ruessel
Beiträge: 10528

DIY Regenschutz für die DJI Pocket 4

Beitrag von ruessel »

BCO.c9768db3-485f-49bb-8234-efd099b0ada8.png

Ich hatte ein konstruktives Gespräch mit der KI ;-)
Übliche Tauchgehäuse funktionieren nicht als Regenschutz, die Kamera überhitzt wegen dem fehlenden Wasser. Auch war ein Einwand, Bildschirm hochkant wie üblich bei Tauchgehäusen reduziert die Videoauflösung. Darauf hin entwickelte die KI das Regen/Schneegehäuse gedruckt aus stabilen PETG. Für die Optik wird ein normaler Fotofilter aufgedreht und kann auch gegen Polfilter gewechselt werden. Hier ist noch der Fehler, die Optik schaut zur verkehrten Seite, ich möchte nicht mich filmen.... lässt sich ändern.

Wie wird das Ganze regenfest?
A) Tropfkanten
An allen Kanten kleine Überstände (2–3 mm), damit Wasser abgeleitet wird.

B) Überlappende Gehäuseteile
Wie bei Outdoor‑Elektronik:
keine geraden Öffnungen für die Lüftung
stattdessen „Labyrinth‑Kanten“
Wasser kann rein physikalisch nicht eindringen

Ein erstes KI Konzept..... irgendwas außer Stativgewinde vergessen?
Gruss vom Ruessel
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.



ruessel
Beiträge: 10528

Re: DIY Regenschutz für die DJI Pocket 4

Beitrag von ruessel »

Mit diesem Projekt kommt die KI zur Zeit an ihre Grenzen. Sie versteht das filmen nicht wirklich, wenn ich wünsche, dass ein Stativgewinde am Boden des Gehäuses platziert werden soll, kommt es unter dem Bildschirm. Auch bekomme ich die KI nicht dazu, das Objektiv um 180 Grad zu drehen, sie orientiert sich scheinbar an die bestehenden Tauchgehäusen, sie werden immer im Selfimodus auf Bilder veröffentlicht. Die KI versteht nicht, das der Bildschirm zum Filmausschnitt beurteilen benutzt wird und das Objektiv das Motiv anvisiert - mein Respekt der KI Technik ist wieder kräftig gesunken ;-)
Auch sind die generierten 3D Modelle keinesfalls fehlerfrei, es muss so viel nachgearbeitet werden, da kann ich es gleich selber machen. Auch das leichte öffnen und verschließen der Gehäusehälften ohne Schrauben/Werkzeug bekommt die KI nicht hin, sie möchte Moosgummi und Rastnasen konstruieren. Klar, einmal schließen und öffnen klappt vielleicht noch, nach ein paar mal Bewegen fallen sie aus PETG aber gebrochen ab oder nutzen schnell ab. Daraufhin wollte die KI Edelstahlverschlüsse einfügen...... die es nicht in der realen Welt zu kaufen gibt. Schade.

Da muss man(n) selber Hand anlegen. Ich überlege ein billiges Tauchgehäuse Pocket3 einfach umzubauen oder warten bis es für 30,- ein Pocket 4 Gehäuse gibt, kann ja nicht mehr zu lange dauern. Dort stimmen dann wenigstens die Schalterabstände. Es müssen dann nur noch Belüftungsbohrungen hinein und diese mit 3D Druckteile Regenwasserblenden wieder verklebt werden und Ausschnitte für den verdrehten Monitor geschlossen werden - ist vielleicht wesentlich unkomplizierter.
Gruss vom Ruessel



Tscheckoff
Beiträge: 1426

Re: DIY Regenschutz für die DJI Pocket 4

Beitrag von Tscheckoff »

Grundsätzlich würde schon ein Tauchgehäuse der aktuellen Bauweise helfen bei der das Display bei Bedarf auch quer sein darf (man kann dann beim Einbau entscheiden - Quer oder aufrecht lassen und fertig). Ich denke, die meisten Herstellen haben nur darauf verzichtet, da das Gehäuse dann weniger "griffig" ist unter Wasser durch die kleine Bauform (wenn das Display quer läge innen). Kann man aber umgehen, wenn das ganze z.B. für die Pocket 3 / 4 + zusätzlichem Akkugriff gebaut werden würde. Dann wäre das Gehäuse wieder mehr als lang genug um es gut greifen zu können auch bei quer gestelltem Display.

Btw.: Grundsätzlich reicht für outdoor (fix montiert) auch ein Dome über der Kamera. Solange es überstehende Kanten hat (und Spitzschutz / Gitter gegen Ungezifer an der Unterseite z.B.) ist das kein Problem. Auch aktive Kühlung / Lüftung ist machbar bei solchen Lösungen z.B. wenn der Dome groß genug ist. So etwas macht aber natürlich nur stationär Sinn. Mobil ist dann ein Gehäuse wie das Tauchgehäuse wieder sinnvoller (+ Gehäuse öffnen zwischen den Takes). Wenn es nicht GANZ dicht sein muss, könnte man einen Teil raus fräsen für Lüftungs-Löcher oder sogar aktiv kühlen mit nem kleinen Lüfter - Auch ne Option. Eines ist aber auch leider Fakt / sollte man bedenken - Ton direkt von der Pocket ist in solchen Lösungen immer schlecht bis gar nicht verwendbar. ^^ - Komplett separater Ton (2. Gerät) oder die externen Bluetooth-Mikros sind dann wohl Pflicht so oder so. Nicht ohne Grund bin ich schon mal bei klassischen Überwachungs-Kameras gelandet (für Tennis Live-Streams). Wasserdicht, liefern bereits sehr gute Auflösung (4k30 oder oversampeltes 1080P sind heute Standard), sind temperaturstabil und liefern über wasserdichte Mikrofon-Kapseln Ton der gut genug für solche Anwendungen ist. LG
Falls sich wer für zu lange Technik-Videos interessiert ^^: https://www.youtube.com/user/AustrianGeek
Zur Info: Mit (*) markierte bzw. "amzn.to"-Links sind Affiliate- bzw. Werbelinks (!)



ruessel
Beiträge: 10528

Re: DIY Regenschutz für die DJI Pocket 4

Beitrag von ruessel »

Ich habe auch darüber nachgedacht. So ein wettergehäuse sollte schlang und einfach gehalten sein. Im Moment bin ich gedanklich angelehnt an das Tauchgehäuse der ersten Pocket. Die Kamera reinstecken, Deckel drauf drehen - Fertig. Würde sich auch ohne bewegliche Teile gut drucken lassen. Ein Dome lehne ich ab, unter Wasser wird das gehen aber an Land gibt es Spiegelungen. Auch können keine klaren Scheiben gedruckt werden. Es muss also immer ein UV-Filter für den Durchblick bei DIY her halten.

Bild
Gruss vom Ruessel



ruessel
Beiträge: 10528

Re: DIY Regenschutz für die DJI Pocket 4

Beitrag von ruessel »

Gerade gefunden:




ich habe jetzt das erste Pocket4 Tauchgehäuse in China bestellt, das baue ich für Monitor horizontal um, die Löcher können gleich die "Lüftung" bei Regen übernehmen.


https://www.ebay.de/itm/397871449915?_t ... 26.m162918

Bild
Gruss vom Ruessel



 Aktuelle Beiträge [alle Foren]
 
» Adobe Video Update - u.a. Premiere mit neuem Color Grading, Frame.io Storage Drive
von j.t.jefferson - Do 1:43
» Hat jemand Erfahrung mit line audio omni1/c m4 Mikrofonen??
von Jörg - Mi 19:16
» DaVinci Resolve 21 kommt mit Photobearbeitung (!), vielen KI-Features und Krokodove
von soulbrother - Mi 15:46
» Resolve 21 - MultiCam
von reinhard-wien - Mi 11:44
» Wie erkennt man SCHLECHTEN Dialog? WILSON GONZALEZ OCHSENKNECHT
von Nigma1313 - Mi 10:25
» Fairlight Live - Blackmagic stellt neue Stand Alone Mixing App vor
von soulbrother - Di 19:59
» DIY: digitales aber analoges VU-Meter
von ruessel - Di 17:32
» AJA zeigt auf der NAB 2026 neue Sync-, IP- und Streaming-Lösungen
von slashCAM - Di 16:39
» Sony FX6 bekommt jetzt auch BIG6-Screen, Unterstützung für Blackmagic RAW und mehr
von jakob123 - Di 12:33
» Blackmagic-Livestream mit NAB-Updates schon heute Abend
von Jott - Di 10:21
» Atomos übernimmt Referenzmonitor-Spezialisten Flanders Scientific für 1.7 Mio Dollar
von Bluboy - Mo 19:58
» VFX-Plattform Beeble bekommt Background Remover
von CameraRick - Mo 16:45
» Schauspielercoaching - Die ausgelagerte Regie an Filmsets!
von Nigma1313 - Mo 14:11
» Openclaw - Helfer oder Gimmick - Hat hier schon wer mehr Erfahrung?
von freezer - Mo 12:41
» Original versus Fremdhersteller Akku: SmallRig USB-C Akku für Sony NP-FZ-100. Worauf achten?
von Ingole - Mo 11:24
» Strada Connect will Remote-Videoschnitt über Peer-to-Peer ermöglichen
von slashCAM - Mo 9:39
» Warum Steven Soderbergh bei den nächsten Filmprojekten (auch) KI nutzt
von iasi - Mo 0:11
» Accsoon CineView Master 4K Lite - neue Videofunkstrecke mit Kamerakontrolle
von Tscheckoff - So 21:57
» JVC GR-DVP8E
von Jörgfsjh - So 19:21
» GoPro verspricht zur NAB Kamera(s) mit größeren Sensoren
von Darth Schneider - So 15:15
» Apple Final Cut Pro 12.2 Update - Compressor verliert Codecs
von slashCAM - So 13:27
» 4K-Actioncam Sony FDR-X1000 -- die neue Klassenbeste
von christianmoto - So 11:44
» Sony Alpha 9 III Sensor Test: Shutter, Debayering und Dynamik
von rush - So 11:23
» Suche Panasonic Blitzschuhadapter
von opa11 - Sa 21:01
» Gesucht oder Mangelware - Wie ist die Auftragslage für Filmcrews?
von Darth Schneider - Sa 20:36
» Rhode VideoMic Pro +
von Gotojojo - Sa 14:44
» DIY Soundsucher: Scanner für Ultrasoundaufnahmen bis 100 kHz
von ruessel - Sa 12:30
» Canon XA 60 mit Rhode VideoMic Pro+
von Gotojojo - Fr 17:15
» Rauschunterdrückung in Mixer o. Interface (mit L/R Line Out) gesucht
von AndreasBuder - Fr 15:12
» Sony Alpha 7 V ist da: 33MP Partially Stacked Sensor, 4K 60p ohne Crop und 16 Stops
von groover - Fr 13:55
» Du brauchst eine DEADLINE!
von Nigma1313 - Fr 13:48
» Paradigmenwechsel bei Sony mit der Sony A7R VI? Hohe Auflösung (67 MP) und schnell (30 fps)?
von Bildlauf - Fr 11:36
» Huch, die RAM-Preise sinken - vorerst
von Bluboy - Fr 10:32
» Atomos Shinobi II / 7 RX - neue Firmware bringt Touch-Fokus für mehr Kameras
von slashCAM - Fr 9:54
» Insta360 Snap macht die Smartphone-Hauptkamera zur Selfie-Kamera
von Tscheckoff - Fr 9:53