Ich denke, der deutsche Film ist mitnichten tot. Er sollte nur zeitgemäß auf Katzenvideos umgestellt werden. Hierin liegt die Meisterschaft und auch ein Dominik Graf könnte damit zeigen, was in ihm steckt... ))
Ich denke, der deutsche Film ist mitnichten tot. Er sollte nur zeitgemäß auf Katzenvideos umgestellt werden. Hierin liegt die Meisterschaft und auch ein Dominik Graf könnte damit zeigen, was in ihm steckt... ))
Tut mir wirklich sehr leid zu lesen, wie mit Deiner Mutter umgegangen wurde. Ich hoffe es liegt lange genug zurück, daß Du das irgendwie verarbeiten konntest.medienonkel hat geschrieben: ↑Mi 29 Apr, 2026 12:31 Für mich steht seitdem fest, dass ich mich, wenn ich es schaffe, vorher selbst töten werde. Ich denke, so mit 70 wird das passieren.
In dieses System möchte ich niemals kommen.
Eine ganze Reihe von Ländern fördern sehr erfolgreich Kinofilme, von Frankreich, Spanien über Skandinavien bis Korea etc. Filmförderung hilft, dass die Filme überhaupt erst entstehen können. Und auch wie hier verdienen die Stakeholder an den für sie relevanten Bereichen: Die Hersteller an der Herstellung, die Verleiher am Verleih etc. Der Unterschied ist meist aber auch, dass Film als Kulturgut und nicht in erster Linie als Wirtschaftsgut betrachtet wird und dementsprechend freier gedacht und geplant wird (das bedeutet vor allem auch weniger unsinnige Wirtschaftlichkeitsnachweise, die zu erbringen sind und stattdessen stichhaltige künstlerische Argumentationen). Zudem hat keine der erfolgreichen Filmfördernationen in unseriöser Weise Sender als Mitbestimmungs-Bremsklötze am Bein, so wie es hier der Fall ist. Kinofilme leben von der Originalität, das ist in vielen Ländern einfacher umzusetzen als hier in BWL-Sender-Schland. ))
Das wird auf Seite 10 veröffentlicht. Bis dahin können wir uns doch noch etwas über High-ISO und Catering unterhalten?
Es ist nicht die Frage, ob gefördert wird, sondern wie.Drushba hat geschrieben: ↑Mi 29 Apr, 2026 17:38Eine ganze Reihe von Ländern fördern sehr erfolgreich Kinofilme, von Frankreich, Spanien über Skandinavien bis Korea etc. Filmförderung hilft, dass die Filme überhaupt erst entstehen können. Und auch wie hier verdienen die Stakeholder an den für sie relevanten Bereichen: Die Hersteller an der Herstellung, die Verleiher am Verleih etc. Der Unterschied ist meist aber auch, dass Film als Kulturgut und nicht in erster Linie als Wirtschaftsgut betrachtet wird und dementsprechend freier gedacht und geplant wird (das bedeutet vor allem auch weniger unsinnige Wirtschaftlichkeitsnachweise, die zu erbringen sind und stattdessen stichhaltige künstlerische Argumentationen). Zudem hat keine der erfolgreichen Filmfördernationen in unseriöser Weise Sender als Mitbestimmungs-Bremsklötze am Bein, so wie es hier der Fall ist. Kinofilme leben von der Originalität, das ist in vielen Ländern einfacher umzusetzen als hier in BWL-Sender-Schland. ))
Es gibt in diesem Kontext auch noch das Problem, daß die heutigen deutschen Filmemacher unfähig sind, sich den Kram, den sie fabrizieren, einmal aus einer halbwegs neutralen Sicht zu reflektieren und sich zu fragen: Ist das etwas, was im Grunde auch ein Norweger, ein Chinese, ein Russe anschauen würde, weil es etwas universelles in uns anspricht? Und je nachdem, um welche Thematik / welches Gerne es geht: Fühle ich mich unterhalten? Oder ist dieser Film ein weiteres Ausschlachten der deutschen Geschichte, schon wieder eine Ansammlung neudeutscher Komplexe, politisch korrektem Schwachsinn und alles mit erhobenem Zeigefinger?iasi hat geschrieben: ↑Mi 29 Apr, 2026 19:54 Es ist ja auch nicht so, dass es am Budget oder der Sprache liegen würde, dass wir in D "Extrawurst" als lokalen Kassenhit erhalten, während in Japan "Godzilla Minus One" über die Leinwand wütet.
Wer nur kleine Provinzgeschichten zu erzählen hat, darf sich nicht wundern, wenn sich nur die Einheimischen dafür interessieren.
ROSEMaxSchreck hat geschrieben: ↑Do 30 Apr, 2026 06:36Es gibt in diesem Kontext auch noch das Problem, daß die heutigen deutschen Filmemacher unfähig sind, sich den Kram, den sie fabrizieren, einmal aus einer halbwegs neutralen Sicht zu reflektieren und sich zu fragen: Ist das etwas, was im Grunde auch ein Norweger, ein Chinese, ein Russe anschauen würde, weil es etwas universelles in uns anspricht? Und je nachdem, um welche Thematik / welches Gerne es geht: Fühle ich mich unterhalten? Oder ist dieser Film ein weiteres Ausschlachten der deutschen Geschichte, schon wieder eine Ansammlung neudeutscher Komplexe, politisch korrektem Schwachsinn und alles mit erhobenem Zeigefinger?iasi hat geschrieben: ↑Mi 29 Apr, 2026 19:54 Es ist ja auch nicht so, dass es am Budget oder der Sprache liegen würde, dass wir in D "Extrawurst" als lokalen Kassenhit erhalten, während in Japan "Godzilla Minus One" über die Leinwand wütet.
Wer nur kleine Provinzgeschichten zu erzählen hat, darf sich nicht wundern, wenn sich nur die Einheimischen dafür interessieren.


