Obwohl wir ja auch 100 oder mehr XDCAMs gekauft haben, scheint mir P2Bernd E. hat geschrieben:zumal sich die Produktion nach einem Vergleich von Super16mm, P2, Varicam und XDCAM HD für letzteres entschied:
Das kommt meines Erachtens sehr auf die jeweilige Aufgabenstellung an. Mit Blick auf die kommende HPX500 würde ich mir sehr wünschen, dass ich mich mit dem P2-System anfreunden könnte, doch leider ist es da wegen der bekannten Schwächen (z.B. Weitergabe von Medien oder Archivierung) keine Alternative. Und warum vier SD-Karten in einem PCMCIA-Gehäuse über 1000 Euro kosten müssen, seh ich auch nicht ganz ein.mdb hat geschrieben:scheint mir P2 im Hinblick auf digitalen Workflow sinnvoller
Du möchtest also für knapp 5.000 EUR fünf P2-Karten kaufen, auf denen Du dann insgesamt nur 40 Minuten drehen kannst?mdb hat geschrieben:Obwohl wir ja auch 100 oder mehr XDCAMs gekauft haben, scheint mir P2 im Hinblick auf digitalen Workflow sinnvoller
Warum? Glaubst Du, die Lebensdauer der Disks ist höher als die einer Wechselfestplatte im Regal? Oder eines RAID-5-Arrays mit entsprechender Backup-Strategie? Ich bin mir da nicht so sicher.Pianist hat geschrieben:Mir ist nach wie vor nicht wohl bei dem Gedanken, mir das Archiv voller Festplatten zu stellen.
Die Editcam HD ist mit Sicherheit die bessere Kamera, kostet aber auch das Dreifache. Und es stellt sich die Frage: Braucht man die noch höhere Qualität wirklich? Ich bin da stark am Zweifeln. Zumindest für meine Filme scheint mir die Qualität von XDCAM HD ausreichend zu sein, ich habe bei den bisherigen Probeaufnahmen keine Störungen oder Schwächen entdeckt.mdb hat geschrieben:Kamera mit Festplatte wie Ikegami ist vielleicht noch sinnvoller (bei der Festplattenpreisentwicklung).
Die Editcam ist ja nur ein Beispiel. Auch eine XDCAM könnte Wechselplatten enthalten, statt des optischen Laufwerkes.Pianist hat geschrieben:Braucht man die noch höhere Qualität wirklich?
Die bekommen eine Nummer, nach Titeln und Inhalten sucht man im Rechner, in dem auch das Vorschaumaterial liegt.Pianist hat geschrieben:Mir wäre auch nach wie vor schleierhaft, wie man die Festplatten von außen vernünftig lesbar beschriften soll, bei dem vielen Inhalt. So dass man dann auch die richtige Festplatte aus dem Archiv holt, wenn man eine bestimmte Szene haben will.
Dann bin ich aber schon bei einem richtigen Archivsystem und muss sehr viel Zeit in die Verwaltung stecken. Bei den XDCAM-Cartridges bleibe ich dabei, die Cassetten thematisch (und innerhalb des Themas chronologisch) nebeneinander ins Regal zu stellen. Das ist für mich die beste Lösung, weil ich der einzige bin, der an das Material rangeht. Wäre das anders, würde Deine Lösung natürlich die Richtige sein.mdb hat geschrieben:Die bekommen eine Nummer, nach Titeln und Inhalten sucht man im Rechner, in dem auch das Vorschaumaterial liegt.
Bei uns sind es natürlich viele verschiedene, die mit dem Dreh gar nichts zu tun hatten.Pianist hat geschrieben:Das ist für mich die beste Lösung, weil ich der einzige bin, der an das Material rangeht. Wäre das anders, würde Deine Lösung natürlich die Richtige sein.
Tja - und was bedeutet HDCAM SR konkret? Dass Du mit einer Arri D20 drehen musst und dann über Strippe auf einem abgesetzen Recorder aufnimmst. Also keine Lösung für mobiles Arbeiten. Abgesehen davon werde ich wohl niemals irgendwelche szenischen Sachen machen.PowerMac hat geschrieben:Aber für Hochglanzzeug und Szenisches ist HDCAM(-SR) wohl besser.
Nee, sowas würdest du vermutlich sinnvoller im Raid5 Verbund aufwärts sichern - etwa mit Raid 5, wo du ganz grob gesagt zirka 1/4 Kapazität verlierst, und bei dem Ausfall einer Platte noch immer alle Daten hättest. Verdoppeln dürfte sich der Plattenbestand also kaum.Pianist hat geschrieben: Also nach derzeitigem Stand 36 Festplatten zu jeweils 500 GB. Das halte ich in Bezug auf die Risikoverteilung für ziemlich gewagt. Geht eine Platte kaputt oder ist nicht mehr lauffähig, sind 500 Archivminuten futsch. Also müsste man doppelt sichern, dann sind wir schon bei 72 Festplatten.


