Anonymous hat geschrieben:Was heißt "stroboskopartiger Effekt"? Das sagt mir gar nichts^^ Aber ich kann doch die Verschlusszeit umstellen oder? Welchen Wert würdest du denn empfehlen so für Aufnahmen am Tag mit bisschen bewökltem Himmel und Sonne?
Stroboskop ist das auch nicht bei 1/25, eher das Gegenteil: Schnelle Bewegungen verschmieren, da die Belichtungszeit lang ist. Bei unbewegten Motiven irrelevant. In der Schlachtenszene am Anfang von "Gladiator" sind sowohl kurze Belichtungszeiten eingesetzt (Strobo - Effekt, das Bild ruckelt und wirkt dabei unnatürlich scharf, da die Bewegungsunschärfe fehlt, steht für hektische Action, gesteigerte Wahrnehmung, Adrenalin, Speed, siehe auch die Zombies in "28 Days Later") als auch lange Belichtungszeiten (soviel Bewegungsunschärfe in den einzelnen Frames, dass die Konturen verwischen, was sich bewegt, zieht einen Schweif hinter sich her, steht für Erschöpfung, "blurred vision", Einfluß von Alkohol oder Tranquilizern).
...
bisschen bewökltem Himmel und Sonne ...
Hier sollte es nicht zu Bildrauschen kommen. Hohe Kontraste sind schwer zu beherrschen, wahrscheinlich empfiehlt der Camcorder "ND on!". Für Außenaufnahmen kann ein ND-Verlaufsfilter gut sein, am besten von Cokin, da sich bei diesen Filtern der Verlauf verschieben läßt, je nachdem, wo dein Horizont liegt. Du spreizt dadurch effektiv das Kontrastspektrum deiner Aufnahme. Der Himmel darf aber immer ein bisschen Zebra haben.
Ansonsten stimme ich Silentzero zu, lieber ohne Gain aufzunehmen und dafür zu sorgen, dass zumindest dein Hauptmotiv genügend Licht hat (Camlight?).
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...