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Ist der deutsche Film TOT? DOMINIK GRAF



Kreativität, Drehbuch schreiben, Filmideen, Regie, und ähnliches
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7River
Beiträge: 4976

Re: Ist der deutsche Film TOT? DOMINIK GRAF

Beitrag von 7River »

Jott hat geschrieben: Mo 18 Mai, 2026 07:40


„Das Internet ist in allen kreativen und recherchebezogenen Prozessen tabu.“

Weltfremd. Albern.
Ähnlich wie eine Prüfungsarbeit in einer Schule, um zu sehen, ob es auch ohne geht?
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“



berlin123
Beiträge: 1545

Re: Ist der deutsche Film TOT? DOMINIK GRAF

Beitrag von berlin123 »

7River hat geschrieben: Mo 18 Mai, 2026 07:27
Zum Verständnis: Wer genau hat das zusammengestellt?
Heute auf tagesschau.de https://www.tagesschau.de/kultur/neue-d ... 5-100.html



Jott
Beiträge: 23942

Re: Ist der deutsche Film TOT? DOMINIK GRAF

Beitrag von Jott »

Ich kann‘s nicht so recht für voll nehmen, was die fünf da aushecken. Zumal eine der Regisseurinnen nicht gerade ungeschminkt auftritt. Und darf Tom Tykwer mit gefärbten Haaren agieren?

Aber bitte, wenn‘s Spaß macht trotz schräger Dogmen, wenn man Dogmen mag, nur zu. Von gestrichenem Catering ist immerhin nicht die Rede, also kann‘s was werden! :-)



Lacu
Beiträge: 1

Re: Ist der deutsche Film TOT? DOMINIK GRAF

Beitrag von Lacu »

Mal davon abgesehen, daß Hegemann bislang nur geklaut hat - was wirklich fehlt, ist die Aussage, fortan nur noch Filme zu machen, die nicht auf Kosten der Allgemeinheit entstehen.

Also der komplette Verzicht auf Fördergelder :-)
DAS wäre mal ein komplett neuer Ansatz für den deutschen Film.

Aber es steht zu befürchten, daß ohne die großzügige Alimentierung öffentlicher Gelder das Publlikum dann nie wieder etwas von diesen Leuten hören würde. Aber das wäre ja auch kein großer Verlust.

(Nachtrag: Ich lese schon eine Weile mit, möchte mich aber in iasi-Diskussionen nicht einmischen)



Jott
Beiträge: 23942

Re: Ist der deutsche Film TOT? DOMINIK GRAF

Beitrag von Jott »

Förderungen werden nicht abgelehnt, warum auch? Bekommen sie ja.

Lediglich: "Wir akzeptieren nur Finanzierungen ohne inhaltliche Auflagen."
Zuletzt geändert von Jott am Mo 18 Mai, 2026 08:50, insgesamt 1-mal geändert.



MaxSchreck
Beiträge: 366

Re: Ist der deutsche Film TOT? DOMINIK GRAF

Beitrag von MaxSchreck »

Von diesem Ensemble an Pfeifen kenne ich nur Tom Tykwer - und der hat für mich außer Lola rennt nichts interessantes gemacht.
Lacu hat geschrieben: Mo 18 Mai, 2026 08:42 Aber es steht zu befürchten, daß ohne die großzügige Alimentierung öffentlicher Gelder das Publlikum dann nie wieder etwas von diesen Leuten hören würde. Aber das wäre ja auch kein großer Verlust.
Tja. Konsequenz ist leider eine der Qualitäten, die solchen Dogmatikern fehlt...die finden am Ende immer Wege ihre eigenen Regeln zu brechen. Ist wie mit Religionen.

Lacu hat geschrieben: Mo 18 Mai, 2026 08:42 (Nachtrag: Ich lese schon eine Weile mit, möchte mich aber in iasi-Diskussionen nicht einmischen)
Ja, das ist ein ganz heißes Eisen...



MaxSchreck
Beiträge: 366

Re: Ist der deutsche Film TOT? DOMINIK GRAF

Beitrag von MaxSchreck »

Jott hat geschrieben: Mo 18 Mai, 2026 08:49 Förderungen werden nicht abgelehnt, warum auch? Bekommen sie ja.

Lediglich: "Wir akzeptieren nur Finanzierungen ohne inhaltliche Auflagen."
Warum schreiben die das nicht mit in den Listenkatalog?

4. Bedingungslose Finanzierung: Es werden nur Finanzierungen akzeptiert, die keinerlei inhaltliche oder auflagengebundene Bedingungen stellen und von der Allgemeinheit aufgebracht werden, z.B. über Steuern, Abgaben, Erhöhung der GEZ oder alternativ Reduktion unwichtiger Kostenfaktoren wie Rente, im Bildungssektor o.ä. Auch über Modelle wie die willkürliche Pfändung zufällig ausgewählter Konten von Bürgern, Überfälle auf Omas und Opas kann nachgedacht werden. Hauptsache es erwischt keinen von uns und unseren Freunden in Medien, Politik oder Wirtschaft, die entsprechende Liste zu verschonender Personen ist in Arbeit.



medienonkel
Beiträge: 1351

Re: Ist der deutsche Film TOT? DOMINIK GRAF

Beitrag von medienonkel »

MaxSchreck hat geschrieben: Mo 18 Mai, 2026 08:57
Jott hat geschrieben: Mo 18 Mai, 2026 08:49 Förderungen werden nicht abgelehnt, warum auch? Bekommen sie ja.

Lediglich: "Wir akzeptieren nur Finanzierungen ohne inhaltliche Auflagen."
Warum schreiben die das nicht mit in den Listenkatalog?

4. Bedingungslose Finanzierung: Es werden nur Finanzierungen akzeptiert, die keinerlei inhaltliche oder auflagengebundene Bedingungen stellen und von der Allgemeinheit aufgebracht werden, z.B. über Steuern, Abgaben, Erhöhung der GEZ oder alternativ Reduktion unwichtiger Kostenfaktoren wie Rente, im Bildungssektor o.ä. Auch über Modelle wie die willkürliche Pfändung zufällig ausgewählter Konten von Bürgern, Überfälle auf Omas und Opas kann nachgedacht werden. Hauptsache es erwischt keinen von uns und unseren Freunden in Medien, Politik oder Wirtschaft, die entsprechende Liste zu verschonender Personen ist in Arbeit.
Es gibt auch sogenannte Zahlsklaven, die das sogar anmacht, wenn man ihnen Geld vom Konto lutscht.

Nur so eine Idee...



Jott
Beiträge: 23942

Re: Ist der deutsche Film TOT? DOMINIK GRAF

Beitrag von Jott »

Querdenker?



medienonkel
Beiträge: 1351

Re: Ist der deutsche Film TOT? DOMINIK GRAF

Beitrag von medienonkel »

Jott hat geschrieben: Mo 18 Mai, 2026 13:32Querdenker?
Impflinge, Schlafschafe und Michels.

Einfach mal nach Deutschland GmbH räscherschieren!!!



MaxSchreck
Beiträge: 366

Re: Ist der deutsche Film TOT? DOMINIK GRAF

Beitrag von MaxSchreck »

Was soll man machen, der Mensch scheint empfänglich zu sein für Kulte. Selbst der größte Schwachsinn ist nun wieder in Mode, siehe Flacherdler...



medienonkel
Beiträge: 1351

Re: Ist der deutsche Film TOT? DOMINIK GRAF

Beitrag von medienonkel »

Im www1 findet man bis 2053 folgende Information zur hohlen Erde:

https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendunge ... es100.html



iasi
Beiträge: 30764

Re: Ist der deutsche Film TOT? DOMINIK GRAF

Beitrag von iasi »

Kontraproduktiv:

1. Handschriftliches Drehbuch: Das Drehbuch muss von den Regisseuren original und handschriftlich verfasst werden, um den intuitiven Schaffensprozess zu fördern.

Gemeinsames Arbeiten an einem Drehbuch wird unnötig erschwert.

3. Internet-Verbot: Das Internet ist in allen kreativen und recherchebezogenen Prozessen tabu.

Das Internet war ursprünglich ein Netzwerk der Wissenschaft - es bringt doch nichts, gerade darauf zu verzichten.

4. Bedingungslose Finanzierung: Es werden nur Finanzierungen akzeptiert, die keinerlei inhaltliche oder auflagengebundene Bedingungen stellen.

Unbekümmert mit dem Geld anderer Leute seine Ideen zu verwirklichen, wirkt wie eine Selbstermächtigung der Filmemacher und gleichzeitig wie eine Freistellung von Verantwortung.

8. Recycelte Ausstattung: Sämtliches Equipment und alles, was für die Produktion benötigt wird, muss gemietet, ausgeliehen, gefunden oder wiederverwendet werden.

Was soll das bringen?

9. Strikter Zeitplan: Der Film muss innerhalb von exakt einem Jahr fertiggestellt werden.

Eigentlich wären gründlichere Vorbereitung und intensivere Postproduktion nötig - nicht das Gegenteil davon.


Förderlich:

2. Minimierte Dialoge: Mindestens die Hälfte des Films muss komplett ohne gesprochene Dialoge auskommen.

Filmsprachlicheres Erzählen.

5. Kleines Team: Hinter der Kamera dürfen maximal zehn Personen arbeiten.

Den typischen Produktionsaparat aufbrechen und Kosten sparen.

6. Authentische Drehorte: Der Film muss zwingend dort gedreht werden, wo die Handlung auch tatsächlich spielt.

Es bereichert den Film, denn der Location-Value kann genutzt werden.

7. Kein Make-up: Es darf kein Make-up verwendet werden und Gesichter oder Körper dürfen nicht manipuliert werden – es sei denn, es ist Teil der Erzählung.

Die spart Kosten.

10. Die letzte Arbeit: Jeder Film muss so gedreht werden, als wäre es das allerletzte Werk der Filmschaffenden.

Dies vermeidet, dass die Herstellung von Filmen zum Selbstzweck wird, um die Produktionsfirma durch Fördergelder zu finanzieren.



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