Pianist hat geschrieben: ↑Di 27 Aug, 2019 08:58
rdcl hat geschrieben: ↑Di 27 Aug, 2019 08:51
Eine Möglichkeit wäre, eben nicht für jedes Projekt den selben Tagessatz zu berechnen. Oder man berechnet gar keine Tagessätze, sondern macht ein pauschales Angebot für das gesamte Projekt.
Dann kommt man aber in Erklärungsnot, warum man diesmal einen anderen Preis aufruft als neulich. Und wenn man nur Pauschalpreise macht, müssen gute Einkäufer das Angebot zurückweisen, weil es keine Einzelpositionen enthält und somit nicht nachprüfbar ist.
Matthias
Da hast du recht. Bei 3-10k kommt man manchmal mit Pauschalpreisen durch. In Gebieten jenseits davon eigentlich nicht mehr. Da darfst du auch gerne mal über einen 500 Euro Posten in einem 200k+ Projekt diskutieren und ihn nachweisen.
Wenn man das Budget ausreizen will, dann muss man - meiner Meinung nach - einfach tatsächlich die Qualität verbessern. Mehr Zeit in die Planung investieren, sich mehr Zeit bei der Inszenierung lassen, bessere Darsteller casten, ein größeres Team auffahren. Das kannst du so bis zum Grading und in die Mischung weitertreiben. Das durchbrechen der 80%-Marke ist schwierig und aufwändig. Durchgangsposten gibst du nicht 1:1 durch, dann würdest du ja effektiv Verlust machen, sondern mit einem Aufschlag, da du auch deine Expertise beim Auswählen der genau passenden Posten und dein Netzwerk mitverkaufst.