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Testbericht Sony HDR-HC3



... was Sony-Modelle betrifft, die keine eigene Kategorie haben
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slashCAM
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Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von slashCAM » Mi 19 Apr, 2006 10:00

Testbericht Sony HDR-HC3 von rudi - 19 Apr 2006 09:55:00
Camcorderinfo hat einen ersten Testbericht über die lang erwartete Sony HDR-HC3 HDV-Kamera online gestellt. Kurzes Fazit: Ziemlich ähnliche Bildqualität wie die HDR-HC1 mit mehr oder weniger stark eingeschränkten manuellen Funktionen. Also kaum überraschend, weder im positiven noch im negativen Sinne.
zur Newsmeldung




Gast

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von Gast » Mi 19 Apr, 2006 10:40

Vermutlich benötigt man die vielen manuellen Einstellfunktionen der HC1 jetzt nicht mehr, weil die Automatiken bei der HC3 besser funktionieren und sich Sony jetzt eher zutraut einen größeren Consumermarkt mit HDV zufrieden zu stellen. Die Videos der HC3 bei Schwachlicht sind auf jeden Fall bedeutend klarer und schärfer als die der HC1. Bei Tageslicht tun sich die beiden Camcoder HC3 und HC1 in der Tat nichts.




deepcode
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Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von deepcode » Mi 26 Apr, 2006 00:59

Was mich sehr wundert - beim wolfgang unter http://www.fxsupport.de/hc1/hc1_9.html gibt es die night street scene der HC-3, und da ist leider ein starker Smear auf den Lichtern!
Die HC-1 - Bilder sind sauber, aber eben mies aufgelöst, HC-3 wesentlich schärfer aber mit smear ..
Nur: Smear ist eigentlich garnicht möglich mit einem CMOS - Sensor.
Ich werde den Verdacht nicht los Sony manipuliert jede Cam in einigen Bereichen absichtlich so das niemals eine runde Sache dabei rauskommt. Kunden dürfen nie zufrieden sein, sonst kaufen die nichts mehr. Sehr ärgerlich. Wird der Smear am Ende absichtlich erzeugt?
Und warum werden A1 und HC-1 im Low Light plötzlich derart unscharf ?
Fragen über Fragen ..




deepcode
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Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von deepcode » Mi 26 Apr, 2006 01:22

Anonymous hat geschrieben:Vermutlich benötigt man die vielen manuellen Einstellfunktionen der HC1 jetzt nicht mehr, weil die Automatiken bei der HC3 besser funktionieren und sich Sony jetzt eher zutraut einen größeren Consumermarkt mit HDV zufrieden zu stellen. Die Videos der HC3 bei Schwachlicht sind auf jeden Fall bedeutend klarer und schärfer als die der HC1. Bei Tageslicht tun sich die beiden Camcoder HC3 und HC1 in der Tat nichts.
was will man denn schon groß ?
shutter, blende und schärfe manuell - bietet jede panasonic cam.
Wo bekomme ich es ? genau - bei der FX-1 / Z1. wären die Teile nicht so groß und unhandlich hätte ich schon längst eine gekauft.
Abgesehen davon bin ich auf von panasonic genervt - sony haut mittlerweile HDV cam No. 4 auf den Markt und panasonic kocht ihr süppchen mit der etwas aufgeblasenen DVX namens HVX, um den Leuten überteuerte P2 - Module zu verkaufen .. Momentan sollte mir besser keiner dieser Typen in den Marketingabteilungen über den Weg laufen !




Jan
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Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von Jan » Mi 26 Apr, 2006 01:43

Erstaunlich ist auch die Ausage über das Abtastverhältnis der HC 3 :

I mean they're both CMOS and 1/3", but there's lots different between them. The HC1 uses a Bayer filter with the normal half green sensors, 1/4 red, and 1/4 blue. ClearVid puts everything on a 45 degree angle, and uses 2/3 green, 1/6 red, and 1/6 blue. WAY different layout on the sensor. Very important to note.

Hat die HC 3 jetzt keinen Bayer Filter mehr, und was meint Sony jetzt mit Full HD ?

Ich habe mir heute auch mal den Bildschirm ( Clear Photo LCD plus mit seinen 211.200 Pixeln) kurz angeschaut, jetzt kann man wirklich von einem Tageslichtfähigen LCD sprechen, das Bild wirkt zumindest am LCD ziemlich stark, der angegebene Test hat ja
auch Ähnliches am LCD oder PC gesagt.

Unsere "vielgeliebte Gegenlichtblende" gibts bei der HC 3 auch nicht mehr, die Rädchenbedienung geht aber ganz gut, einige manuelle Einstellungen wie zb Weisswert sind ja sogar neu dabei.

LG
Jan




deepcode
Beiträge: 151

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von deepcode » Mi 26 Apr, 2006 02:01

kann man an der HC-3 eigentlich jeden parameter, dan man auf das rädchen legen kann, dort einstellen und manuell belassen (z.B. schärfe justieren) und dann einen anderen parameter manuell regeln, OHNE das der vorher eingestellte parameter wieder auf automatik springt ?
also klick - belichtung - rädchen einstell - klick - schärfe - einstell klick - white balance .. usw., und alles bleibt so wie eingestellt ?
Weil wenn immer nur EIN ding manuell kontrollierbar wäre und alles andere unter Einfluß der Automatik steht kannst die kleine Wunderkiste leider nur für family pint´n shoot verwenden.




Jan
Beiträge: 9773

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von Jan » Mi 26 Apr, 2006 02:19

Ich hatte die Kamera bisher nur kurz in der Hand, ich erinnere mich das die 4 ( glaub ich warn´s) Parameter so blieben, wenn ich den anderen verstellt hatte, steht dann unten im LCD - Parameter 1 zb. +1 oder -3, Parameter 2 - +2.... Soweit ich das jetzt noch im Kopf beurteilen kann, musste ich kurz per Touchscreen den nächsten Parameter bei Assignable Dial wählen - also 3 mal auf den Touchscreen tipen, ich kann mich nicht an eine schnellere Variante erinnern, wieder mit Druck auf Manuell vorn bei der Walze konnte dann den im Touchscreen aktivierte Parameter per Walze verändern.

Ich hatte wenig Zeit, Ruessel weiß es möglicherweise gleich aus dem Kopf - er hat ja einen guten ausführlichen Praxistest gemacht. Ich werde Do-Fr noch mal genau schauen, heute kam erst meine erste HC 3 in den Laden....

Transition Shot und manuelle Tonausteuerung ist wie geahnt nicht mehr dabei, Progressiv " Kinolook" genau wie Sepiafilm findet man bei den digitalen Effekten bei der HC 3.

LG
Jan




Gast

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von Gast » Mi 26 Apr, 2006 07:05

- er hat ja einen guten ausführlichen Praxistest gemacht.
davon steht aber nichts auf seiner Homepage.




Gast

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von Gast » Mi 26 Apr, 2006 08:57

Hallo,

Rüssels Praxistest erscheint in der Video-Media vom 28.04.2006.
Dies zur Info.

Gruß Det.




Bruno Peter
Beiträge: 4181

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von Bruno Peter » Mi 26 Apr, 2006 09:01

Interview mit den HC3-Entwicklern:

<Klick>
** S8-Hobbyfilmer seit 1970, Video seit 1988, Schmalfilmdigitalisierer seit 2007 **
http://www.videoundbild.de/




Jan
Beiträge: 9773

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von Jan » Mi 26 Apr, 2006 18:28

Na da sind wir mal gespannt, ob Rüssel eine ähnliche Testnote abgibt wie in dem von Slashcam erwähnten Test.

Wer aber noch ca 6 Monate Zeit hat sollte vielleicht noch warten - wir haben ja schon damit gerechnet das irgendwann Panasonic nachzieht.

Es wird eine HC 3 Konkurrentin von Pana geben, technische Daten / Informationen hält Panasonic aber noch zurück. Sicher ist MPEG 4 und 4 GB SD Karte. Sehr warscheinlich wird Sie bei uns zur Photokina in Köln vorgestellt, sie soll noch dieses Jahr in Dtl erscheinen.

Es wird sich aber um ein Consumermodell handeln, keine HVX "100", reine HDV mit ziemlicher Sicherheit nicht, ist von HD die Rede, der Name HD 100 ist damit nicht unwarscheinlich - aber spekulativ. Also vielleicht ein Sanyo HD 1 ähnliches Modell, die japanische SDR S 300 kann´s aber nicht sein:

SDR S 300

Warten wir ein paar Monate ab, im Netz wird´s bald bestimmt schon mehr Details geben ( genaue Auflösung, Grösse oder manuelle Funktionen)

LG
Jan




Gast

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von Gast » Mi 26 Apr, 2006 18:55

Ja natürlich kann man immer zu warten..., es kommt ja immer wieder eine Neuerung.




Valentino
Beiträge: 4795

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von Valentino » Mi 26 Apr, 2006 21:03

Hi,
also das Panasonic so eine art HD-Cam heraus bringt ist nichts Neues. Ich hab das Gerät schon auf der IFA gesehen, nur das Gerät geht eher in die Richtung der Sanyo HD1.
Bild

Also für mich ist die Kamera nicht gerade die Antwort auf die HC1 oder HC3. Die hat einfach zun wenig Knöpfe für mich und die MPEG4 Aufzeichnung ist auch nicht das Wahre. Anscheinend sehen die anderen Hersteller keine richtigen Markt für HDV Camcorder unter 2000€ und warten ab wie sich das ganze noch entwickelt. Sogar JVC, die den ersten HDV Camcorder herrausgebracht haben bringen nur noch Semieprofie Camcorders heraus.
Aber wen schon fast alle auf Festspeicher in Zukunft setzen, dann doch bitte auf ein sinnvolles Fromat wie z.B. der AVID NXHD Codec oder JPEG2000.




Jan
Beiträge: 9773

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von Jan » Do 27 Apr, 2006 17:44

Ja von der Sanyo HD 1 bin ich auch nicht so überzeugt, die Panasonic HD würd warscheinlich eher ähnlich, anders als HC 3.

Das neue an den Gerücht ist das ich eine Bestätigung für das Modell für Herbst 2006 erhalten habe, Pana will sie zur Photokina als Verkaufsfertig vorstellen. Ein Grund des noch nicht fertigstellen sollen unter Anderem die Performance / Herstellerprobleme der neuen 4 GB Panasonic SD Karte sein. 4 GB SD Karten sind ein wenig anders als 2 GB Karten, das Dateisystem ist warscheinlich wie bei CF SAN Disk 4 GB - FAT 32 - da gibts noch einige Probleme.

Ohne Update für die Kamera werden die meisten Modelle die 4 GB Karte nicht nehmen, SDR S 100 bekommt auch ein Update, andere bestehende Panasonic Videokameras werden die 4 GB nicht nehmen. Obwohl man wohl eh für eine GS 500 keine 4 GB braucht.

Noch mal zur HC 3 - ja die eingestellten Parameter bleiben bestehen - die vorn an der Walze eingestellt werden können wären :

Focus
Belichtung
Automatische Belichtung
Weisswert Verschiebung

Bildkonturen ( Im Menü Schärfe), Farbinentsität ( Im Menü Kamerafarbe) und Andere stellt man direkt nur im Menü ein.


Wenn ich richtig gelesen habe hat die HC 3 keinen Bayerfilter, 6.1.1 Abtastverhältnis, kein 4.2.0 wie bekannt. ( Danke Bruno Peter für den Link - sehr interessant !)

LG
Jan




Jan
Beiträge: 9773

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von Jan » Do 27 Apr, 2006 23:35

Hallo Ihr,

habe noch mal in der Anleitung ein wenig gelesen, in der Superzeitlupe gibts keinen Stabilisator ( den man bei der kurzen Folge wohl nicht benötigt).

Einige bekannte Funktionen kann man leider nicht kombinieren, wenn zb der Kinoeffekt aktiviert ist, können Bildkonturen, Programm Automatische Belichtung,Programm Belichtung nicht verändert werden.

Die HC 3 müsste ja deutlich besser bei Low Light sein als die HC 1, wenn ich´s richtig gelesen habe, sind die Pixel um 45° gedreht und haben damit mehr Fläche ( Also fast genau wie beim Fuji Super CCD), der ist ja bei weniger Licht besonders mit Verstärkung des Sensor´s durch fast nichts zu schlagen, sein geringes Bildrauschen überzeugte viele Magazine und User.

Das der Akku FP 60 sich wohl wie ein Mensch im Auto Cabrio fühlt erstaunt, ich habe noch nicht so einen ausergewöhnlichen Akkuschacht gesehen.

LG
Jan




ruessel
Beiträge: 7690

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von ruessel » Fr 28 Apr, 2006 07:52

Die HC 3 müsste ja deutlich besser bei Low Light sein als die HC 1, wenn ich´s richtig gelesen habe, sind die Pixel um 45° gedreht und haben damit mehr Fläche
Die HC1 hat aber über 500.000 mehr an Bildpunkten auf dem Bildsensor und da nützt es wenig bei der HC3 den Sensor zu drehen..... Diese Probleme sind in meinen HC3 Aufnahmen deutlich zu sehen und ergeben bei bestimmten Motiven seltsame HDV-Effekte. Aber in der Tat, ist die HC3 bei LowLight etwas schärfer, aber nicht heller. Am Tage ist es genau anders herum.
Gruss vom Ruessel

Was auf die Ohren: http://www.handmade-audio.de/




Bruno Peter
Beiträge: 4181

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von Bruno Peter » Fr 28 Apr, 2006 08:45

Test bei Tageslicht mit Bildern von W. Winne:

:
** S8-Hobbyfilmer seit 1970, Video seit 1988, Schmalfilmdigitalisierer seit 2007 **
http://www.videoundbild.de/




Bruno Peter
Beiträge: 4181

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von Bruno Peter » Fr 28 Apr, 2006 08:55

Test bei Lowlight mit Bildern von W. Winne:

** S8-Hobbyfilmer seit 1970, Video seit 1988, Schmalfilmdigitalisierer seit 2007 **
http://www.videoundbild.de/




Bruno Peter
Beiträge: 4181

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von Bruno Peter » Fr 28 Apr, 2006 09:19

Diese Probleme sind in meinen HC3 Aufnahmen deutlich zu sehen und ergeben bei bestimmten Motiven seltsame HDV-Effekte.

Welche seltsamen HDV-Effekte?
** S8-Hobbyfilmer seit 1970, Video seit 1988, Schmalfilmdigitalisierer seit 2007 **
http://www.videoundbild.de/




Gast

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von Gast » Fr 28 Apr, 2006 12:05

Lieber Bruno,

die HC3 zeigt bei der Reliefdarstellung ein "vereinfachtes Kettenmuster", welches in Wirklichkeit gar nicht da ist.
Schau Dein eigenes Beispiel-GIF doch einmal genau an!!!

Gruß Det




Bruno Peter
Beiträge: 4181

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von Bruno Peter » Fr 28 Apr, 2006 13:18

Ja, das habe ich schon auch bei meinen eigenen Untersuchungen gesehen, liegt wohl daran, dass die HC3 etwas weniger Details aufnimmt und sich so das Muster anders darstellt. Deshalb schrieb ich ja schon auf meiner Page: Wir sehen schon lange nicht mehr was das Objektiv hergibt, eher etwas was die Elektronik uns vorgaukelt...

Ich würde doch eher raten ein solches Detail gleich mal im vollen Bildausschnitt aufzunehmen. In Deinen Beispielen weiß man ja z.B. nicht, wo der Schärfepunkt von der Automatic focusiert worden ist.

Im Gesamtbild geht aber eine solche Unzulänglichkeit dann auf einem HDTV eher unter, man konzentriert sich ja nicht auf einen Bildausschnitt von 1%. Die HC3 macht die Chip-Aufnahme mit 1.434.000, die HC1 dagegen mit 1.980.000. HC1 müßte also mehr Details erfassen, was dann aber später wieder umgerechnet wird auf 1440x1080 Pixel auf dem Band und so manche sehen auf ihrem HDTV gar nur Bilder mit 786.432 Pixel was immer noch readyHD ist.

Insgesamt finde ich die Bildqualität der sehr kompakten HC3 schon OK und besonders bei Schwachlicht sind doch beachtliche Ergebnisse zu erwarten.
** S8-Hobbyfilmer seit 1970, Video seit 1988, Schmalfilmdigitalisierer seit 2007 **
http://www.videoundbild.de/




Jan
Beiträge: 9773

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von Jan » Fr 28 Apr, 2006 16:50

Danke Bruno Peter für den effektiven Vergleich, wenn nicht gemogelt wurde schon sehr beeindruckend mit deinen Testbildern.

Gut Rüssel, du hast Recht, wenn die HC 3 ein wenig mehr Pixel bekommen hätte, wäre wohl auch eine Steigerung der Bildqualität drin gewesen....


LG
Jan




Diskus

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von Diskus » Di 02 Mai, 2006 21:20

Ich habe ein paar Fragen und hoffe jemand kann mir zumindest einwenig weiterhelfen.

Also mal angenommen ich habe die HC-3 , einen TV mit HD Ready, dann bearbeite ich meine Videos immer mit Media Studio da gibts auch glaube ich ein HD Plugin.
So nun habe ich von der Cam bis in den PC alles in HDTV aber wie bekomme ich es dann in HDTV auf den TV zurück.
Wie brenne ich Filme in HDTV und dann baruche ich doch noch einen Player für HDTV .
Liege ich da richtig?




jens
Beiträge: 917

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von jens » Di 02 Mai, 2006 21:43

Diskus hat geschrieben: Wie brenne ich Filme in HDTV und dann baruche ich doch noch einen Player für HDTV .
Liege ich da richtig?
Tja, wenn du das nicht wie der Bruno über einen Netzwerkplayer machst siehst du alt aus.

Erstmal müssen die BluRay- oder HD-DVD-Player auf den Markt kommen. Dann musst du dich für ein Format entscheiden, dir teuren Player kaufen und dich 2 Jahre später Ärgern, dass sich das andere Format durchgesetzt hat ;-)

Ich meine, sieh dir die Filme über die Kamera an oder gehe eben auf SD runter (dann kannst du dir ne normale DVD brennen) ansonsten abwarten und Tee trinken.

Das mache ich auch und kauf mir erst so ein Teil, wenn die einigermaßen Ausgabeformatfrage geklärt ist und die Modelle ausgereifter sind (damit will ich aber nicht in Abrede stellen, dass die bisherigen hochauflösenden Kameras nicht tolle Bilder - gerade auch downscaled - machen).

Schöne Grüße,
Jens




Bruno Peter
Beiträge: 4181

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von Bruno Peter » Mi 03 Mai, 2006 08:57

Nein, doch nicht das schöne HD-Video auf DV herunterwürgen...
Gleich in HDV schneiden und mit:

a) HDV-Camcorder
b) Netzwerkplayer (Pinnacle ShowCenter 200)

in HDV angucken, nur das macht doch wirklich Freude wenn schon
in HDV aufgenommen worden wird.

Nur wenn Ihr etwas verschenken wollt und dort keine HDV fähige
Abspieleinrichtung vorhanden ist, macht Ihr eine PAL-DVD aus dem
bereits geschnittenen HDV-Video. Das geht ja ganz leicht...
** S8-Hobbyfilmer seit 1970, Video seit 1988, Schmalfilmdigitalisierer seit 2007 **
http://www.videoundbild.de/




jens
Beiträge: 917

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von jens » Mi 03 Mai, 2006 10:32

Sicherlich, Bruno, ist das die beste Variante.

Jens




Gast

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von Gast » Sa 13 Mai, 2006 16:03

Habe ich das richtig verstanden, dass man die Funktion des Fokusrädchens der HC3 ändern kann???
Also kann man da Exposure drauflegen?
Das wäre super, damit wäre dann meine Entscheidung gefallen. Ich habe sie im Laden etwas ausprobiert, aber so eine Funktion nicht gefunden.
Ausserdem sollte aber doch erwähnt werden, dass dieses Rädchen extrem ungünstig angebracht ist. Direkt hinter dem Display. Wenn also das Display ohne Winkel aufgeklappt steht, ist das Rädchen unzugänglich. Das kommt davon, wenn die Designer bei der Arbeit saufen.

Zweite Frage. Tja, die HC3 hat keinen Mikroeingang. Was würdet Ihr empfehlen, wenn ich nun parallel zum Filmen eine seperate Tonaufnahme machen will. Also Externes Mikro und Aufnahmegerät. Ist da kostengünstig schon etwas zu bekommen, was das Kameramikro übertrifft?

Das ist wirklich unfair von Sony da keinen Mikroeingang einzubauen. Richtig boshaft einfach. Der einzige Grund, warum ich nicht die GS400 kaufe ist die fehlende Infrarot Nachtsicht...




bluebird
Beiträge: 8

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von bluebird » Sa 13 Mai, 2006 16:05

oops. Vergessen, mich einzuloggen. Der Beitrag war von mir...




bluebird
Beiträge: 8

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von bluebird » Sa 13 Mai, 2006 16:48

und noch eine Frage:
Beim Abspielen der Vergleichsvideos (übrigens suuuuuper viiiieeeelen Dank an den Tester, Wolfgang?) habe ich manchmal ein verzerrtes Bild. Es sind waagerechte Balken, in die sich das Bild auflöst. Also würde man ein Foto in waagerechte Streifen schneiden und sie dann verschoben anordnen.
Ich schätz es liegt an der Senilität meines Computers, oder etwa doch an den Aufnahmen?




Jan
Beiträge: 9773

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von Jan » So 14 Mai, 2006 21:34

Wenn Du mit dem Rädchen die Walze oder wie Sony sagt Assignable Dial meinst Ja und die Werte bleiben gespeichert, Belichtung oder Focus können über die Walze eingestellt werden, über Touchscreen wählt man was man verändern will - von den 4 Funktionen da Unten.

Noch mal zur HC 3 - ja die eingestellten Parameter bleiben bestehen - die vorn an der Walze eingestellt werden können wären :

Focus
Belichtung
Automatische Belichtung - AS
Weisswert Verschiebung - WS

Warum AS - automatische Belichtung und Belichtung verändert werden können habe ich bis heute noch nicht ganz begriffen, was Sony damit bezwecken will.

Denn Weissabgleich wie bei VAD beschrieben konnte ich damit nicht steuern, warscheinlich wurde da Weissabgleich ( den gibts im Menü nämlich nochmal)
mit Weisswertverschiebung - WS verwechselt. Mit WS wird bei - das Bild ( der Weisswert) bläulicher, bei + rötlicher.

LG
Jan




deepcode
Beiträge: 151

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von deepcode » So 14 Mai, 2006 22:56

Kurz zur Praxis mit der HC-3, die ich seit einigen Tagen habe:
- Dial: wirklich bescheuerte Position, wenn screen schräg, dann kann man zwar gerade noch das dial drehen aber an den Umschalter Dial / Auto kommt man nicht mehr dran. Dieser wurde blöderweise hinten auf der Displayseite plaziert - auf der anderen Seite wäre es 1000x besser gewesen - no further comment ..
- Bildqualität: Wie auch die anderen HDV´s von Sony würde ich sagen:HD/2. Auflösung einiges höher als SD aber kein echtes HD. Test: 1920 Bild nehmen, downrez zu SD 4:3 und wieder zurück - die Unterschiede sind da, aber springen nicht ins Auge. Allerdings klar gesagt - für ca. 1150 Euronen ist die Qualität schon extrem gut und man kann viel herausholen!
Vor allem habe ich den Test auch mit Framegrabs z.B. der neuen Silicon Vision Cam gemacht, da schauts im Endeffekt auch nicht viel besser aus.
- Allerdings: Helle Lichtquuellen machen Smear! Eigentlich unmöglich bei CMOS, was hat Sony da gemacht ? Absicht ?
Tritt nach ersten Versuchen zum Glück aber nicht auf wenn man über einen 35mm Adapter über die Mattscheibe filmt. Aber das gibt ein fettes MINUS.
- Touch Screen: Erstaunlich gut und schnell zu bedienen, wenn man mal sein persönliches Menue zusammengestellt hat. Zusammen mit dem Wheel zwar Gewöhnungsbedürftig, aber nach kurzer Zeit gut zu handeln.
- LCD: sehr scharf und vor allem hell, bei Sonne: Gegenlicht - noch gut zu sehen, Sonne im Rücken - extrem hell und klar - bravo Sony! Und sehr scharf.
- Viewfinder: Ganz klar - Müll. Klein, schlechte Auflösung, nicht verstellbar. Aber dank dem sehr guten Display kann man das verschmerzen.
- Shutter: schaltet man den Auto - Shutter aus hat man fest den 1/50 cineshutter - prima!
Alerdings: Bei viel Licht / helle Sonne hat man nur noch wenige Stufen auf der Exposure - Control - also sollte man noch einen ND - Filter für den Sonneneinsatz holen, wenn man konstant mit 1/50 arbeiten will.
- Low Light: Wenn man normal beleuchteten Zimmer (60 W Glühbirne) z.B. auf eine Kiefernholzfront / Schrank filmt -> Gain volle Verstärkung bei 1/50 für normale Belichtung. Also keine Königin der Nacht, aber sehr o.k. für die hohe Auflösung. Rauschen hält sich gut in Grenzen, in diesem Bereich werden wesentlich teurere Cams out-performed.
Look & Feel: I like it! klein, aber wertig. Dank der Größe und den ca. 500 gramm kann ich mein Letus 35mm Rig mit Rods und Optik um die 2 kg realisieren, mit noch kompakten Maßen. Gleichzeitig die ideale Urlaubscam.
Tapes: Erste Tests habe ich mit einem 4 Jahre alten, zum 10ten mal überspielten Sony Standard DV Tape gemacht - ein Dropout (allerdings an einer bekanntermaßen kaputten Stelle, wo schon DV gedroppt hat). Zumindest für den privaten Einsatz kann man sich also die überteuerten HDV Tapes sparen.
Fazit:
Wer für ca. 1200 EUR eine gute Universalcam sucht mit der sich auch mal ein kleines Independent - Filmchen in guter Qualität realisieren läßt solllte sich die Cam mal genauer ansehen.




Gast

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von Gast » Mo 15 Mai, 2006 09:26

...solllte sich die Cam mal genauer ansehen
Ansehen schon..., wichtiger ist mal damit zu arbeiten und das macht so richtig Spaß!




Lash Larou

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von Lash Larou » Di 23 Mai, 2006 22:48

Hallo,
Ich habe seit ein paar Tagen die HC3 und bin eigentlich zufrieden mit dem Teil. Dies gilt nebenbei auch fuer die Fotofunktion wenn man mal davon ausgeht, dass es sich hierbei um eine Film- keine Fotokamera handelt. Jetzt aber zu meinem eigentlichen Problem: Z. Zt. bin ich in USA und habe hier auch ein Sony Plasma-TV zur Verfuegung. Weder ueber den HDMI noch den Komponenteneingang ist ein Bild auf den Fernseher zu bringen. Bei HDMI sieht man gar nichts und beim Komponenteneingang ein buntes Allerlei. Das TV kann laut Bedienungsanleitung 1080i. Da das Signal Digital ist, hatte ich gehofft, dass es endlich mal zu Ende ist mit den unterschiedlichen System. Aber denkste! Gibt es vielleicht ein verstecktes Menue wo man etwas umschalten kann? Soweit ich weiss arbeiten die Amerikaner mit 24 FpS und die Europaer mit 25. Ist dies vielleicht der Grund? Weiss jemand Rat?

LG
Lash Larou




Jan
Beiträge: 9773

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von Jan » Di 23 Mai, 2006 23:02

Nein leider nicht, bei der Z 1 könnte man umschalten, bei der Profiversion der HC 1 - AE 1 habe ich glaub ich auch so was gelesen zu haben.

Bei HC 1/3 aber definitiv nicht.

Es gibt aber immer noch Wiedergabegeräte der neueren Technik mit DVI / HDMI die nicht mit dem HDCP Kopierschutz zusammenarbeiten - dann erhällt man zb ein schwarzes Bild.

Die meisten aktuellen Beamer, LCD oder Plasma Ferseher erkennen aber HDCP.

LG
Jan




Quadruplex

Re: Testbericht Sony HDR-HC3

Beitrag von Quadruplex » Mi 24 Mai, 2006 16:57

Jan hat geschrieben:Es wird eine HC 3 Konkurrentin von Pana geben, technische Daten / Informationen hält Panasonic aber noch zurück. Sicher ist MPEG 4 und 4 GB SD Karte.
Über dieses neue Format war ja schon ein bißchen was zu lesen .. Ich halte es für 'nen Pups. MPEG-4 ist ein Verteil- und kein Produktionsformat. Mag ja sein, daß man Familienfilmer mit so 'nem Ding begeistern kann. Dann darf's aber nicht mehr als 400 Euro kosten ...

Und was die HDV-Enthaltung von Panasonic angeht: Schau mer mal. Die Jungs haben zwei Jahre eisern DVD-RAM gepredigt - und als sie gesehen haben, daß ihnen die Felle davonschwimmen, gab's plötzlich von Panasonic DVD-Recorder, die auch +R/-RW etc. konnten ...




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