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[Drehbuch] Zwischenstopp



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7River
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[Drehbuch] Zwischenstopp

Beitrag von 7River » So 03 Dez, 2017 10:09

Hallo, ich habe mal ein Kurzfilmdrehbuch zu einem Mystery-Filmchen geschrieben. Ich möchte es nicht auf der Festplatte "verstauben" lasssen, daher stelle ich es hier mal vor. Vielleicht findet es ja irgendwie Gefallen. Viel Spaß beim Lesen.

Beschreibung:

"Ein überzeugter Fleischliebhaber gerät in einem Lokal mit seinem veganen Tischnachbarn aneinander, bis ein Zwischenfall ihn ins Wanken bringt..."
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Framerate25
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Re: [Drehbuch] Zwischenstopp

Beitrag von Framerate25 » So 03 Dez, 2017 11:01

An den Dialogen könnte man noch feilen, aber grundsätzlich finde ich die Story genial.

Ich hoffe da gibts bald was zu bestaunen ;-)




7River
Beiträge: 1027

Re: [Drehbuch] Zwischenstopp

Beitrag von 7River » Mo 04 Dez, 2017 15:16

Dialoge sind so eine Sache. Ja. Da gebe ich Dir Recht. Danke für Deinen Kommentar.
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Funless
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Re: [Drehbuch] Zwischenstopp

Beitrag von Funless » Mo 04 Dez, 2017 17:44

Ja in der Tat trifft Mystery es auf den Punkt, könnte locker als eine Folge von Twilight Zone durchgehen und das finde ich gut.

Und die Dialoge fand' ich für meinen Teil jetzt nicht so schlecht. War eigentlich ein flüssig stetiger Guruuf (inkl. Spannungsbogen) von Anfang bis Ende drin.
MfG
Funless

"LOW LIGHT DOESN'T MEAN NO LIGHT, Get you gear out! PRACTICE WILL make you better, debates on forums will not!"




7River
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Re: [Drehbuch] Zwischenstopp

Beitrag von 7River » Mo 04 Dez, 2017 19:09

Danke. Guruuf? Was ist das?
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.




Funless
Beiträge: 2324

Re: [Drehbuch] Zwischenstopp

Beitrag von Funless » Mo 04 Dez, 2017 19:14

7River hat geschrieben:
Mo 04 Dez, 2017 19:09
Danke. Guruuf? Was ist das?
Ich meine das.
MfG
Funless

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Benutzername
Beiträge: 2099

Re: [Drehbuch] Zwischenstopp

Beitrag von Benutzername » Mo 04 Dez, 2017 19:37

Funless hat geschrieben:
Mo 04 Dez, 2017 19:14
7River hat geschrieben:
Mo 04 Dez, 2017 19:09
Danke. Guruuf? Was ist das?
Ich meine das.
Könnte man auch Flow dazu sagen?
Ihr seht mich vielleicht, ´nen toten Rottweiler Gassi führen, im Park, ohne Kopf, aber mit Nietenhalsband, wie ich ihn anschreie, weil das Mistvieh nicht zu bellen aufhören will.




Framerate25
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Re: [Drehbuch] Zwischenstopp

Beitrag von Framerate25 » Mo 04 Dez, 2017 19:41

Ja, Dialoge sind schwierig. Ohne jetzt bewertend sein zu wollen. Der eine Mensch findet "Reality-Soaps" gut, der nächste braucht die "Marquise von O".

Fakt: Es jedem Geschmack recht zu machen ist ein Unterfangen der Unmöglichkeit.

Trotzdem ist die Geschichte hinter dem vorgestellten Storyboard, richtig umgesetzt, eine spannende Sache. Aber auch wieder nur mein Geschmack - ein Geschmack unter vielen anderen. ;-))




Funless
Beiträge: 2324

Re: [Drehbuch] Zwischenstopp

Beitrag von Funless » Mo 04 Dez, 2017 20:42

Benutzername hat geschrieben:
Mo 04 Dez, 2017 19:37
Funless hat geschrieben:
Mo 04 Dez, 2017 19:14


Ich meine das.
Könnte man auch Flow dazu sagen?
Könnte man definitiv.

Framerate25 hat geschrieben:
Mo 04 Dez, 2017 19:41
Ja, Dialoge sind schwierig. Ohne jetzt bewertend sein zu wollen. Der eine Mensch findet "Reality-Soaps" gut, der nächste braucht die "Marquise von O".

Fakt: Es jedem Geschmack recht zu machen ist ein Unterfangen der Unmöglichkeit.

Trotzdem ist die Geschichte hinter dem vorgestellten Storyboard, richtig umgesetzt, eine spannende Sache. Aber auch wieder nur mein Geschmack - ein Geschmack unter vielen anderen. ;-))
Wie ich oben schon schrieb‘ finde ich die Story auch sehr gut, ich mochte schon immer so Outer Limits oder X-Factor Sachen. Und GZSZ mäßig sind die Dialoge ja nun wirklich nicht. Ist auch ein bisschen eine Frage wie man dieses (oder jedes andere) Drehbuch grundsätzlich liest. Ich schrieb‘ in einem anderen Thread bereits, dass es in deutschen Drehbüchern in den Dialogen allgemein an den nötigen Kontraktionen fehlt um die gewisse Authentizität rüber zu bringen. Bei diesem Drehbuch hab‘ ich mir die notwendigen Kontraktionen gleich mit dazu gedacht und schon waren sie für mich recht rund mit ausreichend gutem Guruuf, bzw. Flow.

Stell‘ dir mal vor Jonathan Frakes schreitet aus dem Nebel, sagt den o.g. Satz (“Ein überzeugter Fleischliebhaber gerät in einem Lokal mit seinem veganen Tischnachbarn aneinander, bis ein Zwischenfall ihn ins Wanken bringt...") und dann kommt der Film „Zwischenstopp“ .... Hammer!

Hat hier im Forum keiner Bock das Drehbuch so als Just-for-Fun-Projekt zu realisieren? Ich würde das echt schon gerne als Film sehen wollen.
MfG
Funless

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Framerate25
Beiträge: 321

Re: [Drehbuch] Zwischenstopp

Beitrag von Framerate25 » Di 05 Dez, 2017 05:27

Natürlich hätte ich Bock. Aber ohne Budget kann ich das nicht so umsetzen, wie ich es im Kopf hab. Und ich rede nur von den Nettokosten ,Restaurant, Viehzransporter und Location etc...Gerümpelmiete, Sani‘s.

Also Just for Fun klappt bei mir nicht. :-(




Funless
Beiträge: 2324

Re: [Drehbuch] Zwischenstopp

Beitrag von Funless » Di 05 Dez, 2017 11:35

Du hast schon recht und geht mir ja genauso. Hätte ich das nötige Budget auf Tasche, produzieren würde ich den Kurzfilm auf jeden Fall, weil ich sehe da schon Potenzial und ebenfalls eine gewisse Genialität in der Geschichte.
MfG
Funless

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-paleface-
Beiträge: 2118

Re: [Drehbuch] Zwischenstopp

Beitrag von -paleface- » Di 05 Dez, 2017 12:08

Hmm....

Hab es mir auch mal durchgelesen und muss sagen das ich nicht ganz überzeugt bin.

Was bitte ist die Aussage? Fleisch essen ist böse?
Fleischesser sind Ärsche?

oder willst du nur sagen: Der Typ ist ein Arsch?

Und nun bestrafst du ihn...und was jetzt?
Sehe keine Entwicklung bei ihm. Hat er daraus gelernt? Hat zumindest der Zuschauer daraus gelernt?

Irgendwie alles nein.

Man kann jetzt sagen, gut, das interessante ist vielleicht der Wechsel in die Augen eines Schweines. Aber selbst das funktioniert zumindest in dieser Story eher nicht ganz so überzeugend.


Was also tun?
Erstmal würde ich, wie du es oben selber gesagt hast Budgetkürzungen machen. Weg aus dem Restaurant. Vielleicht sitzen nur 2 Männer beim Lunch auf der Parkbank und diskutieren über ihr essen.
Wenn du eh schon durch das Mensch-wird- zu-Schwein ein Art Mystik erschaffst kannst du es auch auf die Spitze treiben.
Dann lass doch den Vegetarier alles auslösen.

Beispiel:
Eckel-Arsch sitzt auf der Parkbank und isst sein Fleisch. Es muss sofort klar werden...er ist ein Arsch. Er behandelt Tiere mies. Er könnte vielleicht vorher eine Frau mit Hund belästigen. Oder Tauben verjagen.
Dann kommt jemand und setzt sich zu ihm. Er bietet dem Mann Gemüse an. Das ist wichtig. Wir müssen dem bösen die Wahl lassen das Richtige zu tun.
Natürlich nimmt er es aber nicht an.
Dann passiert das "Wunder". Der fremde bestraft den Mann und verwandlet ihn in das Schwein und lässt ihn eine gewisse Tourtur durchleben.
Und dann, ganz am Ende...kurz vor der Katastrophe kommt die Erlösung.
Dann sitzt der Mann wieder auf seiner Bank und hat eine zweite Chance verdient.
Dieses mal entscheidet er sich einen Wechsel zu machen. Vielleicht wirft er dann sein Kotelett dem Hund der Frau zu. Füttert mit dem Brötchen die Tauben und zieht mit dem Gemüse von dannen.
www.mse-film.de | Kurzfilme & Videoclips

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Starshine Pictures
Beiträge: 2187

Re: [Drehbuch] Zwischenstopp

Beitrag von Starshine Pictures » Di 05 Dez, 2017 14:11

Um ehrlich zu sein finde ich die Story zu banal. Man könnte sie eher als Kinderfilm umsetzen, wie ein Märchen. Der böse Tierquäler wird in eine Kuh verwandelt und wird selbst mal durch den Dreck gezogen. Dann kann man das auch etwas lustiger darstellen. Aber als mystische Erwachsenenunterhaltung sehe ich das nicht.


Grüsse, Stephan




Funless
Beiträge: 2324

Re: [Drehbuch] Zwischenstopp

Beitrag von Funless » Di 05 Dez, 2017 14:48

Ihr beide versucht viel zu viel hinein zu interpretieren und resultierend erwartet Ihr auch dementsprechendes.

Die Message ist (aus meiner Sicht) weder, dass der Typ ein Arsch ist, noch dass man Fleisch essen als etwas grundsätzlich böses ansehen sollte, sondern schlicht und ergreifend sich über sein Essen Gedanken zu machen, nicht mehr und auch nicht weniger und genau dieses vermeintlich banale ist eben auch das geniale daran.

Die zwei Veganer verurteilen den Fleischesser ja nicht, sie sagen selber, dass sie sich über ihr Essen Gedanken gemacht haben und ganz für sich allein diese Entscheidung getroffen haben auf das Essen von Fleisch zu verzichten. Es wird nicht eine einzige Sekunde mit dem mahnenden Zeigefinger geschwungen.

Dem (leicht cholerischen) Fleischesser wird während des Essens übel, geht auf's Klo und plötzlich findet er sich in der Gestalt des Schlachtviehs wieder, durchlebt durch dessen Augen den symbolischen Gang zum (Schlacht-) Schafott und kurz vor dem "Exitus" findet er sich auf dem besagten Restaurantklo wieder und die Sanis sehen genauso aus wie die zwei Schlachtburschen. Gerade beim letzteren Punkt kann es also auch sein, dass der Fleischesser gar nicht diese mystische Reise unternahm, sondern sein Unterbewusstsein ihm dieses suggerierte. Die Entscheidung was denn nun letztendlich passiert ist liegt somit vollkommen beim Zuschauer und genau das ist aus meiner Sicht das geniale daran.

Der Zuschauer wird zum Nachdenken aufgefordert und selbst wenn es nur ein wegwischendes "ach der Idiot hat das alles nur im Kotz-Delirium geträumt" ist. Diese Mündigkeit die dem Zuschauer zugesprochen wird, finde ich persönlich weitaus besser als die hierzulande weit verbreitete Affinität, dass man den Zuschauer für total Doof hält und ihm deswegen alles vorkauen muss und natürlich mit ordentlich einschlägig deutlicher Message, wie man unschwer an Euren beiden Antworten erkennen kann.

Wie gesagt, so interpretiere ich diese Geschichte. Was denn nun die eigentliche Intention war kann uns eh' nur 7River beantworten.
MfG
Funless

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Framerate25
Beiträge: 321

Re: [Drehbuch] Zwischenstopp

Beitrag von Framerate25 » Di 05 Dez, 2017 15:29

Funless hat geschrieben:
Di 05 Dez, 2017 14:48
Ihr beide versucht viel zu viel hinein zu interpretieren und resultierend erwartet Ihr auch dementsprechendes.

Die Message ist (aus meiner Sicht) weder, dass der Typ ein Arsch ist, noch dass man Fleisch essen als etwas grundsätzlich böses ansehen sollte, sondern schlicht und ergreifend sich über sein Essen Gedanken zu machen, nicht mehr und auch nicht weniger und genau dieses vermeintlich banale ist eben auch das geniale daran.

Die zwei Veganer verurteilen den Fleischesser ja nicht, sie sagen selber, dass sie sich über ihr Essen Gedanken gemacht haben und ganz für sich allein diese Entscheidung getroffen haben auf das Essen von Fleisch zu verzichten. Es wird nicht eine einzige Sekunde mit dem mahnenden Zeigefinger geschwungen.

Dem (leicht cholerischen) Fleischesser wird während des Essens übel, geht auf's Klo und plötzlich findet er sich in der Gestalt des Schlachtviehs wieder, durchlebt durch dessen Augen den symbolischen Gang zum (Schlacht-) Schafott und kurz vor dem "Exitus" findet er sich auf dem besagten Restaurantklo wieder und die Sanis sehen genauso aus wie die zwei Schlachtburschen. Gerade beim letzteren Punkt kann es also auch sein, dass der Fleischesser gar nicht diese mystische Reise unternahm, sondern sein Unterbewusstsein ihm dieses suggerierte. Die Entscheidung was denn nun letztendlich passiert ist liegt somit vollkommen beim Zuschauer und genau das ist aus meiner Sicht das geniale daran.

Der Zuschauer wird zum Nachdenken aufgefordert und selbst wenn es nur ein wegwischendes "ach der Idiot hat das alles nur im Kotz-Delirium geträumt" ist. Diese Mündigkeit die dem Zuschauer zugesprochen wird, finde ich persönlich weitaus besser als die hierzulande weit verbreitete Affinität, dass man den Zuschauer für total Doof hält und ihm deswegen alles vorkauen muss und natürlich mit ordentlich einschlägig deutlicher Message, wie man unschwer an Euren beiden Antworten erkennen kann.

Wie gesagt, so interpretiere ich diese Geschichte. Was denn nun die eigentliche Intention war kann uns eh' nur 7River beantworten.
So unterschrieben! Genau das, dem Zuseher Freiraum für persönliche Interpretation geben.

Klar erwartet man da von breiten Puplikum vielleicht zuviel, aber es kann auch Kunst sein, Menschen zum Nachdenken zu bewegen.

Beispiel Tatort, da weißte im Vorspann schon meist wer der Böse ist.....:-)))




-paleface-
Beiträge: 2118

Re: [Drehbuch] Zwischenstopp

Beitrag von -paleface- » Di 05 Dez, 2017 15:36

Klar soll man den Zuschauer zum Nachdenken bringen.
Aber er soll jetzt auch nicht nur denken "WTF!!!"

;-)
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Benutzername
Beiträge: 2099

Re: [Drehbuch] Zwischenstopp

Beitrag von Benutzername » Di 05 Dez, 2017 15:38

-paleface- hat geschrieben:
Di 05 Dez, 2017 15:36
Aber er soll jetzt auch nicht nur denken
nennt man das nicht einen mindfuc*?
Ihr seht mich vielleicht, ´nen toten Rottweiler Gassi führen, im Park, ohne Kopf, aber mit Nietenhalsband, wie ich ihn anschreie, weil das Mistvieh nicht zu bellen aufhören will.




Wurzelkaries
Beiträge: 1113

Re: [Drehbuch] Zwischenstopp

Beitrag von Wurzelkaries » Di 05 Dez, 2017 15:41

Ja schon.. aber im Endeffekt ist die Message... Fleischesser sind böse und verdienen es nicht anders. Die Message stört mich schon.

Warum nicht Waffengleichheit herstellen und als Autor oder Filmemacher eine neutrale Position einnehmen?
Warum wird nur dem Fleischesser schlecht und warum wird er von Anfang an negativ dargestellt?
Warum ist der Fleischesser der Aggressive. Sind nicht auch einige Vegetarier und Veganer in ihrer Einstellung extrem?
Warum werden Fleischesser als intolerant hingestellt?

Hier ist noch viel Spielraum und Arbeit nötig, damit der erhobene Zeigefinger und diese Verallgemeinerung verschwindet.

Überlasse es dem Publikum oder dem Leser zu entscheiden.

Die Idee ist gut... aber lass doch diesen Traum beide Streithähnen erleben.

Nur so als Idee

LG
Stefan




Framerate25
Beiträge: 321

Re: [Drehbuch] Zwischenstopp

Beitrag von Framerate25 » Di 05 Dez, 2017 15:43

... der Veganer steht auf ner Wiese im Traum und ein überdimensionaler Mähdrescher kommt angefahren um ihn zu „ernten“...

;-)




Wurzelkaries
Beiträge: 1113

Re: [Drehbuch] Zwischenstopp

Beitrag von Wurzelkaries » Di 05 Dez, 2017 16:08

Neeee... des is alles zu direkt und mit dem Hammer draufgehauen.

Ich muss mal drüber nachdenken. Ich meine das funktioniert mit Metaphern besser.




Framerate25
Beiträge: 321

Re: [Drehbuch] Zwischenstopp

Beitrag von Framerate25 » Di 05 Dez, 2017 16:48

Wurzelkaries hat geschrieben:
Di 05 Dez, 2017 16:08
das funktioniert mit Metaphern besser.
Aber is ja dann wieder nachdenken...mhhh, kompliziert soviele Einflüsse unter einen Hut zu kriegen...;-)

Also ganz ernsthaft ist ja im wahren Leben schon so, das die Veganer eben wegen der Tiere selbst aufhören, Fleisch zu konsumieren. Oft wird den bösen Fleischessern vorgeworfen, sie seinen urzeitliche Raubtiere und die Massentierhaltung, daraus resultierend der ökologischen Probleme, seien ihre Schuld. Gerade in sozialen Netzwerken ein riesen Thema, was die Nutztierhaltung negatives hervorbringt.
Sicher gibt es auch militante Fleischesser. Aber die Bewegung scheint mir schon sehr einseitig verteilt zu den Veganern zu sein. Kann mich auch täuschen, muß es mir einer erklären. ;-)

Von daher macht das Drehbuch in seiner Urform Sinn, die Einstellung von Veganern zu unterstützen. Und der dumme Fleischesser rafft nix, wird deswegen mit diesem Traum bestraft. Trotz aber ist der Fleischesser ja ein Mensch mit eigenen Belangen und Bedürfnissen. So wie einer Einstellung zum Leben.

Es könnte also die Aussage des Urwerkes sein: Trotz aller Differenzen, geht respektvoll miteinander um und respektiert jegliches Leben. Denn nachfühlen zu müssen wie eine Kuh sich auf dem Gang zum Schlachthaus fühlt, kann eine Metapher dafür sein, das Essen und das damit verbundene Leben zu werten! Trotzallem bleibt hinter dieser Aussage aber Spielraum das sich viele verschiedene Ansichten darin wiederfinden können.

Das wäre jetzt meine Interpretation, weswegen ich das Drehbuch gut finde.




7River
Beiträge: 1027

Re: [Drehbuch] Zwischenstopp

Beitrag von 7River » Di 05 Dez, 2017 17:04

Na ja, ich fand die Vorstellung ganz interessant. Besonders tiefgründig ist die Story nicht, gebe ich zu. Sie soll lediglich ein wenig unterhalten und zum Nachdenken anregen.

Die Aussage... Ich denke mal, dass die meisten Menschen das alles, woher das Fleisch kommt und die dazugehörigen Prozesse, gerne verdrängen. Viele wollen nur ins Geschäft gehen und das fertige, zurechtgeschnittene Fleisch kaufen. Alles schön sauber verpackt. Und später einfach in die Pfanne hauen. Mehr nicht.

Wenn man wüsste, woher Produkte stammen und unter welchen Umständen sie hergestellt wurden, würde einem unter Umständen schlecht werden. Die meisten können sich gar nicht vorstellen, was Tiere über sich ergehen lassen müssen.

Natürlich mag das Drehbuch jetzt nicht besonders sein. Auch kann man hier und da was verbessern. Klar.

Dass jetzt Veganer bessere Menschen sind als Fleischesser, wird im Drehbuch ja nicht gesagt. Der Fleischesser ist hier nur egoistisch. Er benimmt sich ja auch so. Er will halt sein Stück Fleisch auf dem Teller, alles andere ist ihm im Grunde egal oder will er nicht hören.

Ich kann mittlerweile aber Veganer verstehen. Ich selber esse gerne Fleisch.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.




Framerate25
Beiträge: 321

Re: [Drehbuch] Zwischenstopp

Beitrag von Framerate25 » Di 05 Dez, 2017 17:25

7River hat geschrieben:
Di 05 Dez, 2017 17:04
Besonders tiefgründig ist die Story nicht, gebe ich zu. S
Vielleicht sollte man die Bewertung offen lassen! Denn Tiefgründigkeit ist immer im Ermessen des Jeweiligen. Es korreliert mit der Frage, was verknüpfe ich damit? Was bedeutet es für mich oder was macht es interdisziplinär mit mir.

Einfach mal Schubladendenken aussen vor. Die Schablone an die Wand hängen und machen, dann wird sich schon zeigen, wer sich angesprochen fühlt.




7River
Beiträge: 1027

Re: [Drehbuch] Zwischenstopp

Beitrag von 7River » Di 05 Dez, 2017 17:40

Framerate25 hat geschrieben:
Di 05 Dez, 2017 17:25
Vielleicht sollte man die Bewertung offen lassen! Denn Tiefgründigkeit ist immer im Ermessen des Jeweiligen. Es korreliert mit der Frage, was verknüpfe ich damit?
Vieles ist natürlich Geschmackssache.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.




-paleface-
Beiträge: 2118

Re: [Drehbuch] Zwischenstopp

Beitrag von -paleface- » Di 05 Dez, 2017 18:47

Ich empfehle mal den Film, Okja zu sehen.
Gibt es auf Netflix.

Richtig richtig gut. Und danach hab ich mich als Fleischesser wirklich auch ein paar Tage echt mies gefühlt und über einiges dabei Nachgedacht.

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Wurzelkaries
Beiträge: 1113

Re: [Drehbuch] Zwischenstopp

Beitrag von Wurzelkaries » Di 05 Dez, 2017 19:12

Wie gesagt... ich würde mich jetzt nicht auf den Trend Vegan/Vegetarisch einlassen, sondern die Story neutral schreiben. Im Augenblick kommt Fleischfraktion schlecht weg, Grünfraktion gut weg. Die Balance ist nicht da.




Framerate25
Beiträge: 321

Re: [Drehbuch] Zwischenstopp

Beitrag von Framerate25 » Di 05 Dez, 2017 19:19

Wurzelkaries hat geschrieben:
Di 05 Dez, 2017 19:12
Die Balance ist nicht da.
Wieso darf ein Film nicht einseitig polarisieren, wenn es dem Autor auf der Leber liegt? Wieso bipolar?




Wurzelkaries
Beiträge: 1113

Re: [Drehbuch] Zwischenstopp

Beitrag von Wurzelkaries » Di 05 Dez, 2017 19:22

Wenn es das ist was er möchte.. dann ja. Davon bin ich aber nicht ausgegangen.




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