Owner), die pro Tag lediglich 150 USD mehr nehmen als FS7-Guys (wenn überhaupt; wenn manchmal der Schuh drückt, auch weniger) *. Warum? Weil die Nachfrage nach 8K und die Bereitschaft dafür mehr zu bezahlen, als Argumente ausgelutscht sind. Aber für die Owner laufen die Finanzierungskosten unerbittlich weiter. Und wenn man - wie einige enthusiastische COs - knapp sechsstellig für eine drehfertige Rote + einige Kleinigkeiten investiert hat, will die Bank / Leasinggesellschaft jeden Monat einiges sehen. Das Problem: Die Tarife wie vor 2-3 Jahren gibt es nicht mehr. Nicht von uns und auch nicht von anderen Agenturen. Freilich wird es noch welche geben, die man mit dem 8K-Zauber beeindrucken kann und die dann auch Traumpreise bezahlen. Es sind aber die wenigsten - die Realität holt jeden von uns unerbittlich ein. ;-)

* Warum? Es sind z.T. hervorragende Kameraleute - aber richtig miese Kaufleute. Investition, Risiko, mögliche Einnahmen, Marktlage - so ziemlich alles beim Kamerakauf falsch eingeschätzt, was man überhaupt nur falsch einschätzen kann. Die Realität kann manchmal eine ziemlich hässliche Fratze haben. ;-)




Jott
Beiträge: 18411

Re: 4K vs 8K: Wer erkennt den Unterschied? Versuch gibt Antwort

Beitrag von Jott » Di 03 Mär, 2020 16:33

Dass es für 4K oder 8K nicht mehr Geld gibt, ist ja klar. Würde man einen Kunden entsprechend volllabern, sagt der "toll, mach mal", aber mehr Kohle gibt's natürlich nicht.

Weiß aber auch jeder. Bezahlt wird hierzulande für Content, nicht für "K"s. Wenn man die zur Produktion hernimmt, dann zum eigenen Glück (zum Beispiel, wenn man vorher schon weiß, dass ein blödes Interview geschnitten werden muss, aber nur eine Kamera bezahlt wird).

Und genau für solche Dinge wird es bei uns auch eine 8K-Kamera geben, sobald welche für +/- 5.000 Euro (Prosumer-Region) auftauchen. Schon zur NAB? Wird die Sharp wiederbelebt? Haut Blackmagic eine raus? Canon? Sony? Wir schreiben 2020, das war schon seit langem die zeitliche Zielmarke für 8K-Spielsachen.




Cinealta 81
Beiträge: 435

Re: 4K vs 8K: Wer erkennt den Unterschied? Versuch gibt Antwort

Beitrag von Cinealta 81 » Di 03 Mär, 2020 18:00

Jott hat geschrieben:
Di 03 Mär, 2020 16:33
Dass es für 4K oder 8K nicht mehr Geld gibt, ist ja klar. Würde man einen Kunden entsprechend volllabern, sagt der "toll, mach mal", aber mehr Kohle gibt's natürlich nicht.
Doch, das gab es vor einiger Zeit. Da wurden zwar nicht direkt die Ks teuer vermarktet, aber die angebliche Professionalität, Imagequalität und (durch die vielen Ks), die "Zukunftsfähigkeit" der Aufnahmen vermarktet. Kurz gefasst: Viele Ks, viele Dollar. Ein nebulöses und insgesamt kostenintensives Paket, garniert mit allerlei Tech-Speach, dem man unbedingt zustimmen sollte - damit man nicht als Zukunftsverhinderer und Kundeninteressenbeschädiger dasteht.

Nachdem man einige Jahre darüber nachgedacht und die Marktrealität ausreichend zur Kenntnis genommen hat, kamen einige Schnellmerker in Agenturen darauf, dass die K-Legende absoluter Quatsch ist, zumindest für weit über 99% der Fälle. 8K schadet zwar nicht, aber richtig gebraucht wird es in 99% der Fälle auch nicht. Ergo, 8K in rot gern, aber auf eigene Kosten. ;-)

Es hat auch nur 2-3 Jahre gedauert, bis einige Entscheider gemerkt haben, dass das Argument "Zukunftsfähigkeit" im Zusammenhang mit schnelllebigen Werbeaufnahmen Blödsinn ist. Außer es handelt sich um ein monumentales, 20-sekündiges Werbeepos, das für den Fortbestand unseres Planeten auch noch in 50 Jahren von größter Wichtigkeit ist. ;-)




iasi
Beiträge: 15604

Re: 4K vs 8K: Wer erkennt den Unterschied? Versuch gibt Antwort

Beitrag von iasi » Di 03 Mär, 2020 18:09

@Cinealta 81

Man muss immer vorsichtig sein, wenn man versucht aus der aktuellen Situation auf die Zukunft zu schließen.

Ich kann mich an ähnliche Argumente erinnern, als es um 2k vs. 4k ging.
Dann aber setzte sich 4k eben doch durch und der Preisunterschied z.B. bei Stock-Clips zwischen 2k und 4k war erheblich.

Zumindest was 8k als Aufnahmeformat betrifft, würde ich eben doch auch vermuten, dass sich ein Unterschied herausentwickelt - 4k-Bayer ist eigentlich schon "zu wenig".

Dass man in Asien nun schon die 8k-Zeit einläutet, ist beachtlich - aber andererseits auch nicht verblüffend, denn in Deutschland hinkt man doch eh immer eine Generation hinterher - mindestens.

Für einen Werbestreifen im deutschen TV braucht es ja noch nicht mal FHD. :)
Und in deutschen Kinos sind 2k noch immer weit verbreitet. Verständlich also, wenn Werbeagenturen nicht viel auf 8k geben.




Cinealta 81
Beiträge: 435

Re: 4K vs 8K: Wer erkennt den Unterschied? Versuch gibt Antwort

Beitrag von Cinealta 81 » Di 03 Mär, 2020 18:59

iasi hat geschrieben:
Di 03 Mär, 2020 18:09
Man muss immer vorsichtig sein, wenn man versucht aus der aktuellen Situation auf die Zukunft zu schließen.
Natürlich. Bin ich ja auch. Aber nochmal: Ausschlaggebend für uns ist ausschließlich das Medienkonsumverhalten der Zielgruppen, bzw. Kunden. Darauf beziehen sich all meine Aussagen. Und das spricht seit geraumer Zeit - ohne Änderung in Sicht - eine eindeutige Sprache. Wir drehen nicht für Hollywood. Nicht einmal für Bollywood. Der Anteil an Kino- + TV-Spots beträgt hier lediglich um die 14%. Und dafür - falls benötigt (!) - kann man mieten (ARRI, RED).

Dazu kommt, dass es bei uns keine "zukunftssichere Kamera" gibt. Weil die Geräte nach spätestens 3-4 Jahren ziemlich verbraucht sind. Heißt, es würde für uns gar keinen Sinn machen, über einen Zeitraum nachzudenken, der länger als 3-4 Jahre ist. Und dann kann man sich erneut orientieren. Wir leben nicht davon, andauernd neue Modelle zu kaufen. Wenn wir mit einem Gerät zufrieden sind, dann kaufen wir (bedarfsorientiert) das gleiche Modell mehrfach dazu. Und nutzen das bis es kaputt geht, oder nicht mehr den zu diesem Zeitpunkt gültigen Anforderungen entspricht.




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