domain hat geschrieben:Die Gamut-Fähigkeit eines Displays ist eigentlich etwas anders zu verstehen, z.B. :
"When certain colors cannot be displayed within a particular color model, those colors are said to be out of gamut. For example, pure red which is contained in the RGB color model gamut is out of gamut in the CMYK model."
Ich kann mir schon vorstellen, dass mit Laser noch reinere und intensivere Farben in den äußeren Bereichen des numerisch definierten absoluten Farbraumes darstellbar sind.
Der HDTV Farbraum, der ja ziemlich genau dem sRGB Farbraum entspricht, ist ein relativ kleiner Farbraum. Jedes halbwegs anständige Display, egal ob Röhre, LCD oder Plasma ist locker in der Lage, diesen Farbraum zu 100% darzustellen. Auch in den äusseren Rändern. Da gib es keinen Unterschied. Auch die Farbdifferenzierung an sich ist da eher eine Frage der Bitauflösung des Displays. Aber da jede halbwegs gängige Videoquelle eh nur 8 Bit pro Kanal bereitstellt, ist auch da kein Grund für eine feiner differenziertes Ansteuerung gegeben als eben...256 Abstufungen pro Kanal. Auch das ein leichtes für alle gängigen aktuellen Displays.
domain hat geschrieben:In den inneren Bereichen sind bei definiertem Weißpunkt ohnehin alle Farbräume (eigentlich Farbmodelle) gleich, also die zarteren Hauttöne z.B. auch, andernfalls ist das Display falsch eingestellt oder angesteuert (z.B. fehlendes x.v.-Colorflag)
Eben. D.h dass ein erweiterter Farbraum nur dann Sinn ergibt, wenn auch in diesem erweitertem Farbraum codiert worden ist. Ansonsten->Schauspieler mit Sonnenbrand..
domain hat geschrieben:Die Frage ist nur, ob solch extreme Farben, die ja nur äußerst selten vorkommen, besonders relevant für den Gesamteindruck sind.
Es gibt Beispiele, die zeigen, wie selten es in natürlichen Szenerien vorkommt, dass eine von sRGB nicht darstellbare Farbe vorkommt. Das ist echt wenig. Lebendigere Farben würde man so nur nennenswert in extrem colorierten (künstlichen) Filmen oder Comics zu sehen bekommen.