Ich empfinde parfokale Zooms im Alltag einfach weiterhin als höchst effektive Arbeitsgeräte - daher würde ich mir durchaus mehr davon im Alltag und zu erschwinglicheren Konditionen wünschen... also sowas wie Sony's 28-135er (FX) respetive 18-110 (S35) - die gehen defintiv in die richtige Richtung - allerdings fehlt insbesondere ein Refresh des 28-135ers wie ich finde.Bildlauf hat geschrieben: Di 03 Feb, 2026 14:02
Wie oft habe ich Bedürfnis oder brauche ich Motorzoom? Nie.
Dabei ist der Servo jetzt gar nicht mal zwingend essentiell während der Aufnahme - aber er vereinfacht die Veränderung des Bildausschnittes wenn man mit der rechten Hand den Rocker bedient und mit der linken schon die Blende oder Schärfe nachjustieren kann - zumindest im Schulterbetrieb oder auch am Stativ.
Im Sport-Bereich ist ein Motorzoom dann auch mehr als nur ein Gimmick wenn du die eigene Position nicht verändern kannst.
Wer natürlich ausschließlich auf AF setzt wird da wenig Interesse dran haben - aber ich würde mir Gläser wünschen die beide Welten besser vereinen - also einerseits einen passablen AF an Board haben aber sich bei Bedarf auch möglichst mechanisch bedienen lassen, mit harten Anschlägen und bei Zooms eben auch mit Parfokalität.
Selbst Tamrons neues Suppenzoom aka 25-200mm scheint laut einigen Test's nahezu parfokal daherzukommen. Vielleicht eher unbeabsichtigt - aber wer diese Arbeitsweise einmal verinnerlicht hat wird selten daneben liegen.
An FB's scheinen die neuen Sirui Astra Anamorphen einiges richtig zu machen... nach ersten Reviews haben sie eine brauchbare AF Implementierung und bei Bedarf eine Umschaltung auf "Hard-Stops" um diese unsäglichen Unendlich-by-wire Fokussierung loszuwerden.





