Sonova erwähnt in einer Mitteilung zur kommenden Strategie des Unternehmens fast schon nebenbei etwas Großes: die Trennung von seiner Consumer-Hearing-Sparte und damit von Sennheiser. 2021 hatte man die Privatkundensparte der Sennheiser Electronic GmbH für 200 Mio. € übernommen. Doch so recht wollten die Audiospezialisten wohl nie zum übergeordneten Unternehmen passen.
Also wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, wird nicht Sennheiser verkauft, sondern die Hörgerätebude, die die Kopfhörersparte von Sennheiser übernommen hat, trennt sich davon.
Es sind nicht die Kopfhörer betroffen, die man beruflich so kennt wie z.B den HD25. Ebenso nicht Mikrofone und Funksysteme und alles was zu Profi Equipment gehört: https://www.sennheiser.com/en-de
Generell hat es schon 2021 viele Marktbeobachter eher erstaunt, dass Sonova sich Sennheisers Privatkundengeschäft einverleibt hatte. Vielleicht wollte man sich da am dänischen Hersteller GN ein Beispiel nehmen, der ebenfalls einerseits Hörgeräte vertreibt und andererseits auch im Markt für Kopfhörer und Headsets mit den Marken Jabra und SteelSeries aktiv ist. Aber offenbar ist der Plan gescheitert. Für Sennheisers Consumer-Sparte sucht man jedenfalls einen neuen Besitzer.
Wahrscheinlich wird wie immer der Name verkauft und ein Chinese schlägt zu. Ob das nicht auf die Mikrofone beim Kunden abfärbt? Ist der Name erstmal ruiniert.......
Der Pianist hat schon Recht. Das betrifft nur die Consumer-Sparte (Kopfhörer,Soundbars,usw)
Sennheiser ist aufgeteilt:
Das eigentliche Familienunternehmen (Profi-Audio) gehört weiterhin der Familie Sennheiser (in 3. Generation). Der Endverbraucher-Bereich (Kopfhörer, Soundbars) wurde 2022 an den Schweizer Hörgeräte-Hersteller Sonova verkauft, welcher die Marke Sennheiser für diese Produkte unter Lizenz nutzt
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