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Aufnahme eines Theaterstückes!



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Jannik

Aufnahme eines Theaterstückes!

Beitrag von Jannik » Mi 31 Mai, 2006 14:52

Hallo,

ich bin gebeten worden ein Theaterstück aufzunehmen. Es soll später an die Darsteller (zwischen 7 und 10 Jahren alt) weitergegeben werden. Daher muss es wirklich nicht perfekt sein. Es soll aber schon etwas her machen. Ich nutze die Panasonic NV-GS 8 auf einem Stativ. Dabei kommt entweder das interne Mikrofon zum Einsatz oder ich nehme die Tonspur über das Notebook auf. Jetzt meine Frage: Ist es besser das Stück von einem festen Punkt aus zu filmen oder soll ich verschiedene Schnitte machen und die Darsteller auch aus andern Perspektiven zeigen?

Vielen Dank für konstruktive Anregungen
Jannik




Ivy
Beiträge: 241

Re: Aufnahme eines Theaterstückes!

Beitrag von Ivy » Mi 31 Mai, 2006 14:59

Hi!

Also wenn du mich fragst, würde ich das Stück in einem Durchgang vom festen Standpunkt aus aufnehmen. Zwar ist das die simplere und schlichtere Variante (mit Schnitten könnte man immer gut was kaschieren, wenn du verstehst, was ich meine), aber du musst ja auch bedenken, dass du immer irgendwie von Punkt A nach Punkt B kommen müsstest, du hättest also entweder Löcher in der Aufnahme, oder Gänge mit der Kamera (ruckeln) oder du müsstest das Stück immer wieder unterbrechen, wodurch die Erinnerung daran alles andere als gut und spaßig bleiben würde.

Außerdem musst du für Schnitte das Stück natürlich gut kennen, damit du weißt, wann gerade was im Bild sein musst, oder du musst eben immer wieder unterbrechen und wiederholen lassen, was zu o.g. Effekt führen würde.

Alles in allem: Ein solches Video hat seinen Wert nciht als Kunst- sondern als Erinnerungsobjekt, dass sich die Beteiligten mit Oma oder Tochter anschauen können und dann sagen: "Ach, was war das schön...". Da ist es sogar ganz gut, wenn man das mit einfachsten Mitteln gemacht hat, fördert es doch den Nostalgieeffekt, und außerdem ist man in ein paar Jahren sicherlich sehr dankbar, nicht ALLES, was man da gemacht hat, sehen zu müssen.

Also: Film von einem Punkt aus! Bedeutet euch weniger Stress für dich.

Ich würde aber nochmal über ein externes Mikro nachdenken, ehrlcih gesagt. Der Ton sollte doch einigermaßen erhalten sein und du erhältst wesentlich bessere Ergebnisse schon mit einem billigen (>50 Euro) externen Mikro als mit dem des Laptops oder der Cam. Such hier im Forum einfach mal nach "Mikro".

Lg,
Ivy
- Darf ich Ihnen mein Herz zu Füßen legen?
www.youtube.com/huginonairagain




steveb
Beiträge: 2371

Re: Aufnahme eines Theaterstückes!

Beitrag von steveb » Mi 31 Mai, 2006 15:00

ich würde in jedem fall noch eine zweite camera einsetzen.
die eine mit festem panorama auf stativ und die zweite mobil.
gruss Stefan

...und lieber Fragesteller, vergiss nicht
die abschliessende Lösung Deines
Problemes hier zu posten!
-------------------------------------------------
free downloads at www.erbemusic.com




Jannik

Re: Aufnahme eines Theaterstückes!

Beitrag von Jannik » Mi 31 Mai, 2006 15:12

Zuerst einmal vielen Dank für die Antworten. Also ich denke, es sind beide Möglichkeiten gut. Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass ich das Stück zu 80%iger Wahrscheinlichkeit schon während der generalprobe aufnehmen werde. Das heißt es bliebe Zeit für Positionswechsel etc. Zu der Sache mit dem Mikrofon! Da ziemlich viel Musik in dem Stück vorkommt, wäre ein guter Ton natürlich perfekt. Kann mir da jemand etwas nicht allzu teures empfehlen. Gegebenenfalls wäre auch Dolby Surround Sound nicht schlecht.

Vielen Dank




Gast

Re: Aufnahme eines Theaterstückes!

Beitrag von Gast » Mi 31 Mai, 2006 15:37

Hallo Jannik,
unbedingt sollten die clips während der Aufführung aus verschiedenen Perspektiven aufgenommen werden (ganz wichtig: Nahaufnahmen der Gesichter der Darsteller, ggf. auch der Zuschauer). Ich habe es nach Möglichkeit immer so gemacht: Durchgängige Aufnahme der Generalprobe
aus einer mehr oder weniger festen Kameraposition/Totale/Halbtotale. Mobile Aufnahme während der Aufführung mit Perspektiv- und Aussschnittwechseln, Schwenks zu den Zuschauern etc. Die erste Aufnahme ist die Basis für den Schnitt (und den Ton), die zweite liefert das Material für die inserts.
Bei einem nächsten Projekt werde ich mal versuchen, für den Ton das 'Ohrwurm'-Mikro von Wolfgang Winne (http://www.ohrwurmaudio.de) nahe an der Bühne plazieren, um die Raumgeräusche, die das Camcordermikro unvermeidlich mitaufnimmt zu vermindern.
Gruss
ph




Gast

Re: Aufnahme eines Theaterstückes!

Beitrag von Gast » Mi 31 Mai, 2006 15:44

PS
nach meiner Erfahrung ist das gefilmte Drumherum (Anziehen der Kostüme, Gewusel hinter den Kulissen, SChminken, Probenpannen, etc.) für den späteren Video-Zuschauer oft ebenso interessant wie der 'eigentliche' Akt.




Gast

Re: Aufnahme eines Theaterstückes!

Beitrag von Gast » Mi 31 Mai, 2006 16:14

Also an so etwas wie ein Making- Of hatte ich auch gedacht. Ich denke, dass ich es dann wie folgtt machen werde. Wahrscheinlich werde ich noch einige Proben aufnehmen können. Ich werde einmal die das komplette Stück aufnehmen und dann in einer anderen Probe noch verschiedene Szenen aus anderen Perspektiven.

Jetzt bleibt nur noch die Mikrofonfrage ... ;-)




Ivy
Beiträge: 241

Re: Aufnahme eines Theaterstückes!

Beitrag von Ivy » Mi 31 Mai, 2006 16:20

Hi!

Zum Thema Mikro schau mal hier und hier und auch hier. Auf das alles wärst du eben auch gekommen, hättest du bei der Suchoption "Mikrofon" eingegeben. ;-)

Making-Of ist auf jeden Fall ne gute Idee. Ich würd trotzdem nur aus einer Perspektive filmen, Gründe obenstehend, alles andere scheint mir nicht angemessen, könnte sogar er so wirken, als sei da jemand Übereifriges am Werk, der sich selber profilieren wollte. Was nicht heißt, dass du das bist.

Lg,
Ivy
- Darf ich Ihnen mein Herz zu Füßen legen?
www.youtube.com/huginonairagain




Acer
Beiträge: 881

Re: Aufnahme eines Theaterstückes!

Beitrag von Acer » Mi 31 Mai, 2006 16:27

Ivy_Signatur hat geschrieben:
- Darf ich Ihnen mein Herz zu Füßen legen.
- Wenn sie mir meinen Fußboden nicht schmutzig machen.
- Mein Herz ist rein.
- Das werden wir ja sehen. Aber das ist ja ein Ziegelstein. Ihr Herz ist ein Ziegelstein.
- Aber es schlägt nur für Sie.
Mich würde interessieren, wer das gesagt hat. Mir gefällt er sehr gut.

Ciao;.)
"Die Lüge ist ein sehr trauriger Ersatz für die Wahrheit, aber sie ist der einzige, den man bis heute entdeckt hat"




Jannik

Re: Aufnahme eines Theaterstückes!

Beitrag von Jannik » Mi 31 Mai, 2006 16:37

Nein also übereifrig bin ich da nun wirklich nicht. Ich dachte nur, es würde so vielleicht besser wirken. Ich werde das aber noch mit der Leiterin absprechen, was sie sagt und dann werd ich mal schaun.

Von deinen Links hatte ich auch schon zwei gefunden, aber so wirklich was dabei war für mich nicht. Was für ein Mikrofontyp sollte es dafür denn sein? Ich denke mal ein Richtmikrofon oder?




Ivy
Beiträge: 241

Re: Aufnahme eines Theaterstückes!

Beitrag von Ivy » Mi 31 Mai, 2006 19:33

Hi!

Ja, entweder ein Richtmikrofon (am einfachsten) oder halt ein Soundsystem wie es in dem Hörspiel-Thread beschrieben wird, was eigentlich mehr für Atmos gedacht wäre.
Letzteres hätte den Vorteil, das Zuschauerreaktionen und Raumklang besser drauf kommen, ersteres den Vorteil, dass die Sprache/Gesang/Musik der Bühne deutlicher sind. Geschmackssache mal wieder. ;-)
Und wenn du ein Richtmikro suchst, dann müsste doch der Thread "richtmikro unter 150 Euro" (s.o.) einige Antworten parat haben, oder?!

@Acer: Der Text ist von Heiner Müller, einem begnadeten Theaterautor, aus dem Minidrama "Herzstück". Ich hab ihn allerdings etwas sehr gekürzt. Leider (mehr passte nicht in die Signatur). Google mal danach, wenn es dich interessiert.

Lg,
Ivy
- Darf ich Ihnen mein Herz zu Füßen legen?
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Acer
Beiträge: 881

Re: Aufnahme eines Theaterstückes!

Beitrag von Acer » Do 01 Jun, 2006 17:23

Deine gekürzte Version gefällt mir viel mehr als das Original

Original:

- Darf ich Ihnen mein Herz zu Füßen legen.
- Wenn Sie mir meinen Fußboden nicht schmutzig machen.
- Mein Herz ist rein.
- Das werden wir ja sehn.
- Ich kriege es nicht heraus.
- Wollen Sie, daß ich Ihnen helfe.
- Wenn es Ihnen nichts ausmacht.
- Es ist mir ein Vergnügen. Ich kriege es auch nicht heraus.
- heult
- Ich werde es Ihnen herausoperieren. Wozu habe ich ein Taschenmesser.
Das werden wir gleich haben. Arbeiten und nicht verzweifeln. So, das hätten wir. Aber das ist ja ein Ziegelstein. Ihr Herz ist ein Ziegelstein.
- Aber es schlägt nur für Sie.
"Die Lüge ist ein sehr trauriger Ersatz für die Wahrheit, aber sie ist der einzige, den man bis heute entdeckt hat"




Jannik

Re: Aufnahme eines Theaterstückes!

Beitrag von Jannik » Do 01 Jun, 2006 21:38

Hallo,

ich habe noch ein bisschen gesucht und bin dabei auf das Hama RMZ-12 gestoßen. Hat jemand Erfahrungen damit? Könnte ich das dazu benutzen?

Vielen Dank
Jannik




Ivy
Beiträge: 241

Re: Aufnahme eines Theaterstückes!

Beitrag von Ivy » Fr 02 Jun, 2006 12:53

Acer hat geschrieben:Deine gekürzte Version gefällt mir viel mehr als das Original
Tja, Theaterarbeit mit einer Zielgruppe, die nur noch anderthalbstündige Events sehen will, bringt eine gewisse Routine im Zusammenstreichen von Texten... ;-) Ne, mal im Ernst. Ich find das Original schon noch besser. Trotzdem danke!

Lg,
Ivy
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Acer
Beiträge: 881

Re: Aufnahme eines Theaterstückes!

Beitrag von Acer » Fr 02 Jun, 2006 15:24

Es könnte mir auch besser gefallen haben, weil es die erste Version war, die ich von diesem Dialog kenne. Irgendsowas von wegen Psychologie. wenn jemand hier Psycholge ist, wird er das sicher hinterfragen können,.)
"Die Lüge ist ein sehr trauriger Ersatz für die Wahrheit, aber sie ist der einzige, den man bis heute entdeckt hat"




Markus
Beiträge: 15534

Re: Aufnahme eines Theaterstückes!

Beitrag von Markus » Fr 02 Jun, 2006 23:28

Jannik hat geschrieben:...und bin dabei auf das Hama RMZ-12 gestoßen.
Hallo Jannik,

mit dem RMZ-12 (Stereomikro) habe ich keine Erfahrung, aber ein ernsthaftes Richtmikrofon ist Mono. Es unterscheidet nicht links und rechts, sondern "vorne" und "nicht vorne". - Da ein längerer Kabelweg zwischen Consumergeräten (Mikrofon -> Camcorder) nicht in Frage kommt, würde ich ein Richtmikrofon einsetzen, welches direkt auf dem Camcorder montiert wird. Dadurch werden elektromagnetische Einstreuungen so weit minimiert, dass man sie nicht hört.

Die Tonaufnahme wird umso besser, je näher Du an der Bühne stehst. Gerade textschwache und unsichere Kinder sprechen unglaublich leise. Bei zu großer Entfernung würden sich diese Passagen in der Grundlautstärke des Publikums verlieren.

Im Gegenzug solltest Du genügend Abstand haben, um die Bühne wenigstens komplett aufnehmen zu können. Das ist spätestens am Schluss nötig, wenn alle Darsteller nebeneinander stehen und sich verbeugen. - Zwischen der nötigen Nähe (wegen dem Ton) und der Ferne (wegen dem Bild) musst Du irgendwo einen Kompromiss finden. Alternativ wäre vielleicht auch eine getrennte Tonaufnahme möglich, bei der Mikrofon und Audiorecorder vorne an der Bühne stehen, während der Camcorder weiter hinten seinen Platz hat.

Früher habe ich zwei Aufführungen eines Theaterstücks je einmal aus unterschiedlichen Blickwinkeln gefilmt. Doch beim Videoschnitt traten dann böse Überraschungen zutage: So sagen die Akteure nie exakt denselben Text, sondern improvisieren teilweise mit sinngemäßen Sätzen. Bleibt ein Darsteller hängen, helfen schonmal die anderen aus und jemand übernimmt den Satz, wenn es gerade passt. Auch bewegen sie sich nicht immer gleich, d.h. jemand dreht sich mal früher und mal später herum. So etwas kann man nicht aneinanderschneiden, das fiele jedem Zuschauer sofort störend auf.

Die Abweichungen zwischen zwei Aufführungen sind umso gravierender, je weniger professionell die Akteure sind. Was das bei Kindern zwischen 7 und 10 Jahren bedeutet, brauche ich sicher nicht zu sagen.

Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, von vornherein zwei Kameras einzusetzen und die selbe Vorführung mit unterschiedlichen Brennweiten zu filmen. Ein Kameramann filmt Totalen und der andere Nahaufnahmen. Solche Einstellungen lassen sich später gut aneinanderschneiden.

Vorteilhaft ist es, wenn beide Kameras nebeneinander stehen, so dass sich die Kameraleute jederzeit abstimmen können.
Herzliche Grüße
Markus




WW
Beiträge: 18

Re: Aufnahme eines Theaterstückes!

Beitrag von WW » Sa 03 Jun, 2006 01:13

Hallo,

warum sollte man an einen Consumer-Camcorder kein längeres Mikrokabel anschließen? Wenn es nicht länger als zehn Meter ist, dürfte sich der Verlust in Grnezen halten; und brummen dürfte auch nichts - wenn doch: Mit Kamera-Akku aufnehmen.

Wenn die Kamera irgendwo zwischen den Zuschauern steht, wird der Mikroton an der Kamera nicht viel bringen. Mein Tipp: Das Mikro entweder direkt vor die Bühne stellen oder vor die Lautsprecher. Welches Mikro Du nutzen kannst, weiß ich nicht so recht. Ich würde glaub ich ein Kondensator-Mikrofon nehmen, das ist empfindlicher als ein dynamisches. Mir gefällt das ME 64 ganz gut (Sennheiser). Das kostet aber mit Stromversorgung um die 350 Euro. Perfekte Aufnahmen macht das MKH 416, aber das ist mit um die 1000 Euro nicht bezahlbar. Die genauen Preise kenne ich aber nicht.

Schöne Grüße

WW




Markus
Beiträge: 15534

Re: Aufnahme eines Theaterstückes!

Beitrag von Markus » Sa 03 Jun, 2006 03:20

WW hat geschrieben:...warum sollte man an einen Consumer-Camcorder kein längeres Mikrokabel anschließen?
Ich bin nicht näher auf dieses Thema eingegangen, weil man über die obigen Links bereits zu dieser Information gelangen konnte.

Ein Consumer-Mikrofon überträgt das Signal unsymmetrisch zum Camcorder, wodurch es sehr anfällig ist für elektromagnetische Einstreuungen. Was es damit auf sich hat, steht im folgenden Beitrag (und den dortigen Links zu weiteren Infos und weiteren Links mit noch mehr Infos ;-)

Klick Dich mal durch und lies Dich ein:
3,5 mm Klinkenverlängerung - Problem: Brummton

Und noch zwei weitere Links:
Was hat das Wetter mit meiner Tonaufnahme zu tun?
Wie wird ein unsymmetrisches Signal symmetrisch?
Herzliche Grüße
Markus




Jannik

Re: Aufnahme eines Theaterstückes!

Beitrag von Jannik » Mi 14 Jun, 2006 17:58

Hallo,

ich muss diesen Thread dann doch nochmal "herauskramen". Ich habe bei dem Ton jetzt recht gute Ergebnisse erzielt. Jetzt geht es allerdings noch um das Bild. Ich benutze den Camcorder Panasonic NV-GS8. Bei den Proben habe ich die Cinema- Funktion eingeschaltet. Ich weiß allerdings nicht, ob es besser ist, im Format 4:3 oder 16:9 aufzunehmen. Ich hoffe, dass ich mich einigermaßen verständlich ausgedrückt habe ;-)!

Vielen Dank
Jannik




Ivy
Beiträge: 241

Re: Aufnahme eines Theaterstückes!

Beitrag von Ivy » Mi 14 Jun, 2006 18:30

Jannik hat geschrieben:Ich weiß allerdings nicht, ob es besser ist, im Format 4:3 oder 16:9 aufzunehmen.
Womit wir beim alten Thema der Geschmacksfrage sind: Was gefällt dir denn besser? Normalerweise hat man ja bei den Cams kein echtes 16:9, da das bei der NV-GS280 aber der Fall ist, gibt es nichts, was dich daran hindern sollte, auch 16:9 zu filmen, wenn du das magst.
Ich persönlich find 16:9 gut, drehe immer damit. Aber es ist Geschmackssache, wie gesagt. Also wie sollen wir dir denn da helfen?

Lg,
Ivy
- Darf ich Ihnen mein Herz zu Füßen legen?
www.youtube.com/huginonairagain




Markus
Beiträge: 15534

Re: Aufnahme eines Theaterstückes!

Beitrag von Markus » Mi 14 Jun, 2006 22:01

Jannik hat geschrieben:Bei den Proben habe ich die Cinema- Funktion eingeschaltet.
So wie ich die Cinema-Funktion kenne, werden einfach schwarze Balken ins 4:3-Bild eingeblendet, wodurch der Eindruck entsteht, es handele sich um 16:9. - Tatsächlich handelt es sich aber nur um 4:3 mit schwarzen Balken (= Letterbox).

In diesem Fall filme lieber ohne Cinema-Effekt und nutze das ganze Bild. ;-)

Mehr dazu:
16:9 Breitbild

Jetzt wo es um ein besseres Bild geht, passt auch dieser Aspekt: Werden die Gesichter der Akteure gelblich oder gar weiß und ohne jede Zeichnung wiedergegeben? - In diesem Fall sind die Aufnahmen nämlich überbelichtet, was Du verhindern kannst, indem Du die Blende manuell einstellst.

Ist der Autofokus zu gebrauchen oder stellt er statt den Akteuren immer wieder den Bühnenhintergrund scharf? - Das könntest Du vermeiden, wenn Du auch die Schärfe manuell einstellst. Das setzt allerdings ein Display voraus, das eine sinnvolle Schärfekontrolle ermöglicht, d.h. es muss eine gute Auflösung haben. Andernfalls wäre vielleicht auch ein Video-Kontrollmonitor bzw. ein kleiner Fernseher vor Ort interessant.
Herzliche Grüße
Markus




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