Blackmagic, bzw. die pocket auf die Du Dich beziehst, ist leider für vieles nicht flexibel.Darth Schneider hat geschrieben: ↑Mi 25 Mär, 2026 15:21 Flexiblere Kameras ?
Welche denn für um 1000 ?
BRAW, ProRes, grosser 10 Bit Screen, Tolles Kameramenü,120 FpS SloMo, Lüfter, Netzteil, Aufnahme über Ssds, ein XLR Eingang…Resolve Studio inklusive.
Es gibt leider keine flexiblere Kamera in der Preisklasse.
Zumal, ich wäre Sony Fan wenn ich eine Fx3 oder FX6 hätte. wäre ein Canon Fan wenn ich ne C70 hätte. Und ich wäre ein Nikon Fan wenn ich eine ZR hätte….
Die alle massiv teurer sind als die Pocket.
Ich arbeite seit 2018 mit PCC4k als Hauptkamera sehr effizient ohne Team beim Dreh wo es Schlag auf Schlag geht. Anscheinend habe ich mir das nur eingebildet all die Jahre ;-)Bildlauf hat geschrieben: ↑Mi 25 Mär, 2026 15:57 Blackmagic, bzw. die pocket auf die Du Dich beziehst, ist leider für vieles nicht flexibel.
AF ist noch nicht ganz verbreitet und Stabi gibt es auch nicht.
Lowlight Performance ist Mittelfeld. Man braucht mehr Licht.
Was bringt ein großer Screen, wenn er nicht klappbar ist oder an der Seite angebracht ist ;-)
Wie oft darf denn pro Tag bei der Pocket der Akku gewechselt werden? 10x? 15? Ok dann V Mount, heißt letztendlich wird in Gerödel enden mit Rig und co. Wenn man dann ein Lidar aufsetzen muss erst recht.
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Viele gehen immer davon aus, daß man automatisch in einem Filmteam ist, wo eine gewisse Masse an Crew anwesend ist und sich um die Grundbedürfnisse einer Kamera mit mehreren Leuten gekümmert wird.
Viele arbeiten aber alleine (Solo Selbstständige) und da ist jedes Hilfsmittel wie AF, ISO, Stabi etc. recht bzw, auch legitim und überhaupt nicht nachteilig, soweit man das bewusst einsetzt.
Wer alleine mit einer Pocket statt mit einer S5II loszieht auf eine Sache, wo es Schlagt auf Schlag geht, dann ist das irgendwie nicht die richtige Entscheidung bzw. der etwas komplizierte Weg. Da hilft dann WB und ISO nachträglich auch nicht viel und auch nicht der erweiterte Bearbeitungsspielraum ggü. 10 Bit.
Klar geht s bestimmt mit einer Pocket, aber Frage ist doch letztendlich wieviel Liter Schweiß man nach dem Dreh verloren hat...
Und wenn es Raw sein muss für Sachen, wo es eigentlich kein raw braucht, dann würde ich auf eine ZR oder Canon setzen, die haben wenigstens Stabi und AF und ich behaupte auch bessere lowlight Performance.
Bei h264 muss man auch unterscheiden, man sollte in der Log Kurve filmen und nicht im rec. Modus.
Ja Du gehst halt mehr von Deinen Filmsituationen aus und da kann das auch passen (Theater). Da braucht es keinen AF und keinen Stabi.Darth Schneider hat geschrieben: ↑Mi 25 Mär, 2026 16:12 Da ich halt eh zu 80% mit dem Stativ filme spielt für mich Stabi überhaupt keine Rolle.
Zumal hat mein immer drauf Objektiv hat einen ziemlich gutes Stabi, also zum aus der Hand filmen geht damit flott.
Was den Screen betrifft, stimmt, der ist unbeweglich, auf dem Stativ spielt mir das auch keine grosse Rolle. Und wenn doch, hänge ich einen externen Screen dran.
Zudem ist der Screen der Pocket wirklich sehr gut, verglichen damit sehe ich auf dem Screen der S5 fast nix.
Sobald der Bildinhalt wichtig ist brauche ich bei der Lumix immer zwingend einen externen Screen.
Da nützt es mich Nix wenn der beweglich ist.
Zumal nur bei der 4K Pocket ist der Screen unbeweglich. Bei allen anderen Pockets ist der beweglich und bietet 1000 Nits.
Da braucht es gar keinen externen Monitor mehr.
Bei der Pyxis gibt es zudem noch den tollen überall platzierbaren externen Screen mit BM Kamera Menü...
Ich bleib dabei flexibel (gerade bei dslms) ist relativ.
Ja keine Ahnung was bei Dir da los ist oder bei mir? :-)freezer hat geschrieben: ↑Mi 25 Mär, 2026 16:21
Ich arbeite seit 2018 mit PCC4k als Hauptkamera sehr effizient ohne Team beim Dreh wo es Schlag auf Schlag geht. Anscheinend habe ich mir das nur eingebildet all die Jahre ;-)
Stabi vom Olympus Pro f4.0 12-100mm, Lowlight reicht auch für die düstersten Szenarien, inklusive Aufnahmen von Turbinentransporten bei Nacht. Bei längeren Drehs auf einem Einbeinstativ mit Stehfuß.
Shinobi Zusatzscreen von Atomos am Rig. Wiegt fast nix. Bebob 98Wh V-Mount hinten am Rig - Kamera liegt damit superausbalanciert. Läuft damit fast 5 Stunden durchgehend.
Fokus per Hand.
Klar, verfolgender AF wäre toll - aber es geht auch gut ohne, ich habe nichts gegen Hilfsmittel.
BRAW ist super-effizient.
Mit dem Riggen sehe ich ähnlich, ich versuche so selten wie möglich so rigging.Darth Schneider hat geschrieben: ↑Mi 25 Mär, 2026 16:32 Danke an freezer für den Klartext.
Ich weiss echt auch nicht was manche Leute für unglaublich kreative Vorurteile gegenüber Blackmagic Kameras beziehungsweise der 4K Pocket haben…
Klar, verschiedene Leute haben verschiedene Erfahrungen und Ansprüche.
Aber:
Schräg sind dann einfach all die S5 und ZRs, aufegriggt fast wie ne ARRI.
Da bringt der kompakte Formfaktor überhaupt gar nix.
Da kann man sich doch gleich eine Ursa kaufen…😂
Wie gesagt, es kommt aufs Szenario an.Darth Schneider hat geschrieben: ↑Mi 25 Mär, 2026 16:53 Also wer Autofokus wirklich braucht ist zumindest jetzt noch bei BM eher schlecht aufgehoben.
Ausser bei den 2 Kameras die das jetzt auch können.
Aber was den Rest betrifft, Stabi, Monitor, Rigging Optionen und Speicherbedarf beim Aufnahme Codecs.
Das sind keine stichhaltigen Argumente die gegen die Pocket sprechen.
Ich spiele mit dem Gedanken mir eine zweite 4K Pocket zu kaufen. Solange es die noch neu zu kaufen gibt. Der Preis heute ist sehr attraktiv.
Zusammen mit einem Panasonic \Leica 12-35.
Hübsches Paar.
Kostet immer noch weniger wie der Nikon ZR Body alleine.
Ich nehme H264/5 schon aus Überzeugung. Mir gefällt das Konzept H264/LongGop/schmale Codecs recht gut.Darth Schneider hat geschrieben: ↑Mi 25 Mär, 2026 16:55 Die kreativen Vorurteile waren mehr auf den Jott bezogen, beziehungsweise bei dir höchstens beim teuren BRaw Speicher Thema…
so sieht es aus.Kann es sein, dass der eine oder andere gar nicht kapiert, um was sich der Thread hier dreht?
Ich drehe ganz viel Handheld. Und muss auch mal OTs drehen wo der Protagonist steht. Alles kein Problem. Ich weiß nicht, warum Du denkst dass das nicht hinzubekommen ist.Bildlauf hat geschrieben: ↑Mi 25 Mär, 2026 16:44 Ja keine Ahnung was bei Dir da los ist oder bei mir? :-)
Aber wir haben hier physikalische Dinge, die man nicht wegreden kann.
Bestimmt kann man einen Turbinentransprt mit F4 bei "MFT" (bzw. diesem Sonder-Sensor in der Pocket) filmen. Es gibt aber eben auch Situationen, da ist die Situation schlechter oder es muss mal eben ein O Ton gerade da genommen werden, wo der Protagonist steht.
Fokus musst Du dann ja auch manuell machen und AF ist nunmal oft schneller. Mal eben Handheld ist nicht.
Stelle ich nicht in Abrede. Und was sieht man da so bei einem OT mit FF Sensor und 1.4er Blende?
Ich stecke den Monitor mit Schnellverschluss auf den Natorail, HDMI-Kabel rein und einmal NPF Akku drauf, sowie V-Mount Akku an die Kamera.
Ja, ist ein gutes Setup was Du in der Rock-Kneipe nutzt. Ich dreh halt nicht in Rock-Kneipen und deswegen brauche ich keine Sonderlösung dafür. Sollte das mal meine Haupteinnahmequelle werden, lege ich mir Dein Setup zu. Versprochen.
Glaube ich Dir, daß es kein Problem ist. Aber trotzdem bleibt es so, daß ich mit meinem Setup lichtstärker bin, bzw. kein/wenig Licht setzen muss und daher mehr Situationen und das auch umstandsloser einfangen kann.freezer hat geschrieben: ↑Mi 25 Mär, 2026 18:00Ich drehe ganz viel Handheld. Und muss auch mal OTs drehen wo der Protagonist steht. Alles kein Problem. Ich weiß nicht, warum Du denkst dass das nicht hinzubekommen ist.Bildlauf hat geschrieben: ↑Mi 25 Mär, 2026 16:44 Ja keine Ahnung was bei Dir da los ist oder bei mir? :-)
Aber wir haben hier physikalische Dinge, die man nicht wegreden kann.
Bestimmt kann man einen Turbinentransprt mit F4 bei "MFT" (bzw. diesem Sonder-Sensor in der Pocket) filmen. Es gibt aber eben auch Situationen, da ist die Situation schlechter oder es muss mal eben ein O Ton gerade da genommen werden, wo der Protagonist steht.
Fokus musst Du dann ja auch manuell machen und AF ist nunmal oft schneller. Mal eben Handheld ist nicht.
Stelle ich nicht in Abrede. Und was sieht man da so bei einem OT mit FF Sensor und 1.4er Blende?
Ich habe gerade wieder einen Haufen Interviews (~50 Personen) in kontrollierten Setups gedreht, mit dem Meike 85mm Cine Prime T2.1 - bei offener Blende ist bereits die Nasenspitze aus der Schärfe draußen, wenn die Augen scharf sind.
Gut, Du wirst nicht mit einem 85mm sondern vielleicht 35mm oder so arbeiten - aber wie oft drehst Du völlig offen?
Ich stecke den Monitor mit Schnellverschluss auf den Natorail, HDMI-Kabel rein und einmal NPF Akku drauf, sowie V-Mount Akku an die Kamera.
Dauert 30 Sekunden. Gimbal brauche ich keinen für das Setup. Ich hab dafür einen OSMO Pocket 3 mit Tilta Hydra Alien, wenn ich Gimbal brauche.
Alles schön kompakt und schnell.
Ja, ist ein gutes Setup was Du in der Rock-Kneipe nutzt. Ich dreh halt nicht in Rock-Kneipen und deswegen brauche ich keine Sonderlösung dafür. Sollte das mal meine Haupteinnahmequelle werden, lege ich mir Dein Setup zu. Versprochen.
Ich habe das an keiner Stelle jemals angezweifelt - ich weiß also nicht, warum Du das mantra-artig wiederholst.
Du kannst Dir nicht vorstellen, dass man mit einem 85mm auch eine Halbtotale machen kann?Bildlauf hat geschrieben: ↑Mi 25 Mär, 2026 18:21 Und man nimmt ja eher selten closeups bei "seriösen Kunden", das wollen die doch gar nicht, daß man ihre Gesichtshaut analysieren kann. Und wenn man das tut, blendet man natürlich ab, aber man kann vieles bei 1.4 filmen und es kommt auf die Brennweite an, wie Du schon sagtest. 24 bis 50mm.
Es ist eine Option um Licht reinzuholen. Wenn mehr Blur klargeht, was im Zweifel auch ganz nett aussehen kann. Aber kommt ja auf die Distanzen an.
Aber wer filmt denn 85 mm closeups offenblending bei T2.1, außer es soll künstlerisch aussehen? Dann wäre es ja legitim.
Es geht bei Dir darum alles mit einer Kamera zu bedienen; bei mir nicht - für mich persönlich ist das der falsche Ansatz.
Ich wollte damit ja nur sagen, daß Du mit Sicherheit gut klarkommst mit deinem Setup, Du bist ja auch Profi, aber andere Setups holen mehr Licht rein und guten AF haben und Stabi, zumal ich auch die raw Sache in Frage stelle für solche Kontexte.freezer hat geschrieben: ↑Mi 25 Mär, 2026 19:32Ich habe das an keiner Stelle jemals angezweifelt - ich weiß also nicht, warum Du das mantra-artig wiederholst.
Kein Licht setzen mache ich bei Interviews nur bei Vox-Pops. Es sieht immer besser aus mit gesetztem Licht.
Du kannst Dir nicht vorstellen, dass man mit einem 85mm auch eine Halbtotale machen kann?Bildlauf hat geschrieben: ↑Mi 25 Mär, 2026 18:21 Und man nimmt ja eher selten closeups bei "seriösen Kunden", das wollen die doch gar nicht, daß man ihre Gesichtshaut analysieren kann. Und wenn man das tut, blendet man natürlich ab, aber man kann vieles bei 1.4 filmen und es kommt auf die Brennweite an, wie Du schon sagtest. 24 bis 50mm.
Es ist eine Option um Licht reinzuholen. Wenn mehr Blur klargeht, was im Zweifel auch ganz nett aussehen kann. Aber kommt ja auf die Distanzen an.
Aber wer filmt denn 85 mm closeups offenblending bei T2.1, außer es soll künstlerisch aussehen? Dann wäre es ja legitim.
Ich nutze das gerne, weil dann die Kamera weiter weg von den Interviewpartnern steht. Viele werden nervös, wenn die Kamera zu nahe dran ist.
Es geht bei Dir darum alles mit einer Kamera zu bedienen; bei mir nicht - für mich persönlich ist das der falsche Ansatz.
Wenn ich Livekamera mache, dann nehme ich meine Canon XF305 mit 18x Zoom, AF und Zoomwippe.
Für CEOs nehme ich oft die Ursa Mini 4.6k mit einer großen Kinooptik - die fühlen sich damit besser aufgehoben und professionell in Szene gesetzt - obwohl das eigentlich meine Lichtsetzung macht und die Kamera eine untergeordnete Rolle spielen würde.
Das meinst Du ja zum Glück nicht ernst. :-)Darth Schneider hat geschrieben: ↑Mi 25 Mär, 2026 20:40
Seriöse Kunden mit Stil mögen Close Ups und die stehen weit über ihren Runzeln und Poren im Gesicht.
Sicher wenn diese hübsch beleuchtet und ebenso in Szene gesetzt sind.
Bist du sicher CineEI in diesem Zusammenhang richtig verstanden zu haben?
der Kollege hat da schon Recht. In Premiere z.B. kann man die ISO nachträglih verändern...in Davinci über die entsprechenden Räder. Grundsätzlich hast du auch recht, weil bei RAW eigentlich nix anderes passiert als auch bei Base ISO.rush hat geschrieben: ↑Do 26 Mär, 2026 07:31Bist du sicher CineEI in diesem Zusammenhang richtig verstanden zu haben?
CineEI ist primär ein Monitoring Tool um den Sensor möglichst satt zu bedienen.
Natürlich kannst du dann in der Post die Helligkeit etwas anpassen, allerdings bleibt die jeweilige Basis Empfindlichkeit davon unangetastet.
Du könntest auch ohne Cine EI arbeiten und einfach die Bass ISO nicht verändern - der Effekt wäre/ist derselbe - auch in Hinblick auf den Spielraum in der Post.
CineEI ist deutlich weniger Magie als Sony es manchmal versucht darzustellen...
Wer weiß wie Log funktioniert und entsprechend belichtet - erhält exakt dasselbe Ergebnis bei Beibehaltung der Basis Empfindlichkeit.
Das läuft doch aufs selbe hinaus... (Bzw. ISO ist bei digitalen Kameras als eine unspezifizierte Kombination von Gain-Verstärkung + Gamma-Veränderung implementiert.)Onkel Danny hat geschrieben: ↑Do 26 Mär, 2026 12:58 Korrekt heisst es: Mit log + CineEI kann man nachträglich die Belichtung verschieben/anpassen.
Die iso lässt sich so nicht mehr ändern.


