| Was benötigt man für eine Werbefilm
Frage von Edwin Mager:
Hallo NG,
Ich möchte einen kleinen Werbefilm erstellen welcher etwa so wie auf der Internetseite www.la-well.de (;dies ist kein SPAM, da die Fa. nur Filme für Ärzte erstellt und ich denen, welche mir helfen wollen ja irgendwo einen Anhaltspunkt geben will) - als Musterfilm - angeboten wird. Selbstverständlich ist nicht diese tolle Qualität gefordert, ich begnüge mich mit weit aus weniger (;der Werbefilm wird von den Leuten sowieso nur ein oder zweimal - auf den Schulungen -angesehen).
Als PC soll ein > 1GHz StandardPC mit W2K und 512MB-RAM verwendet.
Welche Hard- und Software benötige ich, um einen Film in dieser Gestaltung (;Einblenden von Szenen etc.) zu erstellen?
Für ein paar Tipps wäre ich dankbar. Sollte das Thema hier falsch sein, erbitte ich die Angabe der richtigen NG.
Vielen Dank für das lesen dieser Anfrage
-- Edwin
Antwort von Michael Landenberger:
"Edwin Mager" schrieb:
> Welche Hard- und Software benötige ich, um einen Film in dieser Gestaltung > (;Einblenden von Szenen etc.) zu erstellen?
Hardware: einen PC mit mindestens 2 GHz Taktfrequenz. Natürlich muss auch ausreichend Festplattenkapazität auf einer schnellen (;!) Festplatte vorhanden sein. Etwas mehr als nur 512 MB RAM wären sicher auch nicht verkehrt. Welche Hardware man zum Übertragen des Rohmaterials in den PC benötigt, ist davon abhängig, in welcher Form dieses Rohmaterial vorliegt. Im einfachsten Fall wird das Rohmaterial bereits digitalisiert (;z. B. auf DVD) angeliefert, dann ist überhaupt keine Hardware-Schnittstelle erforderlich. Handelt es sich um digitales Video (;DV-AVI), lässt sich das Rohmaterial per billiger Firewire-Schnittstelle in den PC übertragen. Handelt es sich dagegen um Analogvideo, so wird eine Videokarte mit Analogeingang benötigt, idealerweise eine mit (;gutem) Hardware-Encoding.
Als Schnittsoftware kann sogar eine Amateursoftware zum Einsatz kommen, wenn sie auch die etwas ausgefuchsteren Tricks beherrscht. So wie ich dein Beispielvideo beurteile, könnte das mit Magix Video de Luxe (;Vollversionen je nach Ausstattung 50-100 Euro) machbar sein. Mittlerweile gibt es auch Profisoftware zum günstigen Preis, z. B. Ulead Media Studio Pro 7 (;Vollversion 129 Euro), damit sollte ein solches Video auch kein Problem sein.
Gruß
Michael
Antwort von Alan Tiedemann:
Michael Landenberger schrieb: > "Edwin Mager" schrieb: >> Welche Hard- und Software benötige ich, um einen Film in dieser Gestaltung >> (;Einblenden von Szenen etc.) zu erstellen? > > Hardware: einen PC mit mindestens 2 GHz Taktfrequenz.
NACK. Wenn die Effekte nicht in Echtzeit zur Verfügung gestellt werden müssen (;und das müssen sie bei einem Werbefilm, der ja wahrscheinlich auf DVD landet, nicht), dann reicht alles ab ca. 700-900 MHz. Vielleicht nicht gerade ein Celeron, aber mit einem Athlon oder P3 sollte man gut zurechtkommen.
> Natürlich muss auch > ausreichend Festplattenkapazität
ACK.
> auf einer schnellen (;!) Festplatte
Auch nicht unbedingt. Wenn man ein bißchen mehr Zeit mitbringt, tut's auch eine 5400er Platte. Das dauert dann vielleicht meßbar etwas länger, spürbar ist es meistens nicht.
> vorhanden sein. Etwas mehr als nur 512 MB RAM wären sicher auch nicht > verkehrt.
Jein. Muß nicht unbedingt sein. 512 MiB sind je nach Software mehr als ausreichend.
Rest: ACK.
Gruß, Alan
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Antwort von Edwin Mager:
Alan Tiedemann wrote:
[...]
Thanks, da bin ich wenigstens mit der Hardware auf der sicheren Seite. Der Film soll ja nur vor/nach einer Schulung bzw. in den Pausen als Endlosschleife einfach nur auf ein paar Leistungen aufmerksam machen.
Da die Werbung sich aber nicht bei jeder Schulung wiederholen soll (;wird ja langweilig), werden immer wieder solche kleine Filme erstellt und vorgeführt. Also nicht die höchste Qualität, sondern einfach nur der Infowert zählt. Na gut, angenehm ansehen lassen soll es sich schon :-)
Also nochmals Danke für Deine Ausführung(;en)
-- Edwin
Antwort von Edwin Mager:
Michael Landenberger wrote: > "Edwin Mager" schrieb: > >> Welche Hard- und Software benötige ich, um einen Film in dieser >> Gestaltung (;Einblenden von Szenen etc.) zu erstellen?
> [... viele interessante und informative Hinweise und Anregungen ...]
Da die Werbung / der Werbefilm sich aber nicht bei jeder Schulung wiederholen soll (;wird ja langweilig), werden immer wieder solche kleine Filme erstellt und vorgeführt. Also nicht die höchste Qualität, sondern einfach nur der Infowert zählt. Na gut, angenehm ansehen lassen soll es sich schon :-)
Also schlichtweg das ganze auf einem recht einfachen Niveau - da wir ja für die Aufnahmen auch kein Studio (;so mit Scheinwerfer etc.) zur Verfügung haben.
Danke für Deine Ausführungen und Tipps. Werde mir mal einiges zur Gemüte führen. Hast Du bzgl. der Software etwa eine oder zwei URL-Adressen? wäre nett. Die Software aber sollte auf jeden Fall in Deutsch sein.
-- Edwin
Antwort von Michael Landenberger:
Hallo,
"Alan Tiedemann" schrieb: > Michael Landenberger schrieb: >> Hardware: einen PC mit mindestens 2 GHz Taktfrequenz. > > NACK. Wenn die Effekte nicht in Echtzeit zur Verfügung gestellt werden > müssen (;und das müssen sie bei einem Werbefilm, der ja wahrscheinlich > auf DVD landet, nicht), dann reicht alles ab ca. 700-900 MHz. Vielleicht > nicht gerade ein Celeron, aber mit einem Athlon oder P3 sollte man gut > zurechtkommen.
Man will nicht mit Programmen wie Magix Video deLuxe oder Ulead Media Studio Pro auf einem 1-GHz-Rechner arbeiten. Ich benutze dafür einen 2 GHz- und einen 2,5 GHz-Rechner, und glaub mir: die sind mindestens für meine Begriffe die Untergrenze des Brauchbaren. Die Echtzeitfähigkeiten werden im Übrigen durchaus gebraucht, denn man will ja auch mal einen Übergang oder Effekt in der Vorschau sehen und nicht erst nach u. U. stundenlangem Rendern.
> Jein. Muß nicht unbedingt sein. 512 MiB sind je nach Software mehr als > ausreichend.
Je langsamer der Rechner, umso mehr RAM würde ich ihm spendieren.
Gruß
Michael
Antwort von Alan Tiedemann:
Michael Landenberger schrieb: >> Michael Landenberger schrieb: >>> Hardware: einen PC mit mindestens 2 GHz Taktfrequenz. >> >> NACK. Wenn die Effekte nicht in Echtzeit zur Verfügung gestellt werden >> müssen (;und das müssen sie bei einem Werbefilm, der ja wahrscheinlich >> auf DVD landet, nicht), dann reicht alles ab ca. 700-900 MHz. Vielleicht >> nicht gerade ein Celeron, aber mit einem Athlon oder P3 sollte man gut >> zurechtkommen. > > Man will nicht mit Programmen wie Magix Video deLuxe oder Ulead Media Studio > Pro auf einem 1-GHz-Rechner arbeiten.
Du scheinst das ja oft zu machen . Hint: ich nutze letzteres Programm ziemlich oft und habe auf meinem 1-GHz-Rechner sowas von keine Probleme damit. Ich kann hier flüssig und verzögerungsfrei damit arbeiten. Effekte, wie ich schon sagte, dauern natürlich etwas länger. Ansosten sind Videos mit 10 GiB und mehr gar kein Problem.
> Ich benutze dafür einen 2 GHz- und einen > 2,5 GHz-Rechner, und glaub mir: die sind mindestens für meine Begriffe die > Untergrenze des Brauchbaren. Die Echtzeitfähigkeiten werden im Übrigen > durchaus gebraucht, denn man will ja auch mal einen Übergang oder Effekt in > der Vorschau sehen und nicht erst nach u. U. stundenlangem Rendern.
Welche Effekte, welche Übergänge? Ein *guter* Film setzt sowas, wenn überhaupt, dann sparsam ein. Sinnlose Effekt-Feuerwerke sind wie 20 Fonts bei DTP - furchtbar. Und eine kurze Blende braucht auch auf meinem "lahmen" Rechner höchstens 3x Echtzeit, ist also in der Regel in ein paar Sekunden "erledigt" und landet dann zum sofortigen Abruf im Cache (;den MSP selbst verwaltet).
Wo Du da "stundenlanges Rendern" siehst, würde ich wirklich gern mal wissen. Ein 2-GHz-Rechner ist *de facto* höchstens um den Faktor 1,5 schneller als ein 1-GHz-PC, und zwischen 2 und 2,5 GHz kann man den Unterschied bestenfalls messen, aber keinesfalls spüren.
>> Jein. Muß nicht unbedingt sein. 512 MiB sind je nach Software mehr als >> ausreichend. > > Je langsamer der Rechner, umso mehr RAM würde ich ihm spendieren.
Okay, mein 1-GHz-Rechner hat 1,25 GiB RAM, aber selbst mit 512 MiB ließ sich mit Ulead MSP 6.5 problemlos und verzögerungsfrei arbeiten.
Es sollte in so einem Rechner dann natürlich nicht *alles* lahm sein - ein 600-MHz-Rechner mit 256 MiB RAM und *einer* kleinen lahmen 40er Platte mit 5400 U/min ist wirklich hart an der Grenze. Aber ein Rechner "meinr" Kategorie ist durchaus fix genug. Da hat braucht man mehr Zeit zum Nachdenken, *wo* man denn jetzt den nächsten Schnitt einsetzen will, als der Rechner zum Durchführen der Aktion.
Ich denke, wenn man einem PC der 1-GHz-Klasse ein bißchen mehr RAM (;ab 512 MiB ist es okay, mit 1 GiB macht's dann richtig Spaß) und eine fixe Zweit-Platte spendiert, dann kann man schon sehr angenehm arbeiten. Und es geht hier ja nicht darum, abendfüllende Spielfilme im Akkord zu schneiden, sondern den ein oder anderen Werbefilm "aufzuhübschen". Ein Rechner mit ~3 GHz ist da, vor allem finanziell, der totale Overkill und auch absolut unsinnig.
Gruß, Alan
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Antwort von Paul Lenz:
"Alan Tiedemann" schrieb:
> > Hardware: einen PC mit mindestens 2 GHz Taktfrequenz. > > NACK. Wenn die Effekte nicht in Echtzeit zur Verfügung gestellt werden > müssen (;und das müssen sie bei einem Werbefilm, der ja wahrscheinlich > auf DVD landet, nicht), dann reicht alles ab ca. 700-900 MHz.
NACK. Ich habe bereits mit einem Pentium 133 und 64 MB RAM Videos geschnitten, Software: Premiere 4.1, alles ohne Probleme. Auch die Effekte/Übergänge waren in Echtzeit zu sehen, indem man den Timeline-Zeiger an einer bestimmten Stelle anklickte und verschob (;ab Premiere 5: Alt anklicken).
Was dann wirklich lange dauerte, war das Rendern des fertigen Filmes. Aber das hat mein Computer gemacht, während ich im Büro saß.
Paul Lenz
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