Nicht nur streng genommen und nicht nur in den Details. Es ist ein Kleinmembranmikrofon. Aber wenn wir in die Details gehen, gebe ich dir Recht: Dass hier auf ein ganz anderes Membranmaterial gesetzt wird, ist schon interessant. Man kann davon ausgehen, dass es nicht wie das Original klingen wird. Wobei eine 70 Jahre alte Membran natürlich auch nicht mehr klingt wie bei der Auslieferung.
Schau mal in die letzten Posts hier, das war ein Missverständnis. Das M50V rauscht nicht stark.Jott hat geschrieben: ↑Mi 28 Jan, 2026 13:56 Mal interessehalber:
„ Zu den bekanntesten Aufnahmen mit Neumann M 50 gehören zahlreiche Produktionen mit den Wiener Philharmonikern unter Herbert von Karajan, wie zum Beispiel der Beethoven-Sinfonien-Zyklus von 1961/62. Ebenfalls legendär ist die Decca-Gesamtaufnahme von Richard Wagners Der Ring des Nibelungen unter Georg Solti, die zwischen 1958 und 1965 entstand und bis heute als eine der klanglich eindrucksvollsten Opernproduktionen der Schallplattengeschichte gilt.“ (slashcam-Artikel).
Wie geht das zusammen mit der Meinung, die Dinger würden ordentlich rauschen? Ging das damals auf Schallplatten unter? Und wenn sie das tun, wieso sind die bis heute so extrem gesucht?
Es war einfach mal so dahin geschwätzt, von jemanden, der grundlegende Audio-Normen durcheinander wirft. Das M50 war damals ein Qualitäts-Meilenstein und ist es noch heute.
Ich besitze solch einen Zyklus von 1961/1962 von Herbert von Karajan auf LP der Deutschen Grammophon. Allerdings von den Berliner Philharmonikern. Hat Karajan in den beiden Jahren mit beiden Orchestern die Sinfonien eingespielt? Kann ich mir kaum, vorstellen.mit den Wiener Philharmonikern unter Herbert von Karajan, wie zum Beispiel der Beethoven-Sinfonien-Zyklus von 1961/62


