72cu hat geschrieben: ↑So 17 Mai, 2026 13:42
iasi hat geschrieben: ↑So 17 Mai, 2026 12:21
Erstaunlich finde ich auch, dass du die Standbilder eines ersten Tests als Werbung betrachtest.
Ist das deine Arbeitsweise, dass du ohne Vorbereitung losgehst, aufnimmst und was dabei rauskommt, als Endergebnis betrachtest?
Die Bilder betrachte ich nicht als Werbung. Ich betrachte das Logo eines Energieversorgers in den Bildern als Werbung.
Bei meiner Produktion suche ich das Bildmaterial akribisch ab, und entferne alle Namen, Logos, Marken etc., sogar von Autos entferne ich die Markenlogos. Ich weiß nicht, ob ich damit übertreibe, weil man gerade auf Autos die Markennamen und -logos in Filmen oft (aber nicht immer) sieht, aber vielleicht haben diese Produzenten ja die Genehmigung dafür. Ich will eben auf Nummer Sicher gehen, und würde solche Schriftzüge wie in Deinen Bildern nicht stehen lassen.
Wie schon gesagt: Bei dir sind demnach Tests und Produktionen dasselbe.
Oder anders ausgedrückt: Wenn du etwas testest, dann nur während der Produktion.
Vielleicht entfernst du aber auch aus deinen Urlaubsfotos alle Namen, Logos, Marken etc. ;)
72cu hat geschrieben: ↑So 17 Mai, 2026 13:42
iasi hat geschrieben: ↑So 17 Mai, 2026 12:21
Wenn jemand wie unser medienonkel lange Beiträge zu KI schreibt, obwohl er maximal mal etwas von seedance 2.0 gehört hat, wundert mich nicht. Aber ich hoffe doch, dass du nicht auch zu denen gehörst, die sich anhand einiger Standbilder eine Meinung bilden und sich in ihren Vorurteilen suhlen.
Ich bin KI gegenüber offen. Aber ich sehe es so, dass die KI für mich nur ein Werkzeug sein sollte. Ein Prompt von einem Satz, der zu - vor mir aus - 15 Sekunden Film führt, sagt doch klar, dass die KI die "Kreativität" übernommen hat.
Für meinen Film überlege ich sogar, ob ich zwei Tierszenen (insgessamt 5 bis maximal 10 Sekunden) per KI mache, damit das Tier genau das macht, was es soll, und aus der richtigen Perspektive. Wenn ich stock-Material finde, ist es mir auch recht. Aber ich muss erst schauen, bin noch nicht so weit. Das mit einem echten Tier geplant produzieren, wäre mir zu aufwendig, und würde sich auch negativ auf's Budget auswirken.
Es ist mit einem Prompt doch nicht getan.
Die Herausforderung sehe ich nun darin, der KI möglichst enge Grenzen zu setzen, um ein Ergebnis zu erhalten, das möglichst nah an dem ist, was ich benötige.
Ich würde Realaufnahmen von den Tieren durch KI ergänzen. Entweder zeitlich, indem ich die KI-Einstellung (vielleicht sogar ohne sichtbaren Schnitt) in reale Einstellungen einfüge oder inhaltlich, indem ich nur Bildteile durch KI ergänzen lasse.
Und das Erfreuliche an den neuen KIs ist genau diese Möglichkeit.
Einschränkungen sehe ich noch bei Datenrate und Codec, aber das lässt sich dann in einer echten Produktion auch lösen.
72cu hat geschrieben: ↑So 17 Mai, 2026 13:42
iasi hat geschrieben: ↑So 17 Mai, 2026 12:21
Oder wie würdest du dieses Standbild beurteilen:
LotR Intro.png
Das beurteile ich gar nicht. Auch oben hatte ich ja schon geschrieben, dass ein Standbild nur begrenzt beurteilbar ist.
Und doch hast du über die Einsatzmöglichkeit geurteilt.
Ich habe neulich die Kritik zu den Star Wars-Filmen von Behaind angesehen. Er bespricht u.a. auch "Ewoks". Dies war der Film, der mir im Gedächtnis geblieben war, da ich das Kino vorzeitig verließ. Und obwohl die Effekte so schrecklich waren, wurde er so erfolgreich, dass sogar ein zweiter "Ewoks"-Film mit sogar höherem Budget gedreht wurde.
Im Vergleich zu den Effekten (auch den guten) die wir früher geboten bekamen und die dennoch eine Wirkung entfalteten, sind KI-Ergebnisse brilliant.
Oft genügt auch nur 1 Sekunde oder gar einige Frames, um eine enorme Wirkung zu erzeugen.
"Fight Club" hat dies doch demonstriert. ;) :)