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Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger



Kommentare / Diskussionen zu aktuellen Newsmeldungen auf slashCAM
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Jörg
Beiträge: 10387

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von Jörg »

publikum schon jahrelang, wartet auf den Bumerang...
ersetz den Bumerang durch "iasis reel"



roki100
Beiträge: 15880

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von roki100 »

iasi stellt doch infrage, was man in fast jeder deutsche Serie und jedem Film sieht. Seine Argumente basieren darauf, und ich finde, dass sie berechtigt und oft sehr treffend sind.
"Deine Zeit ist begrenzt. Verschwende sie nicht damit, das Leben eines Anderen zu leben"
(Steve Jobs)



iasi
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Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von iasi »

Sicki hat geschrieben: Di 28 Mai, 2024 23:25
iasi hat geschrieben: Di 28 Mai, 2024 22:59 Statt wirklich innovativ neue Produktionsabläufe zu versuchen, die dem knappen Budget gerecht werden, hält man an den "Erfahrungen" fest und spart dann irgendwie herum - und redet sich dann damit heraus, dass man ja nicht das nötige Geld gehabt hätte, um ...
Ich würde ja zu gerne Mal ein Bild sehen das du mit deinen innovativen Produktionsmethoden gedreht hast.
Und was willst du auf diesem Bild erkennen?



iasi
Beiträge: 25060

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von iasi »

Jörg hat geschrieben: Di 28 Mai, 2024 23:47 publikum schon jahrelang, wartet auf den Bumerang...
ersetz den Bumerang durch "iasis reel"
Das war ja klar.

Da weiß einer nicht weiter und schon ...



iasi
Beiträge: 25060

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von iasi »

Aber immerhin können ja alle, die in der Branche tätig sind, sich über diesen Erfolg freuen:
Screenshot 2024-05-29 at 00-38-10 2024 Worldwide Box Office - Box Office Mojo.png
All die erfahrenen Profis sind sicherlich sehr stolz darauf, dass dieser deutsche Film es geschafft hat, in D so erfolgreich zu sein, dass er auf der internationalen Box-Office-Liste auf Rang 33 steht.

Hoch lebe die deutsche Erfahrung. ;) :)
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Sicki
Beiträge: 35

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von Sicki »

iasi hat geschrieben: Mi 29 Mai, 2024 00:28
Sicki hat geschrieben: Di 28 Mai, 2024 23:25
Ich würde ja zu gerne Mal ein Bild sehen das du mit deinen innovativen Produktionsmethoden gedreht hast.
Und was willst du auf diesem Bild erkennen?
Z.B. woher du deine Behauptungen zum richtigen/falschen Einsatz von Crew und Technik nimmst. Und ob du jemals etwas produziert hast was deine Behauptungen stützen könnte.
Weil die einzige logische Erklärung für deine Thesen ist, dass du noch nie an einem Filmset gearbeitet hast.



Skeptiker
Beiträge: 6169

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von Skeptiker »

Idee zu später Stunde:
(-> vergleiche die Bilder und Diskussion auf vorheriger Seite 6!)

Die kritisierten Tatort-Kommissare in der atmosphärisch überzeugenderen Fincher-Umgebung - Photoshop-Profis und Compositing-Spezialisten bitte beide Augen zudrücken (und tief durchatmen)! ;-)

Beilage: Neu-Comp.jpg
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roki100
Beiträge: 15880

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von roki100 »

der dahinter ist aber echt klein^^
"Deine Zeit ist begrenzt. Verschwende sie nicht damit, das Leben eines Anderen zu leben"
(Steve Jobs)



iasi
Beiträge: 25060

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von iasi »

Sicki hat geschrieben: Mi 29 Mai, 2024 00:44
iasi hat geschrieben: Mi 29 Mai, 2024 00:28

Und was willst du auf diesem Bild erkennen?
Z.B. woher du deine Behauptungen zum richtigen/falschen Einsatz von Crew und Technik nimmst. Und ob du jemals etwas produziert hast was deine Behauptungen stützen könnte.
Weil die einzige logische Erklärung für deine Thesen ist, dass du noch nie an einem Filmset gearbeitet hast.
Logisch ist deine Erklärung schon mal gar nicht.

Meine Behauptung findest du bestätigt, wenn du dir deutsche Filme ansiehst und auch mal mitverfolgst, wie erfolgreich sie international sind.
Die logische Erklärung dafür, dass sie nicht erfolgreich sind, ist die gesamte Produktion, die aus den durchschnittlich rund 3 Millionen Euro Budget nichts macht. Gedreht werden Filme von einer Crew an einem Filmset.

Etwas läuft offensichtlich falsch, an diesen Filmsets, wenn am Ende finanziell maximal provinziell erfolgreiche Filme entstehen und es bei großen internationalen Festivals nur noch heißt: Ohne deutsche Beteiligung.

Aber du kannst hier ja den Gegenbeweis aufbieten und von deinen Erfahrungen am Filmset eines deutschen Filmes berichten, der international erfolgreich war. Und damit meine ich nicht Filmpreise vom altgriechischen Mittelmeer-Kurzfilmfestival des Touristenzentrums in Nipsa oder vom Pusta-Freilichtfestival. :)



iasi
Beiträge: 25060

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von iasi »

Skeptiker hat geschrieben: Mi 29 Mai, 2024 01:44 Idee zu später Stunde:
(-> vergleiche die Bilder und Diskussion auf vorheriger Seite 6!)

Die kritisierten Tatort-Kommissare in der atmosphärisch überzeugenderen Fincher-Umgebung - Photoshop-Profis und Compositing-Spezialisten bitte beide Augen zudrücken (und tief durchatmen)! ;-)

Beilage: Neu-Comp.jpg
Netter Versuch, der aber nur noch deutlicher macht, dass beim deutschen Tatort wohl nur die Zeit für´s schnell Aufnehmen der Dialoge war und die Crew ganz erfahren und routiniert ausgeleuchtet und die Kamera aufgestellt hatte. :)



pillepalle
Beiträge: 8811

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von pillepalle »

iasi hat geschrieben: Mi 29 Mai, 2024 01:53 Meine Behauptung findest du bestätigt, wenn du dir deutsche Filme ansiehst und auch mal mitverfolgst, wie erfolgreich sie international sind.
Die logische Erklärung dafür, dass sie nicht erfolgreich sind, ist die gesamte Produktion, die aus den durchschnittlich rund 3 Millionen Euro Budget nichts macht. Gedreht werden Filme von einer Crew an einem Filmset.

Etwas läuft offensichtlich falsch, an diesen Filmsets, wenn am Ende finanziell maximal provinziell erfolgreiche Filme entstehen und es bei großen internationalen Festivals nur noch heißt: Ohne deutsche Beteiligung.

Aber du kannst hier ja den Gegenbeweis aufbieten und von deinen Erfahrungen am Filmset eines deutschen Filmes berichten, der international erfolgreich war. Und damit meine ich nicht Filmpreise vom altgriechischen Mittelmeer-Kurzfilmfestival des Touristenzentrums in Nipsa oder vom Pusta-Freilichtfestival. :)
Gut. Deine Abneigung gegen den deutschen Film in Ehren, aber nur weil du immer unpassende Beispiele postest, macht das deine Vorstellung ja nicht richtiger. Der Tatort bedient ein erfolgreiches Fernsehkonzept. So erfolgreich, dass er sogar ins Ausland exportiert/verkauft wird. Den dreht man nicht um damit Preise in Cannes, oder Venedig, abzuräumen und natürlich bleibt man da meist beim altbewährten Schema. Geht in der Zeit und bei dem Budget ja kaum anders. Das bedeutet aber nicht, dass man in Deutschland verlernt hat Filme zu drehen, oder alle davon träumen der Tatort-Ästhetik nachzueifern. In deiner Vorstellung sind an deutschen Filmsets nur Beamte die Dienst nach Vorschrift machen.

Hat mich genau eine Minute googeln gekostet um einen deutschen Film zu finden der 2023 in Venedig gezeigt wurde, der laut IMDB ca. 420.000,-€ gekostet hat und trotzdem ordentlich aussieht. Also alles widerlegt, was du hier gerne behauptest. Und das lag vermutlich nicht daran, dass sie ihn auf einer FX3 gedreht haben, oder es kein Catering am Set gab. Es bringt jedenfalls nichts ständig über den Status Quo zu unken und alles schlecht zu reden. Besser machen ist der einzige Ausweg aus der Misere, aber das ist für einen Theoretiker natürlich keine Option ;)



VG
Meine Lieblingsfilme:
Es war ein Mahl in Amerika
Molkerei auf der Bounty
Dune - Der Würstchenplanet



Sicki
Beiträge: 35

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von Sicki »

iasi hat geschrieben: Mi 29 Mai, 2024 01:53 Meine Behauptung findest du bestätigt, wenn du dir deutsche Filme ansiehst und auch mal mitverfolgst, wie erfolgreich sie international sind.
Die logische Erklärung dafür, dass sie nicht erfolgreich sind, ist die gesamte Produktion, die aus den durchschnittlich rund 3 Millionen Euro Budget nichts macht. Gedreht werden Filme von einer Crew an einem Filmset.

Etwas läuft offensichtlich falsch, an diesen Filmsets, wenn am Ende finanziell maximal provinziell erfolgreiche Filme entstehen und es bei großen internationalen Festivals nur noch heißt: Ohne deutsche Beteiligung.

Aber du kannst hier ja den Gegenbeweis aufbieten und von deinen Erfahrungen am Filmset eines deutschen Filmes berichten, der international erfolgreich war. Und damit meine ich nicht Filmpreise vom altgriechischen Mittelmeer-Kurzfilmfestival des Touristenzentrums in Nipsa oder vom Pusta-Freilichtfestival. :)
Nein, das bestätigt eben nichts. Denn du behauptest ja, dass das Ergebnis einer deutschen TV-Produktion besser wäre, wenn sie mit weniger und unerfahrenem Personal + kleinerer Technik gearbeitet hätten.
Und als Beleg für deine Aussage nimmst du eine amerikanische Produktion her, die ein Vielfaches gekostet hat und eine deutlich größere Crew- und Equipmentliste hatte.
Und das Beste daran, der Tatort ist ungefähr das erfolgreichste Format in diesem Land. (Ob dir das optisch gefällt oder nicht, ändert am Erfolg nichts) Und ausgerechnet dein Gegenbeispiel wurde aus Mangel an Zuschauerinteresse abgesetzt.

Und daher zurück zum Thema: Es gibt hervorragende deutsche DPs und hervorragende deutsche Oberbeleuchter, die dir ohne Probleme Bilder in der Qualität von Mindhunter liefern können. Das Grundproblem bleibt immer das Budget.
Und dieses Problem löst man nicht durch den Einsatz von weniger Personal mit weniger Erfahrung. Zu wenig Personal führt zu Verzögerungen, Überstunden und am Ende immer zu der Entscheidung: weniger Output oder weniger Qualität.
Ein Filmset bedeutet immer Zeitdruck, egal wie viel Geld zur Verfügung steht. Das letzte was man in so einer Situation gebrauchen kann sind unerfahrene Leute ohne Routinen. Das wüsstest du, wenn du einmal an einem Set gearbeitet hättest. Dafür würde übrigens schon ein eintägiger Werbedreh reichen, das muss kein Spielfilmset sein.

Deine Theorien machen aus der Erfahrung im Produktionsalltag heraus keinen Sinn, daher meine Frage nach Bildern einer Produktion von dir, die zeigen, dass deine „innovativen“ Vorschläge funktionieren.



Frank Glencairn
Beiträge: 23816

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von Frank Glencairn »

iasi hat geschrieben: Di 28 Mai, 2024 23:07
Dann stellt sich aber die Frage, warum diese fähigen Leute nicht international konkurrenzfähige Filme produzieren.
Weil diese Leute keine Produzenten sind.
Du must dich mal so langsam von dem Gedanken verabschieden, daß Kameramänner und Beleuchter ihre eigenen Filme machen.

Ich frage mich eher, warum du mit deinem ganzen angeblichen Know-How, wie man mit deutschem Budget international konkurrenzfähige Filme - nur durch deine "innovativen neue Produktionsabläufe" - dreht, keinen international konkurrenzfähige Film gedreht hast?

... oder auch nur irgendwas vorzeigbares, mit dem du deine kruden Thesen erhärten kannst.
Sapere aude - de omnibus dubitandum



Frank Glencairn
Beiträge: 23816

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von Frank Glencairn »

pillepalle hat geschrieben: Mi 29 Mai, 2024 02:44
Hat mich genau eine Minute googeln gekostet um einen deutschen Film zu finden der 2023 in Venedig gezeigt wurde, der laut IMDB ca. 420.000,-€ gekostet hat und trotzdem ordentlich aussieht.

Ich möchte da noch "Das finstere Tal" einwerfen als Beispiel dafür ,was passiert wenn man die richtigen Leute ran lässt (selbst mit typisch Deutsch-Östereichischem Budget von 6,5 Millionen).



Sapere aude - de omnibus dubitandum



freezer
Beiträge: 3353

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von freezer »

Die Routine beginnt ja schon damit, dass die erfahrenen Leute die einschlägigen Begriffe kennen, wissen welches Teil wohin gehört und wie es zu bedienen ist und danach auch an den richtigen Platz zurückgeräumt wird (damit man beim nächsten Gebrauch nicht eine Stunde damit verbringt, Sachen zu suchen). Alleine diese Routine führt schon dazu, dass der Kopf für Wesentliches frei ist - nämlich um kreativ zu sein.

Dann gibt es die Planungsroutine, die Packroutine, die Aufbauroutine, die Abbauroutine, die Setablaufroutine, die Kommunikationsroutine, die Sicherheitsroutine, die Backuproutine usw.

Ein eingespieltes Team läuft wie ein Uhrwerk und benötigt nur minimale Kommunikation um perfekt zu funktionieren und effizient zu arbeiten. Für mich ist das immer ein Hochgefühl in so einem Team zu arbeiten, eben weil man soviel weiterbringen und sich aufeinander verlassen kann.

Die nutzlosesten Leute an meinen Sets waren immer die Unerfahrenen und diejenigen, die glaubten sie müssten Dunning-Kruger-effektmäßig überall (auch bei anderen Departements) ihren Senf dazugeben.
LAUFBILDkommission
Robert Niessner - Graz - Austria
Blackmagic Cinema Blog
www.laufbildkommission.wordpress.com



cantsin
Beiträge: 14691

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von cantsin »

Sicki hat geschrieben: Mi 29 Mai, 2024 08:09 Und das Beste daran, der Tatort ist ungefähr das erfolgreichste Format in diesem Land. (Ob dir das optisch gefällt oder nicht, ändert am Erfolg nichts) Und ausgerechnet dein Gegenbeispiel wurde aus Mangel an Zuschauerinteresse abgesetzt.
Und der Tatort ist ein typisches ÖR-Produkt, bei dem Redakteure (statt Produzenten) das Sagen haben, das auf Regionalität ausgerichtet ist sowie auf (oft auch provinzieller) Normalbürger-Lebenswelten. Inhaltlich ist es sozialliberaler Realismus, und dazu passt auch die Karstadt-Broschüren-Ästhetik.

Solche Serien gibt es in den USA nicht, weil dafür der amerikanische ÖR PBS zu klein und finanziell zu schwach ist. PBS zeigt stattdessen britische BBC-Serien. Wenn schon, dann sollte man den "Tatort" an den BBC-Polizeiserien messen.

Und um Vergleiche bei der Qualität der Bilder zu ziehen, sollte man als aktuelle kommerzielle deutsche Produktionen z.B. "Chantal im Märchenland" (Budget: 11 Millionen) und als aktuelle Arthouse-Produktion "Sterben" (Budget: 7 Millionen) ähnlich budgetierten amerikanischen bzw. westlichen Filmen gegenüberstellen.

In den USA sind 10 Millionen absolut unterste kommerzielle Low Budget-Kategorie, in der man eigentlich nur Billig-Horrorfilme findet. Ein passender Vergleichsfilm zu "Chantal im Märchenland" wäre da etwa "Lisa Frankenstein".



Frank Glencairn
Beiträge: 23816

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von Frank Glencairn »

Wärend dessen...

nächster Price Drop: URSA Mini Pro 4.6K G2 für 2995,-


https://www.bhphotovideo.com/c/product/ ... _4_6k.html
Sapere aude - de omnibus dubitandum



Sicki
Beiträge: 35

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von Sicki »

Guter Preis. Da hab ich meine Gebrauchte nach 4 Jahren Nutzung noch teurer verkauft.



freezer
Beiträge: 3353

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von freezer »

Wobei das ist kein offizieller Rabatt, sondern nur eine B&H-Aktion.
Immer noch eine tolle Kamera.
LAUFBILDkommission
Robert Niessner - Graz - Austria
Blackmagic Cinema Blog
www.laufbildkommission.wordpress.com



iasi
Beiträge: 25060

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von iasi »

pillepalle hat geschrieben: Mi 29 Mai, 2024 02:44
iasi hat geschrieben: Mi 29 Mai, 2024 01:53 Meine Behauptung findest du bestätigt, wenn du dir deutsche Filme ansiehst und auch mal mitverfolgst, wie erfolgreich sie international sind.
Die logische Erklärung dafür, dass sie nicht erfolgreich sind, ist die gesamte Produktion, die aus den durchschnittlich rund 3 Millionen Euro Budget nichts macht. Gedreht werden Filme von einer Crew an einem Filmset.

Etwas läuft offensichtlich falsch, an diesen Filmsets, wenn am Ende finanziell maximal provinziell erfolgreiche Filme entstehen und es bei großen internationalen Festivals nur noch heißt: Ohne deutsche Beteiligung.

Aber du kannst hier ja den Gegenbeweis aufbieten und von deinen Erfahrungen am Filmset eines deutschen Filmes berichten, der international erfolgreich war. Und damit meine ich nicht Filmpreise vom altgriechischen Mittelmeer-Kurzfilmfestival des Touristenzentrums in Nipsa oder vom Pusta-Freilichtfestival. :)
Gut. Deine Abneigung gegen den deutschen Film in Ehren, aber nur weil du immer unpassende Beispiele postest, macht das deine Vorstellung ja nicht richtiger. Der Tatort bedient ein erfolgreiches Fernsehkonzept. So erfolgreich, dass er sogar ins Ausland exportiert/verkauft wird. Den dreht man nicht um damit Preise in Cannes, oder Venedig, abzuräumen und natürlich bleibt man da meist beim altbewährten Schema. Geht in der Zeit und bei dem Budget ja kaum anders. Das bedeutet aber nicht, dass man in Deutschland verlernt hat Filme zu drehen, oder alle davon träumen der Tatort-Ästhetik nachzueifern. In deiner Vorstellung sind an deutschen Filmsets nur Beamte die Dienst nach Vorschrift machen.

Hat mich genau eine Minute googeln gekostet um einen deutschen Film zu finden der 2023 in Venedig gezeigt wurde, der laut IMDB ca. 420.000,-€ gekostet hat und trotzdem ordentlich aussieht. Also alles widerlegt, was du hier gerne behauptest. Und das lag vermutlich nicht daran, dass sie ihn auf einer FX3 gedreht haben, oder es kein Catering am Set gab. Es bringt jedenfalls nichts ständig über den Status Quo zu unken und alles schlecht zu reden. Besser machen ist der einzige Ausweg aus der Misere, aber das ist für einen Theoretiker natürlich keine Option ;)


VG
Deutsche Filme waren in diesem Jahr nicht in Cannes vertreten.
Solche Sätze liest man ständig.

Wogegen ich etwas habe, sind all die Leute in der Branche, die so tun, als sei alles wunderbar, sich von Steuer- und Gebührengelder bezahlen lassen und dann ihre Routinen herunterspulen.

Wer die Probleme des Status Quo beiseite schiebt und sich darüber erzürnt, wenn andere diese Ansprechen, verfestigt die Misere.
Aber das ist gerade denen ja auch ganz recht, die im System drin sind und ihr Auskommen damit haben.

Wenn ein Film ein Budget von 420.000€ hatte, wurde er ja gerade nicht innerhalb dieses routinierten Systems produziert. Das wäre also ein Beleg dafür, dass mit den Produktionen der Erfahrenen etwas im Argen. :)


Im Video eines anderen Threads wird dann auch davon gesprochen, dass die Filmemacher ihren Lebenunterhalt verdienen wollten.
Es gibt zwei Arten, wie man dies tun kann:
Diejenige mit dem sicheren Netz als Gagenempfänger, also Angestelltem,
oder
diejenige als Unternehmer, der etwas produziert, an dessen finanziellen Erfolg er auch glaubt.

Die deutsche Branche kennt nur fast nur noch das sichere Netz.



Frank Glencairn
Beiträge: 23816

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von Frank Glencairn »

iasi hat geschrieben: Mi 29 Mai, 2024 11:01
Wogegen ich etwas habe, sind all die Leute in der Branche, die so tun, als sei alles wunderbar, sich von Steuer- und Gebührengelder bezahlen lassen und dann ihre Routinen herunterspulen.
Was dir ja eigentlich völlig egal sein könnte, es zwingt dich ja keiner das Zeug anzuschauen.
iasi hat geschrieben: Mi 29 Mai, 2024 11:01
Wer die Probleme des Status Quo beiseite schiebt und sich darüber erzürnt, wenn andere diese Ansprechen, verfestigt die Misere.
Aber das ist gerade denen ja auch ganz recht, die im System drin sind und ihr Auskommen damit haben.
Das klingt allerdings eher danach, daß du dich in Wirklichkeit darüber ärgerst, nicht Teil dieses "Systems" sein zu können.
iasi hat geschrieben: Mi 29 Mai, 2024 11:01
.. oder diejenige als Unternehmer, der etwas produziert, an dessen finanziellen Erfolg er auch glaubt.
Warum produzierst du denn dann nicht als "Unternehmer" etwas, an dessen finanziellen Erfolg du glaubst?
Sapere aude - de omnibus dubitandum



Alex
Beiträge: 1509

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von Alex »

iasi hat geschrieben: Mo 27 Mai, 2024 12:10 Oder die Routine: Oh - da ist ein Fenster - da muss draußen ein Butterfly davor.
iasi hat geschrieben: So 26 Mai, 2024 14:54 Das Butterfly draußen ist doch letztlich Teil einer Routine, die leider gar nicht mehr hinterfragt wird.
Das ist keine Routine. Ganz im Gegenteil.
Natürlich wird immer hinterfragt und abgewogen, welche Schritte man unternimmt.
Genau das ist doch ein zentraler Bestandteil des Jobs.
Diese Entscheidungen werden für die aktuelle Situation getroffen.
Sie entsteht durch Planung, Vorbesichtigung und Zielsetzung.
Auch wenn ein Butterfly häufig verwendet Mittel ist, um Licht in solchen Situationen zu kontrollieren, deswegen gibt es trotzdem noch verschiedene Alternativen, die abgewogen werden.

Man kann:
- die Sonne unkontrolliert ins Zimmer scheinen lassen (wann sie das tut, entscheiden die Wolken)
- das Fenster überstrahlen lassen
- Blende ans Fenster anpassen und silhouettig drehen oder mit viel Lichtaufwand aufhellen
- vor jedem Take hoffen, dass ne Wolke davor zieht
- die Jalousien runterlassen
- ne andere Location mit günstiger Himmelsrichtung suchen
- in nem Zimmer ohne Fenster drehen
- im Studio drehen
- oder, oder, oder...

Aber alles hat Konsequenzen, positive und negative. Was sich positiv aufs Bild auswirkt, kann negativ für die Zeit sein und umgekehrt. Man muss einfach die Erfahrung haben abzuwägen, welche Entscheidung führt zu welchem Ergebnis, sowohl optisch als auch zeitlich.

Das geht am besten, wenn man durch Erfahrung die Konsequenzen der Entscheidung einschätzen kann.

Falls die Entscheidung dann für das Butterfly gefallen ist, besteht die Routine darin, es schnell, sicher und wirkungsvoll einzusetzen. Wenn man das vorausgesehen hat und das Butterfly schon standby bereitsteht, dann freut sich jeder am Set, weil es schnell und effektiv ist. Nur von Iasi gibts böse Blicke, weil er denkt, dass das alles Vollidioten sind, die gerne Arbeit umsonst machen …

Du willst eigentlich keine schlechtere Qualität durch kleine Teams. Eigentlich willst du nur Aufwand sparen, bei qualitativ gleichwertigem Ergebnis. Willst aber nicht wahrhaben, dass dein Rotstift auch negative Auswirkungen für dein Vorhaben haben kann. Nicht muss. Man kann ja auch Glück haben.

Ich sage ja gar nicht, dass du so nicht drehen sollst. Ich sag dir nur, mit jeder Einsparung wirst du dich in deinen Möglichkeiten am Set limitieren und hast weniger Planungssicherheit für die Drehtage.
Wenn das für dich so passt, okay, aber stell es nicht so dar, als wäre deine Herangehensweise nicht Kompromiss-behaftet. Wenn du diese Kompromisse eingehen willst, dann bitte. Ich hab das schon oft erlebt (erleben müssen) und weiß, dass ich sowas nicht (freiwillig) anstreben würde.

iasi hat geschrieben: So 26 Mai, 2024 14:54Und kreative Freiheit gewinnt man durch diese Routinen doch auch nicht - das ist eine Selbstlüge.
Doch, denn es verhält sich genau so:
freezer hat geschrieben: Mi 29 Mai, 2024 08:44Die Routine beginnt ja schon damit, dass die erfahrenen Leute die einschlägigen Begriffe kennen, wissen welches Teil wohin gehört und wie es zu bedienen ist und danach auch an den richtigen Platz zurückgeräumt wird (damit man beim nächsten Gebrauch nicht eine Stunde damit verbringt, Sachen zu suchen). Alleine diese Routine führt schon dazu, dass der Kopf für Wesentliches frei ist - nämlich um kreativ zu sein.

Dann gibt es die Planungsroutine, die Packroutine, die Aufbauroutine, die Abbauroutine, die Setablaufroutine, die Kommunikationsroutine, die Sicherheitsroutine, die Backuproutine usw.

Ein eingespieltes Team läuft wie ein Uhrwerk und benötigt nur minimale Kommunikation um perfekt zu funktionieren und effizient zu arbeiten. Für mich ist das immer ein Hochgefühl in so einem Team zu arbeiten, eben weil man soviel weiterbringen und sich aufeinander verlassen kann.
Doppellike für den letzten Satz.

Iasi, jetzt musst du stark sein, hier ein paar Setfotos, wenn die Beleuchter mal etwas tiefer in die Werkzeugkiste greifen. Ich weiß, das sind Horrorbilder für dich :)
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Frank Glencairn
Beiträge: 23816

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von Frank Glencairn »

Alex hat geschrieben: Mi 29 Mai, 2024 11:17

Iasi, jetzt musst du stark sein, hier ein paar Setfotos, wenn die Beleuchter mal etwas tiefer in die Werkzeugkiste greifen. Ich weiß, das sind Horrorbilder für dich :)

Da hab ich auch noch eines von mir :D


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Sapere aude - de omnibus dubitandum
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Alex
Beiträge: 1509

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von Alex »

Frank Glencairn hat geschrieben: Mi 29 Mai, 2024 11:25 Da hab ich auch noch eines von mir :D
Mach mal langsam, Iasi muss sich noch erholen :)
Bild



MrMeeseeks
Beiträge: 2023

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von MrMeeseeks »

Die Beleuchtung ist völlig übertrieben, alles was ein Profi wie Iasi braucht ist die Sonne die er dann immer am Set aus der Hosentasche holt.
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cantsin
Beiträge: 14691

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von cantsin »

MrMeeseeks hat geschrieben: Mi 29 Mai, 2024 11:40 Die Beleuchtung ist völlig übertrieben, alles was ein Profi wie Iasi braucht ist die Sonne die er dann immer am Set aus der Hosentasche holt.
Nee, komplexes Licht ist nicht nötig. Dank ISO 3200 braucht man viel weniger Licht, und dank Raw kann man die eigentliche Lichtgestaltung erst in der Post machen. Die Traditionalisten in der Filmindustrie haben das immer noch nicht begriffen, und in Deutschland, wo man ebenfalls noch komplex leuchtet, kommt trotzdem nur "Tatort Köln" dabei 'raus.

(Ich paraphrasiere iasi, aus den gefühlt letzten 15 Jahren und bald 25.000 Postings hier im Forum.)



Frog1
Beiträge: 37

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von Frog1 »

cantsin hat geschrieben: Mi 29 Mai, 2024 12:59
MrMeeseeks hat geschrieben: Mi 29 Mai, 2024 11:40 Die Beleuchtung ist völlig übertrieben, alles was ein Profi wie Iasi braucht ist die Sonne die er dann immer am Set aus der Hosentasche holt.
Nee, komplexes Licht ist nicht nötig. Dank ISO 3200 braucht man viel weniger Licht, und dank Raw kann man die eigentliche Lichtgestaltung erst in der Post machen. Die Traditionalisten in der Filmindustrie haben das immer noch nicht begriffen, und in Deutschland, wo man ebenfalls noch komplex leuchtet, kommt trotzdem nur "Tatort Köln" dabei 'raus.

(Ich paraphrasiere iasi, aus den gefühlt letzten 15 Jahren und bald 25.000 Postings hier im Forum.)
Ist hier noch nie jemand auf die naheliegende Idee gekommen, daß es sich bei "iasi" um eine fiktive Person,
eine Erfindung der slashCAM-Redaktion handeln könnte?

Schwer nachvollziehbar, was da seit Jahren abläuft, aber es gibt ja nichts, was es nicht gibt:-))



ChrisDiCesare
Beiträge: 28

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von ChrisDiCesare »

Frog1 hat geschrieben: Mi 29 Mai, 2024 13:54
cantsin hat geschrieben: Mi 29 Mai, 2024 12:59

Nee, komplexes Licht ist nicht nötig. Dank ISO 3200 braucht man viel weniger Licht, und dank Raw kann man die eigentliche Lichtgestaltung erst in der Post machen. Die Traditionalisten in der Filmindustrie haben das immer noch nicht begriffen, und in Deutschland, wo man ebenfalls noch komplex leuchtet, kommt trotzdem nur "Tatort Köln" dabei 'raus.

(Ich paraphrasiere iasi, aus den gefühlt letzten 15 Jahren und bald 25.000 Postings hier im Forum.)
Ist hier noch nie jemand auf die naheliegende Idee gekommen, daß es sich bei "iasi" um eine fiktive Person,
eine Erfindung der slashCAM-Redaktion handeln könnte?

Schwer nachvollziehbar, was da seit Jahren abläuft, aber es gibt ja nichts, was es nicht gibt:-))
Haha, geil :`D.

Ich wollte ja gestern Abend ins Kino, hab aber hier meinen Blockbuster des Abends gefunden. Besser als Chantal im Märchenland. :D
Beste Grüße, der Chris.



Darth Schneider
Beiträge: 20180

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von Darth Schneider »

@Frank
Toll, ein Truck im nicht mal grossen Studio…;)))
Die Zimmerpflanzen verwirren mich ein wenig, waren die in den Aufnahmen drin ?
Wenn ja..Warum ?
Was leuchtet von links für eine wieviel Watt Sonne ?
Gruss Boris



Frank Glencairn
Beiträge: 23816

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von Frank Glencairn »

Das Studio ist schon ziemlich groß, insgesamt noch ca. 3 mal so viel, wie man auf den Bildern sieht.


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Die Pflanze war Teil der Story, man sieht im Film aber nur ein paar Zweige.
Die Lampe weiß ich nicht mehr, könnte ne Arri T12 gewesen sein.
Sapere aude - de omnibus dubitandum
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.



iasi
Beiträge: 25060

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von iasi »

Frog1 hat geschrieben: Mi 29 Mai, 2024 13:54
cantsin hat geschrieben: Mi 29 Mai, 2024 12:59

Nee, komplexes Licht ist nicht nötig. Dank ISO 3200 braucht man viel weniger Licht, und dank Raw kann man die eigentliche Lichtgestaltung erst in der Post machen. Die Traditionalisten in der Filmindustrie haben das immer noch nicht begriffen, und in Deutschland, wo man ebenfalls noch komplex leuchtet, kommt trotzdem nur "Tatort Köln" dabei 'raus.

(Ich paraphrasiere iasi, aus den gefühlt letzten 15 Jahren und bald 25.000 Postings hier im Forum.)
Ist hier noch nie jemand auf die naheliegende Idee gekommen, daß es sich bei "iasi" um eine fiktive Person,
eine Erfindung der slashCAM-Redaktion handeln könnte?

Schwer nachvollziehbar, was da seit Jahren abläuft, aber es gibt ja nichts, was es nicht gibt:-))
Für jemanden, der sich in der deutschen Filmbranche bequem eingerichtet hat und wohl fühlt, ist es natürlich nicht nur nachvollziehbar, sondern ärgerlich, wenn jemand an seiner komfortablen Liege rüttelt.

Aber immerhin spüren sie, dass irgendwas nicht ganz stimmt in der Branche und fordert, dass die Politik doch etwas tun müsse, damit die dadurch erzeugte Unruhe doch schnell ein Ende hat. ;)



iasi
Beiträge: 25060

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von iasi »

ChrisDiCesare hat geschrieben: Mi 29 Mai, 2024 14:43
Frog1 hat geschrieben: Mi 29 Mai, 2024 13:54

Ist hier noch nie jemand auf die naheliegende Idee gekommen, daß es sich bei "iasi" um eine fiktive Person,
eine Erfindung der slashCAM-Redaktion handeln könnte?

Schwer nachvollziehbar, was da seit Jahren abläuft, aber es gibt ja nichts, was es nicht gibt:-))
Haha, geil :`D.

Ich wollte ja gestern Abend ins Kino, hab aber hier meinen Blockbuster des Abends gefunden. Besser als Chantal im Märchenland. :D
Natürlich kommt dir sofort der deutsche Erfolgsfilm des Jahres in den Sinn. :)

Was die Branche so hervorbringt, macht alle, die in dieser Branche tätig sind, sicherlich sehr stolz. ;) :)



Alex
Beiträge: 1509

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von Alex »

Frank Glencairn hat geschrieben: Mi 29 Mai, 2024 18:34Das Studio ist schon ziemlich groß, insgesamt noch ca. 3 mal so viel, wie man auf den Bildern sieht.


DAS ist ein großes Studio :DDD
Screenshot 2024-05-30 081626.jpg
Screenshot 2024-05-30 081958.jpg
https://mmc.de/studios-2/
https://www.google.de/maps/@50.9885766, ... ?entry=ttu

Dort sind massig Studios, mit dedizierten Outdoor-Motiven für ein paar Soaps. In den Studios wird viel Werbung gedreht, aber auch Spielfilme: https://www.crew-united.com/de/MMC-Movi ... 85633.html

Das dickste Ding, was wir im größten Studio gedreht haben, war die Werbung für den neuen Mercedes "Maybach - The Spirit of Leadership". Dafür wurde das Pantheon einfach mal im Maßstab 1:irgendwas mit 27 m Höhe nachgebaut(!), ja, IM Studio (völlig größenwahnsinnig :DDD)
maybach (1).jpg
Das Auto war noch ein Erlkönig, also der Öffentlichkeit/Presse noch nicht gezeigt. Wir haben den Werbefilm für die Präsentation in New York gedreht. Unfassbar lange Vorbereitung. Damals bin ich noch mit dem DoP Jacques Steyn (exzellenter Kameramann, mit Cochones) von Köln nach München auf die Cinec gefahren und haben uns die damals neuen
Bag-o-Lights angesehen und direkt für den Dreh geordert.

Es war immer ein "Bodyguard" fürs Auto dabei, denn wir hatten (nicht wie sonst üblich) verschiedene Auto-Modelle dabei, die man für den Dreh des Innenraumes demontieren konnte, bzw. bei denen Türen und Fenster rausgenommen waren, sondern wir hatten nur das eine Modell, das wieder in den Verkauf kam. Der Bodyguard baute sich immer vor einem auf, wenn man mit Equipment Richtung Auto kam, guckte immer sehr skeptisch/finster, und schaute sich jeden Handgriff genau an :D

Das höchste der Gefühle war die Heckscheibe zu entfernen, damit wir mit der dicken Arriflex 435 durch die Scheibe hinten per Ubangee in den Innenraum fahren konnten. Allerdings war die Heckscheibe zu niedrig, so dass die Kamera aufrecht nicht durchpasste. Also musste die Kamera um 90° seitlich gekippt werden und das Bild wurde mit einem T-Rex-System wieder gerade gedreht. Es passte dann gerade so irgendwie. Wir hatten auch einen top Gripmann dabei, Helge Felgendreher.

Wir hatten tolle Spielsachen im Gepäck, wie einen riesigen Remote Kran, einen kleinen Kran dazu, UBangee in Maximalversion, klar Schienen-Dolly, T-Rex wie gesagt und Xenon 9Kw Scheinwerfer, die wir extra aus dem Ausland geordert haben. Der Maybach stand auf einem riesigen, weißen Drehteller mit 7 m Durchmesser.

Mit der 9Kw Par haben wir den "Gottesfinger" der oben durch das Pantheon reinstrahlen sollte gebaut. Oben im Studiodach auf dem Catwalk. Allerdings konnte man die Lampe nicht 90° nach unten neigen, weil durch den Hitzestau die Brenner durchknallten. Also haben wir nen Umlenkspiegel oben installiert. Beim Dreh, verformte sich der Beam aber komisch. Als wir oben nachgesehen haben, war der Spiegel total verbogen und begann zu schmelzen! Also neuer Spiegel, diesmal mit 3 (!) Ventilatoren gekühlt, klappte dann :-)
maybach (2).jpg
maybach (3).jpg
maybach (4).jpg
maybach (5).jpg
maybach (6).jpg
maybach (7).jpg
maybach (8).jpg

Hier das ganze Video (leider hab ich es nur in extrem kleiner Auflösung):
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.



Frank Glencairn
Beiträge: 23816

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von Frank Glencairn »

Nice!

... und okay, das ist wirklich ein großes Studio.
Sapere aude - de omnibus dubitandum



pillepalle
Beiträge: 8811

Re: Blackmagic Cinema Camera 6K um 40% billiger

Beitrag von pillepalle »

@ Alex

Früher war das zumindest recht normal die Scheiben bei Autos für Studioaufnahmen zu entfernen. Ist ja eigentlich kein großes Ding. Hatte mir ein Kollege gesagt der in dem Bereich gearbeitet hatte. Ich hatte nur mal eine Anfrage für Aufnahmen von Modellen in einem Auto (einen Job den ich am Ende nicht bekommen habe), aber dafür hatte ich mich bei ihm informiert, wie man sowas am besten macht.

VG
Meine Lieblingsfilme:
Es war ein Mahl in Amerika
Molkerei auf der Bounty
Dune - Der Würstchenplanet



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