Sehr interessant. Hier schlummert, um nicht zu sagen dämmert sozialer Sprengstoff erster Güte.bountybob hat geschrieben:Ich habe vor kurzem ein größeres Projekt über ein Altersheim fertiggestellt, eigentlich mein erstes wirkliches Projekt.
Das wiederum klingt etwas abstrus.bountybob hat geschrieben:Habe es für ein paar Angehörige der Bewohner gemacht, also nichts professionelles.
Mit CS 5.5 ist es möglich, nativ zu bleiben, aber ProRes ist immer noch ein verdammt geiler Arbeitscodec und jedenfalls der optimale Mastercodec.bountybob hat geschrieben:-> Aufnahmen wurden mit einer Panasonic SD707 in 1080i aufgenommen (AVCHD)
-> Schnitt erfolgte Nativ per Prem CS5.5
- die Sequenz wurde durch einfaches Erstellen einer Sequenz aus Quellmaterial erstellt
- einige Clips habe ich über eigene Sequenzen als Prores 422 exportiert und dann wieder
direkt in After Effects eingelesen, bearbeitet und wieder als Prores 422 ausgegeben.
(Der Weg über Dynamic Link machte manchmal Probleme und ich fand die Performance nicht so besonders.)
Dieses AE Clips habe ich dann wieder in meine Hauptsequenz in Prem eingebunden.
-> Den fertigen Schnitt habe ich dann als Prores 422 als meinen "MASTER FILM" exportiert.
Im Augenblick lässt sich schlecht sagen, woran's hapert. 1080i ist die schlechteste Wahl (imho, es geistern immer noch Fans rum) bei deiner Kamera. Es gibt 1080 25p (gut) und 1080 50p (gut). Kantenartefakte können damit zusammenhängen. Kann aber auch sein, du hast das Bild bei der Aufnahme überschärft, dann wird das oft bei der Nachbearbeitung sehr harsch. Was bei dir die Ursache ist, kann wohl nur ein Screenshot mit den schlechten Kanten klären.bountybob hat geschrieben:Ich hatte den Eindruck das die Kantenglättung irgendwie total versagt hat, d.h. alle Kanten von Personen, Gegenständen etc.
hatten ziemlich Kanten, also diese Art Treppeneffekt. Das hatteich gehofft würde bei HD Material nicht mehr auftreten.
Ja, ich selbst:bountybob hat geschrieben:gibt es noch andere Meinungen oder Tipps ?
Premiere flutscht mit AVCHD beim Schnitt schon besser. Und Umbenennen kann man auch die Originalclips.Axel hat geschrieben:c) FCP als "Capture-Schlampe". Mit FCP lässt sich das AVCHD in annähernder Echtzeit loggen, trimmen, organisieren und gleichzeitig in ProRes übertragen (inwieweit das mit einem "Ereignis" in FCP X noch so geht wie in FCP 7 weiß ich nicht). Jedenfalls ist die große Schwäche von Premiere der strunzdoofe native Import. Nachdem man einen fertigen Capture-Ordner aus FC in Premiere importiert hat, mit chronologisch sortierten und gut benannten Clips, flutscht der Schnitt dort aber. Und die Integration mit AAE hat eben ziemlich viele Vorteile.
OK, was mache ich wenn ich als Zwischenstep dann mal einen Export machen möchte / muss ?? Als was schreibe ich die Daten dann raus ? Wenn ich ProRes422 nehme, kann ich es zwar weiterverarbeiten, aber wenn ich dann nach der Weiterverarbeitung wieder zurück ins Premiere will, erkennt Premiere natürlich kein Prores. Kann ich irgendwie als AVCHD exportieren, extern weiterbearbeiten und dann wieder als AVCHD zurück ins Prem ??Axel hat geschrieben:Ja, ich selbst:bountybob hat geschrieben:gibt es noch andere Meinungen oder Tipps ?
Premiere flutscht mit AVCHD beim Schnitt schon besser. Und Umbenennen kann man auch die Originalclips.Axel hat geschrieben:c) FCP als "Capture-Schlampe". Mit FCP lässt sich das AVCHD in annähernder Echtzeit loggen, trimmen, organisieren und gleichzeitig in ProRes übertragen (inwieweit das mit einem "Ereignis" in FCP X noch so geht wie in FCP 7 weiß ich nicht). Jedenfalls ist die große Schwäche von Premiere der strunzdoofe native Import. Nachdem man einen fertigen Capture-Ordner aus FC in Premiere importiert hat, mit chronologisch sortierten und gut benannten Clips, flutscht der Schnitt dort aber. Und die Integration mit AAE hat eben ziemlich viele Vorteile.
Erstens stellt sich die Frage, warum es zu dem Wunsch oder der Notwendigkeit kommt, einen Zwischenexportzu machen. Das ist entweder ein Zeichen von ungünstigem Workflow oder es betrifft nur ein paar Frames (etwa, wenn man statt Rendern einen komplizierten Effekt "einbacken" will). Jedenfalls sollte sowas, wenn es nicht anders geht, nicht in einem Codec wie AVCHD erfolgen (Kompressions-Generation-De-generation). Zweitens akzeptiert Premiere selbstverständlich ProRes auch zum Import ...bountybob hat geschrieben:OK, was mache ich wenn ich als Zwischenstep dann mal einen Export machen möchte / muss ?? Als was schreibe ich die Daten dann raus ? Wenn ich ProRes422 nehme, kann ich es zwar weiterverarbeiten, aber wenn ich dann nach der Weiterverarbeitung wieder zurück ins Premiere will, erkennt Premiere natürlich kein Prores. Kann ich irgendwie als AVCHD exportieren, extern weiterbearbeiten und dann wieder als AVCHD zurück ins Prem ??
Ja, vielleicht hast mich auch nicht korrekt verstanden, daher nochmal detaillierter.Axel hat geschrieben:Erstens stellt sich die Frage, warum es zu dem Wunsch oder der Notwendigkeit kommt, einen Zwischenexportzu machen. Das ist entweder ein Zeichen von ungünstigem Workflow oder es betrifft nur ein paar Frames (etwa, wenn man statt Rendern einen komplizierten Effekt "einbacken" will). Jedenfalls sollte sowas, wenn es nicht anders geht, nicht in einem Codec wie AVCHD erfolgen (Kompressions-Generation-De-generation). Zweitens akzeptiert Premiere selbstverständlich ProRes auch zum Import ...bountybob hat geschrieben:OK, was mache ich wenn ich als Zwischenstep dann mal einen Export machen möchte / muss ?? Als was schreibe ich die Daten dann raus ? Wenn ich ProRes422 nehme, kann ich es zwar weiterverarbeiten, aber wenn ich dann nach der Weiterverarbeitung wieder zurück ins Premiere will, erkennt Premiere natürlich kein Prores. Kann ich irgendwie als AVCHD exportieren, extern weiterbearbeiten und dann wieder als AVCHD zurück ins Prem ??
Wir reden also nicht von der gesamten Timeline, sondern von wenigen, gelegentlichen Clips. Die kannst du mit >Adobe Dynamic Link >mit After Effects Komposition ersetzen. Hier gibt es nun - evtl. zu empfehlen bei funktionierender Mercury Engine, was man bei einem Mac wegen der Graka nicht voraussetzen kann -, die Möglichkeit, dieses gesicherte AAE-Projekt in Premiere mittels Echtzeitbeschleunigung zu sehen (Dynamic Link heißt, Premiere hat die AAE-Aktualisierung "mitbekommen"). Oder: Es in Premiere zu rendern. Dieses Rendern ist bloß eine Berechnung der Vorschau, müllt die Festplatte zu und fragmentiert u.U. das Projekt. Aber manchmal macht man's halt.bountybob hat geschrieben:Ja, vielleicht hast mich auch nicht korrekt verstanden, daher nochmal detaillierter.
Ich bearbeite zunächst nativ in AVCHD, möchte dann exportieren, z.B. um in
After Effects separat Effekte einzubinden. Von dort wieder exportieren und zurück ins Premiere. Sobald ich exportiere gehe ich aktuell immer auf ProRes. Das geht ja auch soweit. Nun will ich aber den Effekt zurück in meine Premiere AVCHD Timeline haben. Beim Import der Datei entspricht diese nun natürlich nicht der Sequenzeinstellung. Das bedeutet wieder andauerndes Rendern. Vielleicht ist mein Vorgehen ja auch nicht das Beste.


