Wahnsinn – so viel Feedback in so kurzer Zeit! Das hilft mir wirklich sehr!
Die Funktionen sind schon sehr cool. Bei der Soundqualität bin ich mir nicht sicher, ob ich da wirklich einen Fortschritt zu meinem MKE400 mache. Die Rode Vorschläge schaue ich mir auch nochmal an.
AndreasBuder hat geschrieben: ↑Sa 18 Apr, 2026 15:19
Ich werfe mal das Sennheiser MKE600 in den Ring. Ist mega flexibel mit der Option, es mit Batterien zu betreiben, um es klingt sehr gut. Günstig noch dazu.
Preis-Leistung scheint hier sehr gut. Auch die Option, direkt in die Kamerea zu gehen, find ich gut, falls mir das mit dem externen Recorder mal zu umständlich wird.
Jörg hat geschrieben: ↑Sa 18 Apr, 2026 15:27
Mein tip an den TO wäre das Gefell M300, wenn Breitniere gefragt sein soll, das M330.
Interessanter Tipp, das kenne ich noch nicht. Das bringt mich auf eine Idee: Ich selbst besitze eine ähnliche Art Mikrofon - das Oktava MK012 mit 2 unterschiedlichen Kapseln (Hyperniere und Niere). Das habe ich bisher nur für Voiceover genutzt. Das könnte ich auch mal zum Testen auf der Kamera nehmen.
Jörg hat geschrieben: ↑Sa 18 Apr, 2026 15:27
@Andreas
das hat er bereits, überträgt aber wohl cam/Objektivgeräusche.
Kann ich bei meinen MKE600 nicht feststellen, aber da sind Rycotes angedockt.
Ich habe das MKE400, nicht das 600. Und das 400 hat ja eine interne Aufhängung, was es sehr kompakt macht aber anscheinend nicht ganz so gut dämpft wie so eine klassische externe Aufhängung. Vielleicht muss ich auch mal über ein neues Objektiv nachdenken, denn der Motor ist schon lauter als bei anderen Objektiven. Wollte gerne bei EF Linsen bleiben aufgrund der Kosten und der Möglichkeit, in dem Adapter NDs zu nutzen, aber die aktuellen RF Objektive scheinen beim Fokusmotor deutlich leiser zu sein. Naja, ist dann nochmal ein anderes Thema.
TomStg hat geschrieben: ↑Sa 18 Apr, 2026 15:29
Zum besseren Verständnis des wichtigsten Tips - so nah wie möglich heranzugehen:
Ein Richtmikro ist nicht dafür gedacht, Entfernungen zu überbrücken. Ein Richtmikro unterdrückt nur seitliche Störgeräusche - je nach Qualität des Mikros mehr oder weniger gut. Deshalb ist eine Aufnahmeentfernung von 2-3 Meter völlig ungeeignet. In lauter Umgebung sollte es maximal ca 1 Meter sein, um vernünftig Ton zu bekommen. Dieser kurze Abstand ist aber für ein passendes Bild des Protagonisten eher suboptimal.
Auch mit einem MKH 416 ändert sich nichts an diesen Rahmenbedingungen. Deshalb wäre ein kleineres und weniger teures Richtmikro passender für Deinen Bedarf. Falls es keine Möglichkeit für eine Ton-Assistenz gibt, wirst Du vor Ort mit dem Mikro an der Kamera eher ca 1,5 - 2 Meter vom Protagonisten entfernt filmen müssen. Um die auf dieser Distanz auftretenden Störgeräusche zu entfernen, wirst Du in DaVinci die Voice-Isolation brauchen oder - wesentlich besser und schneller - das geniale PlugIn dxRevive. Bevor Du ein neues Mikro kaufst, probiere erst einmal die Demo-Version mit dem vorhanden MKE 400 und einer besseren Kamera-Entkopplung. Du wirst mehr als staunen.
https://www.accentize.com/product/dxrevive/
Danke für die super Erklärung. Da muss ich wohl wirklich dran arbeiten, möglichst nah ranzugehen. War mir bisher nicht so bewusst, dass der Qualitätsunterschied so stark ist. Ist am Ende natürlich ein Kompromiss mit dem Bild. Wenn ich zu nah rangehe, muss ich sehr weitwinklig werden, was nicht immer der gewünschte Bildlook ist.
Das Tool werde ich definitiv ausprobieren. Ich hatte mir zuletzt das Plugin Clarity Vx DeReverb gekauft, um eine schlechte Indoor Aufnahme zu verbessern. War aber ehrlich gesagt enttäuscht. Das drrevive scheint her etwas umfangreichere Anpassungen zu machen, wenn ich das richtig verstehe. Klingt jedenfalls sehr interessant.